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Alt 06.05.2010, 10:06
Sandra6472 Sandra6472 ist offline
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Registriert seit: 13.06.2007
Beiträge: 71
Standard AW: Selbsthilfegruppe Zungenkarzinom

Hallo miteinander,
melde mich nach meinem 4 tägigen KH-Aufenthalt wieder zurück.
Bei der OP wurde mir ein Zahn saniert, ein Backenzahn gezogen und der Kiefer gedehnt. Meine Mundöffnung betrug vorher 1,8cm und während der OP 2,6cm , dabei ist der Mundwinkel ziemlich eingerissen, so dass ein Stückchen Haut draufgenäht wurde
Es war wie immer etwas chaotisch, die Handeln echt nach dem Motto "Zehn Ärzte, zwanzig Meinungen" und ich finde es echt mühsam jedesmal den ganzen Kram von vorne zu erzählen.
Das Antibiotika bekam ich im KH über die Vene und soll es jetzt noch eine Woche als Saft einnehmen.
Die Anästhesistin im Narkosegespräch fand ich sehr unsensibel, sie meinte, durch meine jetzige Anatomie, sei eine Narkose immer nur über die Nase in einer Klinik möglich. Ich meinte dann, mein Kieferchirug hätte es auch gemacht, aber da hab ich mich nicht getraut. Da sagte sie wie, wollten sie bei dem Sterben ??????? Sie findet es viel zu gefährlich und für die Zukunft benötige ich einen Notfallausweis.

Meine Kieferchirug, war übrigens stinkesauer, dass die den Backenzahn rausgemacht haben, er war laut seinem Röntgenbild noch sanierungswürdig
Leider hatte ich während der OP nicht die Möglichkeit, meine Einwände vorzubringen
Er findet, bei Bestrahlten Patienten sollten die eigenen Zähne so lange wie möglich erhalten werden, er sagt, die waren nur zu faul ihn zu flicken.
Jetzt warten wir eine Weile zu, dann macht er sich Gedanken über Zahnersatz. Dann fängt der ganze Käse wieder von vorne an erschwerte Mundöffnung, Narkose..............
Na, ja ich bin trotzdem froh, dass ich jetzt schließlich seit Aug 04 (da war die große OP + Radiochemo) von Karies verschont wurde, das was ich im Mund an Füllungen habe, sind Teenagersünden.

Mein CT das am Tag vor der OP gemacht wurde war unaufällig

Aber was jammer ich rum, ich muss immer an Elisa mit ihren 18 gezogenen Zähnen denken.

Allen anderen, die gerade Sorgen mit ihren Angehörigen haben, wünsche ich viel Kraft.

Grüße aus dem verregneten Allgäu von Sandra
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