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#1
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Zitat:
Ich hatte Deine Story gelesen und dazu auch was geschrieben, es aber dann wieder herausgenommen, da Du deinen Beitrag ebenfalls gelöscht hast. Es tut mir leid, dass Du Mollie hast gehen lassen müssen. Tief ist die Wunde und immens der Schmerz des Verlustes. So sauer ich neulich beim lesen Deines Eingangsposts war, so mehr freut es mich, dass Du es geschafft hast, Mollie's letzte Stunden zu begleiten. Du hast ihr damit unheimlich viel gegeben und sie konnte ihren inneren Frieden mit eurer Situation machen. Das Du da warst und ihr in diesem Moment zur Seite standest, ist unbezahlbar. DU hast sie zum Schluss nochmal glücklich gemacht - DU!!! So banal es in der Situation klingt, aber darauf kannst Du schon stolz sein. Ich wünsche Dir Kraft und Durchhaltevermögen Sascha PS. Du hast nun eine Beschützerin da oben. Sie passt auf Dich auf. Mach Mollie stolz, mit dem was Du tust.
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Ich habe Dich sicher in meiner Seele, trage Dich in mir, bis mein Vorhang fällt. Ich liebe Dich Mama!!!! (Orig. Herbert Grönemeyer - Der Weg) Meine himmlischen Beschützer Mama *1948 † 2012 ![]() Papa *1945 † 2009 ![]() Opa *1922 † 2003 ![]() Oma *1924 † 2013 ![]() |
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#2
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Hallo,
ich habe mir Urlaub genommen, drei Wochen. Es war Mollies Wunsch, dass ich die Beerdigung organisiere, wie, das überließ sie mir. "Du wirst es schon richtig machen, hör auf dein Herz". Sie hat mir noch was anderes ans Herz gelegt, ihre beiden Kinder. "Sie sollen bei dir aufwachsen, weil du der einzige Mensch auf der Welt bist, dem ich sie anvertraue." Sie hatte vorher schon alles geregelt beim Jugendamt. Heute war ich dort. Man legt mir keine Steine in den Weg. Wenn ich das Sorgerecht haben möchte, kann ich es bekommen. Es gibt keine Verwandten mehr. Mollie hatte mit den Kindern auch schon darüber gesprochen, auch sie sind einverstanden, obwohl ich glaube, dass sie noch gar nicht wissen was das alles zu bedeuten hat. Sie kennen meine Eltern, waren im letzten Jahr oft dort. Gewusst habe ich davon nichts, aber das ist egal. Ich weiß nicht wirklich was Mollie sich dabei gedacht hat. Aber ich weiß, dass es klappen wird. Wieso auch nicht, Mollie wird aufpassen. Ich hoffe nur, dass ich das in mich gesetzte Vertrauen nicht enttäusche. Die Sonne scheint, ich habe versprochen mit den Zwegen Inliner zu fahren. Matze |
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#3
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Hallo Matze,
es wird sicherlich schwierig für dich werden, eine komplette Umstellung und auch für die Kinder wird es nicht einfach. Aber wo ein Wille ist, da findet man auch einen Weg, oder? Und wenn Mollie dir das zugetraut hat, dann solltest du es dir auch zutrauen, wenn du es denn möchtest. Ich habe keine Ahnung, wie alt Mollies Kinder sind (oder sind es eure gemeinsamen Kinder?) und als Mama kann ich dir nur sagen, da kommt so einiges auf dich zu! Aber für mich sind Kinder einfach auch das Wunderbarste auf der Welt!!! Und diese Kinder sind ein Teil von deiner Mollie... In ihnen wird sie weiter leben und sie hat dir sozusagen das anvertraut, was ihr am Kostbarsten ist. Da kannst du dir wahrlich etwas darauf einbilden. Und ganz ehrlich, wir wachsen mit unseren Aufgaben. Und diese Kinder zu begleiten, wird dann nun deine Lebensaufgabe sein, wenn es sich mit deinem Leben vereinbaren lässt. Lass dir vielleicht ein wenig Zeit, bevor du eine endgültige Entscheidung triffst. Ich wünsche dir viel Kraft für die kommende Zeit, denn auch den Abschied zu organisieren, verlangt einem viel ab. Liebe Grüße Miriam
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Mein Papa erhielt am 18.04.11 die Diagnose Lungenkrebs mit Knochenmetastasen und ging am 21.02.12 ins Licht. Alles vergeht, aber die Liebe bleibt... Hand in Hand - gemeinsam sind wir stark! |
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#4
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Das sind ja ganz außergewöhnliche Wendungen. Du hast ihr jahrelang nicht geantwortet, sie konnte sich keinerlei Hoffnung machen, dass Du doch noch eine Kehrwende hinlegst und sie hat trotzdem alles beim Jugendamt geregelt?
Das möchte ich von ihrer Seite schon gar nicht mehr Optimismus nennen sondern ... ja, was eigentlich? Du kannst ihr nicht mal auf eine SMS antworten, aber sie übergibt ihr die Kinder? ![]() ![]() Ich überlege gerade, was mich mehr entsetzt. Der Eingangspost oder diese "göttliche" Wendung? Mollie schien eine schwache, vielleicht auch hoffnungslos romantische Person gewesen zu sein, sonst hätte sie schon vor Jahren mal Tacheles geredet und sich nicht wartend in ihr Schicksal ergeben. Tut mir leid, aber Dir nun die Verantwortung für Kinder zu übergeben ... Wie soll man das glauben???
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lg gilda |
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#5
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Das ist für mich auch eine sehr, sehr wundersame Wendung und ehrlich gesagt kann ich es nicht glauben!
Du schreibst (ich hatte es gelesen) das du jahrelang keinen Kontakt zu Mollie hattest, ihr auch nicht nah beieinander gewohnt habt. Mollie hat immer wieder versucht Kontakt zu dir gesucht - du hast nicht darauf reagiert und als du dann erfahren hast das sie schwer krank ist, hast du dich geschämt und hier geschrieben. Plötzlich, nur einen Tag später willst du bei ihr gewesen sein, nach Jahren ohne Kontakt hat sie dann viel mit dir gesprochen und ist dann in deinen Armen gestorben - dass sie kurz vor ihrem Tod Kraft für ein langes Gespräch haben soll ist sehr unglaubwürdig! Das sie ausgerechnet in den Stunden stirbt die du sie nach Jahren das erste Mal und ungeplant besuchst ist wohl größer Zufall. Aber das sie dann auch noch vor ihrem Tod beim Amt geregelt haben soll das du ihre Kinder bekommen sollst - das glaub ich absolut nicht! Keine Mutter würde doch ihre Kinder jemandem anvertrauen zu dem es gar keinen Kontakt gibt und den die Kinder nicht kennen! Und dann wollen die Kinder mit dir Inliner fahren am Tag nachdem ihre Mutter gestorben ist!???? Sorry, aber ich glaube die Geschichte nicht - wollte eigentlich nichts dazu schreiben, aber das hier mit Lügen nach Mitleid und Anerkennung für tolle Taten, gehascht wird, finde ich krank. Die Menschen die hier schreiben haben real existierende Sorgen und Ängste!!!! Sorry, aber meine Meinung - ich glaub die Geschichte von vorn bis hinten nicht!
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Unser Sonnenschein, Tochter Zoe geboren 2004 Kutanes anaplastisches großzelliges T-Zell CD30 positives Non-Hodgin Lymphom ALCL Diagnose: Februar 2013 Behandlung: Operation und "wait and see" Januar 2014 REZIDIV :-( Behandlung: wieder OP und "wait and see" Juli 2016: Zweieinhalb Jahre Tumorfreiheit - wir sind sooo dankbar!!! |
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#6
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Vor allem weil das Amt Kinder immer mal so in fremde Hände gibt, zu denen die Mutter jahrelang keinen Kontakt hat. Ich bin auch ein großer Fan von Hollywoodfilme, wo Leute Kinder "erben". Dieser Thread hier entwickelt sich eher in Richtung Scripted Reality. Nun ja, ich hoffe, es wird keinem weh getan ...
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lg gilda |
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#7
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Doku-Soap,
sonst nichts! Boebi |
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