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#1
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Hallo liebe jo
Ich finde deine briefe wunder schön deine Gedanken Und deine Gefühle sind meinen gleich Ich liebe sie genau so wie du und möchte nicht loslassen . deine dich liebende grosse schwester. bin genau so traurig wie du.
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#2
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Auch ich finde deine Worte wunderschön.
Auch meine Mutti ist an BK erkrankt und ich war noch ein halbes Kind als ich plötzlich erwachsen sein musste,allerdings geht es ihr inzwischen wieder recht gut. Trotzdem kann ich deine Ängste und Gedanken nachvollziehen. Manchmal frage ich mich,wie man alles bewältigen soll aber man schafft es doch irgendwie auch wenn es absurd ist. Ich wünsche dir viel,viel Kraft ! Alles Liebe, Ylva |
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#3
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leibe jo
lebe jeden tag es könnte dein schönster sein deine schwester in liebe
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#4
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Liebe Johanna, liebe Anita!
Johanna, jetzt hat sich auch deine Schwester hier her gemacht! Ich finde das sehr schön! Auch ich hab eine Schwester, die in meinem Thread aufeinmal mitgeschrieben hat! So wusste sie sehr oft wie es mir geht und ich auch, denn man tut sich vielleicht etwas schwer Gefühle und wie man etwas empfindet auszudrücken! So hab ich dann sehr oft erfahren wie es ihr wirklich geht! Es ist in soeiner Situation sehr wichtig Menschen an seiner Seite zu haben die einen stützen, festhalten und trösten aber auch erkennen wenn man selbst mal eine "Auszeit" braucht! Haltet weiterhin so zusammen! Mario
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Dort oben werden wir gehen, du und ich; die Milchstraße entlang werden wir gehen, du und ich; auf einem Blumenpfad werden wir gehen, du und ich; wir werden Blumen pflücken auf unserem Weg, du und ich. |
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#5
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Liebe Mama!
Heute ist wieder ein schwerer Tag. Du bist den ganzen Tag nicht richtig wach gewesen -außer Mittags- da hattest du Schmerzen und um diese zu lindern mussten wir 80mg spritzen. Ich hab dein Pflaster erhöht, ich will nicht, dass du Schmerzen hast. Du warst so schwach und müde, du hast deine Tabletten gar nicht runtergeschluckt, ich hab sie dir zermörsert und mit Wasser vermischt. Das haben wir dann irgendwie in deinen Magen befördert. Mama es ist so furchtbar! Könnte ich dir doch helfen! Ich muss zusehen wie du täglich schwächer wirst, heute hast du weder gegessen noch getrunken. Ich bin ja schon froh,dass du ringerlösung bekommst, du würdest ja sonst austrocknen! Ach Mam, ich würd dir sovieles gerne sagen und ich weiss auch dass das meiste ungesagt bleiben wird. Du bist durch das Morphium auch oft so verwirrt,dass du gar nicht wahrzunehmen scheinst was ich zu dir sage. Manchmal sagst du zusammenhanglose Dinge und obwohl ich weiss dass das durch diese hohen Morphiumdosen kommt, macht es mir riesige Angst - ich kenne dich doch so gar nicht! Du warst immer die starke Frau die alles geregelt hat und heute bist du völlig hilflos- und ich weiß dass du so ein Leben nie gewollt hast. Manchmal glaube ich dass es besser gewesen wäre, wir hätten von alledem nichts gewusst und du wärst irgendwann einfach umgefallen. In dem Lied My my, hey hey von Neil Young heissts: Its better to burn out than to fade away- das hätte ich mir eher für dich gewünscht. So lebst du nun seit über 1 Jahr mit der schrecklichen Angst und wirst jeden Tag weniger, bist nur noch ein Schatten deiner selbst. Aber wenn ich in deine Augen schaue, sehe ich meine Mama, so, wie du immer warst. Und genau so werde ich dich immer in meinem Herzen tragen. Wenn ich dich anseh, fühle ich so tiefe Liebe und ich bin so unendlich dankbar, dass du meine Mutter bist. Wenn ich deine Hände halte, sie sind so vertraut, fällt mir ein was du mit diesen Händen schon für mich getan hast. Dann aber fällt mir auch ein, dass ich diese vertrauten Hände bald schon niemehr anfassen darf und ein so stechender Schmerz macht sich breit. Ich habe ja verstanden dass Leben und Tod eins sind aber ich fürchte mich so unsagbar vor dem moment an dem du von mir gehst. Mama, wie soll es nur weitergehen? Ich liebe dich so unendlich! Deine traurige Tochter |
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#6
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Hallo Johanna
ich lese immer wieder still Deine Worte und es kommt mir vor als wären es die meinen. Ich fühle zutiefst mit Euch den uns geht es genauso,es ist schrecklich mit ansehen zu müssen wie der Mensch den man liebt von Tag zu Tag weniger wird, es tut unheimlich weh ihn leiden sehen zu müssen. ich dich ganz fest.liebe Grüße Nadine |
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#7
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Ihr Lieben, ich danke euch sehr.
- es tut gut zu wissen, dass es Menschen gibt, die einen verstehen! Johanna |
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