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#1
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Hallo zusammen,
die erste Woche Chemo lief für meine Mutter gut. Zwischenzeitlich hat sich das Blatt leider etwas gewendet. Sie hat schon seit fünf Tagen (sehr) starke Halsschmerzen und seit gestern sogar Fieber bis 38,5 °C. Als Therapie erhielt sie in der Onkopraxis ein Antibiotikum und - ich glaube - Neoplasin - insbesondere, um nach Möglichkeit den nächsten Chemo-Termin nicht zu gefährden. Habt ihr eine Idee, was sich gegen die starken Halsschmerzen unternehmen läßt? Sie erhielt Gladomed, dem Lindocain zugemischt wurde - wohl in einer sehr hohen Dosierung. Lindocain - das ist dasselbe, was zB in der grünen Spüllösung von Dolodobendan enthalten ist. Das Zeug ist grds. hochwirksam - nur leider eben nicht, wenn der Schmerz im Hals sitzt, denn dorthin gelangt es nicht richtig. Ich habe ihr jetzt u.a. auch Dolodobedan - Lutschpastillen (Benzocain) gekauft. Die sind eigentlich weniger wirksam als das Lindocain. Aber es kommt zumindest an die richtige Stelle im Hals. Laut Arzt darf sie diese Medikament nehmen. Gibt es ein stärkeres, das sie neben der Chemo nehmen darf? Sie hat wirklich ziemlich üble Halsschmerzen... Lieben Dank für Euere Untersützung..... Sön |
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#2
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Hallo Barbara,
Zitat:
Daneben habe ich ihr noch ein Dutzend Tees und Lutschbonbons gekauft. Auch hier stellt sich natürlich bei "entwässernden" Tees (Grüner Tee) die Frage nach der Kompatibilität mit der Chemo. Macht aber wohl in kleinen Mengen nichts. Vielleicht lässt man aber doch besser die Finger von allen möglichen exotischen Tees während der Chemo, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass Weißdorn, Rotbusch, japanische Ginko-Mischung, etc. eine Auswirkung auf Epirubicin und Co haben. Ich wollte sie damit vor allem zum Trinken animieren, denn sie trinkt eher etwas zu wenig als die empfohlene Mindestmenge von 2 Liter. Ich hätte gehofft, dass jemand ein ähnliches Problem hatte und für die Halsschmerzen eine gute Lösung gefunden hatte. Aber wahrscheinlich gibt es wirklich nichts. Bei Halsschmerzen / -entzündung tut sich die Medizin schwer. Nächste Stufe wären dann vermutlich nur systemische Schmerzmittel. Paracetamol als vergleichsweise moderates Schmerzmittel nimmt sie auf Empfehlung des Arztes bereits. Viele Grüße und Dir auch alles Gute Sön Geändert von Sön (17.02.2009 um 07:59 Uhr) Grund: R-Fehler |
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#3
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Hallo Sön,
ich hatte auch nach einer Chemo ganz schlimm Halsschmerzen (konnte gar nicht mehr schlucken und somit auch nicht essen und trinken). Hatte auch alles mögliche ausprobiert. Nix hat geholfen. Der Arzt stellte dann eine böse Halsentzündung fest, welche mit Antibiotika behandelt wurde und innerhalb ein paar Tagen dann auch besser wurde. Liebe Grüße Iris |
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#4
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Ich denke, Deine Mutter bekommt schon eine sehr gute Behandlung. Sie nimmt ja auch ein Antibiotikum. Ich glaube, mehr kann man einfach nicht machen, so blöd das auch ist. Trinken ist wichtig, auch für die Schleimhäute. Ich schaffe aber auch meist nicht mehr als 2-2,5 Liter.
Als ich nach der 1. Chemo wg. eines Infektes mit Fieber im Krankenhaus war, haben sie mir Salebitee empfohlen. Zum Gurgeln, aber man kann den auch trinken. Soll angeblich sehr effektiv sein. Trotzdem, ein bisschen Geduld muss man mitbringen. Generell ist es sicher gut, etwas für das Immunsystem zu tun. Das würde ich aber auch alles mit dem Arzt absprechen. Es gibt so viele Mittelchen, die kann man nicht alle nehmen. Ich persönlich nehme Selen (vom Onkologen verschrieben), Vitamin B (rezeptfreien Vitamin-B-Komplex aus der Apotheke) und Lactoferrin und trinke Gerstengrassaft. |
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#5
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Hallo Sön ,
auch ich hatte nach meiner ersten Chemo diese fürchterlichen Halzschmerzen , so daß ich kaum noch trinken oder essen konnte . Hatte auch diverse Mittelchen ausprobiert - nix hat geholfen . Mein Hausarzt verschrieb mir dann Antibiotikum und Schmerzmittel -obwohl er gar nichts im Hals erkennen konnte , es saß so tief im Hals - nach 3 Tagen wurde es dann besser . Außerdem habe ich zusätzlich mit Salbeitee mehrmals tgl. gegurgelt . Ist - Neoplasin - wirklich ein Antibiotikum ?? Schau doch nochmal nach . L.G.
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39 Jahre, BET 01/08 , T2.G3,No,Her2+++ Geändert von Rafiki (17.02.2009 um 09:30 Uhr) Grund: Hatte anstatt - Neoplasin --- Neulasta geschrieben |
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#6
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Neulasta ist kein Antibiotikum, sondern soll die Bildung von Leukozyten anregen.
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