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Liebe Helga,
das Magenkarzinom ist eine ungeheuer schwere Krankheit, die nur bei einer klompletten operativen Entfernung die Möglichkeit der Heilung bietet, und auch dann noch immer ein hohes Rezidiv- Risiko je nach Histologie verbleibt. Wenn du die genaue medizinischen Hintergründe nicht kennst, ist es sehr gewagt, hier die behandelnden Ärzte so anzugreifen. Wenn die Krankheit in der kurzen unter Chemotherapie fortgeschritten ist, ist am wahrscheinlischsten, daß bei der Diagnose man ihr zu diesem zeitpunkt keine OP zumuten wollte, von der Sie vielleicht in keinster Weise profitiert hätte. Wenn sich deine Freundin etwas auf ihren allerengsten Kreis zurückgezogen hat,ist das durchaus normal, Sie möchte vielleicht auch gar nicht mit anderen ihre Krankheit, Behandlung, Ärzte etc. diskutieren. Die Frage wie kann ich jemandem in einer solchen Situation eine Freude machen, z.b als Freundin, hat mich auch sehr beschäftigt. Auch wenn jeder Mensch anders ist, kann ich mit etwas Abstand dir nur sagen, was mir auffiel. -bei Freundinnen: zum Thema Besuch auf ein Zeichen warten ( sie hat dich ja eingeladen. Was ich lernen musste ist, daß viele Erkrankten ihre Familie sehr genau impfen, wenn sie keinen Besuch wünschen, Das muß man einfach aktzeptieren, auch wenn es scher fällt. Aber wenn Sie sich auf jemanden warten, setzen Sie schon ein Zeichen. Ich habe mich über jeden Besuch sehr gefreut, weil dies Besuche den Kranken ein Lächeln entlocken Konnten. Ganz schlecht und stillos finde ich unangemeldete Besuche. Und auch wenn deine Freundin sehr krenk ist, ist Sie doch eine Frau. Es gibt viele modische Dinge, die man z.B für Krankenhaus benötigt, die deiner Freundinn sehr nützlich sein können. Eine richtige Freude aber, die könntest du ihr nur mit Ihrer Genesung bereiten. Ansonsten ganz gelassen und natürlich an die Sacher rangehen. Deiner Freundin alles Gute, |
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