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  #1  
Alt 13.01.2004, 01:01
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Standard Rippenfellkrebs

Hallo An Alle...
Ich wünsche allen viel Kraft und Geduld fürs neue Jahr...
Mein Vater war letztens zur Nachuntersuchung und der Krebs ist am wachsen,was mir klar war,da er Schmerzen hatte.Wieder ein unendliches Tief und danach die grosse Hoffnung, das alles schon gut wird.Jetzt sollte er an der Studie mit Alimta teilnehmen.Ging erstmal nicht,da seine Nierenwerte zu hoch waren.Er nimmt viele Medikaménte wegen seinem Blutdruck,Zucker und seinem durch die Chemo geschwächtem Herzen.Nun soll er erstmal zwei Wochen jeden Tag 3 liter trinken und sein Arzt soll die Tabletten umstellen.Und wenn die Nierenwerte niedriger sind bekommt er Alimta.
Hat jemand Erfahrung oder weiss jemand etwas?

Mit freundlichen Grüssen
Melek
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  #2  
Alt 13.01.2004, 22:49
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Standard Rippenfellkrebs

Tja, was soll ich sagen ... ich war letzte Woche bei meinen Eltern. Der lange befürchtete Rückschlag hat meinen Vater nun doch noch erreicht. Man konnte lange verdrängen, daß er Krebs hat und nun nimmt er seit Weihnachten Schmerzmittel und abends Schlafmittel um nachts überhaupt etwas schlafen zu können. Er hat Schmerzen, so daß er nicht liegen kann. Er sagte heute morgen: "Es fühlt sich an als ob mir jemand mit 'nem Spaten hinten ins Kreuz geschlagen hätte".
Er soll nun bald Alimta bekommen, vielleicht sogar in Verbindung mit einer weiteren Hyperthermie. Da sein Arzt an der Entwicklung der ersten Version von Alimta beteiligt war, hat er die entsprechenden Kontakte, so daß mein Vater entweder bald in Hamburg in eine Studie kommen soll oder er direkt von der Pharmafirma ein Studienkontingent bekommt, so daß dies vielleicht sogar vor Ort durchgeführt werden kann. Am Donnerstag kriegt er Bescheid wie es nun weitergeht.
Es wird Zeit das was passiert, es geht ihm momentan wirklich nicht so gut.
Aber er hat sich wenigstens riesig über unseren Besuch gefreut, denn er liebt seine Enkelkinder (2 und 3 Jahre) über alles.

Ich hätte gerne positiveres berichtet, aber das ist wohl der Lauf der Dinge bei dieser Sch...krankheit. Auch wenn ich es wirklich fast das ganze letzte Jahr gut verdrängen konnte ... jetzt hat mich die Realität wieder eingeholt. Viele Grüße
Soni
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  #3  
Alt 14.01.2004, 11:29
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Standard Rippenfellkrebs

Hallo Soni
Bei uns war es auch seit Monaten so,dass wir fast die Krankheit vergessen hatten.Meinem Vater gaht es wie Deinem.Er nimmt auch in letzter Zeit ziemlich oft sein Schmerzmittel.er sollte auch an der Studie mit Alimta teilnehmen,nur seine Nieren werte müssen erstmal stimmen.Näheres wissen wir in einer Woche.
Auch ich fahre täglich mit meiner Kleinen zu ihm und die Freude ,die er dann hat macht mich sehr glücklich.
Jetzt ist wieder so ein Tief da und versuche wieder stark zu sein.

Ich wünschte mir das alles nur ein schlimmer Traum wäre....
In Liebe
melek
:-(
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  #4  
Alt 15.01.2004, 13:38
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Standard Rippenfellkrebs

Liebe Soni,
ich hatte schon so sehr daran geglaubt, dass Dein Vater DERJENIGE ist, der es schafft, die Krankheit zu besiegen.

Aber sie ist einfach zu bösartig und hinterhältig. Wir können ihr derzeit einfach nichts entgegen setzen.

Ich drücke Euch ganz fest die Daumen, dass die neuen Medikamente anschlagen.

Mein Dad ist nun seit über 9 Monaten tot, meine Schwester seit 3 Monaten. Dieser furchtbare Teufel Krebs muss doch endlich zu besiegen sein!!!

Alles LIebe,
Sonja (sunniee)
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  #5  
Alt 15.01.2004, 13:58
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Standard Rippenfellkrebs

Hallo Sunniee,

ich freue mich immer sehr über Deine postings und auch sehr über Deine Anteilnahme, man hat sich doch eine Weile begleitet. Das mit Deiner Schwester tut mir sehr leid. Es ist einfach furchtbar so machtlos akzeptieren zu müssen, daß es keine Hilfe gibt.

Meine Eltern und auch der Arzt meines Vaters sind sehr optimistisch, daß sich mit den nächsten Behandlungsrunde wieder eine längere beschwerdenfreie Zeit rausholen läßt. Ich hoffe sie behalten recht und klammere auch an diese Hoffnung.
Viele liebe Grüße
Soni
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  #6  
Alt 16.01.2004, 10:11
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Standard Rippenfellkrebs

hallo,

ich bin beim Suchen nach Informationen über diese heimtückische Krebsart in diesem Forum gelandet.
Nun nach dem Lesen sitze ich hier,... heulend... und begreife erst richtig, wie krank meine 54 jährige Mama eigentlich wirklich ist.
Sie hat im November 2003 das erste Mal ca. 1,5 Liter Wasser aus dem Lungenbereich punktiert bekommen. Noch konnte kein genaues Ergebnis festgestellt werden.
Das Wasser kam aber ziemlich schnell wieder. Im Dezember war schon wieder 1/2 Liter drin und im Januar schon wieder über 1 Liter.
Gestern hat Sie nach der Endoskopie dann die Diagnose bekommen: Die Krebszellen sitzen an der Pleura. Rippenfellkrebs, wie es hier wohl genannt wird.

Ich habe bisher immernoch geglaubt, dass man das eventuell leicht operieren kann. Aber das habe ich mir wohl eingeredet.... um mich selbst zu beruhigen, vielleicht?

Ich muss dazu sagen, dass meine Mama jemand ist, der nicht so kämpfen wird, wie ich es von einigen extrem starken und lebenswilligen Patienten hier gelesen habe.
Ich vermute eher, sie wird ihr restliches Leben genießen wollen, die so lange gewünschte Weltreise machen, oder so.

Was mich so umhaut ist, dass es ihr doch zur Zeit so gut geht. Sie sieht für mich kerngesund aus! Sie ist doch noch jung und agil!
Könnt ihr mir sagen, ob sich das schlagartig ändern wird?
Wird sie bald nicht mehr meine Mam sein, die ich so aufbrausend und gerade mal richtig lebenslustig kenne?
Ich möchte kurz dazu erklären, dass sie erst im Novemer wieder geheiratet hat. Sie gedachte nach der Scheidungszeit von meinem Vater mit anschließendem längerem Alleinsein, nun glücklich und zufrieden mit ihrem neuen Mann das Leben genießen zu können.
Und nun sowas! Ich bin am Boden zerstört und möchte ihr mit Tat und Rat zur Seite stehen.
Ich denke, dass ich mir beim Lesen hier ein bisschen Kraft holen kann und diese dann auch an meine Mutter weitergeben kann.

Ich sende heute mein Mitgefühl an alle Leidenden, an alle Angehörigen und Freunde, die den Menschen, die wir so lieben beistehen, soweit und solange uns das möglich ist!

Alles Liebe

Dani A.
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  #7  
Alt 16.01.2004, 15:59
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Standard Rippenfellkrebs

Hallo Dani
Erstmal tut es weh zu lesen,das erneut ein Mensch an dieser schrecklichen Krankheit erkrankt ist.Ich wünsche Euch viel Kraft und Geduld.Jeder von uns hat sicherlich die erste Zeit heulend die Beiträge gelesen,so wie du und war verzweifelt.Ist es teilweise immernoch.
Lies dir die Beiträge nochmal in Ruhe durch und frag die Ärzte Löcher in den Bauch.So wie viele geschrieben haben ist die Chemo mit Alimta ,die beste ,die auf diese Krebsart reagiert.Diese Krankheit wird zum grössten Teil durch Asbest ausgelöst,hatte deine Mam denn mit Asbest Kontakt,denn wenn so ist,wird alles nicht von der Krankenkasse sondern von der Berufsgenosseschaft übernommen.
Von wo kommt ihr denn?Wir kommen aus Berlin und die Chemo wird in Berlin Heckeshorn verabreicht.
Wenn du konkretere Fragen hast frag einfach jeder von uns wird Dir versuchen zu helfen.
Kopf hoch...

liebe grüsse
melek
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  #8  
Alt 16.01.2004, 16:13
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Standard Rippenfellkrebs

hallo Melek,

vielen Dank für dein sofortiges Reagieren auf meinen Beitrag.

Eben sagte meine mum, dass sie in ihrem Körper keine Bestandteile von Asbest nachweisen können.
Nun können sie überhaupt nicht sagen, woher die bösen Zellen kommen.
Wir wohnen in der Nähe von Koblenz.
Meine mum hält den Kopf zur Zeit sehr tapfer oben, was ich sehr bewundere.
Sie geht nächste Woche erst noch mal zur Untersuchung, um zu checken, ob die Lymphknoten auch schon angegriffen sind.
Wenn das nicht der Fall sein sollte, will sie sich natürlich noch von einem anderen Arzt Rat holen, was ja nicht schaden kann.
Ich fand für diesen Zweck Heidelberg sehr angemessen, weil dort wohl sehr viel Erfahrung zu diesem Thema vorliegt. Mit dieser Annahme liege ich doch richtig, oder?

Lieben Gruß und nochmals vielen Dank
Dani A.
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  #9  
Alt 16.01.2004, 17:06
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Standard Rippenfellkrebs

Hallo Dani!
Beim Lesen deiner -oder besser gesagt der Geschichte deiner Mutter- hatte ich Tränen in den Augen, weil das genau das wieder spiegelt, was vor knapp 2 Jahren in unserer Familie war. Damals ist mein Onkel auch mit Kungenbeschwerden zum Arzt gegangen und man diagnostizierte Rippenfellkrebs. Das versetzte auch unsere Familie in große Angst und Trauer. Er hat versucht zu kämpfen und konnte sich nur einige Monate gegen den Krebs währen. Er ist im Oktober 2002 gestorben.
Doch ich denke, dass deine Mutter gerade durch ihre Hochzeit sehr großen Lebensmut gewonnen hat (meine Tante hatte sich kurz davor im Streit von meinem Onkel getrennt). Ich denke, dass deine Mutter daraus viel Kraft schöpfen kann!

Ich wünsche euch alles alles Gute!

MfG
Larissa
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  #10  
Alt 17.01.2004, 12:17
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Standard Rippenfellkrebs

Hallo Dani
Einen anderen Arzt zu Rate zu ziehen ist gut.Es gibt viele Beiträge über Heidelberg.Du könntest auch unter www.asbestopfer.de einiges nachlesen.
Mir haben die ganzen Beiträge viel Kraft und Stütze gegeben.
Ich wünsche Dir und Deiner Mam alles Gute
Liebe Grüsse
Melek
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  #11  
Alt 18.01.2004, 18:35
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Standard Rippenfellkrebs

Hallo Dani,

du machst jetzt die schlimmste Zeit durch, ich weiß, wie dir zu Mute ist. Vielleicht können dir meine Worte über die Trauer ein wenig hinweghelfen.

Meine Mutter, heute 70 bekam die Diagnose im Januar 2003 also genau vor einem Jahr. Es hieß, sie wäre zu alt für eine OP und jegliche anderen Maßnahmen. Sie hätte 8-18 Monate zu leben.Ein Schock.

Wir zogen einen anderen Arzt zu Rate, gleiche Empfehlung-nichts zu tun.
Seit dem nimmt meine Mama größere Mengen von Vitaminen und Kräuter - eine Art Selbstmedikation mit Einverständnis des betreuenden Onkologen, wohl mehr aus psychischen Gründen. Der Hausarzt empfahl darüberhinaus Mistel-Spritzen, die nimmt sie auch. Und es geht ihr relativ gut, nach 12 Monaten. Gott sei Dank. Sie hat keine Schmerzen, manchmal mehr, manchmal weniger Luftnot. Ich weiß natürlich nicht, was noch kommt, aber was ich sagen will:
Es ist nicht sofort alles anders, alles zu Ende (jedenfalls ist es bei meiner Mama so)Ihr könnt noch miteinander so viel schönes erleben. Macht alles bewußt und genießt jeden Tag. Das klingt fatal, aber man lernt mit der Zeit, mit der Krankheit zu leben. Außerdem ist deine Mama noch jung, da sind die Ärzte eher bereit, etwas zu tun, die Chancen auf Erfolg sind dann höher.
Ich habe im Mai 2003 geheiratet und erwarte ein Baby. Ich glaube fest daran, dass sollche Ereignisse wie auch Vorfreude und Erwartungen den Lebensmut des Kranken aufrechterhalten!
Ich wünsche dir viel Kraft und noch viele, viele gemeinsame Jahre, was ich auch meiner Mutter und mir wünsche!
Viele liebe Grüße, du bist nicht allein
Dana
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  #12  
Alt 19.01.2004, 09:33
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Standard Rippenfellkrebs

hallo Melek,

vielen Dank für deinen Tip mit der Seite. Die wurde hier ja auch schon des öfteren erwähnt und ich kenne sie auch schon.
Vielen Dank trotzdem nochmal!

hallo Larissa,

ja, ich hatte deine Geschichte hier im Forum gelesen.
Alles wieder sehr herzzerreißend! Es ist echt grausam, hier die gesammelten Trauergeschichten zu lesen. Aber sonst kommt man ja nicht so gut an Infos und echt tolle Tipps, die es hier auch gibt.
Nochmal an alle hier: Mir geht jede einzelne Geschichte ans Herz, weil für mich eben nicht nur die Geschichten, sondern die Menschen von Bedeutung sind, die dahinter stehen!
Aber aus jeder einzelnen Erzählung hier kann vielleicht irgend ein anderer etwas ziehen, was für ihn oder seinen Angehörigen von großer Bedeutung sein kann. Deswegen ist es wichtig sich zusammen zu tun! Ich danke allen, die sich dazu durchringen können!

hallo Dana,

vielen Dank für deine aufmunternden Worte! Das hilft schon ungemein weiter sowas, zu wissen, dass man mit seinen Gedanken, Sorgen und Nöten nicht alleine ist.

Eine Frage zu den Vitaminen und Kräutern, die deine Mutter nimmt. Hat sie die von einem Heilpraktiker verschrieben bekommen? Das muss frau ja dann alles selber zahlen, gelle?! Aber DAS ist es uns ja auch wert! Und die Misteltherapie? Die verschreibt ein Arzt? Oder auch wohl eher der Heilpraktiker?

Noch eine Frage: Hat deine Mum denn keine Wassereinlagerungen immer wieder? Oder ist sie schon verklebt worden? Bei meiner Mum ist in dieser Richtung noch nichts passiert, weil die halt erst noch am hin- und herdiskutieren sind, ob nun was, und wann ja, was gemacht genau werden soll.
Am Mittwoch hat sie ja erst Mal noch die Untersuchung, wo geschaut wird, ob die Lymphen nicht auch schon angegriffen sind. Wollen wir da erst mal das beste hoffen!
Weiter schauen wir erst mal nicht. Immer schön einen Schritt nach dem anderen in diesen ätzenden Zeiten, gelle?!

Danke euch allen und lieben Gruß

Dani A.
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  #13  
Alt 22.01.2004, 15:56
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Hallo Dani,

auch ich gehöre zu denen, die das schon durchlebt haben. Ich weiss, wie schwer das ist und aufmunternde Worte heilen nicht, sondern haben nur einen kurzatmigen Effekt.
Ich möchte Dir gerne mit meinem Rat zu Seite stehen und hoffe, wie wir alle, dass endlich mal ein Patient diese Krankheit besiegt. Ich hoffe, dass deine Mutter ihr Abendleben noch lange lange Zeit geniessen kann.
Zunächst sollte deine Mutter min. zwei Ärzte konsultieren. Soll sie sich ruhig von mehreren Ärzten GLEICHZEITIG Rat holen.
Als nächstes solltet ihr mit dem Arzt haargenau über die Behandlung, die er anstrebt, reden.
Nicht jede Art von Chemotherapie und nicht jedes Medikament muss oder kann gut für deine Mutter sein.
Die sog. Misteltherapie, die bei meinem Vater von einem Arzt verschrieben wurde, ist nur eine Unterstützung im Kampf gegen diese Krebsart. Die eigentliche Arbeit macht eher die Chemotherapie.
Deine Mutter sollte sich jetzt, wwnn sie Hunger verspürt, sich sehr gut und nährreich ernähren. Das ist sehr wichtig.
Lasst euch sehr gut beraten. Ohne dir deine Hoffnung zu erschweren, möchte ich die aber darauf hinweisen, dass, wenn deine Mutter irgendwann eine Therapie innerhalb einer Studie bekommt, die Gefahr besteht, dass an deiner Mutter experimentiert wird. Es ist eben eine Studie!!!! Das bedeutet Forschung.... Viele sagen nein und meinen, dass das nicht stimmt. Aber ich habe meinen Vater eine Woche vor seinem Tod gesehen. Und er sah mir überhaupt nicht danach aus, als hätte man Rücksicht auf seinen Körper genommen. Alle 15 Minuten wurde ihm Blut entnommen. Und das quält.
Deswegen jetzt schon diese Bitte an dich: BITTE BITTE pass schön auf, was der Arzt sagt und hinterfragt lieber ab und zu noch mal das, was er da so erzählt. Geh am besten, wenn es dir möglch ist, jedes mal mit, wenn deine Mutter zum Arzt geht.

Ich wünsche Deiner Mutter viel Glück und Kraft und dir natürlich auch.
Wenn ich dir irgendwie helfen kann.....

Liebe Grüsse
Funda
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  #14  
Alt 27.01.2004, 09:20
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Standard Rippenfellkrebs

hallo Funda,

vielen Dank für deine aufmunternden Worte.

Im Moment geht es meiner Mama bestens.
Sie will von Chemo und sonstiger schulmedizinischer Behandlung nichts hören. Sie hat sich im Moment auf gesunde Ernährung und Vitame versteift.
Im Sommer wollen wir dann nochmal untersuchen lassen, ob sich was geändert hat.
Das heimtückische an dieser Krankheit ist ja wohl, das man sie als Außenstehender nicht sehen kann.
Wie gesagt, meine Mama sieht kerngesund aus.... nach außen hin.
Ihr tut nichts weh (außer die "Nachwehen" der ganzen Untersuchungen), sie fühlt sich fit und sieht auch so aus.
Und genau DAS will sie auch so belassen... solange sie eben kann.

Soviel für heute von mir und nochmal lieben Gruß an alle hier

Dani
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  #15  
Alt 27.01.2004, 18:20
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Standard Rippenfellkrebs

Hallo zusammen!
nachdem meine Schwester(vor 2,5 Jahren )heut 38 an Rippenfellkrebs erkrankt ist schaue ich oft auf diese Seite.
Man hat ihr ein halbes Jahr nach diagnose die Linke lunge,Rippenfell,Herzbeutel entfernt.Nach der gelungenen OP in Wiesbaden( super Genesung) stellte man 0.5Jahre Später Bachfellkrebs fest das DR. Piso in Hannover auf Grund Des geringen Gewichts (42 kilo) nicht operieren wollte.Sied dem bekommt sie eine Chemo die sie Gut vertragen hat.letzte Woche stellte man leider fest das die Chemo nicht mehr anschlägt u sich an der Rechten Lunge bzw. Rippenfell rechts etwas gebildet hat.die Chemo wurdr sofort abgebrochen und es steht nun eine behandlung mit Alimta an! Ich hab schon versucht darüber etwas in Erfahrung zu bringen, doch soviel gibts da wohl noch nicht. Falls hier jemand damit erfahrung gemacht hat ( schon behandelt wurde ) würde ich mich über eine Nachricht sehr Freuen!!!!
Das schlimmste an meiner Situation ist das man so hilflos ist und nur zu schauen kann! Die Kraft meiner Schwester und die der Menschen die solch eine Krankheit ertragen bewundere ich jeden Tag Wieder. Sie nimmt die Krankheit nach außen hin als Wäre es eine Grippe. Veilleicht ist es das warum sie noch lebt...
Ich wünschen allen Erkrankten und Angehörigen viel KraFT und Mut niemals aufzugeben
Gruß Harry
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