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#1
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Hallo meine lieben Freundinnen
habe heute so ein Tag wo ich meine Mama brauchen könnte aber sie ist nicht mehr da. Übertrage meine unwohl sein auf Marvin und wir bringen uns gegen seitg auf die Palme. Hoffe das der Tag schnell zuende geht und ich mich wieder fangen kann. Wie ist bei euch das Wetter?Hier ist es sehr kalt aber sonnig. Melde mich später nochmal bei euch Liebe Grüsse Nicole |
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#2
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Hallo meine Lieben Nicole lass dich mal drücken. Diese Tage sind echt be..... Du hast recht: Kinder merken so etwas sofort. Sie haben sehr feine Antennen für Stimmungen. Hoffe das ihr den Tag trotzdem gut geschafft bekommt. Aber das sind die Tage wo unsere Lieben besonders fehlen. .Ihr Lieben, die Elterngespräche sind geschafft. Heute waren nur die Eltern der Vorschulkinder dran. Im Februar dann der Rest. Das wird hart. Die Gespräche sind gut gelaufen. Unsere Eltern sind uns wohlgesonnen und kooperativ. Sie sind bereit mit zu arbeiten, um den Kindern den bestmöglichen Start in die Schule zu ermöglichen. Also, ich schaue mal ob ich für heute Abend eine schöne Geschichte für euch finde. Aber nagelt mich nicht darauf fest . Bei uns ist auch lausig kalt, aber sonnig. Eigendlich ein Wetter zum spazieren gehen. Aber das ist nicht so mein Ding. Ich werde gleich meine Kleine zu einer Geburtstagsfeier bringen und dann in mein Malzimmer verschwinden und mich an meiner Leinwand austoben. .Danach ist Qualifying Formel 1 angesagt. Das schaue ich sehr gerne. Zu Essen gab es heute Nudelauflauf mit Gehacktem und Zucchini. Sehr lecker. Mein Mann hat ja gekocht. Er ist der Hausmann! So meine Lieben ich sage mal bis später und noch einen schönen Nachmittag. ![]() Eure Maja
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Meine Mama bekam Anfang April 07 die Diagnose CUP-Syndrom mit Metastasen in der Lunge, Bauchspeicheldrüse und an den Knochen. Gestorben am 01. Juni 07 im Alter von 69 Jahren. In liebevoller Erinnerung an: meine Mama 04.01.1938-01.06.2007 meinen Papa 25.09.1938-29.06.1998
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#3
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Hallo Ihr lieben,
Ich hoffe Ihr seid alles schön ins Wochenende gerutscht.Es ist ja Heute wieder eioskalt draussen.Ich musste Heute morgen sogar richtig dolle Kratzen. Aber nun möchte Ich mich jetzt auch mal vorstellen bei euch. Mein Name ist eigentlich auch Nicole aber Ich dachte Ich nenne mich hier mal Nicky weil das auch viele machen.So ursprünglich komme Ich aus Berlin mit meiner Mama aber seit 10 Jahren lebe Ich mit Ihr in einem kleinen Häuschen in der Nähe von Celle bei Hannover.Seit 6 Jahren auch mit meinen Freund den Ich hier kennen und Lieben gelernt habe.Mit Ihn bin ich schon seit 6,5 Jahren zusammen und er stehjt mir eigentlich so gut es geht immer zur Seite. Ja nun seit Jan 06 als meine Mama an Lungenkrebs erkrankte habe Ich keine andere Aufgabe mehr gehabt als mich um sie zu kümmern.Ich hatte bevor Sie erkrankte als Restaurantleiterin in einem grossen Fast Food Restaurant gearbeitet was mir sehr viel spass gemacht hat.Ja nun ist es so das meine Mama seit August im Hospiz lebt.Seitdem bin Ich auch tag täglich bei Ihr von Morgens bis abends fast ausser ich muss da mal raus.Darum gibt es bei mir zurzeit auch nicht viel aufregendes zu erzählen.Das ist bei uns im Moment alles sehr eintönig. Darum freue Ich mich hier bei euch zu sein.Am Computer kann i<ch ein bissschen abschalten und eure schönen Geschichten lesen das finde Ich gut. So Ihr lieben soviel erstmal zur mir(sag doch nichts weltbewegendes). Dann Bis später werd noch schnell ein bissschen Laub harken gehn bevor es wieder dunkel ist. Liebe Grüße Nicky
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#4
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Hallo Mädels,
hier kommt eure Gutenachtgeschichte: Sie ist recht lang, aber ich finde sie sehr schön. Das Märchen von der traurigen Traurigkeit Es war einmal eine kleine Frau, die einen staubigen Feldweg entlanglief. Sie war offenbar schon sehr alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens. Bei einer zusammengekauerten Gestalt, die am Wegesrand saß, blieb sie stehen und sah hinunter. Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Decke mit menschlichen Konturen. Die kleine Frau beugte sich zu der Gestalt hinunter und fragte: "Wer bist du?" Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war. "Ach die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen. "Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch. "Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des Weges begleitet." "Ja aber...", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?" "Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?" "Ich..., ich bin traurig", sagte die graue Gestalt. Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll mit dem Kopf. "Erzähl mir doch, was dich so bedrückt." Die Traurigkeit seufzte tief. "Ach, weißt du", begann sie zögernd und auch verwundert darüber, dass ihr tatsächlich jemand zuhören wollte, "es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie fürchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest." Die Traurigkeit schluckte schwer. "Sie haben Sätze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: 'Papperlapapp, das Leben ist heiter.' und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: 'Gelobt sei, was hart macht.' und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: 'Man muss sich nur zusammenreißen.' und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: 'Nur Schwächlinge weinen.' und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder aber sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen." "Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir auch schon oft begegnet..." Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. "Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf wie eine schlecht verheilte Wunde und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zulässt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Stattdessen schminken sie sich ein grelles Lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu." Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. "Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr Macht gewinnt." Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefährtin: "Aber..., aber – wer bist eigentlich du?" "Ich?" sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd. "Ich bin die Hoffnung." Hoffe sie gefällt euch auch. Einen schönen Abend noch Eure Maja
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Meine Mama bekam Anfang April 07 die Diagnose CUP-Syndrom mit Metastasen in der Lunge, Bauchspeicheldrüse und an den Knochen. Gestorben am 01. Juni 07 im Alter von 69 Jahren. In liebevoller Erinnerung an: meine Mama 04.01.1938-01.06.2007 meinen Papa 25.09.1938-29.06.1998
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#5
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Hey ihr alle Süssen,
bin soooooooooooooooooooooooooooooo voll mit Kuchen das ich platzen könnte!!! Maja, woher hast du die schönen Geschichten? Die sind Lebensnah und wahr. Das gefällt mir. Wir machen unsere Gespräche immer Abends wenn ein Paar zusammen kommen will. Bei uns kommen aber oft die Mamas alleine. Die Väter haben ja auch oft wenig Interesse. Aber find ich toll wenn eure Väter soviel Interesse zeigen und dann auch kommen. Die Gespräche fallen auch leichter, wenn Eltern wirklich verstehen das wir ihnen beistehen wollen und nicht ihnen die Kinder "wegnehmen" wollen. Hoffe du weißt gerade was ich damit sagen will. Hab manchmal Schwierigkeiten mich korrekt auszudrücken. Wie gehts deinem Rücken????? Ich drück dich fest damits dir bald besser geht Nicole, das sind die schlimmsten Tage. Das was du gerade mit Marvin hast, habe ich momentan mit meiner Kollegin. Sie tut mir echt Leid, weil sie manches unabsichtlich von mir abbekommt. Ich will es nicht aber in mir ist eine Wut, Unzufriedenheit und natürlich am allermeisten die Trauer. Ich will sie ja auch nicht ständig damit nerven und einen auf wehleidig machen. Ich schicke dir viele Kraftpakete für dich und Marvin!!!!! Zu mir passt echt die Geschichte der Traurigkeit. Ein grelles Lächeln und im heimlichen weinen. Marion, schön was von dir zu hören!! Nicky, schön dich etwas kennen gelernt zu haben. Ich ziehe vor Respekt meinen Hut vor dir. Ich finde es sehr bemerkenswert was du für deine Mama machst. Darf ich fragen wie alt du bist? Wie gehts deiner Mama gerade und wie alt ist Mama? Hast du noch Geschwister? Haustiere??? Hobbies???? Schön das es mit den Bildern auch bei dir geklappt hat! Hoffe du fühlst dich wohl bei uns!!!! Bald kommt Kathrin wieder und dann lernst du sie auch noch kennen. Auch eine ganz starke und tolle Frau! Kathrin, jetzt wirds Zeit das du wieder kommst. Genug mit Urlaub. Auf komm Einen ruhigen und angenehmen Abend wünsch ich meinen Lieben!! Ihr wißt garnicht, wie mir das Schreiben mit euch gut tut. DANKESCHÖN eure Küken
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Tata 22.10.1951-11.07.2007 |
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#6
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Hallo meine Weggefährtinnen
Maja deine Geschichte ist echt wieder schön.Du hast mir ja gar nicht geantwortet was du davon hälst mich zu wickeln. Iva hoffe dun hast den Tag gut hinter dir gebracht. Nicky wünsche dir die Krafrt alles mit sdeiner Ma durch zustehn. Marion trink ein für mich mit. Kathrin es sind nur noch 3 Tage dann bist du wieder da.Freue mich reisig. Liebe Grüsse Nicole |
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#7
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Bis morgen meine Engelchen. Euch hat der Herr Gott zu mir geschickt und dafür Danke ich ihm. Euer Küken Ivana
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Tata 22.10.1951-11.07.2007 |
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#8
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Einen wunderschönen guten Morgen
euch allen. Bei uns ist das Wetter bescheiden: grau und Nieselregen. Eigendlich ein Wetter um im Bett zu bleiben. So richtig wach bin ich auch noch nicht. Meinem Rücken geht es langsam besser. Die Katzen wecken mich am Wochenende pünktlich um 5.45 Uhr, weil das ja die Zeit wo ich aufstehen muß. Sie verstehen nicht das, dass am Wochenende anders ist. Wünsche euch einen schönen Tag und melde mich später noch mal. Eure Maja
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Meine Mama bekam Anfang April 07 die Diagnose CUP-Syndrom mit Metastasen in der Lunge, Bauchspeicheldrüse und an den Knochen. Gestorben am 01. Juni 07 im Alter von 69 Jahren. In liebevoller Erinnerung an: meine Mama 04.01.1938-01.06.2007 meinen Papa 25.09.1938-29.06.1998
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