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Alt 20.10.2010, 22:52
Windfange Windfange ist offline
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Registriert seit: 03.08.2010
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Standard Aktuelles: Rezidiv nach 14 Jahren

Hallo Ihr Lieben,

wie ich berichtet hatte, wurde meine Mam ja aufgeschnitten und sofort wieder zu gemacht, da zur Zeit inoperabel.

Meine Mama hat inzwischen ihre 3. Chemo erhalten, die Haar verloren und sie glaubt aufgrund eigenem Abtasten, dass der Tumor geschrumpft ist. Ihr geht es im Grunde genommen sehr gut, sie hat keine Schmerzen und ist voller Tatendrang.
Das einzigste große Problem ist, dass sie mittlerweilen wohl ca. 10 Blutkonserven bekommen hat, weil die Werte immer schlecht werden. Gestern gab es zur Abwechslung mal 2 spanische...
Wobei die Blabla-Werte bei 9 waren.

Ich verstehen langsam auch, wieso meine Mama sich nicht mit ihrer Krankheit auseinander setzen möchte - sie weiß ja selbst, wie schlecht es um sie steht und wenn sie noch davon liest und ändern kann sie es eh nicht ...
Es ist nur so schwer es selbst zu verstehen.

Ich hab mir überlegt, was ich an ihrer Stelle tun würde und wäre mir nicht so sicher. Ich bewundere ihren und auch euren Mut und Tapferkeit. Ja, was wäre ihr auch anderes übrig geblieben, ihr Blut wäre ja mittlerweilen schon total "kaputt", aber trotzdem ich wäre wohl abgetaucht.

Meine Mama muss sich nur so oft ärgern lassen und ich weiß nicht, wie ich ihr helfen kann. Der Hausarzt meint, sie soll sich die immunstärkenden Spritzen vom Frauenarzt geben lassen, der kann es besser abrechnen. Doch der Frauenarzt ist 20 km weiter zum fahren. Das ärgert sie natürlich. Weiß da jemand was an dieser Abrechnungsgeschichte ist?

Ansonsten lässt sie sich nicht mehr dreinreden, sie geht aus, einkaufen, essen, was sie will. Sie hat sich auch noch nicht entschieden, ob sie sich im November operieren lässt.

Ich danke auf jeden Fall noch einmal jedem hier im Forum, man sieht, dass man nicht allein ist. Ich wünsche euch allen das, was ich für meine Mama erhoffe, ein langes, zufriedenes und glückliches Leben und natürlich viel Gesundheit.

Bis bald

Susanne
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