![]() |
|
|
#1
|
|||
|
|||
|
Hallo Ihr alle!
Möchte mich kurz vorstellen: bin 41, hab zwei kids, einen lieben Freund und bin seit 05/07 betroffen, hab die Therapien hinter mir und eine Eierstockentfernung vor mir. Eigentlich erwarte ich, dass es mir besser geht, habe aber das Gefühl ich falle in ein Loch... Geht es jemandem ähnlich? Wie geht Ihr damit um? Viele Grüße Heike |
|
#2
|
||||
|
||||
|
Liebe Heike,
das Gefühl kenne ich auch.Bei mir ist es jetzt auch im Juni 5Jahre her als ich meine Diagnose bekam.Habe auch das ganze Programm hinter mir.Eigentlich meint man jetzt wieder gut drauf zu sein,aber so wie es vor meiner Krankheit war ist es einfach nicht mehr.Schließlich hat der Körper und die Seele viel mitgemacht und dann verfolgt einem doch irgendwie immer die Angst neu zu erkranken,auch sind sichtbare Spuren am Körper noch vorhanden.Wenn man danach in den Alltag kommt vergißt man schon,aber immer wieder kommen Zeiten wo man durchhängt.Ich habe auch vor 1Woche eine Eierstocksentfernung hinter mir.Ich bin nun 49 Jahre und spüre natürlich auch die Wechseljahresbeschwerden indem ich dann wirklich manchmal traurig und etwas lustlos bin.Habe auch von gesunden Frauen gehört das Sie an solchen Stimmungsschwankungen leiden.Dennoch krabbele ich immer wieder aus meinem Loch und die Sonne scheint wieder.Bei Dir ist die Diagnose noch nicht lange her und Du wirdt sehen das es auch wieder besser wird.Gönn Dir das wozu Du Lust hast und mach Dir selber kleine Freuden. Wünsche Dir einen schönen Tag.Liebe Grüße Conny |
|
#3
|
|||
|
|||
|
Hallo Ihr Lieben,
,gibt es jemanden unter Euch, der sich einer Eierstockentfernung unterzogen hat und somit auf die Antihormontherapie verzichtete? Ich habe auf Grund dessen in zwei Wochen OP-Termin und weiß nicht, was danach so auf mich zukommt. Hat jemand bereits Erfahrungen gesammelt? Wie ging es Euch danach? Lasst es mich bitte wissen! Danke Heike |
|
#4
|
|||
|
|||
|
Hallo Heike!
Mir wurden am 11.2.08 die Eierstöcke entfernt. Das bedeutet jedoch nicht den kompletten Verzicht auf die Antihormontherapie. Verzichtet wird dadurch nur auf die Zoladex-Spritzen nicht aber auf das Tamoxifen. Ich habe nach der Eierstockentfernung für meine Begriffe relativ lange gebraucht - ca. 5 Wochen - bis ich wieder so richtig auf den Beinen war. Das hatte ich so nicht erwartet, weil es mir nach der Brust-OP (16.1.98) relativ rasch wieder gut ging. Ansonsten geht es mir aber gut mit der Eierstockentfernung. Die Wechseljahresbeschwerden halten sich in Grenzen und sind gut erträglich. Ich würde es wieder machen. LG Moma |
|
#5
|
|||
|
|||
|
Hallo Heike,
mir wurden nicht nur die Eierstöcke, sondern auch die Gebärmutter entfernt. Da der Körper aber nicht nur da Östrogene produziert, so sagte mir der Onkologe, wurden mir sogenannte Aromatasehemmer verschrieben. Frag mal nach.. und halt die Ohren steif ![]() karin |
|
#6
|
|||
|
|||
|
Hallo Moma und hallo Karin,
vielen Dank für Eure Zeilen! Dann lass ich mich mal überraschen und hoffe, dass die WJ-Beschwerden erträglich sind und ich relativ schnell wieder auf den Beinen bin! Liebe Grüße Heike |
|
#7
|
||||
|
||||
|
Hallo Heike,
was das Alter und den Zeitpunkt der Diagnose anbelangt, sind wir fast gleich. Ich hab meine Diagnose 04/07 erhalten und war zu dem Zeitpunkt 43 und hab zwischenzeitlich ebenfalls das volle Programm durch. Bei mir kam das absolute "Zwischentief" nachdem ich die Radiatio hinter mir hatte. Auch ich war absolut am Boden, was ich von mir so gar nicht kannte. Im Dezember bekam ich dann Mirtazapin (AD), bin aber seit 03/08 auf Trimipramin (auch AD) umgestiegen. Nach ca. 10 Tagen fingen die Medis an zu wirken und mir gings wieder gut. Zur AHT kann ich nur sagen, dass ich mir auf eigenen Wunsch am 20.02.08 die Ovarien hab entfernen lassen, weil ich einen absoluten Horror vor Zoladex hatte. Nach der kleinen OP (bei der auch der Port entfernt wurde) gings mir so gut, dass ich bereits am 2. Tag nach dem Eingriff wieder nach Hause gegangen bin. Fazit: Bislang hab ich die Eierstockentfernung nicht bereut. Die Wechseljahrbeschwerden die unter Tamoxifen besonders ausgeprägt waren (und zunächst auch unter Arimidex heftig waren, sind durch die Einnahme von Trimipramin jetzt gut auszuhalten. LG Chris |
|
#8
|
|||
|
|||
|
Liebe Chris,
vielen Dank für Deine wertvollen Hinweise. Falls es nicht besser wird, werde ich es mal mit AD probieren, noch sträubt sich einiges in mir dagegen und außerdem habe ich Bedenken, dass ich dann noch mehr zulege oder sich mein Wesen verändert. Hast Du soetwas bemerkt? Dir alles Liebe und Gute Heike |
![]() |
| Lesezeichen |
| Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1) | |
|
|