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#1
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Hallo Christa,
natürlich würde ich meinem Mann sagen, was ich empfinde, das habe ich getan bis vor einem Monat, seitdem verändert er sich... Ich glaube aber nicht, dass sich dein Mann aufgegeben hat, sondern dass er die Gefahr für sich selbst noch nicht sieht... deine Beschreibung liest sich eher, als wäre er total versteift auf "Reha - dann wird alles gut" ![]() Gibt es noch andere ärztliche Meinungen zum Untergewicht? Wie ist sein Zustand ansonsten? Mein Mann hat auch ein metastasierendes Kardiakarzinom, leider konnte nicht operiert werden. Lg |
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#2
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Hallo Christa,
schlag Deinem Mann al vor zu einem Psychologen zu gehen. Das haben wir auch gemacht. Es hat uns gut geholfen. Liebe Grüße Sigrid
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Die Hoffnung stirbt zuletzt - Sie starb am 18.06.08 genau ein Jahr nach der Diagnose |
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#3
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Hallo katzesturmi, hallo Sigrid,
zuerst einmal das Ergebnis nach der Operation meines Mannes: ypT0, ypN1 (1/13), ypM0 lokal R0, besser kann ein Ergebnis wohl nicht sein. Bei der Diagnosestellung sah das alles ganz anders aus. (Tumor T3 hochwachsend in die Speiseröhre) Die Prognose war schlecht. Er hatte ein Superglück, dass die Chemotherapie und die Bestrahlungen ganz genau für ihn gepasst haben. Wie geht es ihm jetzt, gar nicht so leicht zu beschreiben. Seine Blutwerte sind nicht die besten, er ist ziemlich schlapp und oft müde. Aber er sagt immer man muss Geduld haben, das dauert alles seine Zeit. Bei einer Größe von 1,80 wiegt er 58 kg. Im Forum habe ich gelesen, dass manche noch weniger wiegen. Nach Aussage unserer Ärztin im Tumorzentrum verlängert jeder weitere Gewichtsverlust den Erholungsprozess. Außerdem wird es schwieriger wieder ein vertretbares Gewicht zu erreichen. Zunehmen ohne Magen ist wahnsinnig schwer. Vielleicht bin auch ich diejenige die ungeduldig ist oder einfach nur über trieben ängstlich, ich weiß es nicht. Die phsychologischen Gespräche in der Rehaklinik gehen ihm ziemlich auf die Nerven. Positiver denkend als er kann keiner sein. Das glaube ich ihm sogar, so war er schon immer. Es ist schön euch im Forum gefunden zu haben und hoffe sehr wir hören wieder voneinander. Halte euch über die weitere Entwicklung auf dem laufenden und wünsche euch allen von Herzen alles Liebe. Beste Grüße Christa |
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#4
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hallo christa,
mein mann wurde vor einem jahr am darmkrebs operiert. genau vor einem jahr war er (mit mir) in der reha. 4 wochen. psychol. betreuung gab es dort auch,aber mein mann wollte das nicht, hats nur 1x probiert. männer sind da anders als frauen. entlassungsgewicht bei einer größe von 186cm, 60 kg. heute hat er ein gewicht von 75 kg. habe ich ihm in mühsamer kleinarbeit wieder hingefüttert. jetzt darf ich schon wieder bremsen, daß er kein "dickerchen" wird. ich wünsche euch alles gute, halte die ohren steif. lg. tina. |
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