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#1
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Liebe Iko
Ich habe bei Euch immer schweigend mitgelesen und immer gehofft daß es für Dich und Micha besser wird, ich hätte mich so gefreut darüber. Ich habe auch meine Schwester wo Krebs hat und darum bin ich auf Deine Seite gekommen. Ich wünsche Euch beiden von Herzen daß Gott an eurer Seite ist und euch hilft was immer er auch mit euch vorhabt. Ich habe gelernt daß man das annehmen muß was kommt habe meine Eltern ganz schnell verloren innerhalb kurzer Zeit. Ich weis daß es kein Trost ist aber ich wünsche Dir und Micha alle Gute. Taurige Grüße Glücksfee Ich reiche meine Hand weiter an .................... |
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#2
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Ich danke euch allen für eure Zeilen. Unser Pfarrer hat mit mir heute ein langes Gespräch gehabt und er hat mir sogenante Türen geöffnet. Er kennt Micha seit seinem 2.5 Lebensjahr, hat die ganze Familie schon (außer Micha) beerdigt. Nun begleitet er auch ihn/uns. Allerdings ist er ab Ende nächster Woche für 2 Wochen nicht da - und schon ist meine Angst wieder da das es nicht so wird wie Micha es gewünscht hat.
Ich bin nicht in meinem Leben, ich erzähle eine Geschichte von anderen, so kommt es mir vor. Ich habe mal berichtet, seit Micha krank ist habe ich Angst vor jedem 12. des Monats. Da wäre nun der kommende Mittwoch ....... Habt Verständnis für meine wirren Schreibereien
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Gruß Iko nichts und niemand ändert etwas an dem was geschehen ist - nichts und niemand holt dich zurück - nichts und niemand nimmt dich aus meinem Herzen
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#3
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Miteinander reden - es wäre so schön gewesen, wenn er hätte reden können. 2-3 Sätze dann war es wieder vorbei. Mundtrockenheit, Hustenreiz, Schleim.
Nein, wir konnten nicht reden aber es ist alles gesagt, was wichtig war. Ich habe noch einiges was ich ihm sagen möchte und das werde ich machen. Ja - reden wäre schön gewesen.
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Gruß Iko nichts und niemand ändert etwas an dem was geschehen ist - nichts und niemand holt dich zurück - nichts und niemand nimmt dich aus meinem Herzen
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#4
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Liebe Iko,
wie gut, dass der Pfarrer mit dir gesprochen hat. Ich finde deine Schreibereien nicht verwirrt. Und dieses neben sich stehen kenne ich auch. Ich glaube das hat etwas mit dem Adrenalin zu tun. Als mein Vater starb hatten wir 4 Tage Zeit, um uns von ihm zu verabschieden. Wir waren 24 Stunden bei ihm im Krankenhaus und ich hatte Nachtwache. Er konnte auch nicht reden, nur die Hand drücken. Dennoch war Verständigung möglich. Ich wünsche dir auch Vertrauen liebe Iko Vertrauen in dich selbst und in die Kraft, die über dem Leben steht. Liebe Grüße Conny |
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#5
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liebe iko
gut, daß der pfarrer da war...und du zulassen konntest daß türen sich öffnen. natürlich hast du angst, das ist vor schwierigen wegstrecken immer so...und angst macht sich oft an äußerlichkeiten (wie datum) fest. ich denke auch daß du nichts falsch gemacht hast. aus der traumaforschung weiss man, daß menschen bei/nach lebensbedrohlichen ereignissen nach dem suchen, was sie falsch gemacht haben (könnten)...sogar kinder die misshandelt werden suchen die schuld bei sich. das hat damit zu tun, daß man dann meint, man hätte etwas verhindern können. und schuldgefühle sind tatsächlich leichter auszuhalten als das gefühl, ohnmächtig zu sein und NICHTS tun zu können. grüße von mahanuala
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once you have tasted filght,
you will walk the earth with your eyes ![]() turned skyward for there you have been and there you want to return leonardo da vinci |
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#6
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Liebe Iko,
ich verabschiede mich für heute und gehe ins Bett. Ich bete darum, dass die Angst der Liebe weicht. Und wenn du morgen zu Micha fährst, mögen Engel dich tragen und dich führen. Ich wünsche euch wunderschöne tiefe und liebevolle Augenblicke. Und ich wünsche dir, dass sich das Paradies über dem Regenbogen zeigt, damit du deinen Micha gut aufgehoben weisst. Gute Nacht du Liebe, tapfere Frau und schlaf gut Alles Liebe für euch Conny |
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#7
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Guten Morgen,
ich habe schlecht geschlafen. Die Nachtschwester sagte am Telefon, das Schatzi nach der letzten Spritze gut geschlafen hätte. Auch die Verschleimung war heute nicht so schlimm. Besserung? Alle haben sich doch getäuscht ja? Das waren nur ein paar schlimme Tage und es wird alles wieder gut ja? Er kann es doch noch schaffen, er ist doch so tapfer, so stark. Soviele Träume warten noch, so viele Wünsche müssen noch erfüllt werden. Es muss alles wieder gut werden - ich frage ihn wie wir es schaffen können und was er braucht, dann schaffen wir das auch. Ich kann ja meine Arbeit aufgeben und immer da sein, dann kann doch nichts passieren. Ich helfe ihm zu jeder Stunde, zu jeder Zeit, dann wird es gehen.
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Gruß Iko nichts und niemand ändert etwas an dem was geschehen ist - nichts und niemand holt dich zurück - nichts und niemand nimmt dich aus meinem Herzen
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