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#1
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Liebe Manu,
ich möchte dir mein aufrichtiges Beileid aussprechen. Die Erinnerung wird immer bleiben, aber der Schmerz wird nachlassen. Glaube daran! Kathie |
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#2
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Hallo ihr Lieben,
ich melde mich auch mal wieder, leider ein schlimmer Anlass wieder ![]() Knuddelbär, dir möchte ich auch mein Beileid aussprechen, ich schick dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit! Meine Mama hat Hautmetastasen und die Ärzte wollen wieder eine Chemo. SIe weiss es schon seit 1-2 Wochen, aber sie wollte es mir nicht sagen wegen meinen Prüfungen. Das ist lieb von ihr aber ich finde sie hätte es mir sagen sollen. Ich war die Zeit so fröhlich weil ich den Eindruck hatte ihr geht es total gut... sie meinte ihr geht es auch gut... die chemo die sie bekommen soll, ist wohl neuartig. sie weiss nicht wie sie heisst und die ärztin hat ihr das alles kurz mal so nebenbei am telefon erklärt und meine mum soll bescheid sagen ob sie das möchte.... echt ne frechheit das so kurz angebunden am telefon zu erklären - echt das letzte! Naja das ist sone chemo die sie insgesamt 3 mal bekommt...alle 3 wochen einmal. und sie wird über die nieren ausgeschieden...deshalb muss sie dann auch täglich mindestens 3 Liter trinken. Wir sind noch am überlegen, ob sie das machen soll, ob sie die Kraft noch hat... es ist schwer aber irgendwie auch die einzige Chance noch ein bisschen Zeit rauszuschlagen. so geht es ihr "recht gut " und sie ist "fit" Habt ihr damit schon erfahrungen gemacht? dass sich nach den Hirnmetas auch noch welche unter der Haut gebildet haben? wie würdet ihr entscheiden? Schließlich hat sie ja schon seit März (bestimmt schon früher) die Gehirnmetas... gibt es keine andere chance hautmetas zu bekämpfen?? Liebe Grüße Angie Hallo Sabine, meine Mama klagte auch immer über appetitlosigkeit und hatte keinen Hunger. Damals habe ich immer regelmäßig gekocht ihr frühstück gemacht und immer wenn es ging ne kleinigkeit zu essen gegeben. Und wenn es sein musste habe auch ich mich mal vollgestopft und ihr gesagt wie lecker das essen ist... teilweise wenn sie es dann gegessen hat, war es ne stunde später wieder draußen, aber das scheint wohl eine "normale" Nebenwirkung zu sein. Sie MUSS aber soviel wie möglich trinken! Schwindelig war ihr auch immer und sie lag teilweise sehr lange im Bett...war sehr unsicher im Laufen und das alles. Ist deine Mama denn schon ganz fertig mit der Bestrahlung? Bin gar nicht mehr auf dem Laufenden, denn sowie du auch beschreibst komme ich meist nur wenn es nicht mehr anders geht wenn ich es nicht mehr aushalte... ansonsten versuche ich mir einzureden, das leben ist ganz normal... ich kenne das Alles Liebe ![]() Hallo binsche, hab meine mama grad nochmal gefragt wie das bei ihr genau war. sie sagt sie hatte einfach überhaupt keine lust zu essen, aber ihr war klar dass sie essen MUSS weil sie sonst umkippt (sie hat ein ein Lymphoedem im rechten arm und da haut dann das mit dem Gleichgewicht nicht mehr hin) sie sagt es ist heute auch noch so bei ihr dass sie kaum hunger hat, eher selten hat sie mal wirklich lust zu essen...aber es sei nicht mehr so extrem wie in der zeit nach der bestrahlung... trinken hatte sie kaum probleme. sag deiner mama wie wichtig das für die weitere genesung ist, dass sie was isst! meine mama sagte heute zu mir, hätte sie gewusst, dass die chance zu leben nach der ganzkopfbestrahlung nur noch 2-6 monate sind, hätte sie es nicht machen lassen. ich zähl leider immer schon mit und habe angst, aber ich sehe es geht ihr trotzdem gut. es sind jetzt 7 monate seit der Feststellung. Nein, habe leider noch niemanden gefunden der sich mit den Hautmetas auskennt. ich werde mir die ärztin nächste woche mal anhören und studien will ich dazu sehen, denn das was meine mama bekommen soll, soll zwar recht wirksam sein aber ist neu auf dem markt,..,, und das wort chemo kann ich nicht mehr ab! mittlerweile seh ich nicht mehr ein dass man sich den ganzen schund in den körper haut und eigentlich damit selber kaputt macht ![]() andererseits gibt es wohl keine andere lösung, wenn man noch ein wenig leben möchte... es ist schon ein teufelskreis ![]() dir ganz viel kraft beim animieren deiner mutter zum essen. ich weiss es ist schwer sie zu überzeugen, aber ich hab es oft so gemacht; einfach kleine schnittchen mit irgendwas was sie gerne isst machen und in happen schneiden und ihr einfach so ma an den tisch stellen...hab ich meist gemacht wenn sie im wohnzimmer war^^ ich hoffe das klappt bei deiner mum auch. alles Liebe!! Geändert von gitti2002 (03.09.2014 um 16:37 Uhr) Grund: Beiträge zusammengeführt |
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#3
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Hallo zusammen,
meinem Papa geht es derzeit nicht so gut. Es geht immer mehr bergab mit ihm. Er hat in den letzten 2 1/2 Wochen sowas von abgebaut. Immer war irgendwas was nicht mehr ging. Zuerst ging er noch an Krücken. Ging nicht mehr, dann kam der Gehwagen. Ging dann auch nicht mehr, dann kam der Rollstuhl. Laufen war nicht mehr. Toilettengang war auch nicht mehr, also Nachstuhl. Und jetzt. Kann er nicht mal mehr aufstehen. Jetzt bekommt er Morphium. Er gibt auch Nachts keine Ruhe. Er hat immer die gleichen Worte. "Oh ja", "oh je", dann immer ein kleiner Lacher zwischendurch. Zusammenhängende Sätze bekommt er nicht mehr hin. Ich glaube er hat Angst einzuschlafen und nicht mehr aufzuwachen und das vieles von seinem Unterbewußtsein gesteuert wird. Bei unserem Nachbarn ist es ähnlich. Er hat Nachts auch keine Ruhe. Der hat auch Krebs. Einen anderen zwar, aber dennoch. Eines ist sicher mein Vater ist dem Tod näher, als dem Leben. Liebe Grüße Caro |
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#4
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Hallo Caro,
ich wünsch dir ganz viel Kraft für die nächste Zeit!! und wenig schmerzen für deinen papa. Alles Liebe
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#5
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Hallo Caro,
es tut mir Leid,dass es jetzt bei deinem Vater so schlecht aussieht. Mein Vater wird abends und nachts auch immer unruhig,wie uns die Pfleger erzählt haben.Das war auch schon so,als er noch zu Hause war. Ich wünsche dir auch viel Kraft! @all Schön,dass ihr alle wieder mal schreibt.Wenn es Beiträge in diesem Thread gibt,wird mir immer bewussst,wie viele Menschen sich in ganz ähnlichen Situationen befinden wie mein Vater--und wir. Alles Gute und gebt die Hoffnung nicht auf, viele Grüße asteri |
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#6
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Hallo zusammen,
gestern war mein Papa wieder etwas besser drauf. Ein ständiges auf und ab. Das mit der Nahrungsaufnahme wird bei meinem Vater auch zum Problem. Joghurt isst er und so Flüssignahrung von der Apotheke. Bei Sachen zum Beißen wird es schon schwieriger. Medikamente geben ist auch nicht mehr so leicht. Wisst Ihr warum sie Nachts einfach nicht schlafen? Liegt das daran, dass er tagsüber viel schläft? Glaube sie haben einfach im Unterbewußtsein, Angst Nachts einzuschlafen. Meine Mutter liegt neben ihm. Sie ist ganz groggi. Decke auf, Decke zu. Linker Fuß rauf, linker Fuß´runter. Immer so leise vor sich hinpfeifen. Die ganze Nacht lang. Liebe Grüße Caro |
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#7
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hallo ihr lieben alle
nun bin ich seit über einer woche wieder zu hause, mein kopf ist aber erst seit kurzem wieder da. da ich nicht jedem antworten kann, wünsche ich euch allen sehr viel kraft für die kommenden tage. vergesst aber euch dabei nicht und lasst euch ein klein wenig freiraum. ich weiß, besser gesagt als getan. ich bin dadurch selbst sehr krank geworden und muß jetzt aufpassen, keinen rückfall zu erleiden. @ caro mein papa hatte auch angst vor der nacht. er wollte sein bett immer hoch haben, und schlief nachts im sitzen. auch durfte der fernseher nicht ausgemacht werden, er lief die ganze nacht. unsere ärztin sagte mir mal, schwer kranke haben angst am nächsten morgen nicht mehr zu erwachen, deshalb können sie nicht schlafen. liebe grüße iris
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#8
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Hallo zusammen,
mein Vater scheint in nächster Zeit seinen Kampf zu verlieren. Er verliert den Verstand. Er sagt immer das gleiche. Haidi, Mutti. Er weint, schreit "Au", Lacher zwischendurch, das Wort ja funktioniert auch. Es wär wirklich eine Erlösung. Es ist schrecklich mitanzusehen, wie ein Mensch, der ein lebenlang für einen da war, ob Tag und Nacht, jetzt selbst so hilflos ist. Ihm Medikamente zu geben, wird immer schwieriger. Jetzt nehmen wir schon Spritzen und tun es ihm in die Backentasche. Anders geht es nicht mehr. Er nimmt nur noch Cortison, gegen seine Anfälle und fürs Herz. Alles andere zu geben macht eh' keinen Sinn mehr. Trinken tut er so gut wie gar nichts mehr. Er nimmt nur noch Flüssignahrung zu sich. Wenn überhaupt. Er hat jetzt von seinem Hausarzt einen Beruhigungssaft bekommen. Etwas hilft er. Er nestet nicht mehr ganz soviel. Liebe Grüße Caro |
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#9
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Hallo Caro,
es tut mir Leid das zu hören. zu Hören wie er sich "quält"... ich schiebe den Gedanken an das Ende immer ganz weit nach hinten, aber du kannst das schon fast nicht mehr ![]() Ich wünsche dir ganz viel Kraft in der nächsten Zeit! Alles Liebe für euch!!
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