![]() |
|
|
|
|
#1
|
|||
|
|||
|
liebe deniese-annett,
ist jetzt sicher eine ganz schlimme zeit für dich, die gefühle überschlagen sich, man WILL helfen und kann es nicht... mein papa war sehr starker raucher und hatte dann auch einen kehlkopfkrebs (sowie sein papa und bruder, beide auch starke raucher) meine mama und wir 3 kinder haben ihn immer bekniet er möge doch aufhören zu rauchen. tja, er hat uns ganz klar gesagt, dass er lieber 20 jahre weniger lang lebt als aufzuhören, wir haben es schweren herzen akzeptieren müssen. auch hat er die bestrahlungen abgelehnt, nachdem sein bruder diese so schlecht vertragen hat. er war glücklich damit, nur das zählt und er war auch ein sehr positiver toller mensch. so schwer es für dich auch sein mag, es ist seine entscheidung, die kann ihm leider niemand abnehmen. ich wünsche euch ganz ganz viel kraft und alles liebe und gute für euren weg
Geändert von susisupa (27.01.2012 um 19:58 Uhr) Grund: hab was vergessen |
|
#2
|
|||
|
|||
|
Liebe Denise-Annett,
letztlich schließe ich mich den anderen hier an. Dein Vater ist ein mündiger Bürger und er hat etwas entschieden, womit er wohl aus seiner Sicht am Besten zurecht kommt. Das verdient großen Respekt, auch wenn man selbst vielleicht anders darüber denkt. Dennoch gibt es ein paar Dinge, die man dazu überlegen könnte: Hast du ihn mal direkt gefragt, weshalb er sich so entschieden hat? Hat man ihm vor Augen geführt was eine Behandlung nach sich ziehen würde? Hat er Angst vor den Nebenwirkungen und einer Einschränkung seiner Lebensqualität (eine Bestrahlung zieht ja meist keine gravierenden Nebenwirkungen mit sich)? Hat er sich jemals genau von einem Arzt erklären lassen, was auf ihn zukäme? Leitet er seinen "Plan" von anderen Menschen, die an Krebs erkrankt sind ab und meint, er will sich das ersparen? Das wären möglicherweise noch Dinge, die du ihn fragen kannst. Ansonsten ist und bleibt er Experte seines Lebens - das sollte man immer respektieren. Liebe Grüße Tanja |
|
#3
|
|||
|
|||
|
Hallo, meine Mutter (Eierstockkrebs 2009) hat auch Chemo und alles abgelehnt. Sie ist nur operiert worden. Ihre Entscheidung war für mich zunächst schwer zu verstehen, aber inzwischen - ihr geht es total gut - respektiere ich diese. Ich glaube, es kommt darauf an, was man sich in welchem Alter noch antuen will.
Aber für uns Kinder ist es nicht immer einfach zu verstehen. Dein Vater hat sich bestimmt viele Gedanken gemacht. LG Nene |
|
#4
|
|||
|
|||
|
Ihr Lieben, danke für Eure Antworten. Ja, mein Vater hat sein Leben immer genossen. Er liebt Wein, Weib und Gesang!!! Er ist der Meinung, dass keiner 150 Jahrer wird (womit er ja Recht hat ) und er ein erfülltes Leben hatte und alles wieder genauso machen würde. Vor vier Jahren hatte er einen schweren Schlaganfall und hat seitdem eine nicht ganz vollständige linksseitige Lähmung.
Sein größter Kummer war damals, dass er kein Arkordeon mehr spielen kann. Er hat sich super gerappelt seitdem. Sein Humor ist etwas schärzer geworden, aber wir lachen immer Tränen wenn wir zusammen sind. Ich genieße das und hoffe, daß wenn es mich mal erwischt, auch ich so gut damit klar komme! Ich Danke Euch !!!!! |
![]() |
| Lesezeichen |
| Stichworte |
| brustkrebs bemi mann |
| Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1) | |
| Themen-Optionen | |
| Ansicht | |
|
|