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Alt 25.12.2005, 14:28
Benutzerbild von DaskleineÄnnchen
DaskleineÄnnchen DaskleineÄnnchen ist offline
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Registriert seit: 22.08.2005
Beiträge: 273
Standard AW: Thread für junge Angehörige von Krebskranken

Cassiopeia,
ach mensch....es tut mir leid das zu lesen!!!
Ich habe gestern in der Kirche für euch alle hier gebetet und besonders für dich und Larissa...ich hab oft an euch gedacht...wie es wohl bei euch ist....
In der Kirche sind mir kurz die Tränen runtergekullert, als der Pfarrer von den Leuten geredet hat, die einen schweren Schicksalschlag erlebt haben und nciht so fröhlich Weihnachten feiern können....
Dann sind wir heim und haben gegessen und Geschenke verteilt....irgendwie wars schön....ich hab viel gelacht....weil mein Bruder einen blöden Witz nach dem anderen gerissen hat...
Trotzdem war da manchmal dieser Schatten, der sich bedrohlich auf uns alle gelegt hat...der sich in den Köpfen festgesetzt hat....
Angst vor dem Krebs, der in einer Ecke unter dem Weihnachtsbaum sahs und die Situation beobachtet hat....
Ich hatte vor langem mal einen ziemlich krassen TRaum:Mein Vater musste unbedingt zu einer Ärztin, die sehr wichtig war. Diese Ärztin hat ganz oben in einem Hochhaus gewohnt und mein Vater ist mit dem Aufzug hochgefahren...er konnte aber die Ärztin nur besuchen wenn er in jedem Stockwerk aussteigt und gegen irgendetwas kämpft....er ist jedesmal ausgestiegen und hat gekämpft und als er ganz oben war da war da so ein Raum, in dem ganz schöne Musik war und es war toll, aber da war eine Tür in ienen anderen Raum und ich wusste, dass in dem anderen Raum etwas schlimmes ist, dass jederzeit in den angenehmen Raum hineinkommen kann....
Ich deute den Traum so: Papa muss-um gesund zu werden- gegen vieles kämpfen, dann, wenn er es geschafft hat, ist es schön und so wie früher, aber der Krebs kann jederzeit wiederkommen...er ist sowas wie eine unsichtbare Bedrohung!!!
Absofort möchte ich bitte mit Frau Anna Freud angesprochen werden !!!

Naja....wie lief Weihnachten bei euch?
Anna
__________________
Dies ist ein
Akt der Verzweiflung
Ein stummer Schrei
Eines Menschen voller Leid und
seiner Wunde die nicht heilt
Es ist ein
letzter Kampf gegen das woran es liegt
Wie ein Vogel mit nur einem Flügel der bestimmt nicht fliegt
 

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