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  #1921  
Alt 14.02.2008, 12:46
kiana kiana ist offline
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Standard AW: Rippenfellkrebs

Hallo,
ich wollte nur kurz von meinem Vater berichten. Die ersten beiden Chemos hat er nun hinter sich. Danach ist ihm immer 1,5Wochen übel, so dass er kaum essen kann. Dann geht es 1,5 Wochen und dann kommt die nächste Chemo. Nun hat er zwischendurch immer das Gefühl, dass es an der Seite, wo der Krebs sitzt,kribbelt. Kennt das jemand? Kann dass durch die Chemo kommen?
Die Eisenwerte sind nun durch Floradix Kräuterblut wieder etwas besser.
@Sabrina:
Wünsche euch alles Gute und dass die Bestrahlung anschlägt.

LG
Kiana
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  #1922  
Alt 14.02.2008, 14:35
PapasMädchen PapasMädchen ist offline
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Standard AW: Rippenfellkrebs

Gestern morgen ist mein lieber Papa im Alter von nur 58 Jahren an den Folgen von Rippenfellkrebs verstorben.

Das war der Verlauf im Groben:
Zitat:
01.01.2008
Meinem Vater geht es nicht besonders gut. Er hat schon seit vielen Jahren starke Schmerzen im Rücken und ist auch seit Jahren deswegen in Behandlung. Die Ärzte haben ihn immer wegen seiner Wirbelseule behandelt. Auch sein Hausarzt (Arzt für innere Medizin) hat ihn über Jahre falsch Diagnostiziert und behandelt. Er hat einige Wirbel der Lendenwirbelsäule kaputt, und deswegen sind die davon ausgegangen das diese Schmerzen ausschließlich daher kommen. Schmerztabletten hat er wie Bonbonse eingeschmissen. Die haben immer nur kurz geholfen, und das waren richtig starke Dinger (Ibuprofen 800) Seit einigen Monaten haben aber selbst diese Dinger garnicht mehr geholfen und er ist dann immer zum Arzt um sich Spritzen abzuholen. Normal sollte eine Spritze eine Woche lang helfen, aber meinem Vater hat das auch nur wenige Stunden geholfen. Jetzt ist es so schlimm, das er nicht mehr liegen kann. Er schläft zur Zeit im sitzen in einem Stuhl im Krankenhaus. Dan kann er wenigstend ein paar Stunden in der Nacht schlafen sagt er. Im KH wurde nun ein CT und so gemacht, und da konnte man etwas drauf erkennen, und das macht mir nun Angst. Er hat einen Faustgrossen Tumor an der Leber. Dadurch hat er diese Schmerzen. Die Ärzte wissen nicht ob dieser Tumor bösartig ist oder gutartig. Raus muss er aber auf jeden Fall, nur traut sich kein Arzt da dran. Jetzt haben wir als Familie beschlossen das mein Vater in eine Uniklinig verlegt wird, in der man in der Krebsforschung weit ist und wo es Spezialisten gibt. Toby (mein Mann) hat im Internet gesucht und hat 2 Kliniken raus gesucht. Einmal das Universitätsklinikum Essen und einmal die Uniklinik in Bonn. In Essen ist das Westdeutsche Tumorzentrum und in Bonn gibt es auch eine Krebsklinik die auf sowas spezialisiert sind. Morgen wird er verlegt.
Zitat:
09.01.2008
Es hat sich bis heute natürlich viel neues ergeben.
Nun war es so gekommen das dieses Krankenhaus in dem mein Vater Patient war sich geweigert hat eine Überweisung in eine Spezialklinik auszustellen. Er solle sich von seinem Hausarzt eine Überweisung abholen. Das KH wollte nicht für den Krankentransport haftend gemacht werden. Sie haben ihn also einfach die Entlassungspapiere in die Hand gedrückt und "rausgeworfen". Meine Mutter hat sich dann mit der Krankenkasse in verbindung gesetzt weil dies ja nicht sein kann. Das KH hat ganz klar gegen die Führsorgepflicht verstossen. Was da nun weiter raus kommt, weiß ich nicht.
Auf jeden Fall hat die Krankenkasse gesagt mein Vater solle sich eine Überweisung besorgen und der transport wird mit einem Taxi mit 10Euro Selbstbeteiligung von der Krankenkasse übernommen.
So haben wir das dann auch gemacht. Meine Schwester ist mit ihm im Taxi nach Essen zur Klinik gefahren.
Da hat er dann auch die erste Nacht nach langer Zeit wieder im liegen im Bett geschlafen. Er bekam dort Morphin, was ihm die Schmerzen gut genommen hat. Nun wurden weitere Untersuchungen gemacht und es kam raus das er einen zweiten Tumor direkt an der Wirbelseule hat. Die Ärzte sagen, dieser ist so mit der Wirbelseule verwuchert, er ist nicht operabel zu entfernen. Der Tumor an der Leber ist der wohl Muttertumor, er hat also schon ausgestrahlt und einen "Nachkömmling" geboren.
Die behandelnde Ärztin möchte den Tumor an der Wirbelseule nun punktieren und eine Probe entnehmen um zu untersuchen um was es sich genau handelt. Sie hat auch gesagt das der Tumor an der Leber ebenfalls nicht operabel zu entfernen ist, da bei dem Eingriff die halbe Leber mit entfernt werden müsste, und mein Vater einen solchen Eingriff nicht überleben würde.
Die Ärztin hat ganz offen gesprochen und uns ganz klar gemacht das sie keine falschen Hoffnungen wecken möchte. Sie glaubt nicht das es sich um einen gutrtigen Tumor handelt. So wie sie gesprochen hat, ist es nur noch eine Frage der Zeit bis ich meinen Vater verliere. Ich versuch im Moment ganz stark zu sein damit meine Kinder keinen Wind davon bekommen. Ich möchte nicht das die Kinder Angst bekommen, das sie ihren lieben Opa verlieren.
Meinem Vater geht es jetzt mit den Medikamenten recht gut. Er wurde heute mit starken Schmerztabetten und Tropfen nach Hause geschickt. Am Montag soll er wieder für 4 Tage nach Essen ins Krankenhaus kommen. Da werden dann weitere Untersuchungen gemacht.
Durch eine Bekannte habe ich von dieser KrebsDiät gelesen. Vielleicht ist das nun für meine Familie der rettende Strohhalm, wenn die Schulmedizin keinen Rat mehr weiß. Auch durch das Fernsehen sind wir auf Dr. rer. nat. Per Sonne Holm aufmerksam geworden. Dieser führt zur Zeit eine Studie an, mit der man mit Schnupfenviren gegen Krebs versucht ein Mittel zu finden. http://www.stern.de/wissenschaft/med...bs/597039.html
Heute haben wir als Familie eine Email an Dr. Sonne Holm geschickt. Nun hoffen wir das mein Vater in diesen Projekt aufgenommen werden kann. Er ist zwar dann ein "Versuchskaninchen", aber wenn man doch nichts mehr zu verlieren hat, und wenn doch schon Erfolge in dieser Studie verbucht werden konnten... Ich gebe jedenfalls die Hoffnung nicht so schnell auf. Wenn wir den Kampf verlieren sollten, liegt es in Gottes Hand und Willen, aber bis dahin möchten wir nicht daran denken und alles versucht haben, was uns möglich war.
Zitat:
09.01.2008
Dr. Sonne Holm hat uns heute morgen schon geantwortet und uns eine Absage erzeilt. Nun will sich die Behandelnde Ärztin auch mal mit ihm kurzschließen, wenn es mein Vater wünscht. Es ist ja schon was anderes wenn sie das macht. Mal sehen, wie er darauf reagiert. Diese Ärztin ist wirklich großartig und hat ein riesen Herz.
Wir wissen immernoch nicht um was für einen Tumor es sich handelt. Selbst wenn es Krebs ist gibt es verschiedene Arten davon, und da gibt es verschiedene Behandlungsmethoden. Also denk ich, das ich im Moment durch diesen ganzen Druck und Stress auch nicht alles richtig und klar interpretiert habe, was ich so gehört habe. Ich bin im Moment sehr labil und sehr angreifbar. Mein Körper zeigt mir auch schon, das ich an meine Grenzen anstosse, denn ich habe seit dem immer wieder mal starke Magenschmerzen und Durchfall. Das muss ich nun auch irgendwie in den Griff bekommen, aber wie?.. Ich habe heute Nachmittag nochmal ein langes Gespräch mit meiner Mutter und meinen Geschwistern geführt und bin seit dem auch wieder etwas beruhigter.
Meine Eltern vertrauen auf das Krankenhaus und dieser Ärztin. Diese Klinik ist ja nicht grad eine schlechte. Es ist eine Krebsklinik, und da sollte man schon wissen, wie man Krebs behandelt, denn die haben ja eigendlich mit nichts anderem zu tun. Wenn also diese Probe entnommen und ausgewertet wurde, dann kann man den richtigen Weg finden. Erst dann kann man auch mit bestimmtheit sagen ob es sich um einen Tumor handelt der sich von Glukose ernährt. (das tun nämlich auch nicht alle Krebssorten) Dann sollte mein Vater keine Kolenhydrathe mehr zu sich nehmen und nur gaanz wenig Obst, dafür aber viel Gemüse, Fisch, Nüsse, nur noch bestimmte Brotsorten etc.. zu sich nehmen.
Zitat:
13.02.2008
Er sollte heute seine erste Chemo bekommen, doch gestern hat er angefangen Blut zu husten. Die Ärtze im KH meinten, es sei von der Schmerzspritze (Diclofenac), die würde sich mit Morphin nicht vertragen und haben ihn wieder nach Hause geschickt. Heute ist meine Schwester dann mit ihm zur Uni-Klinik gefahren, und in der klinik hat er dann auf einmal starkes Nasenbluten bekommen, da sagte er zu meiner Schwester nur noch "Arzt!" und kurze Zeit später hat er das Blut erbrochen. Er hat auch Stücke seiner Lunge mit erbrochen. Da kam jede Hilfe zu spät.
Mein Vater wurde vorher noch untersucht, und alle Blutwerte waren wohl ok gewesen. Den Venenzugang für die Chemo hat er schon bekommen, denn der Arzt hatte es wohl sehr eilig mit der Chemo zu beginnen. 10 Minuten bevor es losging hat mein Vater noch gefragt wieviel Uhr wir haben. Meine Schwester hat gesagt das ging alles so schnell...
Ihm ist die Aorta geplatzt. Der Tumor hat sie abgedrückt. Er war innerhalb von wenigen Minuten schon nicht mehr ganz bei Bewusstsein, durch den starken Blutverlust, und die Ärzte haben ihm auch eine Narkosespritze gegeben damit er einschläft.
Im KH hat man zu meiner Schwester gesagt, das, als er eingeliefert wurde schon fast keine Hoffnung auf Heilung mehr bestand. Der ganze Bauchraum und um das Zwergfell herum ind an den Rippen war ein riesiger Tumor und überall im Körper waren Methastasen. Die Ärzte haben gesagt, sie haben sowas noch nie vorher gesehen, das jemand so spät erst in die Klinik kommt, wenn schon alle Hilfe zu Spät ist. Er könnte noch leben, und er hätte vielleicht Gesund werden können wenn der Tumor vom Arzt entdeckt worden währe!
Mein Vater hat bis zum Schluss noch geglaubt, er ist in besten Händen und er kann gerettet werden, bis er das Bewusstsein verlohr, und sicher war es für meinen Vater auch ein grosser Halt das meine Schwester da war!!
Nun ist ein Tag vergangen und alles ist noch so unwirklich. Ich kann nicht weinen, nicht richtig trauern, obwohl mein inneres schreit vor Schmerz. Es ist, als wenn meine Emotionen mit ihn gestorben sein. Ich habe ihm nicht lebewohl sagen können, oder "Papa, ich liebe dich".
Es ist alles so unglaublich, so unwirklich, wie ein böser Alptraum, aus dem man nicht aufwachen kann.
Ich hatte eine starke Bindung zu meinem Vater, und ich glaube, wir sehen uns in einer besseren Welt irgendwann wieder.
Bis dahin bleibt die Zeit, und diese müssen wir so gut wir können mit dem füllen, was uns wichtig und lieb ist.

Geändert von PapasMädchen (14.02.2008 um 17:27 Uhr)
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  #1923  
Alt 14.02.2008, 21:42
Sabrina1978 Sabrina1978 ist offline
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Standard AW: Rippenfellkrebs

hallo alle zusammen

ich danke euch von herzen für eure lieben worte

meinem vater geht es den umständen entsprechend, er hat schmerzen die wie er sagt wieder schlimmer werden.

nun setzten wir alle hoffnung in die bestrahlung vielleicht passiert ja noch ein wunder.

liebe kiana: das mit dem kribbeln wo der krebs sitzt hat mein vater wärend der chemo auch immer beschrieben, er hat immer gesagt das die chemo mit dem krebs kämpf

ich wünsche euch allen ganz viel kraft

lg sabrina

lieber ROLF: hoffe dein ct ist positiv ausgefallen, so das es nächste woche los gehen kann
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  #1924  
Alt 14.02.2008, 22:55
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simmi60 simmi60 ist offline
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Beiträge: 20
Standard AW: Rippenfellkrebs

hallo ihr lieben alle,
@sabrina, ich freue mich auch schon auf die zeit, wo wir uns wiedersehen werden und es keine krankheiten mehr gibt. mein mann (66) ist seit gestern wieder im KH, weil er trotz sauerstoff keine luft mehr bekam und es ihn arg abgeschüttelt hat. wir haben heute erfahren, das sein mesothelium T4 massiv gewachsen ist und er jetzt morphium bekommt, weil er starke schmerzen in der schulter hatte. ab montag bekommt er nochmals chemos mit alimta, damit sich alles stabilisiert und wir noch zeit miteinander verbringen können..........
wir wissen seit mai 2007 von seiner krankheit; er hat 10 chemos die nur einen stillstand bewirkt haben, bekommen und seit mitte dezember hat er arge probleme mit der luft. so hat er sich einen platz in der onkologischen rehaklinik in igls bei innsbruck verschafft (krankenkasse zahlt 145€ pro tag dazu) wo er sich sehr wohl gefühlt hat. der tumor ist aber trotz verschiedener therapien wie lokalhyperthermie weiter gewachsen. wir wissen ja, er läßt sich nicht aufhalten, aber man hofft ja, dass vielleicht doch alles besser wird. tja......
@breezy, meinem mann ist es mit aloe vera wieder gut gegangen und er hat voriges jahr im mai 7 kg dadurch zugenommen. "la vita" ist auch ein gutes aufbaumittel....
ich wünsche euch jedenfalls allen viel kraft für die nächste zeit
und lg
eure karin
aus österreich
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  #1925  
Alt 15.02.2008, 07:42
Seagirl Seagirl ist offline
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Standard AW: Rippenfellkrebs

@PapasMädchen
Es tut mir so leid für Euch und ich kann den Schmerz so gut nachempfinden.
Ich drücke Dich ganz doll und sende Dir für die kommende Zeit ein großes Kraftpaket.

Liebe Grüße
Heike
__________________
---------------------
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  #1926  
Alt 15.02.2008, 13:11
kiana kiana ist offline
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Standard AW: Rippenfellkrebs

Hallo Papas Mädchen,
ich nehme dich ganz fest in den Arm und drücke dich erst mal. Das liest sich sehr hart und ich kann mir den Schmerz vorstellen, den du empfindest. Man fängt dann immer diese Gedankenspiele an, was wäre gewesen, wenn ... Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass das nicht weiterhilft. Ich schicke dir für die nächste Zeit ein ordentliches Kraftpaket.

Viele traurige Grüße
Kiana
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  #1927  
Alt 15.02.2008, 17:32
BettinaA BettinaA ist offline
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Beiträge: 41
Standard AW: Rippenfellkrebs

Hallo Papas Mädchen,

es tut mir unsagbar leid, was du erlebt hast. Innerhalb kürzester Zeit so eine Diagnose verkraften und einen gekliebten Mebnschen hergeben zu müssen ist bestimmt nicht einfach.
Auch ich glaube daran, dass man sich irgendwann wiedersieht.
Wünsche dir und deiner Familie viel Kraft für die nächste Zeit!

LG Bettina
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  #1928  
Alt 15.02.2008, 18:17
Breezy Breezy ist offline
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Beiträge: 31
Standard AW: Rippenfellkrebs

@Simmi: danke für den Tipp mit Aloe Vera. Ich werde mich mal schlau machen. Deine Beschreibung mit den Atemproblemen lassen mich bei meinem Vater auch Arges vermuten. Seit ein paar Tagen klagt er auch über Atemnot. Das hatte er vorher nicht. Er hat auch einen Tumor T4. Das wurde Ende November festgestellt.
Ich drücke Dir die Daumen für Deinen Mann!!
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  #1929  
Alt 15.02.2008, 19:32
PapasMädchen PapasMädchen ist offline
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Beiträge: 4
Standard AW: Rippenfellkrebs

Danke für die lieben Worte. Im Moment ist es sehr schwer etwas zu schreiben.

Der Haupttumor war im Bauchraum bei meinem Vater, wie sich am Mittwoch rausstellte. Die Ärzte wussten es schon am 02.01.08 als er in die Klinik kam und untersucht wurde. Sie haben nur niemandem etwas gesagt.
Meine Familie weigerte sich die Krebs-Diät zu machen, die ich vorgeschlagen hatte. Er müsse für die Chemo bei Kräften bleiben hieß es und er könne alles essen, wie immer, sagten die Ärzte.
Ich weiß, man sollte nicht sagen, was währe wenn... aber wenn mein Vater streng nach dieser Diät gelebt hätte, und nicht haufenweise Kartoffeln, Fleisch, Nudeln etc gegessen hätte, dann hätte er den Krebs aushungern können. Krebstumore (die meissten) ernähren sich von Kohlenhydraten, und wenn man diese nicht zu sich nimmt, kann der Tumor sogar zurück gehen!
Wir haben zusehen können wie mein Vater immer weniger wurde, obwohl er gut gegessen hat. Der logischste Grund kann nur der sein, das der Tumor sich von den vielen Kohlenhydraten ernährt hat, und mein Vater ausgelaugt hat. Der Tumor ist immerhalb von kürzester Zeit zu einem "Fussball" im Bauch herangewuchert.

Ich kann nur jedem sagen, esst keine Kohlenhydrate, und versucht den Krebs auszuhungern!!! Man kann nichts verlieren, man hat nur zu gewinnen!!! Gebt niemals die Hoffnung auf und Kämpft. Es ist Euer Leben, Euer Körper. Lasst es nicht zu, das so ein verdamter Tumor ihn übernimmt und zerstört. Verlasst euch nicht nur auf die Schulmedizin, die Schulmediziner glauben nur an das was in ihren Büchern steht.

Ich wünsche allen viel Kraft und Zuversicht.

PapasMädchen
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  #1930  
Alt 17.02.2008, 11:31
Daddys girl Daddys girl ist offline
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Beiträge: 62
Standard AW: Rippenfellkrebs

Hallo Papas Mädchen,

tut mir sehr leid für dich und deine familie. Meinen Dad habe ich vorfast 8 Monaten an dieselbe Krankheit verloren.

Mach deiner Familie keine Vorwürfe, der Krebs an dem unsere Väter gestorben sind ist ein schlimmer und fast unheilbarer Krebs, den dein Vater mit ziemlicher wahrscheinlichkeit auch mit "diät" nicht überlebt hätte.

Dass Krebszellen sich nur von Kohlenhydraten ernähren ist ziemlicher blödsinn, denn Fette, Eisweisse und Kohlenhydrate werden am ende immer in das gleiche energieliefernde zwischenprodukt gespalten, das ALLE körperzellen verstoffwechseln (Pyruvat und Acetyl-CoA, das dann in den Zitronensäurezyklus eingespeist wird.) Krebszellen sind also ebenso in der Lage Eisweisse und Fette zu verdauen. So ein Tumor ist eben ein einfallsreiches diabolisches Ding.

Ich wünsche dir viel Kraft für die nächste Zeit.
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  #1931  
Alt 18.02.2008, 00:11
Benutzerbild von simmi60
simmi60 simmi60 ist offline
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Standard AW: Rippenfellkrebs

hallo ihr lieben,
ich muss euch leider die traurige mitteilung machen, dass mein mann heute um 15 uhr überraschend schnell verstorben ist. die ganze rechte lunge ist zugewachsen und so hätte er sowieso keine chance mehr gehabt.
durch die morphiumpumpe hat er keine schmerzen mehr verspürt und ich habe mich mit unseren kindern von ihm verabschieden können und so er ist er schliesslich friedlich und leicht eingeschlafen.
ich bin unendlich traurig, aber auch froh, dass er endlich erlöst ist von diesem ungewissen hin und her.
in seinem sinne werde ich mich um unserer enkelsöhne kümmern und bin froh, dass sie mir über alles hinweghelfen.
ich wünsche allen viel kraft beim kampf um diese heimtückische krankheit und
lasst euch nicht unterkriegen........
eure
karin simeoni
st.johann/pg.
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  #1932  
Alt 18.02.2008, 08:14
Seagirl Seagirl ist offline
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Beiträge: 236
Standard AW: Rippenfellkrebs

Liebe Karin,

mir fehlen die Worte...es tut mir so leid.
Ich schicke Dir ein großes Kraftpaket und eine stille Umarrmung.

Heike
__________________
---------------------
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  #1933  
Alt 18.02.2008, 08:25
stefanzh stefanzh ist offline
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Standard AW: Rippenfellkrebs

Hallo zusammen

ALso die letzten Beiträge sind wirklich grausam: so viele sind in so kurzer Zeit diesem ... Tumor unterlegen. An alle, die einen geliebten Menschen verlohren haben: ich wünsche Euch von ganzem Herzen viel Kraft und hoffe, dass Ihr diese schwere Zeit mit Hilfe von Freunden udn Familie gut überstehen könnt. Es ist so grausam zu lesen, dass es dann doch so schnell gehen kann. Ist schon ein heimtückisches Gebilde, dieses Mesotheliom. Wie auch immer, ich bin mit meinen Gedanken ganz fest bei Euch und wünsche Euch alle KRaft dieser Welt!

Gruss aus Zürich
Stefan
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  #1934  
Alt 18.02.2008, 10:53
kiana kiana ist offline
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Beiträge: 129
Standard AW: Rippenfellkrebs

Hallo,

es ist sehr hart, hier immer wieder zu lesen, dass es dann doch so schnell ging. Ich drücke alle, die einen geliebten Menschen verloren haben und wünsche viele gute Freunde, die euch helfen. Allen anderen wünsche ich viel Kraft für den weiteren Kampf.


LG
Kiana
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  #1935  
Alt 18.02.2008, 10:58
Daddys girl Daddys girl ist offline
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Registriert seit: 30.06.2007
Beiträge: 62
Standard AW: Rippenfellkrebs

liebe karin,

tut mir furchtbar leid für euch. schön dass ihr euch noch verabschieden konntet.

beiuns ist es heute 8 monate her und daddy wäre heute 64 geworden.

alles gute an alle

daddys girl
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