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#1
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Hallo Thomas,
das tut mir leid zu hören, dass schon wieder ein Mensch an dieser scheiß Krankheit erkrankt ist. ich wünsche euch für die nächste Zeit viel Kraft und gebt egal was passiert nie die Hoffnung auf. Mein Paps ist vor 3 Monaten verstorben und leider wurde vorher nichts der BauBg gemeldet. Obwohl die Ärzte in Heideleberg meinten, dass sie es melden wollen. Also verlasst euch nicht auf die Ärzte. Ich habe nach dem Tod meines Vater bei zig Bgs angerufen, bis ich die richtige hatte. Und das Verfahren läuft immer noch. Es sind noch nicht alle Gutachten da usw. Wir hoffen das meine Mutter ein bisschen mehr Rente dadurch bekommt. Aber die Dame von der BauBg meinte, dass es sich noch bis zu einem halben jahr hinziehen kann. Also leitet am besten alles zusammen mit Hausärzten oder dem krankenhaus in die Wege.. Je früher desto besser. Viel Glück und die besten Grüße Julia |
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#2
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Bin gerade auf ein Mittel namens Ukrain gestoßen (http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/4/0,1872,2201476,00.html), das angeblich die Zellteilung hemmt, ohne die gesunden Zellen anzugreifen. Kann mir jemand etwas dazu sagen?
Viele Grüße, Thomas |
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#3
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Hallo Thomas, bei meinem Mann wurde von der Maschinenbau-und Metallberufsgenossenschaft das Pleuramesotheliom als Berufskrankheit anerkannt, das ging sogar verhältnismäßig schnell. Bei ihm war der Tumor nach der 4. Chemo mit Carbo/Alimta wieder gewachsen, dann wurde auf Gemcitabine/Oxaliplatin umgestellt. Von Ukrain habe ich auch schon allerhand gelesen, z.B. kostet eine Woche Behandlung 5-7T €. Wie Du aber weißt ist es bei uns nicht zugelassen. Gruß Evafoelker@freenet.de
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#4
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Hallo Shalom, ich wollte ganz sicher nicht meinen Namen verheimlichen, aber ich war zum ersten Mal auf dieser Seite und wußte nicht so recht ob mein Name gefragt ist oder der an den ich meine Nachricht sende.
Gruß Evafoelker@freenet.de |
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#5
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Hi,die Abschabung ist eine schwere OP,wo der Körper fast ganz herum aufgeschnitten wird,aber trotdem kommen die Oparateure nicht überall zum abschaben heran.Außerdem hilft es bei dem malignem Tumor wenig.Dieser Tumor ist nicht zu stoppen,bestenfalls nur zu bremsen.Selbst Total-Op's in frühesten Stadien haben nur wenig Aussicht auf Erfolg und sind nur als Lebensverlängerung erfolgreich.Die BG's sind mit allen Wassern gewaschen und warten in der Regel so lange mit irgendwelchen Entscheidungen bis die Erkrannkten tot sind.Ich kann nur jedem raten,der mit diesen Vereinen zu tun hat,alles schriftlich,kopiert,beglaubigt und mit Einschreiben usw zu machen.
Mfg Achim |
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#6
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Hallo,ich lese immer mit erstaunen, dass so viele Probleme mit der BG haben.Bei meinem Vater wurde am 29.09.04 das Pleuramesotheliom festgestellt und ab dem 01.02.05 war mit der BG alles geregelt und genehmigt.
MfG Nicole |
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#7
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bei meinem vater wurde das rippenfell abgezogen aber auch das brachte leider nicht den gewünschten erfolg, im gegenteil er hatte dauerschmerzen die selbst durch morphine nie ganz wegegangen sind. er war nie schmerzfrei. erst durch alimta schrumpfte der tumor um 50% und wir waren nach der diagnose sooo froh. 4 monate später starb er dann....... sorry das ich nichts anderes berichten kann. diese krankheit ist so fies und unberechenbar. ich wünsche euch alles gute. LG Bianca deren Vater am 03.05.04 gestorben ist.
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#8
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Hallo,
Mein Vater wurde in Heidelberg operiert und hat ein Pleuramesothelium gehabt. 1 Lunge weg, Rippenfell abgeschabt, Herzklappe,zugeklebt usw usw. Könnte mir jemand helfen bei der Diagnose: PT3 N2 R1 M1 G3. Gibt es da noch Hoffnung. Steht auch noch was drin von Lymphdrüse. Wir konnten keinen Arzt sprechen. Vielen, vielen Dank Viv |
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#9
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Hallo viv,
aus eigener Erfahrung möchte ich Dir dringend abraten schnöde medizinische Fachspezifika verstehen wollen. Es ist sehr frustrierend und entmutigend. Ich empfehle Dir auf jeden Fall, den Zustand des Patienten von dem behandelnden Arzt (Operateur) oder Onkologe erläutern zu lassen, vielleicht geht das auch per Telefon. Wenn Du aber die Kurzformeln verstehen willst, so habe ich im Internet unter Pleuramesotheliom pT3 gesucht bei GOOGLE. Das kleine p steht für pathologiscgher Befund. http://www.krebsinformation.de/Krebs...nt_Biologische Eigenschaften und Tumorstadien Biologische Eigenschaften und Tumorstadien Bei der mikroskopischen Untersuchung des entnommenen Gewebes kann der Pathologe die Herkunft und biologischen Eigenschaften des Tumors genauer bestimmen und Hinweise auf den Grad der "Bösartigkeit" des Tumors gewinnen. Dabei werden heute auch molekularbiologische Techniken zum Nachweis charakteristischer Erbgutveränderungen der Tumorzellen eingesetzt. Grading Das Grading (englisch für "Einstufung") untersucht, wie stark sich die Tumorzellen mikroskopisch von normalen "ausgereiften" Zellen unterscheiden und wie viele sich teilende Zellen vorhanden sind. Auch der Anteil abgestorbenen Tumorgewebes und Einblutungen in den Tumor sind von Bedeutung. Bei Weichteilsarkomen ist der Tumorgrad für den Krankheits- und Therapieverlauf oft wichtiger als die genaue Bestimmung des Herkunftsgewebes. Nach solchen Merkmalen teilt man in Grade G1 bis G3 ein. Tumorzellen von Grad 1 (G1) sind gut differenziert, das heißt sie sind den normalen Zellen vergleichsweise ähnlich. Die Gewebe schlecht differenzierter Tumoren (G3) unterscheiden sich dagegen stark von normalen Zellverbänden, wachsen besonders schnell und sind aggressiver als G1- und G2. Andere Einteilungssysteme verwenden vier Grade. TNM-System Bei der Beurteilung des Tumorstadiums nach dem TNM-System werden Größe und örtliche Ausdehnung des Ersttumors (T), Lymphknotenbefall (N, von lat. Nodus: Knoten) und Metastasen (M) berücksichtigt. Ziffern hinter den Buchstaben stehen für Größe und Ausdehnung (T1-4), Vorhandensein und Ausmaß eines Lymphknotenbefalls (N0-2) und das Vorhandensein oder Fehlen von entfernten Metastasen (M1 oder M0). T1 N0 M0 bezeichnet zum Beispiel einen kleinen Tumor ohne Lymphknotenbefall und Metastasen. Eine exakte Beurteilung des T-Stadiums ist erst nach der operativen Entfernung des Tumors möglich. Da sowohl Tumorgrad als auch Tumorstadium in die Therapieentscheidung eingehen, werden sie in Krankheitsstadien von Stadium IA bis IVB zusammengefasst. Ebenso werden die Stadien beschrieben in: http://www.krebsinfo.de/ki/empfehlun...22-Mueller.pdf Hier wird auch noch nach R (Resektion) klassifiziert. Ich wünsche Deinem Vater alles erdenklich Gute. Shalom |
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#10
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Hallo Shalom,
Vielen Dank für die Mühe Werde mich weiter informieren Liebe Grüsse Viv |
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#11
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Mein Vater ist am 22.April 2004 nur vier Monate nach Diagnosestellung an der Krankheit gestorben. Es fing alles mit Wasser in der Lunge an. Dann bekamen wir auch recht schnell (Januar 2004) die Diagnose. Dann folgten 3 Chemos, diese mussten dann aber aufgrund einer Lungenentzündung unterbrochen werden, und als diese abgheilt war, schickten Sie meinen Paps zum sterben nach Hause (der Krebs hatte bereits den rechten Arm zerfress). Dann folgten zwei Wochen mit 24 Stunden Beatmungsgerät, Pflegedienst und jeder Menge Morphium zu Hause. Dann bekam mein Vater ein ungutes und unsicheres Gefühl. Am nächsten Tag kam er dann auch ins Krankenhaus. Abends kam dann ein Anruf, dass mein Paps im sterben liegt. Nach 12 Stunden an seinem Bett hat er sich wieder erholt und schickte uns nach Hause. Dann hatten wir noch eine halbwegs gute Woche, bis die letzte Kraft aufgebraucht war. Am 22.04.2005 ist er dann nur eine Woche vor der Silberhochzeit meiner Eltern im Alter von 49 Jahren gestorben. Mir hat es damals geholfen, im Formum zu lesen, und zu wissen womit man unter Umständen konfrontiert werden kann. Ich vermisse Dich Papi....
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#12
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Hallo Maria, wir Hinterbliebenen tauschen uns auch hier im Forum
http://www.krebs-kompass.org/Forum/s...d.php3?id=9779 aus. das sterben deines papas erinnert mich sehr an das meines...... würde mich freuen auch dort von dir zu lesen. mein dad ist am 03.05.04 gestorben und war 52 jahre alt. ich vermisse ihn auch soooo sehr und momentan ist es kaum auszuhalten. LG Bianca |
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#13
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Hallo zusammen!
Zunächst möchte ich Dir, liebe Maria, mein herzliches Beileid aussprechen. Es ist schlimm, zu lesen, dass schon wieder ein Mensch gegen diese fiese Krankheit verloren hat. Ich drücke Dir und Deiner Familie für die kommende Zeit die Daumen. Nun wollte ich noch einen kurzen Zwischenbericht über den Krankheitsverlauf bei meinem Vater geben. Er war heute wieder in Großhansdorf zum CT und der Tumor hat sich zum Glück nicht weiter ausgebreitet, obwohl die Chemo (Doxorubicin und Onkonase) schon im September zuende gegangen ist. Auch die Nervenschmerzen, die nach der Chemo auftraten sind mit Schmerzmitteln und Elektrostimulation gut zu ertragen. Ich wage zwar gar nicht sowas zu denken, aber vielleicht kann ich tatsächlich noch einen Sommer mit ihm verbringen. Es grüßt Euch ein für heute froher Christian |
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#14
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Hi,bei uns hingegen geht es abwärts...
Nach 8 ziemlich gut vertragenen Alimta-Chemos ging es meinem Alten Herrn verdammt gut (ca 5 Monate).Jetzt beginnen wieder Schmerzen und ziemlich schlimme Luftnot.Die Ärzte wollen noch 4 Chemos ansetzen,weil die Krankheit ja dann bekanntermaßen besser zu ertragen ist.Ich hab voll den Moralischen bekommen und könnte so losheulen.Mein Vater verdrängt es und läßt sich nichts anmerken und arbeitet noch wie verrückt,aber die Grenzen kommen jeden Tag nach kürzerer Zeit.Ich ertrag es nicht ihn vor die Hunde gehen zu sehen,ich hab ihm alles zu verdanken,er ist mein Idol ,obwohl ich nie so werden wollte wie er.Auch in diesen schweren Stunden lässt er sich nichts anmerken. Ich meld mich wieder! Mfg Achim |
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#15
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Hallo Achim!
Sei froh, dass dein Vater gegen seine Krankheit kämpft und sich nicht aufgibt.Meiner liegt seit November2004 nur noch auf dem Sofa und starrt die decke an.Es ist grausam mit anzusehen wie ein Mensch sich vollkommen aufgibt. Versuche ihn zu unterstützen wo du kannst. MfG Nicole |
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