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  #1  
Alt 29.05.2009, 19:09
angie II angie II ist offline
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Tja, nun sind sie da, die schlechten Nachrichten.
Sie ist seit Dienstag (zwecks Kontrolle) im Krankenhaus.
Heute der Befund.
Metastasen im Magen,,,,,mehrere Punkte zu sehen.
Und wohl auch wieder neue in der Lunge.
Ohne Worte. Ich bin so traurig und sie erst.
Es wird nicht mehr operiert, sie bekommt jetzt weiter Chemo.
Warte auf den Arztbericht, um genaueres zu erfahren.
Denn wie immer, Freitag, vor Pfingsten.....
Sie kommt morgen raus.
Schwiegervater liegt zur Zeit in einem anderen Krankenhaus, hat sich aber bis Montag beurlauben lassen, damit er für sie dasein kann.
Ich hoffe, dass ich Kraft finde. es ist im Moment nicht einfach.
Werde berichten.
Traurige Grüße
Angie
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  #2  
Alt 02.06.2009, 15:46
angie II angie II ist offline
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Hi!

Hab den Arztbericht gelesen. 6 Seiten lang und noch nie hab ich so wenig verstanden
Was ich rauslesen konnte, Metastasen in der Lunge.
Vom Magen her stand nur multiple Lymphome. Was soll mir das sagen?
Für mich sind das vergrösserte Lymphknoten????Da stand nichts von gut oder schlecht...
Kein Rezidiv der BSD.
Allerdings ist der Tumormarker zum erstenmal auf 340 gestiegen, er war sonst immer in Ordnung.
Es bestand eine leichte Aszites, wobei laut Labor nur der Gamma-Gt auf 68 gestiegen ist.????Es wäre lieb, wenn mal jemand schreiben könnte.
Tumormarker ist ja (was ich hier so gelesen habe---nicht immer aussagefähig).
Aber was bedeutet dieser Wert? Ist er sehr hoch? Musste ich mich noch nie mit beschäftigen.
Und was kann ich unter den Lymphomen verstehen?
Ich weiss, wir alle sind hier keine Ärzte, aber, es wäre nett, wenn sich jemand melden könnte, der ähnliche Erfahrungen hat....
Heute ist das Gespräch mit dem Hausarzt und dann beim Onkologen.
Chemo geht jetzt wieder weiter...
Es ist nur erschreckend, im März war noch keine Metastase zu sehen...
Innerhalb von 3 Monaten streut er mal wieder.Mistkerl!
Operiert wird nicht mehr, es reicht auch.
Aber, man muss es auch mal so sehen. Nach diesen vielfältigen Krebserkrankungen hat sie ein Jahr geschafft.
Wir hoffen , dass es noch eine Zeit lang gut geht.
Keiner weiss, wie lang das noch sein wird.
Nach dem ersten Schock ist sie wieder irre tapfer...
Lieben Gruß an alle!!!
Angie
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  #3  
Alt 02.06.2009, 18:17
Benutzerbild von petra48
petra48 petra48 ist offline
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Liebe Angie,

ich drück euch die Daumen, dass deine Mutter wieder ihre Kraft mobilisiert und dem Mistkerl einen auf die Mütze gibt.

Die Befunde sind immer so eine Sache. Alle reden drum herum. Man geht von manchem aus. Aber genau weiß man es auch nicht immer. Erfahrungswerte.
Aber genau??? Man bekommt wie immer eine schwammige Auskunft oder will es nicht hören, nicht wahrhaben.
Ich wünsche euch jedenfalls, dass ihr noch eine schöne Zeit zusammen verbringen dürft.

Liebe Grüße
Petra
__________________
Meine große Liebe *1952, BSDK seit 05/2006, friedlich in meinen Armen eingeschlafen am 29.06.2008
Meine Mutter *1925, BK seit 08/2006, OP und Bestrahlung, DK seit 06/2009 OP, Rezid. BK 10/2009, Lu-Metas 03/2013, eingeschlafen am 3.10.2013

Leuchtende Tage.
Nicht weinen, dass sie vorüber.
Lächeln, dass sie gewesen. (Konfuzius)
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  #4  
Alt 02.06.2009, 19:32
Benutzerbild von Conny44
Conny44 Conny44 ist offline
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Liebe Angie,

zum Gamma-GT kann ich (leider) auch was schreiben.
Dieser Wert sagt aus, wenn er erhöht ist, dass eine Erkrankung der Leber vorliegt. Das kann sowohl eine Gallenstauung bzw. Abflussstörung, Lebermetas oder sonstiges, was mit der Leber zu tun hat, sein.
Ein Wert von 68 U/l dürfte meiner Erfahrung nach noch nicht überbesorgniserregend sein. Zum Vergleich: Mein Jörg hatte zum Schluss: 1000!!!! U/l. Der Doc ging von einem Laborfehler oder einer falschen Kommastelle aus. Aber nix war, der Wert stimmte, weil auch im KH eine Messung mit gleichen Ergebnissen vorgenommen wurde. Man sollte aber auch im Zusammenhang die Laborwerte GOT und GPT mit sehen.

Dass die Tumormarker keine Bedeutung haben, das sehe ich nicht so; denn sie haben immerhin einen Vergleichsaufgabe. D.h., wenn sie gestiegen sind, dann sollte man schon davon ausgehen, dass der Tumor sich verändert hat.
Bei Jörg waren es über 2000, ab dann wollte er nix mehr davon wissen, also sie können wesentlich höher gewesen sein. Aber auch da muss man immer zum vorherigen Wert vergleichen.

Ich wünsche dir, dass deine Schwiemu weiterhin so tapfer ist und ihr noch lange Zeit bleibt.

Auch für dich hoffe ich, dass es bei dir wieder bergauf geht?

Toi, toi, toi.
__________________
Traurige Grüße von Conny (& Jörg - seit 15.5.08 nur noch in liebevollen Gedanken)

Ein Millionär und ein Bettler haben statistisch gesehen jeweils 1/2 Million!
Soviel zu Statistiken!

_____________________________________________________
mein geliebter Mann: BSDK 06.06.1959 - 15.05.2008
mein Pa: BSDK 17.01.1941 - 08.07.2007
meine Mutti: Akute Leukämie 18.11.1941 - 30.03.2011
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  #5  
Alt 03.06.2009, 14:03
angie II angie II ist offline
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Erstmal danke für eure Antworten.
Hab meinen Thread auch nochmal überflogen und gesehen, wieviele liebe Menschen mir im letzten Jahr geantwortet haben. Dazu gehört auch ihr und ihr habt alle noch einen Platz in meinem Herzen...
Ich denke oft an euch und auch, wenn man sich nur über das Internet kennt,fühlt man sich den anderen sehr "nah".
Ich hab jetzt beim Hausarzt angerufen, warte auf einen Rückruf.....
Gute Nachrichten werden es nicht, das weiss ich....
Nur, ich fühl mich so zurück versetzt ins letzte Jahr.
Wieder die Angst, können wir in Urlaub fahren?Das letzte Jahr war einfach eine Katastrophe-Schwiegereltern an Krebs erkrankt, dann auch noch ich....
Ich brauche diesen Urlaub so sehr um Kraft zu tanken. Auch für mich.
Hört sich jetzt total egoistisch an...., Meine ich aber nicht so.
Liebe Conny,, ich schreib dir noch.
Fliege morgen für 4 Tage in die Sonne und ich freu mich drauf.
Kopf frei machen, wenn es denn klappt...
Nun erstmal auf die Übersetzung des Berichts warten, wahrscheinlich schreib ich dann nochmal.
Fühlt euch alle gedrückt....
Lieben Gruß Angie
PS-. In der Zwischenzeit hab ich grad mit dem Arzt telefoniert.
Hinweis--Ich darf nichts sagen ohne Entbindung der Schweigepflicht...
Weiss ich, ging dann doch...
Schlauer bin ich nicht, da er den Befund dann beim Telefonat überflogen hat.
Also, für mich--nichts neues.
Er wundert sich nach wie vor, dass sie noch so lange überlebt hat.
Mein Internist übrigens auch, als ich ihm davon erzählte.
Also, Wunder gibt es noch.
Was ich noch nicht weiss, was sie mir erzählte, sie bekäme noch gleichzeitig Tabletten zur Chemo.
Da sie mir den Namen nicht nennen konnte, aber von Ausschlag erzählte, gehe ich von Tarceva aus.
Das kann ich dann mit dem Onkologen klären....
Nur jetzt nicht mehr. (Mittwoch)
Der Hausarzt verwies erneut auf das Hospiz, wenn sie denn nicht mehr kann...
Sie solle Bescheid sagen.
Soweit ist es noch nicht, aber ,,,,manchmal,,,geht es doch recht schnell....
Schwiegervater steht auch auf der Kippe....
Ich krieg echt die Krise. Schlimmer geht immer. Dachte, wir kämen mal zum Luft holen, aber.......
So, nochmal lieben Gruß

und PS: Ich fänds nicht schlimm, wenn mir jemand schreibt.
Für mein persönliches Seelenleben, was im Moment auf dem Tiefstand steht.
Alles Liebe für euch
Gruß Angie
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  #6  
Alt 06.08.2009, 17:25
angie II angie II ist offline
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Hallo an alle!

Wir waren in Urlaub und dort erreichte uns die traurige Nachricht, dass Schwiegervater gestorben ist. Auf dem Balkon .
Schwiegermutter war nicht da und hat ihn dann dort gefunden.
Morgen ist die Trauerfeier.
Wir sassen 2 Tage auf der Insel fest, bis wir unseren Rückflug hatten.
Furchtbar.

Schwiegermutter ist erstaunlich gefasst. Schwager meint, es läge vielleicht an den Opium Tropfen? Kann das wirklich sein?Es gibt bei ihr keine Hochs und Tiefs?
Oder ist es der Schock und der Zusammenbruch kommt noch?
Wie es weiter geht, wir wissen es nicht.
Ob sie allein in ihrer Wohnung bleiben mag, im Moment ist sie beim Schwager.
Jetzt erstmal morgen den Tag hinter uns bringen.
Gesundheitlich verträgt sie die Chemos ganz gut.
Ich bin schon - mal wieder- mit einem ganz schlechten Gefühl in den Urlaub gefahren.
Ich hatte mehr Angst um ihn, als um sie. Tja, und so war es dann auch.
Traurigen Gruß, muss mich um meine Mann kümmern. Denn diesmal kann er nicht weglaufen.
Hab ihn noch nie so verzweifelt gesehen.
Angie
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  #7  
Alt 06.08.2009, 18:25
Elisabethh.1900 Elisabethh.1900 ist offline
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Liebe Angie, ich möchte Dir mein tiefempfundenes Beileid zum Tod Eures über alles geliebten Schwiegervaters aussprechen.

Ich hoffe und wünsche Euch, dass die Schwiegermutter gemeinsam mit ihren Lieben einen Weg findet, den schweren Verlust zu verarbeiten. Für den morgigen Tag schicke ich Euch ein riesiges Kraftpaket auf die Reise.

Nun zu Deiner Frage, die Opiumtinktur ist ein Medikament, welches auch beruhigend wirkt. Allerdings denke ich, dass die Schwiegermutti noch unter Schock steht, deshalb auf Euch auch so gefaßt wirkt. Sicher hat sie auch den Einsatz des Notarztes miterlebt.

Traurige Grüße sendet Elisabethh.1900
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