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#1
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Hallo Sonja und alle Anderen!
Danke für Deine Info´s, Herbert schläft in der letzten Zeit auch sehr viel, somit weiß ich nicht ob die Müdigkeit bei deien Vater mit der Chemo oder doch mehr mit der Krebsart zusammen hängt. Herbert hat nun auch oft Schmerzen in der Seite, er muß am Donnerstag ins Krankenhaus, sie wissen aber noch nicht, was sie machen. Ich hoffe es geht alles gut und das sie bald wieder schmerzfrei sind. Bitte halte mich auf dem laufenden im April, da wir sehr interessiert sind an der Teilkörperhyperthermie. Danke Gitti |
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#2
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Hallo! Mein Vater hat jetzt das Ergebnis der CT bekommen, da ist nichts an Lunge u.a. zu sehen. Jetzt werden trotzdem die Befunde nach Würzburg geschickt und die schauen sich das nochmal an und dann werden wir sehn. Aber normalerweise müsste man doch schon was auf der CT gesehen haben, wenn da was wäre... Oder??
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#3
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Hallo! Mein Vater hat jetzt das Ergebnis der CT bekommen, da ist nichts an Lunge u.a. zu sehen. Jetzt werden trotzdem die Befunde nach Würzburg geschickt und die schauen sich das nochmal an und dann werden wir sehn. Aber normalerweise müsste man doch schon was auf der CT gesehen haben, wenn da was wäre... Oder??
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#4
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Hallo Shalom,
habe heute deinen Beitrag mit Interesse gelesen. Ich findes es toll, daß du 4 Jahre nach deinem Tod deiner Frau, immer noch in diesem Forum bist und vorallem das Leid anderer mitträgst. Ich denke unser Umgehen mit der Krankheit ist das größte Problem, denn man hofft ja immer es wird besser oder der Patient kann geheilt werden. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt heißt es doch immer oder?.......................... Wie ich Euch Allen schon berichtet habe, ist mein Vater seit einigen Wochen zu Hause. Er nimmt sehr viel hom. Mittelchen ein und ich kann nur sagen, es geht ihm derzeit relativ gut. Die Wasserbildung hat nachgelassen. Er kann natürlich keine "Bäume mehr ausreißen" aber er hat unwahrscheinlichen Lebensmut!!! Für mich scheint das Letztere das "Wichtigste" zu sein. Viele Grüße an alle Betroffenen von Karin |
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#5
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Hallo,
mein Vater ist nun seit heute auch in Gauting und beginnt morgen mit der Alimta-Behandlung. Aufgrund meinr momentanen Verfassung war es mir nicht möglich alle 41 Seiten dieses Themas zu lesen. Ich habe nur gesehen, dass einige Euerer Angehörigen auch gerade in Gauting sind oder waren. Mein Vater ist unter der Obhut von Dr. von Pawel sowie unter Frau Dr. Wohlrab in Pasing. Vielleicht hat Ihr ja das ein oder andere was ich bzgl. der Alimta-Chemo und Gauting wiesen sollte? Vielen Dank. Für Alle ALLES GUTE Roland name@domain.de |
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#6
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Hallo Sonja und alle Anderen!
Herbert hat letzte Woche am Freitag die Chemo Vinorelbin bekommen. Dies ist eine sehr agressive Chemo. Die ersten paar Tage ging es ihn noch relativ gut und er arbeitete im Garten. Gerstern und heute geht es ihm schlecht, er sieht schlechter und ist unzufriedener. Heute musste er wieder in die Klinik und in 14 Tagen nochmals. Seine Blutwerte sind durch die eine Chemo sehr schlecht geworden. Hoffentlich hat er sich richtig entschieden, als er zu den Ärzten sagte "jetzt bitte die Keule". Gleichzeitig haben wir erfahren, das eine Tyhmus-Therapie für Krebspatienten sehr gut sein soll, da diese das Immunsistem stärkt. Das Mittel wird beim Schwein aus der Tyhmusdrüse genommen. Herbert bekommt in den nächsten Wochen 4 Spritzen pro Woche. Zahlt eigentlich soetwas die Berufsgenossenschaftd? Kopf hoch Gitti |
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#7
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@Gitti
Liebe Gitti, etwas weiter oben habe ich in meinem Beitrag auf den Calretinin Marker hingewiesen. Bei der April-1996er-Untersuchung des Rippenfells in Vollnarkose nahm man Gewebeproben und tippte dann auf Adeno-Karzinom. Erst 1999 untersuchte man dann erneut die 1996er Gewebeproben mit dem seit 1997 existierenden Tumormarker Calretinin. Die im Abstand von jeweils 3 Monaten gemachten CTs waren von 1996 bis 1999 eher unauffällig. Erst im Januar 1999 konnte man auch im CT eine sogenannte Verdickung des Rippenfells (Plaque) erkennen. Dann war es mit dem Calretinin unumstößlich klar: Es war das Mesotheliom (der Rippenfellkrebs) und nicht ein Adeno-Karzinom oder etwas anderes. Auch bei meiner Frau gingen durch die recht agressive Chemo die Blutwerte drastisch in den Keller. Durch regelmäßige Bluttransfusionen und Gaben von Erythropoietin (EPO) ( ein 6er Pack kostete damals mehr als 2000 DM ) wurden die Blutwerte normalisiert bis zur nächsten Chemo. Da meine Frau Beamtin war, hat ihre private Krankenkasse und die Beihilfe die Kosten für die Bluttransfusionen und das EPO ohne jedes Problem übernommen. Gruss Shalom |
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#8
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Hallo Alex,
in Deinem Eintrag vom 06.03.2004 schreibst Du davon, daß Dein Vater Kontakt mit einem Patienten in Großhansdorf hatte, der an der amerikanischen Studie mit Onconase teilnimmt und bei dem der Tumor zurück gegangen ist. Es könnte sich bei diesem Patienten um meinen Vater handeln. Er ist seit August 2003 an dem Mesotheliom erkrankt und hat jetzt 18 Chemos hinter sich. Im Februar haben wir die schöne Nachricht erhalten, daß sich der Tumor um 70 % zurückgebildet hat. Jetzt ist er gerade wieder in Großhansdorf zur eigentlichen Abschluß-Untersuchung und hat heute leider die Nachricht erhalten, daß der Turmor wieder gewachsen ist. In welchem Ausmaß werden wir erst Morgen erfahren. Mein Vater ist total fertig und wir natürlich auch. Am Donnerstag fahren meine Eltern dann zur Reha. Ich hoffe, alles wird gut. Das schlimmste ist, daß andere Patienten meine Vater oft herunterziehen und er dort nur die schlechten Entwicklungen der Krankheit erfährt. Insofern würden mich natürlich sehr die günstig verlaufenen Erkrankungen interessieren. Viele Grüße Susanne |
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#9
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Hallo Susanne,
na das wäre ja ein Zufall. Heißt dein Vater Wolf/Wulf oder so ähnlich? Mein Dad war voller Zuversicht als er von diesem Patienten gehört hat. Mein Dad war jetzt auch 3 Wochen zur Reha in Heiligendamm. Leider gehts ihm total schlecht. Der Tumor hatte sich bei ihm um 50% zurückgebildet (mit Alimta und Carboplatin) und ist seitdem angeblich nicht mehr gewachsen. Er hat aber ziemlich heftige Schmerzen und liegt seit einer Woche fast nur im Bett.Ich hoffe das der Tumor nicht stark nachgewachsen ist!!! Es ist schon eine sorry beschissene, hinterlistige Krankheit! Du kannst Dich auch gerne per E-Mail an mich wenden kuschelchen1@web.de LG Alex |
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#10
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Hallo Julia,
haben die Ergebnisse aus Würzburg mehr Erkenntnis gebracht??? LG Alex |
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#11
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Hall Alex,
mein Vater hat eine CT gemacht bekommen, auf dieser war nichts zu erkennen. Danach noch eine Skelletierung des ganzen Körpers wo auch keine Metastasen zu sehen waren. Nächste Woche soll er nochmal nach Würzburg, aber sie glauben das er gar nichts hat und alles nur Fehldiagnose war.... Aber er bekommt wieder schlechter Luft... Das ist alles sehr merkwürdig... Keiner weiß was genaues. Aber man müsste doch was auf dem CT sehen und vor allem bei der Skelettierung. LG Julia |
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#12
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Hallo an Alle, liebe Gitti !!!
diese sch... Krankheit hat uns nun unseren Vater genommen. Er ist am 27. März gestorben. In Gauting hat er in den 2 Wochen, die er dort war, 9 Kilo abgenommen und dann haben sie ihn zum Sterben heimgeschickt. Sauerei. Ich war die letzten Tage jeden Tag Mittag und Abends bei ihm und musste mit ansehen, wie er jeden Tag mehr leidet. Freitag nacht ist er dann an Herzversagen gestorben. ich habe jeden Tag gebetet, dass er nicht erstickt, weil er ja immer ein Sauerstoffgerät brauchte. Jetzt hat er keine Schmerzen mehr.. Liebe Gitti, ich habe am 27. mit deinem Schwiegervater telefoniert und er war so gut drauf, dass ich es nicht übers Herz gebracht habe, vom Tod meines Vaters zu erzählen. Ich werde ihn die nächsten Tage auch nicht anrufen, weil ich ihm die Hoffnung nicht nehmen will.Wenn Deine Schwiegermutter reden will, kann sie mich jederzeit anrufen, das weiß sie ja. Wünsche Euch alles Liebe. An alle anderen.. was soll ich sagen... zeigt euren Vätern wie sehr ihr sie liebt und verbringt viel Zeit mit ihnen. Bei meinem Dad ging alles sehr schnell. Vom ersten Zusammenbruch und dem starken Abnehmen bis... waren nur 2 Monate. Ich vermisse ihn sehr aber ich bin froh, dass er keine Schmerzen mehr hat. alle Kraft der Welt an Euch! Vera |
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#13
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Liebste Vera, ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Sitze hier und heule wie ein Schloßhund, dabei kenne ich Euch gar nicht. Dein Dad muß nun nicht mehr Leiden und hat seinen Frieden gefunden.Nur für die Hinterbliebenden ist es der Horror.Ich hoffe Ihr konntet Euch noch verabschieden und alles klären. Ich habe auch so eine besch... Angst vor dem Tag x und meinem Dad gehts auch ganz ganz mies. Seit seinem Zusammenbruch am 29.02. muß auch er 24 Std. am Sauerstoff hängen. Er hat immer mehr Schmerzen und bekommt Morphinspritzen von meiner Mam. Es tut mir so furchtbar Leid für Euch.......Ich denke an Dich und drücke Dich. Du hattest ja auch mal mit meiner Mutter telefoniert und ich denke aus gegebenen Anlaß werde ich erstmal nichts davon erzählen. Mein tiefempfundenes Beileid!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Stille Grüße Alex |
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#14
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Hallo Vera
Mein allerherzliichstes Beileid.........Bin in stillen Gedanken bei Euch und allen anderen. Bei uns geht es auch immer schlechter zu....mir fehlen Worte. In ziemlich traurigen Gedanken melek |
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#15
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Hallo Vera!
Unfassbar ist es für mich, dass es nun so schnell mit deinen Vater ging. Mein allerherzliches Beilleid von mir und meiner Familie. Mein Patner war vor 30 Minuten in meiner Mail-Box und wollte eine Einladung nachlesen und dabei sah ich die vielen neuen Nachrichten vom Krebs-Kompass und sofort dachte ich an dich und Alex und hoffte, dass bitte bitte nichts schlimmes passiert sei. Es tut mir so leid für Dich und Deine Familie, wegen so einer beschissenen Krankkeit einen lieben Menschen verloren zu haben. Bis jetzt habe ich noch nichts drüben erzählt, ich werde es aber sicher in den nächsten Tagen machen, da ich denke dies zu verschweigen bringt nichts. Du hast recht Herbert ging es vor zwei Wochen noch recht gut und so eine Nachricht hätte ihn erschüttert. Momentan klagt er auch über Schmerzen und isst wieder schlecht. Vor ein paar Tage las ich dies in der Zeitung vielleicht hilft es euch in den schweren Stunden: Der Tod hat keine Bedeutung- ich bin nur nach nebenan gegangen. Ich bleibe, wer ich bin, und auch Ihr bleibt dieselben zusammen. Was wir einander bedeuteten, bleibt bestehen. Nennt mich bei meinem vertrauten Namen Sprecht in der gewohnten Weise mit mir und ändert Euren Tonfall nicht! Hüllt Euch nitcht in Mäntel aus Schweigen und Kummer- lacht wie immer über die kleinen Schwerze, die wir teilten. Wenn Ihr von mir sprecht, so tut es ohne Reue und ohne jegliche Traurikeit Leben bedeutet immer nur Leben- es bleibt bestehen - Ihr seht mich nicht, aber in Gedanken bin ich bei Euch- irgendwo, ganz in der Nähe - nur ein paar Straßen weiter. Henry Scott Holland (1847-1918) Vor zwei Wochen habe ich mich mit einer Bekannten unterhalten und erfuhr, dass ihr Onkel an Rippenfellkerbs gestorben ist. Sie meinte zu mir, natürlich ist es für Deinen Schwiegervater sehr schwer so eine schlimme Krankheit zu haben, aber die schlimmsten Betroffenen der Krankheit sind die Ehepartner und die Kinder die dann mit der Leere weiterleben müssen, die der Liebe Mensch hinterläst. In den moment ist mir dies erst so richtig bewusst geworden und sie hat auch recht mit ihrer Meinung. Im Gedanken bei Euch Gitti Hallo Shalom! Danke für Deine Information, ich habe sie weitergeleitet und nun müssen wir mal schauen, wie es weiter geht. Gruß Gitti |
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