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#1
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Hallo Marcel,
In den USA gibt es 2 Biotechnologiefirmen, die "Impfungen" gegen follik. Lymphome herstellen. Neu ist dies nicht, es gibt diese Technik seit rund 25 Jahren. In der letzten Zeit konnte jedoch der Prozess dahingehend optimiert werden, dass eine individuelle Produktion in nützlicher Zeit und mit verkraftbaren Kosten heute möglich ist. Die Firma Favrille (www.favrille.com) hat mit dem Tessiner Krebszentrum eine Studie lanciert um nachzuweisen, dass es möglich ist, Krebszellen von Europa in die USA zu schicken. Dort wird, aufgrund dieser Tumormasse, Impfstoff produziert, un zwar individuell für den jeweiligen Patiente. Zurück in die Schweiz wird dieser Impfstoff in bestimmten Abständen subkutan verabreicht. Laut Statistiken gibt es einen relativ hohen Anteil Patienten, die nicht darauf ansprechen, der andere Teil jedoch, der auf die Impfung anspricht, hat eine sehr lange, krankheitsfreie Prognose. Das ist auch ungefähr die Präsentation, gestern, im Corriere del Ticino gewesen. Bezüglich Rituximab und Nebenwirkungen: auch in den verschiedenen Foren kann man von Nebenwirkungen lesen, so ist es also nicht. Es sind keine gravierenden und ich würde auch sofort an dieser Studie mitmachen wollen, falls ich nicht die Chance gehabt hätte, die Impfung zu testen. Am Freitagabend weiss ich zumindest wie ich auf Rituximab reagiere. Gruss an alle Fedi |
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#2
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Ganz lieben Dank für die ausführlichen Erläuterungen. Es sollte auf keinen Fall der Eindruck entstehen, dass ich etwas besser weiss, oder dass Du Dein Wissen verteidigen musst. Ich bin bezüglich Lymphome ein absoluter Laie und Neuling!
Das mit der Impfung klingt ja wirklich faszinierend! Es scheint schon logisch, dass eine individuelle Abstimmung des "Antikörpers" den grösstmöglichen Nutzen bringt. Nun, ich mache jetzt mal den 1. Schritt in die richtige Richtung (so hoffe ich), indem ich an dieser Rituximab - Studie mitmache. Dir Fedi ganz lieben Dank für die Geduld bei der Beantwortung meiner Frage. liebe Grüsse Marcel PS: lass mich wissen wie Du reagierst! |
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#3
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Hallo Fedi,
die Impfung gegen das follikuläre Lymphom bekommst Du auch in Freiburg. Es gibt hier eine Studie der Universität in Zusammenarbeit mit der Fa. Cellgenix, die stellen eine Vakzine namens "IdioVax" her, hierfür wird ein Knoten entnommen und gemäss der Oberflächenstruktur des Lymphoms ein Impfstoff speziell für den Patienten hergestellt. Viele Grüsse von Rio |
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#4
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So jetzt weiss ich wie Riuximab gewirkt hat.
Es war alles harmloser als gedacht. Ich hatte mich auf Schüttelfrost, Fieber etc. eingestellt. Zum Glück ist das alles ausgeblieben. Das einzige ist die Langeweile weil es lange dauert und die Tatsache einen Tag lang "groggi" zu sein. Angefangen hats um ca. 10 Uhr morgens mit einer Spritze Antihistamine egen mögliche Nebenwirkungen wie Schlecht sein etc. Diese sind auch verantwortlich für die Müdigkeit. Anschliessend ca. 1/2 Liter Flüssigkeit (Salzlösung): das ging relativ schnell, kapp eine halbe Stunde. Nach der Flüssigkeit dann das Rituximab, welches fast nicht enden wollte. Von 10.30 Uhr bis abends um 5 Uhr. Heute morgen sind die Verdickungen unter den roten Flecken auf der Haut, praktisch weg. Nur noch auf der Kopfhaut und hinter den Ohren spüre ich noch Verdickungen. Mein Allgemeinzustand ist gut, so dass ich heute arbeiten gehen kann. Ich glaube mit Chemo wäre das nicht möglich. Wünsche allen ein tolles Wochenende Fedi |
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#5
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Auch ich habe Neuigkeiten!
Die Letzten Checks für die Retuximab-Studie sind durch. Ich würde als geeignet befunden. Allerdings zeigte das neueste CT, dass ich zwar Grad 1, aber dafür Stadium 3 oder 4 habe. Ein Untersuchung zeigte nichts in den Knochen, die andere aber schon, obwohl nur sehr geringe Anzeichen. Das hat mir einen Dämpfer gegeben. Nächste Woche beginne ich mit der 1. Infusion (Donnerstag). Zuvor muss ich Mittel gegen Gicht einnehmen, mein Arzt meint das beuge einer "Übersäuerung" des Blutes durch die Abbauprodukte durch Retuximab vor. Ich bin ja sowas von gespannt! liebe Grüsse Marcel |
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#6
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hallo marcel,
na endlich gehts vorwärts. mein sohn hatte auch 6 gaben rituximab bekommen und außerdem daß er an diesem tag nicht selbst autofahren wollte, hatte er keinerlei nebenwirkungen. ein bekannter von mir hat vor 5 jahren in usa rituximab bekommen und auch danach eine erhaltungstherapie, er hat das auch supergut vertragen, kommt wahrscheinlich auch darauf an, wie der sonstige zustand des betroffenen ist. laß jedenfalls hören, wie es bei dir läuft und dazu wünsche ich dir alles gute. gr sonja |
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#7
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hy Sonja
nun habe ich die 2. MabThera - Infusion hinter mir. Die 1. Infusion wurde stationär gemacht und das war gut so. Mein Kreislauf klappte zusammen und ohne Hilfe der Ärzte und Schwestern hätte das ziemlich schlecht ausgesehn (Blutdruck 69 / 55 mit 38 Puls) Es geht mir eigentlich sehr gut zur Zeit. Nich zu verleugnen sind die Müdigkeit während der ersten 3 - 4 Tage. Da bin ich ziemlich groggy und die Konzentration ist nicht die beste... von wegen Bücher lesen! Aber sonst kann ich nicht klagen. Liebe Grüsse Marcel |
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