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#1
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Liebe Claudia,
danke für Deinen Glücksstern, werde ihn ans Bett hängen, damit ich Euch ja nicht vergesse!! Die letzten zwei Wochen waren so anstrengend. Ob die OP jetzt die richtige Entscheidung ist, wird sich zeigen. Ich habe aber keine Nerven mehr und will jetzt wissen, was Sache ist. Alles Weitere wird sich dann finden. Liebe Grüße Monima43
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#2
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Hallo zusammen,
schön, daß das Forum wieder funktioniert. Gerade jetzt in der Phase der Ungewißheit und des Wartens hat mir der Board-Ausfall sehr geschmerzt. Obwohl noch als gesund geltender Forumsteilnehmer, habe ich in der letzten Zeit möglichst viele Threads geradezu verschlungen und aufgesogen. Vielleicht kurz ein Update zu meiner Situation: Gestern war ich das erste Mal wieder arbeiten. Es hat nicht funktioniert. Die nervliche Anspannung ist einfach zu groß. Da es mir über das Wochenende eigentlich sehr gut ging, bin ich davon ausgegangen, daß ich das schon schaffe und hatte die Hoffnung, daß ich mich durch die Arbeit etwas ablenken könnte. Zum Glück habe ich einen wirklich sehr verständnisvollen Vorgesetzten. Er läßt mir alle Optionen offen und läßt mich entscheiden, ob ich die restliche Woche Urlaub mache oder mich krank schreiben lasse (das wäre meine erste Krankschreibung in beinahe 20 Jahren Firmenzugehörigkeit...). Um zwölf gehe ich jetzt zu meinem Hausarzt und rede mal mit ihm. Meine körperliche Verfassung hat sich nochmals etwas verschlechtert. Meine rechte Körperhälfte macht vom Kopf bis zum Knöchel Probleme...! Ich hoffe wirklich, daß das lediglich Auswirkungen der Stressphase sind... Nach der OP am Donnerstag war ich dann letzten Freitag zum Verbandswechsel beim Hautarzt. Da konnte ich mich mit dem Doc kurz unterhalten. Meine Anspannung und meine Angst hatte er sicherlich sehr deutlich wahrgenommen und versuchte mich vermutlich deshalb etwas zu beruhigen. Ich solle mir zum jetzigen Zeitpunkt keine allzu großen Sorgen machen. Er bleibt jedoch bei seiner Erstdiagnose und er geht nach wie vor davon aus, daß es sich bei dem Muttermal um ein Melanom gehandelt hat. Es soll ein "Superfiziell spreitendes Melanom" gewesen sein, das erst nach einer gewissen Zeit (Monate oder Jahre) mit dem Tiefenwachstum beginnt. Netter und sicherlich gut gemeinter Versuch, aber was bringt mir diese Aussage...! Der Doc hatte sich auch sehr gewundert, daß bisher lediglich das verdächtige Muttermal entfernt wurde und keine weiteren Untersuchungen stattgefunden haben. Ich hatte mittlerweile auch die Gelegenheit ein kurzen Blick auf die OP-Narbe zu werfen. Schon ein ziemlich großer Schnitt, was mir die Schwester beim Verbandswechsel in der Firmen-Sani-Stelle auch bestätigt hat. Die Zeit des Wartens ist wirklich sehr schlimm...! Aber wem erzähle ich das. Ihr mußtet ja alle durch dieses Tal. Hoffentlich kommt der Befund diese Woche. Ich versuche natürlich tapfer zu sein, egal wie es kommen wird und möchte auch bei einem schlechten Befund den Kampf aufnehmen. Die langen Zeiten sind aber wirklich nahezu unerträglich und leider gibt es derzeit keinerlei Möglichkeiten aktiv einzugreifen. Viel liebe Grüße an euch Michael |
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#3
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Hallo Ihr Lieben,
So, nun ist der Leberfle ck am Rücken weg! Für mich heisst das: 2 Wochen warten und beten. Meine Nacht war solala. Ich habe mir immer wieder gesagt, alles wird gut... und trotzdem hatte ich Alpträume. Dazu kam noch, dass ich vorwiegend auf dem Rücken schlafe - das ging abe nicht richtig. Aber bestimmt sind meine Nächte in ein paar Tagen wieder ruhiger. Mein Doc sah auch sehr müde aus, aber hat trotzdem alle meine Leberflecke nochmal begutachtet. Er hat mich nochmal eindringlich gebeten bitte alle Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch zu nehmen, vor allem wegen meiner Vorgeschichte und meiner Hämochromatose(Eisenspeicherkrankheit), die ich ja auch noch habe. Er hat mir aber keine Angst gemacht,auch nichts heruntergespielt sondern war total offen und hat mich wie einen mündigen Menschen behandelt. Das rechne ich ihm ganz ganz hoch an. So, nun ist mein Päuschen vorbei....muss wieder ran an die Arbeit. Ich wünsche Euch allen einen schönen Tag und drückt mir die Daumen. Gruß Fortuna
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Vergangenheit ist Geschichte, Zukunft ist Geheimnis, aber jeder Augenblick ist ein Geschenk! |
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#4
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Hallo,
habe ziemliche prob. mit meinem Rechner daher kann ich mich leider nicht melden denke an Euch melde mich wieder sobald es geht.Lieben Gruß Tamara
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#5
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Hallo zusammen,
ich habe heute morgen bei meinem Hautarzt angerufen und habe gefragt ob das Ergebnis aus der Klinik schon angekommen ist. Leider lag noch kein Befund vor. Ich habe dann direkt in der Hautklinik angerufen und nach mehreren Versuchen konnte ich den Doc endlich erreichen. Leider war das Muttermal jetzt doch bösartig. Die Tumordicke lag bereits bei 2,5mm. Mehr Informationen konnte ich jetzt telefonisch erstmal nicht bekommen. Ich soll jetzt am Dienstag gleich morgens nochmal zur Sprechstunde in die Klinik kommen. Dann wird das weitere Vorgehen besprochen. Ich denke, dass ein Nachschnitt erforderlich sein wird. Ich habe den Doc am Telefon dann gleich mit meinen derzeitigen massiven gesundheitlichen Problemen konfrontiert. Er hat dann aber gleich abgewiegelt und wollte von Metastasen nichts wissen. Klarheit wird mir hier aber sicherlich nur eine onkologische Untersuchung bringen. Liebe Grüße an Alle Michael Geändert von sami (25.01.2007 um 15:35 Uhr) |
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#6
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Hi Sami-Michael,
Mann, tut mit das leid! So ein Mist aber auch!!! Ja, ein Nachschnitt ist ganz sicher erforderlich und zwar mit 3cm. Was meinst Du mit onkologischer Untersuchung? Bei dieser Tumordicke wirst Du ganz sicher auf den Kopf gestellt - und zwar buchstäblich von Tast- und Blutbefund über Schädel-MRT, Abdomen-CT und Lungeröntgen. Mensch, so was Blödes aber auch! Wie geht es Dir inzwischen? Sehr liebe und herzliche Grüße von Claudia |
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#7
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Hallo Claudia,
keine Ahnung wie es mir gerade geht, bzw. es ist sehr schwer zu beschreiben. In dem Moment, als der Doc mir den Befund am Telefon mitgeteilt hat, war ich erstaunlich gefasst und bin es auch jetzt noch. Ehrlich gesagt, habe ich auch kein anderes Ergebnis erwartet. Höchstens noch erhofft. Jetzt habe ich nach drei Wochen zumindest Klarheit. Das meine gesundheitlich Probleme mit dem HK zu tun haben, denke ich aber schon. Das kann nicht nur psychisch sein. Dafür sind die Symptome zu real, auch wenn sie sich erst in den letzten 3-4 Wochen so massiv verstärkt haben. Ich muß das Ganze jetzt erstmal wirken lassen (wenn es denn geht). Die Verzweiflung, Panik und Angst vor dem Ende wird erst demnächst kommen. Dagegen war dann das bisherige vermutlich nur ein Klacks. Lieben Gruß Michael |
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