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#1
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hallo Phil,
ich möchte mal kurz anmerken, dass man bei meiner Mum auch keine Asbestfasern nachweisen kann. Dadurch hat sie aber Probleme bei der Anerkennung der Krankheit durch die BG. Meine Mum hat 20 Jahre in einem abgeschlossenen Raum in einer Tiefgarage gearbeitet. Sie hat den genau vor ihrem Fenster bremsenden Autos, vielmehr den Fahrern davon das Parkticket ausgehändigt und entwertet. Die BG meint nun, dass man dort zum heutigen Zeitpunkt keinen Test mehr durchführen kann, bei dem eindeutig Asbest nachgewiesen werden kann. Weil heute wird Asbest ja in Bremsbelägen nicht mehr verwendet. Wir haben nun Probleme, die Krankheit von der BG anerkannt zu bekommen. Vielleicht könnte ich der BG Gründe nennen, oder die Adresse eurer BG, die die Krankheit offensichtlich anerkannt hat. Vielleicht hast du eine Idee? Lieben Gruß Dani Allen anderen zählen wie immer auch meine Gedanken! KOPF HOCH Leute! |
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#2
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Hallo Dani und alle anderen
Ich weiss nicht, ob Dir unsere BG etwas bringt, da es sich um die SUVA in der Schweiz handelt. Aber die haben eine gute HP (www.suva.ch) auf der man auch Broschüren bestellen oder downloaden kann (siehe unter Infomittel). Empfehlen kann ich die Bestellnummer 66080.d. Solltest Du die Schrift nicht nach Deutschland geliefert kommen, kann ich sie Dir zustellen (in der Schweiz sind alle SUVA-Infos kostenlos). Gibt es in Deutschland keine Selbsthilfevereine für Asbestopfer? In der Schweiz bietet www.asbestopfer.ch Asbestopfern kostenlose Rechtshilfe. Bei meinem Vater sind wir übrigens derzeit dran, zu prüfen, ob er an der Uni-Klinik in Zürich an einem Alimta-Programm teilnehmen kann. Euch allen viel Mut und Kraft! Phil |
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#3
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Hallo an alle!
Ich dachte schon hier im Forum tut sich zur Zeit ja wenig, aber mein Mann hat alle eing. E-Mails sofort rausgelöscht, damit ich nicht soviel neg. lese! Ja es stimmt auch, wenn man das alles liest, ist man schon sehr deprimiert und sitzt mit feuchten Augen vor dem PC. Deshalb wollte ich Euch allen berichten, daß mein Vater seit 2 Wochen zu Hause ist und sich rel. gut fühlt. Ein Katheter wurde noch nicht gelegt. Wie ich Euch berichtet habe, hat meine Mutter hom. Tropfen besorgt, die die Wasserbildung stark eingeschränkt haben. Momentan geht es ihm ganz gut. Natürlich ist das nicht jeden Tag gleich, aber im Moment können wir ganz zufrieden sein. Zum Glück hat er (wie soviele andere in d. Forum) noch keine Schmerzen!!!! Aber dieser Krebs hat viele Gesichter sagt uns ein Arzt in Gauting! Viele liebe Grüße an alle im Forum und Kopf hoch!!!! |
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#4
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Hallo an Alle!
Leider war das Ergebnis der CT nicht gut, aber wir hoffen das Beste. War gestern wieder in Gauting bei meinem Dad. Er hat diesmal nicht so schlimm ausgeschaut wie am Sonntag aber er ist doch sehr abgemagert. Heute bekommt er Chemo und wir hoffen, dass es den Krebs wieder etwas schrumpfen lässt. Mein Dad hat ständig seinen Sauerstoffschlauch in der Nase und er kann auch nicht viel reden, weil ihn das zu sehr anstrengt. Ich hoffe jetzt mal, dass es wieder besser wird und er bald wieder zu seiner Familie nach Amberg kommen kann.Sein Sauerstoffgerät haben wir schon. Melde mich bald Alles Liebe Vera |
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#5
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Hallo an Alle!
Herbert hat am Freitag erfahren, dass alles in Ordnung ist und sich kein neues Wasser gebildet hat. Wir waren happy. Hat es auch am Wochenende an zwei Geburtstagen sehr lange ausgehalten. Heute kam das CT Ergebnis der Krebs ist ein Zentimeter gewachsen. Nun geht es uns natürlich nicht so gut. Es ist auch schlimm so viele schlechte Nachrichten hier zu hören, somit bin ich nun schon länger nicht mehr ins Forum hinein gegangen. Hallo Sonja R! Wie geht es Deinen Vater, hoffentlich bringt wenigstens die Teilhypertemie etwas. Bitte gebe doch mal Bescheid. Ich kann mich so nicht beschweren, Herbert war heute im Garten und hat die Bäume geschnitten, aber es ist einfach sch.... das der Krebs wieder wächst. Gruß Gitti |
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#6
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Ich habe eine Frage... Ich hatte schon mal hier rein geschrieben und dann haben die Ärzte gesagt, es wäre kein Rippenfell sondern Spätmetastasen vom Nierenbecken. Aber das stimmt auch nicht. Die Ärzte haben doch Gewebeproben entnommen, und hatten auch das Rippenfell ausgeschlossen.
Wie lange hat es bei euch gedauert, bis die Ärzte die genaue Diagnose stellen konnten?? Diese ungewissheit macht mich noch wahnsinnig... |
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#7
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Ich habe eine Frage... Ich hatte schon mal hier rein geschrieben und dann haben die Ärzte gesagt, es wäre kein Rippenfell sondern Spätmetastasen vom Nierenbecken. Aber das stimmt auch nicht. Die Ärzte haben doch Gewebeproben entnommen, und hatten auch das Rippenfell ausgeschlossen.
Wie lange hat es bei euch gedauert, bis die Ärzte die genaue Diagnose stellen konnten?? Diese ungewissheit macht mich noch wahnsinnig... |
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#8
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Liebe Julia,
ich drück natürlich weiterhin die Daumen, dass es kein Rippenfellkrebs ist! Bei meinem Vater hat es fast 3 Monate gedauert aber dies ist wohl die Ausnahme?!?!?!? LG und Toi Toi Toi Alex |
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#9
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Hi Gitti,
mein Vater absolviert gerade den Behandlungszyklus bis Ende März 3x die Woche. Die Teilkörperhyperthermie ist wohl ganz ok, er verträgt sie gut. Die dazugehörige Chemo schlaucht schon, aber das ist wohl normal. Er schläft sehr viel, aber sagte auch das es mit den Schmerzen insgesamt besser geht, also die Behandlung wohl anschlägt. Ich hoffe das es was bringt und er wieder eine längere Zeit schmerzfrei wird. Eine Bilanz der Behandlung kann man erst im April ziehen ... wir werden sehen. Viele Grüße Soni |
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#10
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Hallo Alex, ich würde gerne mal wissen wie dein Vater das bemerkt hat und ob er sich schlecht gefühlt hat. Denn mein Vater fühlt sich top fit und gar nicht krank o.ä.....
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#11
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Hi Julia, er hat eigentlich schon ca 2 Jahre vorher Rückenschmerzen gehabt (sind genau diese Schmerzen nur extremer)und bekam seit Oktober/November 2002 schlecht Luft bzw. hatte er beim Treppensteigen merklich mehr Probleme. Er war erst beim Orthopäden und Cardiologen. Dann hieß es schwere Lungenentzündung -> Krankenhaus und dann nahmen die Dinge ihrem Lauf. Ich hoffe sehr für Euch, dass ihr bald Gewissheit habt, welche Erkankung Dein Vater hat, denn es ist schlimm nicht zu wissen, was er hat. LG Alex
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#12
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Hallo Alex,
mein Vater hat vor ca. 1 jahr das rauchen aufgegeben und hat dann einen schweren husten bekommen und ist auch einmal abends wegen diesem husten aus dem bett gefallen, weil er keine Luft bekommen hat. Dann war alles okay und vor ca. einem viertel jahr hatte er schwer luft bekommen und ihm wurden 2 Liter wasser aus der Lunge gezogen. Er ist dann auch verklebt worden und war letzte Woche bei der Lungenspezialistin und es hat sich kein neues Wasser gebildet und es ist fast alles super gut verheilt ausser das er noch ein wenig schmerzen hat, wo der Schlauch gesessen hat. Heute ist er in der CT und ich hoffe das wir nächste Woche endlich gewissheit haben. vielleicht haben sich ja alle geirrt, das würde ich mir so sehr wünschen. Denn bei den Röntgen aufnahmen der Lunge usw. hat man ja auch nichts gesehen.... Lg Julia |
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#13
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Hallo...
Nach ziemlich schweren Tagen finde ich mal die Kraft wieder zu schreiben. Julia vielleicht sollte dein Vater ein Ct machen lassen,denn wenn es der Rippenfellkrebs ist,dann kann man ihn nicht so Recht auf dem Röntgen erkennen,wenn er ziemlich am Anfangsstadium ist.Ich wünsche Euch jedoch das da wirklich nichts ist Sonja es erfreut mich das bei Deinem Vater die Schmerzen sich gebessert haben nach der Chemo,denn dann denke ich wirkt die Chemo....oder? Alex und Vera wie geht es bei Euch denn sO? Ich wünsche jedem einzelnen viel Kraft.......... Zu uns mein Vater wurde vor zwei Wochen wegen Herzrasen und Braustschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert.Nach Umstellung der Medikamente ging es besser.Er hat ja auch Schmerzen und bekommt zwei-bis dreimal Tramaltropfen oder bei Bedarf. Aber verstehe einer die Ärzte´.So habe wir das den Ärzten auch gasagt,jedoch bekam er 3 mal täglich 10Tropfen,was wir nicht wussten.In der letzten Woche hat er ernorm abgebaut und aufgegeben.Kein Wort geredet und nichts gegessen bis ich ein Tag vor Entlassung feststellen musste,das es an der Dosis der Schmerztropfen lag.Ich wusste nicht mehr weiter,er wurde vorgestern entlassen und wir dachten es ist vorbei.Wie gesagt,weil er nicht gerdet und gegessen hat.Heute ging es ihm wesentlich besser,er hat auch gegessen und mit uns viel geredet,so dass wir wieder voller Hoffnung sind und weiter kämpfen werden,hoffe ich. Eins verstehe ich nicht,das die Ärzte nicht hören wollen sondern einfach irgendwie irgendwas machen.Also diese bestimmte Station in Berlin kann ich niemandem empfehlen. Mein Vater ist seit 15 Monaten an dieser Krankheit erkrankt,ich habe etlich Ärzte gesehen aber das was jetzt in der letzten Woche so passiert ist regt mich unendlich auf. Ich hoffe nur das mein Vater sich jetzt weiter so aufrppelt und wir weiter kämpfen,das kann es nich gewesen sein. Ich wünsche jedem Einzelnen aus ganzem Herzen alles Gute und unendlich viel sehr viel soger Kraft. Mit herzlichen grüssen melek |
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#14
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Bei meinem Mann hat es 4 Monate gedauert, bis endlich die Diagnose Pleuramesotheliom feststand.Bei ihm fing es mit grippeähnlichen Syntomen an. Fieber Schmerzen beim Atmen, Lungenentzündung, Antibiotika, dann Verd.auf TBC.
6 Wochen Behandlung mit Medikamenten, dann die Operation, bei der Asbestfasern festgestellt wurden. Es war ein Teil der Lunge entfernt worden und alle sichtbaren Beläge.1,5 Jahre ging es meinem Mann dann gut,keine Schmerzen. Dann kamen die Schmerzen, erst gab man ihm Tramal, dann Morphium als Pflaster,dann zusätzlich Tabl.,Chemo und Bestrahlung haben kaum Nutzen gebracht.Er hat so nochmal 1,5 Jahre gelebt,mit vielen Schmerzen und immer im Rausch.Am 2.11.2003 ist er dann endlich erlöst worden.Jetzt geht es ihm gut und mir schlecht. Ich hoffe für euch alle, dass ihr die richtigen Entscheidungen trefft für eure Liebsten. Ich drücke die Daumen, dass es endlich ein geeignetes Medikament gibt und das keiner mehr an dieser scheußlichen Krankheit sterben muß. Seid alle lieb gegrüßt von einer Betroffenen.Kornelia |
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#15
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Hallole,
ich hole meine Forumsbeiträge aus diesem Forum (Archiv 25) vom 16.07.2003 wieder nach oben, denn ich möchte nochmals etwas zum Umgang mit Hoffnung, Trauer und Tod sagen. Ferner habe ich als Angehöriger den Leidensweg meiner Frau und meine Betroffenenheit in einem eigenen Thread im Forum für Hinterbliebene Archiv 5 vom 19.07.03 beschrieben unter "Gemeinsame/einsame Wege bei Krankheit". Meine eigene Betroffenheit: Vor nun bald 4 Jahren habe ich nach 30jähriger Ehe meine Frau im Alter von 56 Jahren verloren (papilläres Mesotheliom). Nach einer kurzen Operation im April 1996 (Entfernung des betroffenen Rippenfells) wenig Beschwerden. Drei wunderbare Jahre in Hoffnung und Intensität, danach mächtige Rückkehr der Krankheit und nach 1.5 Jahren die Erlösung. Ich habe die medizinischen Details und den zeitlichen Ablauf in vielen Beiträgen sehr gut nachvollziehen können. Unser Umgehen mit der Krankheit und dem Sterben: 1996 nach anfänglichem Schock (Krebs, aber welcher? Adeno oder Mesotheliom) und vielen medizinischen Untersuchungen der Hinweis in der Klinik für Tumorbiologie in Freiburg 1999(!!), daß es seit 1997 einen speziellen Tumormarker gibt, der Adeno-CA und Mesotheliom auseinanderhalten kann. Einschub-Anfang: (Der Tumormarker, der seit 1997 existiert, ist in der Lage, Adeno-Carzinome zu unterscheiden von Mesotheliomen. Der Marker heißt CALRETININ. Die Klinik für Tumorbiologie in Freiburg ist eine ausgezeichnete Klinik auch für AHBs (Anschlußheilbehandlungen) und Reha-Maßnahmen. Sie bietet zudem an, sich dort eine fundierte ZWEITE MEINUNG (Second Opinion) einzuholen. ) Einschub-Ende Sehr große Offenheit zwischen uns und dem onkologischen Chefarzt unserer Klinik im badischen Raum; Hoffnung trotz eingeschränkter Chancen durch Chemobehandlung; wir haben mit dem Chefarzt wirklich ALLES besprochen. 10 Monate vor ihrem Tod Beginn der vielen kleinen Abschiede von Tätigkeiten, Hobbies; Klarheit verschaffen im Verhältnis zu ihren Geschwistern; schwer für mich: Meine Frau machte sich Gedanken, daß ich glücklich weiterleben möge. Ich habe mich ganz darauf eingestellt, ihre Wünsche zu erkennen und zu erfüllen, ganz für sie dazu sein. Enge Freunde haben uns sehr, sehr geholfen (seelisch) und mit Taten ( z.B. 2 Wochen vor ihrem Tod 24 Stunden Tag-/Nacht Wachdienst im Krankenhaus ). Wir sind wirklich Hand in Hand den schweren Weg GEMEINSAM gegangen bis zu der GROSSEN TÜR, sie ging hindurch, ich blieb zurück. Nach ihrem Tod: Systematisch bin ich die vielen (für Sie doch immer mühsamer werdenden) Spazierwege gelaufen: Alleine, mit vielen Tränen, im lautem Gespräch mit ihr, obwohl sie nicht mehr bei mir war. Aufsuchen von gemeinsam besuchten Orten und Plätzen incl. des Hospizes, indem sie die letzten zwei Tage ihres Lebens war. Wenige Tage nach Ihrem Tod: Entfernen der Kleider, Schuhe. Hier half die beste Freundin meiner Frau. Entfernen der mfangreichen medizinischen Dokumente. Mein Fazit ( Trauer,Krankheit, Tod): Trauer braucht Zeit; der Trauer muß ich mich stellen; über Trauer muß ich reden können; der geliebte Mensch lebt überall in Erinnerung weiter, aber man muß sich nicht jeden Tag Schmerzen zufügen durch Anschauen, Fühlen z.B. von Kleidung. Da wir/ich vor/nach dem Tod meiner Frau viele Möglichkeiten zum offenen Gespräch hatten, bin ich nicht in eine der sich anbietenden Gesprächsgruppen für Angehörige von Krebskranken / Trauergruppen gegangen. Ich habe es mir aber überlegt, es zu tun. Ich habe NICHTS verdrängt, ich habe keinen "SCHREIN" der Erinnerung aufgebaut. Wenn überfallartig Szenen der Vergangenheit als "Trauerwolken" über mich kamen: Ich habe Sie kommen lassen, die Wolken angeschaut, sie gefragt, wo sie denn gerade herkommen und sie wieder ziehen lassen. |
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