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Alt 17.04.2004, 18:41
Gast
 
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Standard Lungenkrebs und Metastasen

Liebe Andrea

Hier ein paar Infos zur Misteltherapie:

Krebstherapien:

Kurative Therapien, wie z. B. Operationen und Bestrahlungen haben den Zweck, die Krankheit zu heilen.

Adjuvante Therapien, d.h. unterstützende Therapien, dienen dazu den Erfolg der kurativen Therapie zu unterstützen, z.B. wenn nach einer Operation mit einer Chemotherapie begonnen wird, um eventuell noch metastasierende Zellen in ihrem Wachstum zu unterdrücken oder abzutöten.

Palliative Therapien führen z.B. zur Linderung von Tumorschmerzen, und sollen insbesondere eine höhere Lebensqualität wie z.B. einen verbesserten Appetit und tieferen Schlaf beim Patienten bewirken.
Diese Therapien werden häufig bei schwer erkrankten Patienten eingesetzt.


MISTELTHERAPIE

Die Therapie mit Mistelpräperaten wird auf unterschiedlichsten Arten und für ein breites Spektrum von Tumorerkrankungen eingesetzt. Innerhalb
eines Therapiekonzepts hat sie unterstützenden (adjuvaten), linderden (palliativen) oder in der häufigsten Anwedungsart einen allgemeinen stärkenden und vorbeugenden Charakter.

In der Onkologie wird den Aspekten der Lebensqualität, der Verlängerung und der Rezidivprophylaxe größte Aufmerksamkeit geschenkt. Für diese Ziele kann die Misteltherapie in vielfacher Weise genutzt werden:

Die körpereigene Abwehr wir durch die Misteltherapie so unterstützt, dass u.a. Granulozyten, Lymphozyten und sog. natürliche Killerzellen vermehrt im Blut auftreten. So können ggf. noch im Körper befindliche, entartete zellen bekämpft und das Risiko einer Metastasierung verringert werden.

Eine Misteltherapie kann si das durch Operation, Narkose, Strahlen und Chemotherapie geschwächte Immunsystem in seinen Funktionen gegen den Krebs verbessern.

Ein gesundes, d.h. ein vielfältig reagierendes Immunsystem macht Rückfälle unwahrscheinlicher. Insofern ist die Misteltherapie auch eine vorbeugende Maßnahme im Sinne einer Rezidivprophylaxe

Die Mistelthrapie kann Schmerzen, welche bei fortgeschrittenem Tumorstadium auftreten können, durch ihre anregende Wirkung auf die Endorphinausschüttung verringern bzw. erträglicher machen.
Endorphine sind natürliche, vom Körper selbst erzeugte Morphine mit schmerzstillender Wirkung.

Die häufig im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung auftretende Appetitlosigkeit und ein gestörtes Schlafverhalten können behoben oder gelindert werden.
{b]Ein gesundes Schlaf- und Essverhalten[/b] ist dabei als Vorraussetzung für eine langfristige Heilung nicht zu unterschätzen. Dies gilt ebenso für die während der Misteltherapie zu besobachtete, geringere Anfälligkeit für Infektionskrankheiten.

In mehreren Untersuchungen wurde nachgewiesen, dass Mistelinjektionen einen schützenden Einfluss auf das Erbgut (DNA) menschlicher Zellen haben. Auch so erklärt sich die bessere Verträglichkeit einer Chemo- oder Strahlentherapie während einer Misteltherapie.

Über die vorstehenden, hauptsächlich auf Immunmodulation beruhenden Wirkungen hinaus ist die Zytotoxische Wirkung von Viscum album auf Tumorzellen nachgewiesen. Zytotoxische, d.h. zellzerstörende Wirkungen haben insbesondere die in der Mistel enthaltenen Lektine und Viscotoxine.


Diese Informationen stammen aus dem Ratgeber
"Misteltherapie, Information für Patienten"

ABNOBA Forschung für pflanzliche Arzneimittel


Liebe Grüße

Tanja L.
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