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#16
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Hallo Lusmilla,
leider kann ich nichts zu Deiner vorrangigen Frage sagen, denn ich wurde brusterhaltend operiert. Aber ich kann Dich wegen der Lymphknotenentnahme vielleicht ein wenig beruhigen. Mir wurde mit der schon erwähnten "Klumpenmethode" Gewebe aus den ersten beiden Axilla-Levels entnommen; darin fanden sich 16 Lymphknoten. Meine Zeitachse war: 1. Chemo August - Oktober 2002, Op November, 2. Chemo Dezember 2002 - Februar 2003, Bestrahlungen März - Mai, AHB ab Juni. Ich hätte bis zur AHB nicht wieder klettern können, mein Arm war nur bis ca. 70% über den Kopf streckbar. Das lag nicht nur an der OP, sondern auch an Schmerzen durch die Axilla-Bestrahlung, die wegen Lymphknotenbeteiligung auch stattfinden musste. Aber in der AHB kam dann der grosse Schub. Ich machte gezielt Aufbaugymnastik für den Arm und ich schwamm, schwamm, schwamm. Und beim Schwimmen erweiterte sich der Radius des Armes immer mehr. Ich ging in diesem Sommer dann wieder sehr viel zum Klettern, und der Arm erwies sich als genauso flexibel und belastbar wie zuvor. So ist es bis heute geblieben. Der Umfang des Armes beträgt seit OP 2 cm mehr als der rechte, obwohl die rechte Seite meine händige ist. Aber niemals hatte ich mit Lymphstau nach Belastungen oder Verletzungen zu tun. Gib' Dir also 4 - 6 Monate Zeit zur guten Heilung, warte ab, wie Chemo und Bestrahlung sich auswirken und lass' Dir nach Möglichkeit sofort nach OP Lymphdrainage verschreiben. Hatte ich auch und vielleicht hat es zum guten Heilungsverlauf beigetragen. Wegen dem Kletter- und anderem Sport hätte ich eine Aufbau-Op mit Rücken- oder Bauchmuskelgewebe auf jeden Fall abgelehnt. Erstmal viel Glück für Deine weiteren Entscheidungen, Befunde und Behandlungen. LG, Sandra
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Unsere größten Ängste sind die Drachen, die unsere tiefsten Schätze bewahren. Rilke |
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