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#1
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Hallo Ihr Lieben,
gestern hab ich auf dem Friedhof Peter gebeten, mir ein Zeichen zu geben, wenn er meint ich soll eine Leidensgenossin, die ich nur vom Namen her kenne und die mit einem Jahrgänger von Peter verheiratet war, kontaktieren soll. Ich sah dann, dass diese Frau gerade das Grab von ihrem Mann richtet und ich habe sie angesprochen. Heute war eine Untersuchung von Steffis Baby und es wollte sich nicht in die richtige Lage zur Untersuchung drehen. Ich bat Peter doch mal anzupacken. Das Kind hat sich fast sofort gedreht. Ich glaube daran. Liebe Grüße Sigrid
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Die Hoffnung stirbt zuletzt - Sie starb am 18.06.08 genau ein Jahr nach der Diagnose |
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#2
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Hallo Sigrid,
ich glaube ebenfalls daran. Ich bin katholisch getauft, nicht wirklich religiös seitens meiner Eltern erzogen, war dann auf einem bisch. kath. Gymnasium...Freitags morgens immer Messe usw., aber seit meine Kinder da sind, habe ich ebenfalls entscheiden müssen, ob sie getauft werden sollen. Ich glaube an Gott und an das Leben nach dem Tod. Jedem selbst ist es überlassen, für sich seine richtige Lebensweise zu finden, und damit verbunden auch seine eigene Auffassung vom Tod (gibt es was danach oder nicht?!). Im Rahmen der Trauerbegleitung, die mit meinem Sohn gemacht wird, habe ich viele kindgerechte Beispiele genannt bekommen. Es gibt eine Geschichte..."Abschied von der kleinen Raupe"...sie erzählt von der liebevollen Freundschaft einer Schnecke und einer Raupe. Die beiden gehen gemeinsam durch Dick und Dünn und erleben wundervolle Zeit. Eines Tages jedoch ist die kleine Raupe leblos...ihre Hülle ist das einzige was noch da ist...kein Freund mehr zum Sprechen, zum Anfassen, zum gemeinsamen Erleben. Die kleine Schnecke trauert ganz furchtbar...ihr ständiger Begleiter, der immer bei ihr ist und oftmals über ihr schwebt, ist ein prächtiger Schmetterling. Metamorphose ist ein ständiges Erscheinungsbild in der Natur...ein "sich Verwandeln". Ich glaube daran und wenn es "Zeichen" von Peter an Dich gibt, und erscheinen sie manchmal noch so klein, dann zweifle sie nicht an und hinterfrag sie, sondern nehm sie wahr und laß sie Dir gut tun. Mehr ist vielleicht nicht machbar von da oben, als manchmal einen Schmetterling oder eine Libelle vorbeizuschicken...solange nicht, bis man eines Tages ebenfalls verwandelt wird. Lieb in den Arm genommen von Annika
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#3
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Liebe Annika,
die Geschichte mit der kleinen Raupe und der Schnecke finde ich sehr schön. Es hat mir eine Gänsehaut gemacht, in positiven Sinne natürlich. Liebe Sigrid ich glaube auch fest daran das es nach dem Tod weiter geht. Dein Peter wird nun seine Familie von oben her Beschützen,so wie er es vorher ja auch getan hat. ich knuddel dich mal herzlich L.G. Manuela |
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#4
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Liebe Sigrid,
ich glaube auch daran.Dein Peter wird euch beschützen. ![]() Liebe Grüße an Steffi und Baby ![]() Marita |
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#5
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Hallo ihr Lieben,
ich glaube absolut nicht daran. Ich glaube, der Mensch ist tot und es kommen auch keinerlei Zeichen. Zufälle gibt es immer, das ganze Leben passiert irgendwas, man trifft jemand zufällig wieder nach vielen Jahren u.s.w. Ich glaube nicht an eine höhere Macht und an kein Weiterleben nach dem Tode, stehe ich eigentlich alleine da mit meiner Weisheit??? Aber ich denke, jeder soll glauben, was er für richtig hält, es gibt Kraft zum überleben. LG Margot |
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#6
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Hallo liebe Margot,
ebenso wie Du teile ich die Auffassung, jeder Mensch soll für sich glauben, was er persönlich für richtig hält. Darum heißt es ja "Glauben" und auch Deine Vorstellung vom Tod ist eine Form von Glauben - keine Weisheit. Liebe Grüße ![]() Annika @Mauschi...die Geschichte ist auch wunderschön...mein Sohn war heute zu einer Sitzung der Trauerbegleitung...er erzählt mir auch immer ganz viele schöne Geschichten. Werde mal sammeln u. evtl. unter einem eigenen Thread einstellen. Ich freue mich, dass sie Dir gefallen hat. |
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#7
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Hallo Ihr Lieben,
ich bin ein Realist, absolut und konsequent. Sowohl Peter als auch ich haben nicht na ein Weiterleben geglaubt. Wo? Wie? Im Krankenhaus, als sicher war, dass er nicht mehr lange lebt, habe ich allen Mut zusammen genommen und Peter gebeten mir ein Zeichen zu geben, wenn es ein "Leben danach" gibt. Auch wenn ich die Augen zumache und alles was passiert ist mit logischer Realität betrachte, es sind zu viele Mysterien. Ich denke, er zwingt mich förmlich zum Glauben daran. Aber ich bleib dran. Meine große Liebe ist gestorben, aber sein Geist ist mir geblieben. Liebe Grüße Sigrid
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Die Hoffnung stirbt zuletzt - Sie starb am 18.06.08 genau ein Jahr nach der Diagnose |
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