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#1
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Liebe Andrea,
ich (62 Jahre alt) wurde von Frau Prof. Dr. R. in Berlin (Charite) zum dritten mal seit 2007 nach der Sugarbaker-Methode operiert. Die klassische Chemo wurde bei mir auch versucht, aber ohne Erfolg. Ich sage immer, mein Krebs macht hinter sich zu - er stellt so gut wie keinen Kontakt zur Blutbahn her. Daher geben meine Tumormaker keine Auskunft über den Umpfang der Krebserkrankung. Mein CEA-Wert schwankt zum Beispiel zwischen 1,8 und 2,4 und der CA-Wert pendelt so um die 10. Das macht es schwierig den Krebs festzustellen, aber verhindert auch eine Ausdehnung oder Streuung außerhalb des Bauchraums. Als Diagnosemethode kommt bei mir nur CT oder Ultraschall in Frage, wobei das Ergebnis der Ultraschalluntersuchung bisher immer ausreichend für die Einschätzung des Umfangs des Tumorwachstums war. Ich hatte im vergangenen Jahr die Möglichkeit mit Dr. Sugarbaker über meinen Fall zu sprechen. Die Möglichkeit einer Heilung sah er auch nicht, aber er machte mir insofern Mut, durch weitere operative Eingriffe das Krebswachstum begrenzen zu können. Die Tendenz gehe dahin die Operationsmethoden weiter zu verfeinern und so das Wachstum des Tumors zu kontrollieren. Eine Voraussetzung dafür ist allerdings ein ansonsten guter Gesundheitszustand und körperliche Fitness. Daher werde ich jetzt mit dem Schreiben aufhören und mich ein wenig körperlich betätigen .viele Grüße Klaus aus Berlin
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Der Krebs kann nie der Gewinner sein, denn wer heimlich mit Vorsprung startet erhält keinen anerkannten Sieg. |
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#2
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Hallo Ihr Lieben,
schön mal wieder von Euch zu hören, auch wenn es bei Dir Klaus nicht ganz so gute Nachrichten sind. Aber solange Du noch die Option zur OP hast, lässt Du Dich bestimmt nicht unterkriegen. Bei mir gibt es zum Glück nichts Neues: meine letzte Nachsorge war im November - diesmal mit Ultraschall und CT - und es war alles in Ordnung!!!! Ich wollte die CD mit den Untersuchungsergebnissen rein vorsorglich an Dr. M. schicken, was ich aber bislang vor mich her geschoben habe. Seit 2011 bekomme ich eine (volle) Erwerbsunfähigenrente und da mein Mann seit dem letzten Jahr auch in Rente ist, genießen wir jetzt ganz viel freie Zeit und sind entsprechend viel unterwegs. Ich wünsche uns allen, dass uns noch gaaaaaanz viel Zeit bleibt. Liebe Grüße Vera |
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#3
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Liebe Vera1958,
was ist denn bei Dir rausgekommen? Hast Du die Unterlagen an Dr. Müller geschickt? Was sagt er dazu. Meine Mam will auch nochmal mit dr. m. in Bad Frankenhausen Kontakt aufnehmen. LG Andrea |
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#4
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Hallo Andrea,
ich habe Dir eine PN geschickt. Liebe Grüße Vera |
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#5
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Hallo Vera,
ich hoffe doch das es positiv ist. |
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#6
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Hallo Klaus,
nun ist der letzte Beitrag schon eine Weile her, trotzdem möchte ich hier mal anknüpfen mit meinen Fragen.Ich wurde auch nach Sugarbaker operiert( in 12/ 2012) und hatte HIPEC, zuvor Chemotherapie bei peritonealem Mesotheliom. Sie schreiben, dass Ultraschalluntersuchungen bei Ihnen ausreichen, um das Tumorwachstum zu kontrollieren.Darf ich fragen, welche Art Bauchfellkrebs Sie haben? Bei mir gibt es eigentlich gar keine sichere Nachweismethode, Ultraschall zeigt allenfalls Aszites an, aber die Tumore auf dem Bauchfell sind nicht sichtbar. Ist denn tatsächlich so ein wiederholter Eingriff möglich, heilen denn die großen Schnitte immer wieder richtig zu?Immerhin setzt man dem Gewebe mit der HIPEC-Therapie ja auch ganz schön zu. Wie kann man denn sicher ein Fortschreiten oder Wiederaufleben der Erkrankung feststellen? Müßte man da nicht jedes mal den Bauch wieder aufschneiden oder aber per Bauchspiegelung nachschauen? Ich wünsche Ihnen eine lange beschwerdefreie und glückliche Zeit! Petra Geändert von Glücksrakete (27.08.2013 um 23:43 Uhr) Grund: Schreibfehler!! |
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#7
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Hallo Petra,
deine Fragen stellen sich andere Betroffene sicherlich ebenfalls, so dass ich kurz darauf eingehen möchte. Zunächst einmal kann man meine Geschichte hier im Forum (klick mit der linken Maustaste auf meinen User-Namen und dann "Suche alle beiträge von Flisiklaus" anwählen) nachlesen. Der Auslöser meiner Krebserkrankung war der Blinddarm. Das stellte sich dann aber erst heraus, nachdem ich darauf bestand, mir den Blinddarm zu entfernen. Das irgend etwas in meinem Bauchraum nicht stimmt war ein Zufallsbefund durch eine Ultraschalluntersuchung, bei der die Aszites festgestellt worden ist. Eine MRT-Untersuchung brachte kein Ergebnis, worin die Ursachen dafür zu finden sind. Erst bei einem mikroinversiver Eingriff zeigte sich das Dilema. Auf diversen Fotos war der Befall des Bauchfells mit Krebsgeschwüren unübersehbar. Ein Nachweis der Krebszellen im Bauchraum durch MRT und CT ist bei mir nicht möglich. Natürlich auch nicht durch Ultraschall. Aber auf Grund der vorhandenen Referenz-Bilder vergangener Untersuchungen sind gewisse größere Krebsgeschwüre als Schatten zu erkennen. Für die Planung einer Operation sind solche Darstellungen , weil unvollständig, nicht geignet. Nach den bei mir vorgenommenen Operationen nach der Sugarbaker-Methode mit HIPAC ist mein Bauchraum frei von Aszites, so dass eine erneute Feststellung einer Aszites und deren Ausmass als Indikator für die Notwendigkeit einer erneuten Operation herhalten muss. Tatsächlich ist erst bei der Operation das wahre Ausmass des neuerlichen Befalls feststellbar und meine Ärztin muss dann entscheiden, wie weit sie den Krebsbefall entfernen kann, ohne mich umzubringen. Im Vorgespräch bin ich mit meiner Ärztin Frau Prof. Dr. R. darüber einig geworden, dass nur so weit operiert wird, dass anschließend noch ein normales Leben möglich ist. Ein wiederholter Eingriff ist je nach Krebsbefall und Patientenzustand möglich, wie du bei mir sehen kannst. Das ist natürlich bei jedem Menschen unterschiedlich und abhängig, ob noch andere Erkrankungen vorliegen, die einen erneuten Eingriff verbieten können. Mein Bauch wurde nunmehr bereits vier mal an der gleichen Stelle geöffnet - die Ärzte fragten mich scherzhaft, ob sie nicht gleich einen Reisverschluss mit einnähen sollen - und ich habe mit der Wundheilung oder Narbenschmerzen keinerlei Probleme. Dr. Sugarbaker, den ich auf einer Konferenz im vergangenen Jahr traf, sprach mir Mut zu und meinte, dass weitere Operationen den Krebs in seine Schranken weisen wird. Allerding los wird man die Erkrankung nicht. Im Moment fühle ich mich richtig gut, so dass ich der nächsten Untersuchung gelassen entgegen sehe. Sollte erneut Aszites feststellbar sein, geht es wieder unters Messer - dann aber erst im nächsten Jahr. Ich hoffe dir und anderen hier im Forum entwas Hoffnung mit auf dem Weg gegeben zu haben. Mein Motto ist dran bleiben, aber sich nicht vom Krebs das Leben bestimmen zu lassen. Ich genieße jeden Tag auf`s neue und freue mich auch an den kleinen Dingen des Lebens so dass ich Abends mit einem Lächeln zu Bett gehen kann ![]() Ich wünsche dir und allen anderen hier im Forum alles Gute und lasst euch nicht unterkriegen. viele Grüße von Klaus aus Berlin
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Der Krebs kann nie der Gewinner sein, denn wer heimlich mit Vorsprung startet erhält keinen anerkannten Sieg. |
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#8
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Hallo meine Mutter 43 Jahre jung bekamm mitte März die diaknosse Gebermutterkrebs und bekamm anschliessend eine Chemotherapie und vor kurzem die Op wo die eierstöcke der blinddarm und Teile der Bachdecke entfernt
Nun zum Problem sie soll nochmal Operiert werden diagnosse Bauchdeckenfellkrebs (Netz) ist diese op sinvoll oder kann sie auch andere lösungswege gehen Vieleicht habt ihr ja auch erfahrung gemacht mit dem Vierochw-Klinikum Berlin Wedding (Frauenheilkunde) Über antworten würde ich mich freuen lg |
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#9
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Hallo, bin neu hier, ich habe seit November 2011 Bauchfellkrebs, nach mein ersten Chemotherapiezyklus 6 mal aller 3 Wochen, was ich relativ gut vertragen habe ging es mir 1 Jahr gut, danach Rückfall und 12 Chemos in 5 Monaten, was schon hart war, die habe ich hinter mir und schon 3 mal Bauchwasserpunktion.
das Wasser bildet sich immer wieder, was mir Angst macht und natürlich dazu kommen die Schmerzen. und die Gewichtsabnahme ist krass, wobei mein Selbstbewußtsein dahin schwindet. Wer hat die Probleme mit dem Bauchwasser? Donnerstag Auswertung vom CT, mache mir wenig Hoffnung das die Chemo angeschlagen hat. Wer hat Erfahrung in Herne mit der neuen Studie Chemo in den Bauchraum ? Viele Grüße Birgit aus Sachsen |
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