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#1
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Danke Tanni für die guten Wünsche!
Jetzt sitze ich hier mit zwei Fragebögen zur Bestrahlung. Die Behandlung im Lungenbereich (Lymphdrüsen) werde ich auf jeden Fall machen lassen, die erste Bestrahlung findet nächste Woche statt. Aber ob ich das Gehirn bestrahle lasse, weiß ich einfach nicht. Wenn ich die Liste der Nebenwirkungen lese, bekomme ich Angst. Und das alles nur vorbeugend??? Wer von euch hat die Behandlung machen lassen? Kann jemand mir Entscheidungshilfe geben? Viele Grüße Doris |
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#2
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Hallo Doris,
erst einmal: Herzlichen Glückwunsch zu diesem super Ergebnis!!! Das ist wirklich toll und freut mich sehr (hab Deinen Thread schon eine Weile still verfolgt). Ich denke, es ist immer eine schwierige Entscheidung, ob man die prophylaktische Kopfbestrahlung macht oder nicht. Bei meiner Ma wurde nach Ausfallerscheinungen (konnte sich nicht mehr konzentrieren, leicht verwirrt, rapider Gewichtsverlust, ständige Müdigkeit etc.) im September 06 eine Metastase im Gehirn diagnostiziert. Damals ging man noch von einem Tumor aus. Sie wurde operiert und erst dabei stellte man fest, dass es eine Metastase war und hat dann im Anschluss kleinzelliges BC diagnostiziert. Bei ihr wurde im Anschluss an die OP direkt die Ganzkopf-Bestrahlung vorgenommen, ebenfalls zur Prophylaxe. Sie hat 10 ambulante Bestrahlungen bekommen, immer Mo. bis Fr. über 2 Wochen. Obwohl ihr Gesamtbefinden damals nicht wirklich gut war, hat sie die Bestrahlung ohne größere Nebenwirkungen vertragen. Sie hatte lediglich ein Gefühl auf der Haut, wie nach einem leichten Sonnenbrand und ein Spannungsgefühl. Vielleicht macht Dir das ein wenig Mut, falls Du Dich dazu entschließen solltest. Ich hatte übrigens hier im Forum irgendwo gelesen, dass Curcuma-Pulver (gelbes Gewürzpulver, das Du in jedem Asia-Shop für 3 Euro bekommst) sehr gut möglichen Hautschäden/-irritationen vorbeugen soll. Meine Ma hat während der 14 Tage jeden Tag einen Teelöffel Curcuma-Pulver in Wasser aufgelöst getrunken. Es ist nicht wirklich lecker, aber ich denke schon, dass es etwas gebracht hat. Ich drücke Dir fest die Daumen für Deine weitere Behandlung und wünsche Dir alles Liebe und viel Mut! Helga |
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#3
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Hallo Doris, herzlichen Glückwunsch zu der wunderbaren Entwicklung. Hoffe, die Schmerzen wirst du auch noch los. Aber ich würde dir schon zur vorbeugenden Kopfbestrahlung raten. Habe immer wieder gelesen, dass dies beim Kleinzeller wichtig ist. Steht auch in den Leitlinien, soweit ich weiß. Sprich noch mal mit deinen Ärzten wegen der Nebenwirkungen, du weißt doch, auf diesen Bögen muss aus rechtlichen Gründen immer alles stehen, was irgendjemand irgendwann bekommen hat. Du kommst aus Köln, also bist du sicher in der Uniklinik - und die gilt als bundesweit Spitze bei der Kopfbestrahlung!
Alles Gute und eine gute Entscheidung wünsch ich dir Bettina |
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#4
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Guten Tag!
Hallo Helga und Bettina, danke für eure Antworten. Ich bin in Köln - Merheim in Behandlung, das ist nicht die Uni - Klinik, sondern eine städtische Klinik, deren Onkologie aber auch einen guten Ruf hat. Ich fühle mich dort auch gut behandelt und beraten, nur im Punkt Hirnbestrahlung sind auch die Ärzte nicht einer Meinung. Es geht nicht so sehr um die in dem Fragebogen allgemein aufgeführten Nebenwirkungen, sondern um die handschriftlich von der Ärztin notierten: Haarausfall, auch bleibend Hirnschwellung mit Krampfanfall Untergang von Hirnzellen mit Konzentrations- u. Gedächtnisstörungen, bleibend Hör- und SehstörungenDa bisher keine Metastasen und nun auch nirgendwo im Körper irgendwelche Zellen gefunden wurden, bin ich mehr als verunsichert, zumal auch ein Onkologe davon abgeraten hat. Ach, ich weiß einfach nicht, was ich machen soll. Etwas Zeit bleibt noch für die Entscheidung. Nächste Woche beginne ich ja mit der Thoraxbestrahlung, dann soll ab der dritten Woche die Kopfbestrahlung parallel gemacht werden. Mal sehen, wie ich das Bestrahlen überhaupt vertrage, vielleicht ergibt sich dann ja mehr Klarheit. Bisher habe ich wohl sehr viel Glück gehabt, darüber freue ich mich nun erst mal, es geht mir soweit ja auch gut, ich fühle mich nicht wirklich krank. Viele Grüße Doris |
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#5
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Hallo Doris,
glaube, ich müsste auch erst mal schlucken, wenn ich diese möglichen Nebenwirkungen lesen würde Raten kann Dir vermutlich niemand - entscheiden musst Du ganz alleine, leider, denn das ist sicher nicht einfach. Ich habe, genau wie Bettina, auch überall gelesen, dass diese Bestrahlung quasi "dazu" gehört bei dem Krankheitsbild, weil halt Mikrometastasen in bildgebenden Verfahren nicht erkannt werden können und deswegen lieber auf Nummer Sicher gegangen wird. Bei meiner Ma wären die Haare sowieso bei der Chemo ausgefallen; trotz Chemo wachsen sie aber schon wieder ein wenig. Und von den anderen Nebenwirkungen hat sie glücklicherweise keine einzige bekommen. Aber, wenn sich in Deinem Fall sogar die Ärzte nicht einig sind, ist das ja ziemlich blöd. Andererseits heißt es ja auch so schön: 3 Ärzte, 4 Meinungen ... Zu Deiner Klinik wollte ich Dir noch sagen, dass sie wohl einen sehr guten Ruf hat! Mir hat eine entfernte Bekannte, die bei einem Lungenfacharzt in Düren gearbeitet hat, erzählt, dass sie immer alle Patienten mit Krebsverdacht nach Merheim überwiesen haben und nicht in die näher gelegene Uniklinik Aachen. Ich drücke Dir die Daumen und wünsche Dir alles Gute und dass Du die Thorax-Bestrahlungen und die Chemo gut verträgst. Mach sie Dir zum Freund, damit sie helfen. Lieben Gruß Helga |
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#6
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Hallo Doris, es ist schön hier auch ab und zu mal was positiveszu lesen, herzlichen Glückwunsch. Wie geht es dir? Wie hast du dich in Bezug auf die Bestrahlung entschieden. Ich wünsche dir weiterhin alles Gute und ganz vielKraft.
LG hasi2002 |
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#7
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Hallo ihr alle,
mir gehts im Moment supergut, schon zu gut? Nein im Ernst, nachdem ich während und auch nach der Chemo ziemlich schlapp und kaputt war, zeitweilig auch leicht depressiv, gehts jetzt bergauf. Die erste Woche Bestrahlung (5 von 28) habe ich bisher beschwerdefrei überstanden, ich fühle, dass ich wieder mehr Kraft habe und das gute Wetter trägt mit Sicherheit auch dazu bei. Wegen der Kopf- bzw. Hirnbestrahlung hatte ich noch ein Gespräch mit meinem Lungenfacharzt. Er meinte auch, es sei wichtig, damit ich nicht demnächst doch noch Hirnmetastasen bekäme, und er selbst hat die gravierenden Nebenwirkungen bei seinen Patienten noch nicht erlebt. Daraufhin habe ich heute die Einwilligung in der Klinik abegeben. Es wird abhängig von der weiteren Verträglichkeit parallel zur Lunge bestrahlt oder auch erst nach einer Pause. Ich warte den Verlauf erst mal ruhig ab, und muss immer wieder sagen, dass ich wirklich großes Glück hatte. Glück, dass der Orthopäde nicht lange gezögert hat, Glück, dass der Röntgenarzt nicht nur einmal sondern mehrmals hingeschaut hat und sofort ein CT veranlasste. Glück, dass die Chemo so gut angeschlagen ist. Heute bekam ich noch eine gute Nachricht vom Hausarzt: Ich darf die Thrombosespritzen absetzen, nur die Kompressionsstrümpfe muss ich weiterhin tragen, aber das ist nun wirklich kein Problem. Allen hier wünsche ich, dass es auch aufwärts geht. Viele Grüße Doris |
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#8
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Heute möchte ich meinen Thread nochmal hervorkramen ...
Guten Tag euch allen hier im Forum! Meine Bestrahlungen habe ich im Mai gut hinter mich gebracht, ich hatte keine besonders schlimmen Nebenwirkungen, auch die Kopfbestrahlung habe ich machen lassen. Nun hatte ich diese Woche meine erste große Kontrolluntersuchung: Es ist alles ok! Kein Krebs mehr festzustellen! Ist das nicht toll? Der Chefarzt meinte, das sei ein guter Tag für mich, ich solle ihn feiern. Mit vielen Ängsten bin ich zu der Untersuchung hingegangen, aber ihr könnt euch meine anschließende Erleichterung sicher vorstellen. Viele Grüße Doris |
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#9
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Liebe Doris,
schön so etwas positives zu hören. Tut allen gut. Drücke dich. Liebe Grüße Sabine
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