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#11
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Hallo xuguang,
das der Primärtumor nicht nachweisbar ist, ist ja das hinterhältige an dieser Krankheit. Bei meinem Mann ist die Krankheit Ende 2003 ausgebrochen, am Hals wurden die Metas gefunden. Er bekam Chemotherapie und Bestrahlungen. Wenn bei Deinem Freund die Bestrahlungen am Hals sind, wird das ein schwerer Gang werden, weil durch die Bestrahlungen die Mundschleimhaut zerstört wird und die letzten Bestrahlungen wirklich nicht leicht sind. Sollte Dein Freund dünn sein, bzw. normal gewichtig, ist es empfehlenswert, daß er sich eine Magensonde legen läßt, hat er so ca. 10 - 15 Kilo zuviel drauf, ginge es u.U. auch so. Denn zum Ende der Bestrahlung kann er dann nur noch flüssige, bzw. cremige Nahrung zu sich nehmen, weil das Schlucken sehr schmerzhaft wird. Mein Mann hat während der Bestrahlung 25 Kilo abgenommen (die hat er aber heute wieder drauf *g*). Es ist wirklich nicht einfach.... aber wenn die Bestrahlungen vorbei sind, geht es doch ziemlich schnell wieder bergauf und nach kurzer Zeit kann Dein Freund dann auch wieder schlucken und essen. Als wahrscheinlich bleibende Folgeerscheinung wird eine gewisse Mundtrockenheit bleiben (es wird nur noch wenig Speichel gebildet), aber damit läßt sich leben, dann nimmt er eben überall sein Wasser fläschen mit, macht mein Mann auch. Also, Kopf hoch, ihr schafft das auf jeden Fall, auch wenn es schwer wird! Wenn Du oder Dein Freund Hilfe braucht, wir wohnen in Krefeld, also quasi direkt vor Eurer Tür, dann kannst Du mir auch eine email schicken und wir können dann auch einmal telefonieren! Ich wünsche Euch viel Kraft und Mut und "Durchhaltevermögen"! Hallo Geli, Anna, Silke, Gloria, Cervi ich hoffe, es geht Euch bzw. Deinem Mann soweit gut. Leider ist es mit Hartwigs Vaskulitis immer noch nicht besser. Die nekrotisierenden Stellen heilen zwar ganz, ganz langsam ab, aber die Schmerzen.... sie nehmen eigentlich zu, vor allem, wie er sagt, "Die Elektroschocks" - er meint, das ist, als wenn man ihm Stromstöße durch den Fuß in den Körper jagt, er zuckt dann auch am ganzen Körper zusammen und..... und das ist wirklich große Schei.... sein einziges Auge macht Problem, er sieht etwas verschwommen. Also am Montag dann zum Augenarzt, hoffentlich ist es nur eine vorübergehende Symptomatik durch die Chemo und nicht eine beginnende Vaskulitis im Auge. Drückt uns mal die Daumen, ich glaube, es reicht jetzt und es kann jetzt langsam mal wieder bergauf gehen. Fühlt Euch alle mal ganz feste gedrückt und einen schönen sonnigen und ruhigen und streß- und schmerzfreien Sonntag! Barbara
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Ist es eine Angst, die ihr vertreiben möchtet, so liegt der Sitz dieser Angst in euerem Herzen und nicht in der Hand des Gefürchteten! (Khalil Gibran)
Geändert von BarbaraKR (14.10.2006 um 17:46 Uhr) |
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