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  #1  
Alt 12.12.2013, 22:09
Benutzerbild von Mitzu
Mitzu Mitzu ist offline
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Standard AW: Selbsthilfegruppe Zungenkarzinom

Liebe Susa

ich wünsche dir für die nächste Zeit viel Kraft,
und das das Lächeln und Glück irgendwann zu dir zurückkehrt.

LG Frank
__________________
Die Kraft des Geistes ist Grenzenlos,
die Kraft der Muskeln ist begrenzt.

Koichi Tohai
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  #2  
Alt 14.12.2013, 03:49
boebi boebi ist offline
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Standard AW: Selbsthilfegruppe Zungenkarzinom

Guten Morgen Freunde,

einen schönen 3. Advent. Genießt die Zeit, so gut es geht.

Liebe Susa: Ich wünsche Dir viel Kraft und das Du immer jemanden an Deiner Seite hast der Dir beisteht.

Liebe Grüße
Boebi

Als Link:

Leitlinienprogramm Onkologie
Mundhöhlenkrebs
Ein Ratgeber für Patientinnen und Patienten
Konsultationsfassung, September 2013

http://www.patienten-information.de/...krebs-2013.pdf

Herausgeber:
„Leitlinienprogramm Onkologie“ der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen
Medizinischen Fachgesellschaften e. V., der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. und der
Deutschen Krebshilfe e. V.
Office des Leitlinienprogrammes Onkologie

Eine endgültige Fassung soll in Kürze erscheinen.
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  #3  
Alt 15.12.2013, 10:48
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Marbi Marbi ist offline
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Standard AW: Selbsthilfegruppe Zungenkarzinom

Wir wünsche allen einen besinnlichen und möglichst schmerzfreien dritten Advent.

Bei uns hier in Spanien ist es nicht einfach, bei über 20 Grad (in der Sonne fast 30) so etwas wie Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen - zumindest außerhalb des Hauses :-).

Gesundheitlich ist bei meinem Mann nach wie vor alles im grünen Bereich.

Von Herzen alles Liebe, ich denke oft an euch und lese mit! Maria

PS: Bei Fragen zur Behandlung und Reha ohne OP stehe ich immer parat, die PN Benachrichtigung ist eingeschaltet.
__________________
10.11.2012 DIAGNOSE: T3N2bM0 - Oropharynx Zungenbasis/Ummantelung der Halsvene (inoperabel)

Drei Zyklen Chemotherapie
Totalremission

40 x Bestrahlung (IMRT) + Chemotherapie = tumorfrei
(vergrößerte Lymphknoten = Fibrose)
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  #4  
Alt 15.12.2013, 19:23
Benutzerbild von beautyschoen
beautyschoen beautyschoen ist offline
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Standard AW: Selbsthilfegruppe Zungenkarzinom

Hallo,

mein Name ist Mirko und ich glaube ihr habt vor einigen Monaten schon mit meiner Frau Sandra geschrieben. Nun aber hat sie mich endlich davon überzeugt mich persönlich mal an euch zu wenden, da ich mit meiner Geduld und meinem Latein einfach am Ende bin.

Ich hatte im Februar diesen Jahres meine große OP, mit Entfernung eines Drittels der Zunge, Einsetzung eines Implantates aus dem Unterarm und Ersetzung dieses Implantates durch ein Stück aus der Hüfte.

Die Untersuchung nach der OP ergab: krebsfrei und auch die Entfernung der Lymphdrüsen war zum Glück eigentlich nicht nötig, da dort keine Krebszellen gefunden wurden. Aber diese Narbe macht mir bis heute noch viel zu schaffen.

Im Mai waren dann 35 Bestrahlungen dran und ich schaffte dieses Behandlung schaffte ich zum Glück bis zum Schluss ambulant. Aber alle wissen, das das nicht so auf einer Backe abgesessen wird. Gerade im letzten Drittel der Bestrahlung wurde das Mundgefühl immer schlechter, aus Spucke wurde Schleim und aus Geschmack wurde Matsch.

Nun sind 10 Monate vergangen und ich quäle mir weiterhin jeden Tag diese grauenvolle Brühe durch die PEG rein, kann nur mit Horror den Weihnachtsfeiertagen und den ganzen Leckereien entgegen sehen, habe zwar den Geschmack halb wieder, aber immer noch Null Gefühl, um wieder sowas wie zu kauen, meine Schulter tut schrecklich weh und keiner weiß woran es liegen könnte. Man überlegt ob bei der Bestrahlung ein Nerv mit verletzt wurde, oder ob ich durch die Narbe am Hals immer so verspannt bin das es daher kommt. Ich gehe zur Lymphdrainage und die hilft zwar, aber eben nur ein paar Tage und auch die Logopädie zeigt nur ganz langsam Fortschritte. Auch habe ich schreckliches Jucken auf dem Rücken, was ohne Ausschlag einher geht

Nun wollte ich mich nach euren Entwicklungen erkundigen, nach euren Erfahrungen, nach Zeiten, auf die ich mich vielleicht einstellen kann, sind meine Entwicklungen normal, dauert es zu lange, liegt es an meiner Einstellung, die leider immer negativer wird, oder geht mir einfach nur die Geduld aus, die ich einfach noch haben müsste, weil eine Verbesserung in Sicht ist (immerhin war das erste große Re-Staging im August komplett positiv und ohne schlechte Befunde und auch im November gab es nur gute Nachrichten, das heißt, ich scheine weiterhin krebsfrei zu sein).

Ich weiß jeder Körper und jeder Mensch ist anders, aber wer kann mich besser verstehen als ihr, hier versuchen mir zwar alle zu helfen, können meine Gefühle, Ängste und Fortschritte einfach nicht nachvollziehen und setzten mich damit ab und zu unter Druck (ohne es zu wollen).

Danke schon im Voraus für eure Antworten und noch einen schönen dritten Advent.

Mirko
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  #5  
Alt 15.12.2013, 22:54
Benutzerbild von Mitzu
Mitzu Mitzu ist offline
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Standard AW: Selbsthilfegruppe Zungenkarzinom

Zitat:
Zitat von beautyschoen Beitrag anzeigen
(immerhin war das erste große Re-Staging im August komplett positiv und ohne schlechte Befunde und auch im November gab es nur gute Nachrichten, das heißt, ich scheine weiterhin krebsfrei zu sein).
Hallo Mirko

erstmal

Mirko , das wichtigste steht da oben im Zitat, auf das kannst du aufbauen

alles andere brauch Zeit. Ich bin auch ungeduldig gewesen, aber ich habe gelernt die Krankheit so anzunehmen wie sie ist und versuche das beste daraus zu machen .
Die ganzen Sachen die du hier schilderst habe ich auch durchgemacht. Die OP war im Februar 2012 mitlerweile kämpfe ich mit Schluckbeschwerden, aber da bin ich positiev eingestellt und sage mir " das schaff ich auch noch "
Und Mirko wie du schon sagst jeder Körper reagiert anders auf die einzelnen Anwendungen.
Aber jeder noch so kleiner Schritt in Richtung normales Leben ist doch ein Erfolg.
Also habe Geduld und kämpfe weiter.
Ich zum Beispiel mache viel Sport , das lenkt ab und macht auch noch Spass.
Ich habe dieses Jahr einen Halb-Maraton im Nordic-Walkin mitgemacht 22,5 Km.

LG Frank

wünsche allen noch einen schönen 3. Advend
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die Kraft der Muskeln ist begrenzt.

Koichi Tohai
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  #6  
Alt 16.12.2013, 11:50
Brynhildr Brynhildr ist offline
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Zitat:
Zitat von beautyschoen Beitrag anzeigen
.... krebsfrei

....und ich quäle mir weiterhin jeden Tag diese grauenvolle Brühe durch die PEG rein, ..
Willkommen hier, Mirko ,
schön, daß Du jetzt selber schreibst, und das die Basisdiagnose weiterhin gut ist

Glücklicherweise habe ich mich ja nur wenige Wochen per PEG ernähren müssen, dann gings ganz bald ohne weiter ...
aber so als Tipp: mach Dir doch mal einen leckeren zimtigen Sahnequark, rühre ihn mit Wasser dünn, und gib ihn Dir durch die PEG: wenn Du danach aufstoßen musst , schmeckt das total fein weihnachtlich , und gar nicht nach grauenvoller Brühe (was geben sie Dir da nur?! )

Angefangen mit wieder Essen hatte ich mit einem Löffelchen voll Sprühsahne aus der Dose...

LG an Alle!

Bruni
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  #7  
Alt 16.12.2013, 13:01
Benutzerbild von Tifflor
Tifflor Tifflor ist offline
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Standard AW: Selbsthilfegruppe Zungenkarzinom

Hallo Mirko,

willkommen im Club.

Bei mir ist die OP im April gewesen und man hat ca. 2/3 der Zunge entfernt. Habe dann aber Strahlen und Chemo abgelehnt. (Ob die Entscheidung richtig war?? Zur Zeit ja!)
Ich habe nach ca. 3 Wochen wieder angefangen zu essen. Erst Sahnepudding, Jogurth dann Milchschnitten dann weichen Toast, Ei usw. usf.

Aber alles mit viel Geduld. Man darf sich selbst nicht unter Druck setzten. Du schreibst ja selber: Jeder Mensch ist anders. Es gibt leider, wie mir scheint, kein Patentrezept und jeder muss für sich selbst die besten Lösungen finden.

Aber das Beste ist, das kein Rezidiv da ist. Darauf kann man aufbauen.


Schöne schmerzfreie Vorweihnachtszeit und nur Positives an alle Anderen.

LG

Tiff
__________________
Viele verfolgen hartnäckig den Weg, den sie gewählt haben, aber nur wenige das Ziel. (Friedrich Nietzsche)
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  #8  
Alt 16.12.2013, 21:21
Benutzerbild von beautyschoen
beautyschoen beautyschoen ist offline
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Standard AW: Selbsthilfegruppe Zungenkarzinom

Hallo,

an Alle, die mir so schnell geantwortet haben...

Ich weiß auch nicht, aber ich lese in den Nachrichten nur heraus, das es bei allen
scheinbar schneller mit dem Essen gegangen ist, als bei mir...

Sicher schlürfe ich mein Süppchen, schlinge Kartoffeln mit viel Soße runter oder auch mal ein Rührei, aber das hat nix mit Essen zu tun , denn meine Zunge kann nicht im Ansatz das machen was sie soll, das Essen dort hin bewegen wo es hin soll. Auch kann ich nicht kauen, weil ich mir auf Zange und Backen beiße und das dann auch gleich ziemlich heftig.

Es tut sich einfach nichts...nichts

Was den Sport angeht werde ich erst einmal mit Rehasport beginnen, um eventuell meinen Arm wieder in Gang zu bringen. Ich soll auch meine Muskeln wieder aufbauen, kann mich aber nicht so richtig motivieren.

Zunehmen tue ich nur langsam, aber stetig, auch wenn mir Appetit und Hunger durch die PEG komplett abhanden gekommen sind.

Sorry, ich bin immer schon ein Pessimist gewesen und mir fällt es schwer das zu sehen was besser geworden ist, einfacher ist es für mich zu bejammern, was ich nicht mehr habe und kann...Ich weiß selber das mir das nicht weiter hilft, aber die Frage "Warum ich und warum dann jetzt" kommt immer wieder hoch.

Ich kenne mIch ja nicht aus, aber der Tipp mit dem Zimtquark, war das nun ein Scherz oder ernst gemeint?

Ich freue mich Gedanken austauschen zu können mit Leuten,die meine Situation verstehen und sage danke und schönen Abend noch

Mirko
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