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#1
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Hallo Dani,
Vielen lieben Dank für deine Nachricht. Mein Papa ist jetzt zu Hause. Es geht ihm gut.. Habe mir Kopien von seinem Entlassungsbericht gmacht. Die Fachgebriffe aus dem Internet gezogen und werde sie heute Abend mal durcharbeiten. Er ist recht gelassen. Sagt was kommt kommt. Es sind noch Nachuntersuchungen gemacht worden. Das Endergebnis liegt noch nicht vor...In dem heutigen Bescheid spricht das Krankenhaus von evt. bösartigen tumoren etc..... Kann man da viell. noch hoffen???? Ich werde mich auf jeden Fall noch mal bei Dir melden wenn ich darf???? Muss nur gleich meinen Sohn ins Bett bringen... Danke auf jeden Fall. Bis später.... |
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#2
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Hallo Fabi,
hier bei uns bist Du gut aufgehoben und kannst all Deine Fragen und Sorgen loswerden. Wir werden Dir zur Seite stehen. Drücke Deinem Dad die Daumen, dass die Krankheit noch rechtzeitig entdeckt wurde. Wenn Du dich hier durchliest, lernt Du auch Menschen kennen ( wie Hans oder Rolf ) die so positiv denken und mit dieser Krankheit schon lange kämpfen und sie im Schacht halten. Dieses wünsche ich auch Deinem Dad. Liebe Grüße Heike
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#3
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Hallo Heike,
auch Dir vielen lieben Dank...Mein Vater sieht die ganze "Sache" ganz entspannt... Er sagt, er ist ja nun mal 63 Jahre alt...das Durchschnittsalter liegt ja wohl bei Männer um die 70-73 Jahre. Und wenn er noch ein paar Jahre hat dann ist es ja ok.....Die Ärzte sagten heute "ist alles im grünen Bereich".... Was soll das denn heissen???? Meine Seele schreit nach Hoffnung.....Aber wenn ich eure Berichte so lese kommt sie leicht ins schwanken. Ich meine, ich bin ja auch 40 jahre alt und glaube nicht mehr an den Nikolaus. Das er keine Heilungschance hat ist mir schon klar aber ich hoffe doch dass er noch ein paar Jahr schafft....Oder???? Kinder brauchen doch wenigstens noch einen Opa...... Werde jetzt noch ein wenig auf eure Seiten lesen und mich dann weiterhin melden... Liebe Grüsse Birgit |
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#4
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Hallo an alle,
melde mich schon wieder... Ich würde gerne meinem Papa ein Nachschlagebuch schenken. Habe aber noch kein passendes gefunden. Macht das Sinn??? Oder nimmt es ihm seine positive Einstellung??? Liebe Grüsse Birgit |
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#5
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Hallo zusammen,
erstmal bedanke ich mich bei Euch allen für die lieben wenn auch überwiegend negativen Nachrichten bzw. Informationen. Habe versucht auf jede zu antworten. Nur leider fehlt mir die Zeit mich nur der Krankheit meines Vaters zu widmen. Mein kleiner Sohn "schreit" nach Aufmerksamkeit und Liebe. Selbst die kleinen Zwerge bekommen all das Drama schon mit.Versuche schon so gut wie es halt geht mein "Gesicht" nicht zu verlieren...Die unendliche Trauer vor dem kleinen zu verbergen klappt nicht immer. Obwohl er mich schon dazu zwingt an andere erfreuliche Sachen zu denken.... Ich wollte euch auf jeden Fall alles erdenklich Liebe wünschen und drücke euch allen weiterhin die Daumen.... Habe noch eine Frage... Mein Vater wurde geklebt...Glaube der Brustbereich war es....Habe es aber bei Euch noch nicht gelesen???? Heisst das etwas??? Und wenn dann was???? Liebe Grüsse an alle Birgit |
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#6
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Hallo Birgit,
zu deiner Frage habe ich dir hier eine Information kopiert. Bei mir (und wohl den meisten Betroffenen) wurde das auch gemacht. ------------------------------------------------------------------------- Pleurodese aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie Dies ist die letzte gesichtete Version, freigegeben am 27. Januar 2009. Als Pleurodese wird ein operativer Eingriff bezeichnet, bei dem das Lungenfell (Pleura visceralis) mit dem dem Brustfell (Pleura parietalis) verbunden wird. Diese Operation wird durchgeführt, um dem erneuten Auftreten eines Pneumothorax oder eines Pleuraergusses zuvorzukommen - eine Luft- bzw. Flüssigkeitsansammlung kann dadurch verhindert werden. Durchführung Eine Möglichkeit die beiden Pleurablätter zu verbinden, ist die Verklebung. Durch Einbringen von Talkum in die Pleurahöhle wird dabei künstlich eine Entzündung hervorgerufen, die den Zwischenraum verschließt und somit eine Ansammlung von Flüssigkeit verhindert. Weitere Möglichkeiten der Verklebung sind Medikamente wie z.B. Tetracyclin (in Deutschland nicht mehr im Handel) oder Bleomycin. Weiterhin kann durch Teilentfernung der Pleurablätter eine Verklebung erreicht werden (partielle Pleurektomie). Dies wird insbesondere bei wiederholten Luftansammlungen (rezidivierendem Pleumothorax) durchgeführt. Liebe Grüße Rolf |
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#7
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Hallo Birgit,
bei meinem Vater wurde das auch im Oktober 2007 gemacht, seit dem hat er keine Wasseransammlung mehr gehabt. Wie ich dir schon geschrieben hatte, ist in Duisburg eine gute Klinik, sonst soll auch die Ruhrlandklinik in Essen sehr gut sein, mein Vater war dort auch noch einmal zur Untersuchung, ob nicht vielleicht doch eine OP möglich sei, leider ist dies nicht der Fall. Ich drücke euch jedenfalls für das heutige Gespräch (oder war es eine Untersuchung?) ganz fest die Daumen. Gruß Kiana |
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#8
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Hallo Birgit,
es tut mir nicht nur sehr leid, sondern auch sehr weh, was ich gerade gelesen habe. In diesem Forum bist du sehr gut aufgehoben, das kann ich dir versprechen. Es wird aber auch Tage geben, an denen du dir wünschen würdest, dieses Forum niemals gefunden zu haben. Der Grund wird dann darin liegen, dass in diesem Forum nicht nur geschrieben wird. Man erfährt leider auch sehr viel Leid und Trauer. Das tut sehr weh! Dass du dich z.Zt. als seelisches Wrack fühlst, kann ich sehr gut nachvollziehen. Heute vor einem Jahr hatte ich gerade die letzte Chemotherapie hinter mir und ich stand kurz vor der großen Operation. Ich wusste nicht, wie sie ausgehen würde, und ich hatte ehrlich gesagt, große Angst, die Sache nicht zu überleben. Eine Alternative gab es aber nicht. Natürlich habe ich danach in ganz erheblichem Maße an Lebensqualität eingebüßt, aber dafür besteht eine sehr große Chance auf Heilung. Die bisherigen Nachsorgeuntersuchen sprechen jedenfalls dafür. Was ich nicht so ganz verstehe, ist, dass bei deinem Vater bereits im November 2008 Wasseransammlungen im Brustbereich (vermutlich Lunge) festgestellt wurden, eine Diagnose auf Mesotheliom jedoch erst Mitte Januar 2009 getroffen wurde. Vielleicht haben die Ärzte in dem Krankenhaus, in dem dein Vater behandelt wird, zuwenig Erfahrung mit diesem furchtbaren Pleuramesotheliom. Ich möchte euch nicht erschrecken, aber eine sofort beginnende Chemotherapie (z.B. mit Alimta und Cisplatin) ist mit Sicherheit besser, als das die Ärzte momentan nur darüber sprechen und die Therapie eventuell in Erwägung ziehen. Das hört sich schon fast verantwortungslos an. Als Beispiel möchte ich euch einen Hinweis geben: Am 31.10.2007 wurde bei mir Wasser in der Lunge festgestellt. Nach sehr vielen Untersuchungen wurde am 11.11.2007 nach einer Thorakoskopie das Tumorstadium T1 festgestellt. Am 21.02.2008, dem Tage der großen OP, befand sich der Krebs bereits im Stadium T2 (nach Chemotherapie). Nicht sehr viel später wäre eine Operation nicht mehr möglich gewesen. Heute bin ich angeblich auf T0. Dein Vater ist nun 63 Jahre alt. Das ist kein „Durchschnittsalter“. Das ist ein Alter, in dem man anfangen will, sein Leben zu genießen. Und wenn Babcock dazu beigetragen hat, dass es deinem Vater heute sehr viel schlechter geht, als dem Vorsitzenden des Vorstandes, dann soll Babcock oder die zuständige Berufsgenossenschaft dafür auch eintreten. Deshalb sollte dein Vater sofort ein Verfahren über die Anerkennung einer Berufskrankheit in die Wege leiten lassen. Der Sozialdienst im Krankenhaus oder ein Interessenverband, wie z.B. der VdK, wird sehr schnell darum bemüht sein, euch zu helfen. Halte dich an mein Sprichwort: Kopf in den Sand stecken gilt nicht! Und grüße deinen Vater sehr lieb von mir. Alles Gute für euch. Rolf aus Regensburg PS: Ganz besondere und sehr liebe Grüße an Jürgen und Hans. |
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#9
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Guten Morgen Rolf,
habe gerade Deine Nachricht gelesen.Habe in den letzten Tagen auch schon einige Berichte von Dir gelesen und Deinem Schicksal..Ziehe vor Dir und all den anderen Betroffenen den Hut...Die positiven Gedanken und Hoffnungen finde ich mega super und wichtig.. Ich bin eigentlich auch positiv eingestellt.Den Kopf nach oben tragen muss ich ja schon wegen meinem süssen kleinen Sohn. Ich schaffe es natürlich nicht immer..... Mein Vater geht recht trocken und nüchtern mit der Krankheit um. Er ist ein schwieriger Mensch. Braucht für das was er tut und macht immer wahnsinnig lange Anlaufzeiten... Hat ja alles Zeit...Ist nicht so eilig..... Was soll ich tun??? Versuche auf ihn schon ein wenig Druck auszuüben. Nur zu viel kann ich doch auch nicht machen. Sonst artet das später noch im Zoff aus...Das will ich auf gar keinen Fall... Wie ist das denn wenn er gar keine Chemos machen will??? Kannst Du etwas dazu sagen??? Hast Du das schon mal von jemanden mitbekommen??? Möchte Dir und all die anderen auf jeden Fall noch einmal von ganzem Herzen danken.....Fürs Zuhören und antworten..... Ganz liebe Grüsse Birgit |
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#10
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Hallo Rolf,
melde mich noch einmal..Habe noch vergessen auf deine Fragen zu antworten. Bin im Moment völlig durch den Wind.... Mein Vater war im November in einem Krankenhaus das auf diese Krankheit nicht spezialisiert ist und wohl wenig Erfahrung hat.. Er hat regelmässig die CT-Untersuchungen machen lassen und div. andere. Die letzte war noch im Sommer..Es wurde nie etwas festgestellt. Die Blutuntersuchungen waren auch immer ok... L.G noch einmal |
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#11
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Hallo Fabi,
auch ich wünsche Dir jetzt ganz viel Kraft. Das PM ist wirklich der größte "Mist", den man bekommen kann. Du kannst hier über positive und auch viele negative Erfahrungen mit dieser Krankheit nachlesen. Bei meinem Vater ist es dann relativ schnell sehr schlecht geworden. Aber dein Vater ist ja auch noch nicht so alt. Wenn er sonst in guter körperlicher Verfassung ist, kann er mit Sicherheit den schweren Kampf besser aufnehmen. Ich drücke euch jedenfalls ganz ganz fest die Daumen. Liebe Grüße Dagmar
__________________
Diagnose Pleuramesotheliom am 21.02.2008 *14.03.1930 + 21.08.2008 Schlimmen Traum hab ich geträumt, und wollte schnell erwachen. Doch sah ich dann, es war kein Traum, nur Tränen und kein Lachen. Die Zukunft scheint mir ohne Dich ganz ohne Sinn und Freude. Gestern warst Du noch bei uns, gegangen bist Du heute. Nun da Du nicht mehr bei mir bist, umgibt mich grauer Nebel. In meinem wunden Herz jedoch, da wirst Du weiterleben. Papa, du fehlst mir so sehr!!! |
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