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#1
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@mav ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass die neue Therapie deinem Papa hilft und dass es ihm bald besser geht. Er kann sich glücklich schätzen dich mit deiner positiven Einstellung an seiner Seite zu haben.
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#2
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So, nun ist es mal wieder soweit. Letztes Jahr August waren wir bei meinem Papa schon kurz vor dem Abschied nehmen, doch er hatte sich wieder aufgerappelt. Zwar nicht richtig aber so einigermaßen.
Und nun liegt er wieder seit 1 Wocher total geschwächt (an selbstständiges laufen ist nicht zu denken) schmerzen hat er und muss ständig zur Dialyse. Wie lange es noch geht wissen wir nicht und die Ärzte natürlich auch nicht. Es tut so weh ihn so "leiden" zu sehen, wenn man an den lebenslustigen Menschen denkt der er früher einmal war. Wie es ihm wirklich geht sagt er nicht, aber wir denken uns den Teil dazu. Er hat Angst Mama alleine zu lassen, da er denkt das sie alleine nicht zurecht kommen wird. Ich habe solche Angst vor dem Zeitpunkt wirklich von ihm abschied nehmen zu müssen und hoffe so sehr das er seinen Enkel (August 2010) noch kennenlernen darf. In mir ist das totale Chaos ausgebrochen, ich versuche stark zu sein für meine Mutter, meine kleine Tochter, für mein ungeborenes, aber ich weiß nicht wie lange ich das noch durchhalten kann. Danke fürs zuhören! Ich wollte noch mehr schreiben, aber im Moment bin ich leer. Kennt ihr dieses Gefühl von totaler leere und machtlosigkeit??? Vielen Dank! |
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#3
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Ja ich kenne das Gefühl. Geht mir seit Dezember, als wir bei meinem Mann die Diagnosse bekommen haben, genau so . Dieses Gefühl zwischen Hoffnung und totaler Verzweiflung. Und trotzdem müssen wir versuchen stark zu bleiben und unserem kranken zeigen dass wenn es wirklich so weit ist, er sich keine Sorgen machen muss. Ich wünsche dir, dass dein Papa es doch noch schaft dein Kind kennen zu lernen. Und denk immer daran, du bist nicht alleine.
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#4
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Hat jemand von Euch eine Idee, was man gegen Appetitlosigkeit unternehmen könnte? Mein Vater ist seit ein paar Wochen nicht mehr so richtig, immer nur sehr wenig, und meine Mutter "kämpft" quasi täglich um jedes Essen. Die durchgeführten CHTs haben wohl seinen Geschmackssinn ziemlich verdorben, der einzige Grund ist das vermutlich aber nicht. Ob die Gründe eher im Psychischen liegen, in den fortegschrittenen Metastasen oder in den regelmäßig eingenommenen Schmerzmitteln sei mal dahingestellt.
Für Vorschläge wäre ich wirklich dankbar, das Thema ist zur Zeit unser größtes Problem (abgesehen von den Leberschmerzen...) |
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#5
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Hallo Mav,
das Problem ist, dass nicht wirklich viel den Appetit anregt, da der Körper kein Hunger hat. Nach dieser Therapie leiden die Geschmacksnerven, an der Psyche liegt es nicht. Der Körper/Darm will und kann momentan ebenso nicht viel verdauen, nimmt sich die Ruhe er braucht. Ihr könnt nur immer wieder seine Lieblingsspeisen in kleinen Portionen und allen möglichen Varianten anbieten. Schaut zu, dass er frische Dinge bekommt, wie Naturjoghurt mit Honig z.B., Puddings, oder kräftige Suppen in die ihr Gutes püriert. Leider gibt es da kein Patentrezept und es ist immer schwierig das zu finden, was ihm gerade schmecken könnte.
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Jutta _________________________________________ |
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#6
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Hallo Mav,
das kenne ich von meinen Vater. Meine Mutter war stets darum bemüht ihn zum essen zum bewegen, meistens jedoch ohne Erfolg. Seine Antwort war immer das er keinen Appetit hätte und wurde dann immer aggresiver wenn es um das Thema essen ging. Schließlich war es so schwach das der Gang zur Toilette alleine nicht mehr möglich war. Nun ist er knapp 2 Wochen im Krankenhaus und isst nicht viel aber zumindest mehr als zu Hause. Von der Schwester hat er schon seinen Anpfiff bekommen, das wenn er aufstehen möchte er auch was zu sich nehmen muss und siehe da er hat sich über dei Fleischportion gemacht. Ich habe aber das Gefühl das er nur das isst was leicht zu kauen ist und was fast "von alleine" die Speiseröhre runter rutscht. Achtet auf jeden Fall darauf das seine Kräfte nicht schwinden. Viel Glück! |
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#7
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Danke für die Infos. Prinzipiell ist es schon so, dass meine Mutter eigentlich alles kocht, was er will, in der Hoffnung dass er was ist... Es geht halt mal mehr mal weniger gut. Seltsam ist halt, dass er immer sagt dass er essen könnte, wenn er denn etwas schmecken würde...
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