AW: Austausch von Usern mit fortgeschrittener Erkrankung
Hi susaloh,
ich lese schon lange bei Euch mit, da ich es wohl äußerst knapp geschafft
habe, (zunächst) nicht direkt in Euren Thread zu gehören.
Meine Meinung, aus meiner Erfahrung heraus, ist: Geh` Deinen Weg! Mach`
das so wie Du das für richtig hältst, notfalls hole anderweitig dazu eine Beurteilung ein.
Was soll das mit der MRT-Verweigerung?! Meine Freundin hat letztes Jahr
zwei davon bekommen. Ihr Onk hat gesagt, es wäre bei ihren Beschwerden
absolut nicht notwendig, aber wenn es ihrer Beruhigung dient, wird es
gemacht. Der Onk hat recht behalten, und meiner Freundin geht es,
insbesondere psychisch, viel besser.
Bei meiner anderen Freundin wird an den Lebermetas, ich nenne es mal
"herumgedoktert", man mag aber wohl auch nicht zugeben, daß sie in diesem
Stadium jetzt besser in ein Brustzentrum (wir leben auf dem Land) wechseln
möge. Nach dem, was ich hier im Forum alles erfahren habe, habe ich ihr
empfohlen, mal in der Frankfurter Uniklinik vorstellig zu werden. Und was sagt
der Prof dort: Mein Gott, warum kommen sie erst jetzt?! Jetzt arbeiten beide
Häuser "Hand in Hand" und meiner Freundin geht es schon viel besser.
Was ich damit sagen will, man spricht nicht ohne Grund von den
"Halb"-Göttern in weiß. Auch die sind nicht unfehlbar. Wenn man selbst schon
das Gefühl hat, man wird nicht optimal behandelt, ist es Zeit für eine
Veränderung.
Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen,
Gruß
saschue
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