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Hallo ihr Lieben!
4 Jahre sind geschafft, dank moderner Medizin (Herceptin) und bestimmt auch dank meiner beiden TCM Ärzte und natürlich weil ich eine Powerfrau bin ! Meine Kinder waren 2013 10 Jahre und der Kleine erst 15 Monate alt, es war die Hölle und ich dachte nicht, dass wir je wieder ein normales Leben führen würden. Aber seit 1 Jahr geht es mir wirklich gut und ich habe nur noch sehr selten Angst. Meistens vergesse ich, dass ich Krebs hatte obwohl mir eine Brust fehlt und ich keinen Aufbau machen lasse .Ich hatte 3 invasiv ductale Tumore T1c (1-1,6cm)+ dcis, G3 , Ki 40% , hormonrez. negativ und her2 neu +++, kein lymphknotenbefall und ich war erst 35 jahre alt. Therapie 4x EC 4x Taxotere 12 Mo Herceptin Ich bin eine von den Frauen, die in der Stillzeit erkrankten und der erklärt wurde sie hat nichts obwohl ich mich schon in der SS schwer krank fühlte. Auch MRT wurde als stillbedingte hormonelle Reaktion abgetan. Ich habe trotzdem auf eine OP bestanden - Krebs... Ich wünsche euch das Allerbeste! ![]() LG Nursy |
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Lasse euch auch an meiner Freude teilhaben. Sind jetzt über 4 Jahre. Eigentlich TN Ki67 90%. Alle Übungen mitgeturnt *g*. Habe aber eine Nachbegutachtung machen lassen. Dort war ich leicht Hormon positiv, aber eben nur ganz leicht. Dadurch hab ich AHT.
Voriges Jahr ein Rezidivverdacht. Hat sich zum Glück nicht bestätigt und die letzte Untersuchung vorige Woche war auch wieder o.K. |
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Ich liebe diesen Thread! Immer wenn es mir schlecht geht und ich wieder Hoffnung brauche, lese ich alles immer und immer wieder!
Daher hoffe ich noch auf rege Teilnahme von Leuten, die alles schon länger hinter sich haben Ich bin leider noch nicht mal mit der Chemo durch, aber hoffe irgendwann mich hier auch eintragen zu können und Hoffnung sowie Zuversicht zu spenden!
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Meine Mama bekam die Diagnose 2004. Heute war sie wieder zur Nachsorge (obwohl der Gyn es jetzt wieder Vorsorge nennt) ALLES OK!!!!! Und ihre Prognose damals war alles andere als günstig. 13 Jahre!
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liebe sisters!
ziemlich genau vor 5 jahren, nämlich ende april 2012 bekam ich meine letzte chemo. damit war die therapie abgeschlossen (OP war schon im november 2011) und das zittern begann. ich bin leider ein riiiesiger angsthase und hab wirklich viel gezittert und zugleich habe ich aber auch großes glück empfunden, das leben genossen und sehr viel schönes erlebt. danke, liebes leben! und ja, ich bin nach menschlichem ermessen gesund. JUHU! meine diagnose war: pT1a, G3, triple negativ, N0. es war meine zweite erkrankung. bin genträgerin. die erste erkrankung war 2005 und liegt nun 12 jahre zurück. ich wünsche allen alles gute und möhte euch mut machen! herzliche grüße, suzie
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seit 2005 bin ich ein angsthase |
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#486
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Huhu Mädels...
Kennt ihr mich noch? Ich war 2014/2015 sehr aktiv hier. vor fast 3 Jahren 23.7.14 habe ich etwas getastet( G3,M0,L0,1,8 cm,Her2neu schwach positiv, nicht Hormonabhängig), erst 4 x EC und dann 12 x tax oder wie das hieß, dann BET OP, Bestrahlung, Gentest negativ. Hatte vor 1 Monat Knochenszinti gehabt wegen heftige Rückenweh, unauffällig:-) Heute war Nachsorge und nun eigentlich alle 6 Monate, dass ist ein komisches Gefühl aber total toll. Jetzt ist der Moment gekommen noch mehr auf sein Körper zu vertrauen. Jaaa...ich bleibe Gesund..... Liebe Grüße Glücksmama ![]() @ Suze...oh , was für tolle Nachrichten, Glückwunsch :-x
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Liebe Grüße |
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#487
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Hallo Glücksmama,
natürlich kenne ich Dich noch. Glückwunsch !!! Auch ich war gestern zur Nachsorge. Blutwerte ok, Leber, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Blase im Sono unauffällig. MRT der Brüste im April gemacht und alles unauffällig. Also zur Zeit gesund. Somit kann ich am 3.5.2017 mein 4-jährige´s nach ED feiern. Hatte einen Luminal B HER2neu negativ mit einem KI67 von 60%. 6x TAC, IOERT, BET und Bestrahlung. Ich liebe das Leben, bin dauernd mit meinem Mann unterwegs und hoffe noch auf viele Jahre. Euch alles Gute ![]()
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Das Leben ist schön und das lassen wir uns nicht kaputt machen
Geändert von allgaeu65 (28.04.2017 um 14:35 Uhr) |
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![]() ..na dann schließe ich mich mal an... Diagnose Ende Mai 2014 : 2 tumore in linker Brust , 1 x g2 ki 20 und g3 mit ki 50, her 2 neu 3 + positiv und 3 Lymphknoten befallen. Also nicht so rosig.... Wöchentliche Chemo dann OP Ablatio der linken Brust.... mit dem Ergebnis Komplettremission. Anschließend Bestrahlung und 1 Jahr Herceptin. Habe mich sogar jetzt erst dazu durch gerungen die Brust wieder aufbauen zu lassen mit einem Expander, diese OP war Anfang der Woche und ich bin seit gestern wieder aus dem Krankenhaus entlassen, allerdings noch mit Drainage, egal Hauptsache zu Hause. 3 Jahre bereits geschafft..juhu... Alles Gute für euch alle Krümel40 (Sabine)
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#489
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Hallo Ihr Tapferen,
ich bin auch eine gute Geschichte. Erstdiagnose im 11/2006, rechte Brust T2, G3, 8/18, ER/PR + HER -, die Ärzte und Freundinnen sagten mir immer, ich solle nicht sicher sein, geheilt zu sein, aber mein Leben war danach wunderbar, voller Dankbarkeit. Ich habe einen wunderbaren Mann geheiratet, bin im Job weitergekommen und fand mich unbesiegbar mit meiner schön gestrafften Brust. In 09/2016 wurde ein DCIS in der linken Brust entfernt und nun wurden Rippenfellmetastasen gefunden, die dem Brustkrebs von vor 10 Jahren entsprechen. Nun bin ich auch eine von denen, die als unheilbar gelten. Mir egal, ich will eine gute Geschichte bleiben. Euch viel Mut und Freundschaften und Hoffnung. |
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Hallo , hatte 2007 mit 34 Jahren die Diagnose Brustkrebs erhalten mit einem Kleinkind im Kinderwagen. Zuerst wurden es als Abstillprobleme betitelt , dann war es ein Jahr später Brustkrebs. Ja, ich hatte genau an dieser Stelle schon immer Probleme beim stillen und feuchte Wärme tat immer gut. 2007 bekamm ich Chemo Operation und Bestrahlung 2 betroffene Lymphknoten. Das Leben mit unserem Kind wurde wieder normaler und ich habe es auch dankbar genossen. 2011 wurde das Silikon undicht und Kapselfibrose , deshalb habe, ich nach einem Staging PET CT undMRT , einen Eigengewebeaufbau machen lassen. Die Operation war anstrengend, hat sich aber rentiert, kann wieder ohne Prothese ins Schwimmbad oder ohne BH ,wie ich es schon immer gerne tat , an die Haustüre.
Leider wurden jetzt im April Knochenmetastasen entdeckt. Ich will trotzdem nochmal versuchen der Krankheit meine ganze Kraft entgegen stellen , glauben an die Möglichkeiten der Medizin und ganz besonders an die Hilfe von Gott. Damit ich noch einige Zeit mit meinen Lieben genießen darf. Grüsse Marion |
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#491
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Hallo, liebe Mitstreiterinnen gegen den Krebs,
ich persönlich habe noch keine so lange Historie, gestern ein o.B. nach 2,25 Jahren. Mir hat es gut getan eine Langfrist-Studie zu finden, in der die Rezidivwahrscheinlichkeit in den 24 Jahren nach der Ersterkrankung aufgeführt ist. Seitdem denke ich nicht mehr in "lebenslangem Risiko" sondern nur noch in "aktuellem Risiko", und das ist deutlich überschaubarer. Die Studie ist von M. Colleoni und es wurden 4105 Patientinnen mit frühem Brustkrebs 24 Jahre nachbeobachtet. Dabei hat er noch zwischen hormonpositivem (ER+) und hormonnegativem (ER-) Brustkrebs unterschieden. Zur leichteren Lesbarkeit schreibe ich ER+ und ER- getrennt auf. Das Risiko pro fünf Jahre bei hormonpositivem BK (ER+): Die Wahrscheinlichkeit, dass in den ersten 5 Jahren wieder was ist: 9,9% Die Wahrscheinlichkeit, dass in den Jahren 5-10 wieder was ist: 5,4% Die Wahrscheinlichkeit, dass in den Jahren 10-15 wieder was ist: 2,9% Die Wahrscheinlichkeit, dass in den Jahren 15-20 wieder was ist: 2,8% Die Wahrscheinlichkeit, dass in den Jahren 20-25 wieder was ist: 1,3% Diese Zahlen zeigen einerseits, dass wir zu keiner Zeit mit einer vollständigen Entwarnung rechnen dürfen, dass also die Nachsorge dauerhaft wichtig bleibt, sie zeigen aber auch, dass das Risiko auf die jeweils nahe Zukunft bezogen schon tragbar ist. (Schritt, Atemzug Besenstrich - wie wir von Beppo Straßenkehrer aus Momo wissen.) Das Risiko für den hormonnegativen Brustkrebs (ER-) ist - in seiner Gesamtheit betrachtet - sogar noch geringer als beim hormonpositiven Brustkrebs, nur in den ersten fünf Jahren ist es um 1,6 Prozent höher als beim ER+. Die Wahrscheinlichkeit, dass in den ersten 5 Jahren wieder was ist: 11,5% Die Wahrscheinlichkeit, dass in den Jahren 5-10 wieder was ist: 3,3% Die Wahrscheinlichkeit, dass in den Jahren 10-15 wieder was ist: 1,3% Die Wahrscheinlichkeit, dass in den Jahren 15-20 wieder was ist: 1,2% Die Wahrscheinlichkeit, dass in den Jahren 20-25 wieder was ist: 1,4% Ich hoffe Ihr findet diese Zahlen ebenfalls ermutigend. Liebe Grüße, Mia Geändert von gitti2002 (18.05.2017 um 01:09 Uhr) |
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#492
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Hallo Mia,
vielen Dank für deine tolle Info. Wurde in der Studie aufgeführt, ob auch zwischen Duktal und Lobulär unterschieden würde? Danke und Grüße Martina |
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#493
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Hallo Martina, nein diese Unterscheidung wurde nicht gemacht.
LG Mia |
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#494
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Hallo an alle!
Eine Triple-Negative will auch wieder Mut machen! Dieses Jahr sind es 8 Jahre, die ich geschafft habe, trotz schlechter Ausgangssituation .Mamma-Ca rechts 5/09, G 3, unter 40, KI-Wert wurde damals in meiner Klinik nicht erfasst, triple-negativ, neoadjuvante Chemo 6 x EC-Doc (Chemo sehr schlecht vertragen), path. Vollremission, BET, 34 x Bestrahlung Es geht mir gut, ich lebe und genieße jeden Tag und mein nächstes größes Ziel ist es nach wie vor....2020 mit meinem Sohn auf seinem Abiball zu tanzen. Kämpft für euer Leben! Wünsche allen alles Gute! |
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#495
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Ihr Lieben!
Auch ich "darf" endlich meine "Krebsgeschichte" hier posten: Heute vor fünf Jahren bekam ich meine erste Chemo. Die Diagnose zuvor hat mich völlig umgehauen. Ich war 35 Jahre alt, meine Kinder 1 und 3. Ich selbst bin bei meinen Großeltern aufgewachsen, da meine Eltern mit 34 und 39 an Krebs verstorben waren. Also, meine Diagnose: T3, G2, N1 (3 von 10), M0, Her2neu neg, HR schwach pos Therapie: neoadjuvant 4 mal EC, 4 +1 mal DOC, Ablatio, Bestrahlung, GnRh Analoga bis 2016, Tamoxifen bis heute, 2014 DiepFlap, 2015 Angleichung der anderen Seite. Leider hatte ich keine Komplettremission: ypT1c, G3. Anfangs habe ich alle drei Tage ASS50 genommen, Kurkumin- und Broccolisprossenkapseln. Mit Therapiebeginn habe ich mit Laufen begonnen. Inzwischen laufe ich dreimal in der Woche ca. 10 km. Trotzdem konnte ich mein Gewicht nicht halten und habe zugenommen... Aber gesund bin ich. Nicht immer fühle ich mich so. Habe oft Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen und /oder bin schlapp... aber Grund zu Jammern gibt es nicht! Meine Kinder sind jetzt 6 und 8 Jahre alt. Ich wünsche mir nichts mehr, als sie noch lange begleiten zu dürfen. Gerne hätte ich noch ein drittes Kind bekommen. Aber leider habe ich meine Periode nicht wieder bekommen. Ob es am Tamoxifen liegt? Aber ich möchte mein Schicksal eigentlich auch nicht herausfordern.... Ich wünsche allen LeserInnen alles erdenklich Gute, Glück, Mut, Kraft und Durchhaltevermögen!!!! |
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