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#1
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ich wende mich hilferufend an euch,Ich habe eine Freundin im alter von 68 Jahren,sie hat Brustkrebs der Knoten von 3,5cm wurde ihr vor 14 Tagen entfernt zusammen mit den 3 wächterknoten und alle 10 Lymphknoten unter dem rechten Arm wo auch der Tumor saß.Man teilte ihr mit das sie Metastasen dort hatte und die sind auch auf Leber,Lunge und Knochen und man sagte ihr es ist nichts mehr zu machen .Sie bekommt nun eine geringe Chemo ab nächste Woche damit die Knochen etwas stabilisiert werden.Nun meine Frage ich suche das ganze Internet ab um irgendwie den Tod meiner Freundin hinaus zu schieben.Gibt es wenigstens ein bischen mehr Hilfe in Uni-Klinken ,oder sonst was?Ich würde mich freuen eine Nachricht zu bekommen und hoffe auf einen rat von ihnen und verbleibe bis dahin mit ganz lieben Grüßen
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#2
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Hallo Sandaylinchen
![]() Ich kann dir zwar keine Hilfe geben aber ich finde ihr solltet euch eine Zweitmeinung anhören in einem Brustzentrum,viele Frauen hier im Forum haben auch so ähnliche Diagnose und kämpfen dagegen.Bitte geht doch nochmal in ein Brustzentrum. ich wünsche deiner Freundin alles Gute und das ihr eine geeignete Therapie findet. Alles Liebe für euch. Conny
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#3
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Hallo, Sandailynchen,
ich kann mich Conny nur anschließen, ich würde auch unbedingt eine Zweitmeinung einholen. Es soll nichts mehr zu machen sein? Das ist ja wirklich unerhört, ein weiteres Beispiel für das Allmachtsbedürfnis, das einige Ärzte dazu führt, alles unter einer Verjüngung um mindestens dreißig Jahre als persönlichen Misserfolg anzusehen und sich daher mit derartigen Bemerkungen aus der Affäre zu ziehen (‘tschuldigung, das ist ein Thema, das mich immer wieder auf die Palme bringt). Vielleicht ist der Krebs Deiner Freundin unheilbar, was auch immer das heißen mag, aber selbst wenn das Behandlungsziel nicht Heilung, sondern “nur” eine möglichst gute Lebensqualität auf unbestimmte, unvorhersehbar lange Zeit ist, ist sicher einiges zu machen. Wie geht es ihr (abgesehen vom Hammer der Diagnose, an der sie vermutlich ziemlich zu knapsen hat), wie fühlt sie sich, hat sie mehr Schmerzen als die, die nach so einer Operation zu erwarten wären, fühlt sie sich sonst irgendwie eingeschränkt? Oder sind die Metastasen nur bei bildgebenden Verfahren zu erkennen, verursachen aber keine spürbaren Symptome? Lasst Euch bitte nicht damit abspeisen, dass nichts mehr zu machen ist. Alles Gute, viel Glück und Kraft und liebe Grüße Antje |
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#4
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Hallo antje,
seit der Op kann sie nicht richtig durchatmen,was vorher aber ok war.ansonsten hat sie so keine Schmerzen die nicht auszuhalten wären.Jeder Tag ist ja auch nicht gleich.Am donnerstag dieser Woche bekommt sie jetzt die letzte MRS Untersuchung noch ausgewertet,nun haben wir bedenken das die Ärztin vielleicht noch sagt das nicht einmal eine Chemo mehr bringen würde.Aber abwarten,was die sagen.Den Krebs haben die doch denke ich rausgeschnitten und die beiden Brüste verkleinert da die Ärzte vorher keinen Tumor feststellen konnten bei der Mammogr.deshalb hat man ihr die beiden Brüste von doppel D auf B verkleinert. Ich danke euch für die Antworten Ich denke auch man sollte sich eine zweitmeinung einholen. |
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#5
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Ich würde so schnell als möglich eine Redoxanalyse durchführen zu lassen, aufgrund deren über das Blut der Patientin ihre "Schwachstellen" geortet werden. Das Blut wird an die Uni Rostock eingeschickt, analysiert und eine Rezeptur für eine Vitalstoffmischung erstellt, die das Immunsystem allmählich stärkt und so sicher auch Deiner Freundin helfen wird. Ich weiß, dass es in Deutschland mehrere Labors gibt, die damit arbieten, ich selbst kenne nur das einzige Labor in Östereich, in Wien, Dr. Dostal. Ich selbst bin Patientin dort, kam hin wegen steigenden Markern nach BK, Chemo und gewaltigem "Verfall".
Heute geht es mir (fast) blendend, bin wieder stark und zuversichtlich. Einen Versuch ist es wert....allerdings dauert es ca 3 Monate, bis man selbst etwas spürt....ist aber als Unterstützung bei Chemo VOLL ZU EMPFEHLEN. Lebe in Italien, habe schon mehrfach Patienten mit diversen Problemen zu Frau Dr. Dostal gebracht, war immer ein Erfolg! Kopf hoch, vielleicht nützt das etwas! LG Beate |
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#6
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hallo grüß dich,
eine Zweitmeinung würde auch ich dringend anraten. Hatte vor 6 Jahren Brustkrebs, keinen Lymphknotenbefall, alle Nachsorgeuntersuchungen (alle 3 Monate) waren immer ok. Dann letztes Jahr ganz plötzlich Metastasen in der Lunge, Leber und in der LWS mit Bruchgefahr. Wurde dann im LWS Bereich bestrahlt, bekam Herceptin und wöchentlich Navelbine. Doch die Metastasen wuchsen weiter, bzw. es siedelten sich neue an. Anhand der Biopsie der Lungenmeta wurde festgestellt, dass diese hoch Hormon positiv war. Eine Knochenbiopsie ergab das gleiche Ergebnis. Chemo wurde daraufhin abgesetzt und ich nehme seitdem zusätzlich zum Herceptin und Bondronat, Femara. Diese Therapie mache ich nun ca. 7 Monate und es geht mir sehr sehr gut. Die Lebermetastase ist nicht mehr nachweisbar, die Lungenmetastase ist nur noch 1/3 von dem, was sie mal war und alle Knochenmetas reichern sich wieder mit Fettgewebe an. Das soll nun nicht heißen, dass bei deiner Freundin die gleiche Therapie wirken würde, es soll dir nur zeigen, dass eine Zweitmeinung wichtig ist und immer irgendwo ein kleiner Hoffnungsschimmer ist. Ich drücke fest die Daumen, dass eine Therapie gefunden wird, die deiner Freundin helfen kann. alles Liebe Karin |
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