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#1
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Hallo,
ich bin im November von Tamoxifen auf Arimidex gewechselt und hab grad die 2. Blutung seither bekommen. Da kann doch was nicht stimmen. Gyn meinte nach dem ersten Mal, das könne noch öfter vorkommen . Beim 1. Mal dachte ich mir noch, das wäre eine Abbruchblutung, der durch das Tamoxifen aufgebauten Gebärmutterschleimhaut, aber was ist es dann jetzt? Ich hab das Gefühl, da bahnt sich gerade der nächste Scheixx an, oder ist das normal? LG taurisca |
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#2
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Hallo Taurisca,
das mit den Blutungen kenne ich auch, allerdings unter Tamoxifen. Das kommt bei mir immer wieder mal vor. Zuerst war ich auch beunruhigt, aber nach Aussage meines Gyn. ist das nichts Schlimmes! Er kontrolliert regelmäßig die Gebärmutterschleimhaut, die sich etwas verdickt hat, und so lange dabei nichts Ungewöhnliches herauskommt, mache ich mir keine Sorgen. Das sind halt so Unregelmäßigkeiten durch die Hormonumstellungen. Ich denke, wenn du dich regelmäßig untersuchen lässt, ist alles im grünen Bereich. Liebe Grüße, Chrissie |
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#3
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Hallo!
Ganz so schnell würde ich nicht Entwarnung geben. Tamoxifen und Aromatasehemmer haben eine völlig unterschiedliche Wirkweise. Was unter Tamoxifen eine Art Abbruchblutung mit Abstoßen der Schleimhäute gewesen sein mag, dürfte mit einem Aromatasehemmer gar nicht erst passieren! Denn während Tamoxifen das Wachsen der Schleimhaut fördert, weil es WIE das Östrogen wirkt, es also sozusagen ersetzt, unterbindet der Aromatasehemmer jegliche Hormonbildung - wenn sich trotzdem was rührt, können es eigentlich nur deine Eierstöcke sein, die wieder zum Leben erwacht sind. Und gegen die Östrogenproduktion der Eierstöcke kommt der Aromatasehemmer einfach überhaupt nicht an! Insofern musst du das unbedingt abklären lassen, denn bei hormonabhängigem Krebs kannst du nichts weniger gebrauchen als aktive Eierstöcke!! Ich stelle mir das so vor: Unter Tamoxifen dümpelt alles so dahin, auch die Eierstöcke, die Hormonlage ist immer gleich. Bei mir z.B.gibt es zwar keinen Zyklus mehr, aber die Eierstöcke produzieren doch noch konstant kleine Mengen Östrogen, aber damit wird das Tamoxifen fertig. Wenn du nun durch den Aromatasehemmer einen totalen Mangel an Östrogen erfährst, kann dies die Eierstöcke stimulieren, das Ihrige bei zu tragen, um wieder ein bischen Östrogen in Umlauf zu bringen und so kommt vielleicht sogar wieder ein Zyklus zustande mit Blutung und allem. So ähnlich (nicht so dilletantisch formuliert) hab ich´s mal gelesen. Kann sein, muss aber nicht. Insofern, auf jeden Fall abklären! Viele Grüße Susaloh |
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#4
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Danke edyta und chrissie!
Ich hoffe mal, dass er mich gründlich untersucht! Die Ärztin im KH war allerdings schon recht perplex, hat aber nichts dazu gesagt, er ist ihr Chef . Abstrich hat er keinen genommen, kenn eigentlich nur den von der Krebsvorsorge am Gebärmutterhals. Ich denke, dass sich unter Aromatase Hemmern die Gebärmutterschleimhaut eher nicht aufbauen sollte. Und Zyklusschwankungen sollten doch wohl auch nicht stattfinden. Ich weiß noch, dass beim letzten Mal eine kleine Stelle war, an der noch ein Aufbau von ein paar Millimetern war, vielleicht ist es das, was jetzt weggeht??? Ich bin jetzt am Grübeln ob ich mir sofort einen Termin mache, oder doch auf den nächsten, Ende des Monats warten soll. Befürchte wenn ich jetzt gleich gehe, blüht mir eine Ausschabung. LG taurisca |
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#5
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Hallo susaloh,
unsere Beiträge haben sich gerade überschnitten. Deine Ausführungen, sind so ungefähr das, was mir irgendwie im Kopf rumbrummelt. Ich hab wohl Handlungsbedarf! Wie ich das alles schon hasse! LG taurisca |
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