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#11
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Meine liebe Linnea!
Gerade wollte ich einen Gruß hierlassen bei Dir, da las ich Deine Zeilen... Sie rühren mich zu Tränen, denn mir geht es genauso. Ich fühle mich oft so erschöpft, bin vor allem morgens so gerädert und unheimlich traurig, als ob es so wäre, daß der Nachtschlaf es schafft, alle dunklen Wahrheiten zu schlucken und mir der Morgen sie dann entgegenspuckt. Kann das schlecht erklären, aber jeder Morgen bringt die Realität so dicht an mich heran, daß mir schlecht wird... Ein Leben mit tiefen, dunklen Schluchten. Verlangt enorm viel von einem ab, so daß das Banalste, wie Du es schreibst, eine schwere Aufgabe wird, zu deren Bewältigung dann auch noch der Elan fehlt. Du hast wirklich sehr viel erleiden müssen und es dauert ja noch an. Die Trauer um Deinen Vater ist ja noch ganz frisch und die Zeit, um Dein "neues" Leben anzunehmen oder auch nur zuverstehen, die hattest Du noch gar nicht. Ich kann Dir nur sagen, daß ich Dich zutiefst verstehe! In herzlicher Zuneigung verbunden, Deine Leena
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am 02.05.2006 Rektum-Ca-Diagnose, Chemo+Bestrahlung, OP im August 2006, danach von 11/06 bis 02/07 adjuvante Chemo, Anlage eines Ileostomas, Rückverlegung in 01/09 ![]() (alle von mir im KK verfaßten Beiträge/Texte und Geschichten dürfen ohne meine Erlaubnis nicht weiterverwendet werden) |
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