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#1
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liebe clea, ich wünsche deiner mama alles gute, möge lange alles im grünen bereich bleiben und dir viel kraft und energie um deiner mama beistehen zu können.
lg gitti
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mein Mann: Adenokarzinom man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt trotzdem wenn es dunkel ist - Kafka |
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#2
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Hallo Clea,
Du hast momentan wirklich eine schwere Zeit, alles negative kommt auf einmal. Dann auch noch unerwartet die Oma beerdigen zu müssen ist schwer. tut mir aufrichtig leid. Die Erschöpfung und das große Schlafbedürfnis hatte mein Mann nach den Bestrahlungen auch und es hat recht lange angehalten. Werden die Blutwerte bei Deiner Ma regelmäßig kontrolliert ? Da mein Mann zu wenige rote Blutkörperchen hatte, die den Sauerstoff transportieren, hat das die Müdigkeit verstärkt. Außerdem hilft viel trinken auch. Es kann sich auch also positiv herausstellen, dass ihr nun einen neuen Hausarzt habt, denn der ist unvoreingenommen und bringt vielleicht frische neue Ansätze. Viele Grüße und halte durch Martina |
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#3
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Danke euch.
Leider konnte Ma heute nicht entlassen werden, Sie war gar nicht mehr erweckbar, hat nicht gegessen und getrunken. Also hab ich Rabatz gemacht. Dann ist Blut abgenommen worden, ein Röntgen gab es auch. Jetzt hat sie wieder einen Zugang und es läuft Flüssigkeit. Antibiotikum hat sie auch schon bekommen. Ich hab dann noch mit ihr inhaliert und ihr mit Spritze die Morgenmedis eingeflößt. Geändert von gitti2002 (09.02.2017 um 00:10 Uhr) Grund: NB |
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#4
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Heute ist meine Ma nicht viel besser.
Mein Papa war da, hat ihr die Lippen befeuchtet und mit ihr inhaliert. Essen und Trinken war nicht möglich. Ich sitze hier Zuhause an der Seite meines fiebernden Sohnes und gebe ihm Anweisungen über Whattsapp. So gern wäre ich jetzt bei ihr. Ich wünschemirsosehr, dass sie esnoch einmal nach Hause schafft. |
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#5
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Hallo Clea,
so traurig, das zu lesen. Deinen Wunsch, dass sie nach Hause kann kann ich sehr gut verstehen. Es ist schwer von gewissen Erwartungen und Wünschen möglicherweise Abschied nehmen zu müssen. Vielleicht kannst du es ein bisschen so sehen, dass sie am besten an dem Ort ist, wo sie auch medizinisch rundum versorgt wird (gegen Schmerzen, Wundpflege, Infusionen etc.) Ist deine Mama denn phasenweise noch ansprechbar? Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft den Weg weiterzugehen auch wenn man manchmal sich fühlt, als ob einen die Füße nicht mehr weitertragen wollen, weitertragen in das Ungewisse, das Unsichere. Grüße adlumia |
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#6
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Hallo Adlumia,
sie hat zum Mittagessen etwas Pudding gegessen. Viel gesagt hat sie wohl nicht, aber immerhin gegessen und etwas getrunken. Das Novalgin ist auch drin, an Tabletten kommen nur noch Kochsalz und Ramipril. Erhöhten Blutdruck hat sie aber nicht mehr, daher ist das wohl zu vernachlässigen, und das Salz bei erniedrigtem Natrium ist eh nur Kurvenkosmetik. Ich glaube, es war ein Fehler, das Dexamethason abzusetzen. Vor allem so schnell. Ich kenne das nur mit wOchenweisem Ausschleichen, nicht innerhalb von wenigen Tagen von 12 auf 0mg. Ich habe jetzt viel gelesen von Dexa unter rein palliativen Gesichtspunkten und werde auf jeden Fall auf ein Wiederansetzen drängen. DieNebenwirkungen bei längerer Einnahme wird sie wohl eher nicht mehr erleben, so oder so. Wir fühlen uns leider nicht besonders gut aufgehoben. Die Pflegenden sind nett und bemüht, fangen vorne an mit der Wickelrunde und wenn sie hinten fertig sind, können sie vorne wieder anfangen. Inhalationen werden angestellt und dann oft vergessen. Ist ein Angehöriger da, kommt kaum jemand zum Lagern, rausholen kann sie von denen kaum jemand. Fehlte mal eine Tablette, konnte einem nie jemand sagen, warum. Beim Dexa war der Dr. sich sicher, dass die Morgengabe noch hätte drin sein müssen- war sie aber nicht. Irgendwann waren dann mal die Vitamine abgesetzt- Erklärung Fehlanzeige. Physio kam oft nur, wenn man knatschte, richtig gut und fundiert war nur eine, die einzige, die sich getrauthat, mit Ma zu gehen. Der nächste machte eine Atemstimulierende Einreibung, Dauer 2 Minuten. Fertig. Ohne Angehörige verhungerst du vor dem vollen Tablett. Wenn du nix anrührst, während der halben Stunde, in der es auf dem Tisch steht, wird es abgeräumt. Ich weiß ja vom Pflegenotstand, aber so krass erlebt habe ich ihn noch nicht. Die Leute können auch kaum was dafür, die haben am Tagso viele Aufnahmen, dass die sich eigentlich Etagenbetten anschaffen müssten. Die Warteecke ist täglich voll mit Leuten, die auf Betten warten. Geändert von Clea (06.02.2018 um 14:48 Uhr) |
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#7
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Liebe Clea,
du schriebst: Zitat:
Elisabethh. |
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