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  #1  
Alt 31.07.2010, 20:34
gottfried gottfried ist offline
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Registriert seit: 23.06.2010
Beiträge: 9
Standard AW: Gallenblasentumor- meine Mutter

Ja, wir leiden alle es bricht mir fast das herz meine mama so traurig, klein und gebrochen im Krankenhaus zu sehen
Euch einstweilen alles liebe, ich halte euch auf jeden fall am laufenden.
andrea[/QUOTE]

Hallo,
ich kann deine Gefühle nachvollziehen. Bei meinem Vater war das vor ca. 5 Wochen genauso!
Auch ich bin heute noch tief berührt, meinen Vater im Krankenhaus so zu sehen. Mit einem Gesichtsausdruck der mehr fragend und verunsichert erscheint (ich hab gottseidank täglich ein oder zwei fotos gemacht-für mich als persönliche erinnerung) und ich war verzweifelt weil ich wusste, dass ich ihm nicht helfen kann.
Es ist dies wirklich eine sehr schwierige Situation und ich habs bis heute auch nicht verkraftet aber ich kann dir nur empfehlen, verbringe jede Minute mit deiner Mutter, solange du sie noch hast, sprich mit ihr, über alles denn nachher ist es zu spät, viel zu spät. Ich wünsche deiner Mutter dass sie eine Chance hat die Krankheit zu besiegen oder hinauszuzögern und dir alles Gute, wenn du mich brauchst für Erfahrungsberichte oder Informationen, sag mir einfach bescheid.
Ich bete für Euch!
Liebe Grüße!
Gottfried
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  #2  
Alt 08.11.2010, 15:59
smuek smuek ist offline
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Registriert seit: 01.12.2009
Beiträge: 124
Standard AW: Gallenblasentumor- meine Mutter

News auch wieder von uns:
Meine Mutter hatte ja wieder Kontroll CT (Ursprungsdiagnose Gallenblasenkarzinom, Gallenblasenentfernung, 3 Chemos mit Platinsalzen, Leberresektion) - alles unverändert.
Keine Auffälligkeiten.
Vielleicht auch ein positives Zeichen für andere. Meine mutter hatte wahrlich keine tolle Prognose aber derzeit ist alles okay und es schaut sehr sehr gut aus.
Euch allen alles Liebe!
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  #3  
Alt 10.11.2010, 00:03
sonja1973 sonja1973 ist offline
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Beiträge: 53
Standard AW: Gallenblasentumor- meine Mutter

Hallo Andrea
ja, da hast du recht; es tut gut auch mal was positives zu lesen bei dieser Erkrankung. Weiterhin alles Gute für deine Mutter und die ganze Familie.
Bei uns ist es momentan eher bescheiden , mein Mann (41) hat nach der Whippel-OP und Nierenresektion jetzt befallene Lymphknoten und im Moment hauen ihn die Chemos und die starken Schmerzmittel total um.
Aber ich will die Hoffnung nicht aufgeben..
lg
sonja
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  #4  
Alt 12.11.2010, 19:48
smuek smuek ist offline
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Beiträge: 124
Standard AW: Gallenblasentumor- meine Mutter

Hallo,
danke für deine antwort - ich lese immer mal wieder bei Dir mit. Es ist einfach ein Jammer was diese krankheit anrichten kann.
Ich weiss gar nicht was ich schreiben soll - ich denke an Euch und es tut mir einfach wahnsinnig leid dass Dein Mann noch dazu so jung sowas mitmachen muss
Ganz liebe Grüße!
andrea
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  #5  
Alt 12.11.2010, 21:05
Magra59 Magra59 ist offline
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Standard AW: Gallenblasentumor- meine Mutter

Liebe Sonja

Nierenresektion? Ich glaube das habe ich bisher noch nicht gehört dass nach einer Whipple OP eine Niere entfernt werden musste. Aber mit nur einer Niere müsste es doch eigentlich auch gehen. Wo liegen denn die Schmerzen welche dein Mann nun hat? Kommen die aus der OP Gegend oder irgendwo ander her? Welche Schmerzmittel muss er nehmen und welche Chemo bekommt er?

Bei mir sind ja auch Lymphknoten befallen (die vor der Lunge). Ebenfalls Metas in der Leber und beiden Lungen. Bei der Entfernung des Primärtumors wurde auch rund 50% der Leber resektiert. Allerdings habe ich bisher - Gott sei Dank! - noch keinerlei Schmerzen. Nirgends!

Ich drück euch ganz dolle die Daumen dass sich die Chemo positiv auswirkt.

Lieber Gruss
Manfred
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  #6  
Alt 13.11.2010, 04:47
sonja1973 sonja1973 ist offline
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Beiträge: 53
Standard AW: Gallenblasentumor- meine Mutter

Hallo Manfred,
leider war es bei meinem Mann so, das er knapp 1jahr nach der whippel-op die Niere entfernt bekam wg. Metastasen vom gallengangkrebs.Er nimmt seitdem Palladon und Novalgin wg den Schmerzen(Op-Bereich und Verwachsungen, bei der 2 Op wurde einiges an Verwachsungen gelöst) und ist meistens total benommen von den Mitteln.Wir bzw. er hat seit der ersten OP keine Zeit gehabt sich zu erholen, nach der Op war es eine 3monatige Chemo, danach fingen die Schmerzen in der Nierengegend an, diverse KHaufenthalte bis man dann feststelle , was es ist. Schlaflose Nächte trotz AD mit beruhigender Wirkung und und... Sein Allgemeinzustand und Immunsystem sind total schwach. Gestern musste ich ihn wieder ins KH bringen, da er die Nacht zuvor und am Morgen nur erbrochen hatte. Gott sei dank habe ich das gemacht denn 24h später, wäre es zu spät gewesen. Er bekommt als Chemo "nur" Gemzar , was anderes würde ihn umbringen lt. Aussage der Ärztin.Ein großer Tumor hat sich verkleinert, 5 neue sind enstanden-die Ärzte sehen auch keinen Sinn mehr in der Chemo, denn sie schadet ihm mehr als das sie hilft..Jetzt haben sie ihm das Hospiz vorgeschlagen und er möchte das so machen, er hat die Hoffnung, das er sich da erholen kann(wir haben 3kinder, davon ein kleines mädchen von 1,5jahren und die kennt keine ruhe) und die chemo weitermachen.so sieht es im moment bei uns aus und ich kann mich nicht damit abfinden, das es das gewesen sein soll..gestern hat unser Großer (10) geweint und hat Angst um seinen Papa und der Kleine(8) macht sich sorgen weil ich nur geweint habe..zum glück habe ich liebe Freunde und Eltern, die uns von Anfang an unterstützen und beistehen in dieser Situation..alleine wäre das auch nicht zu schaffen.

Das ist echt gut , dass du keine Schmerzen hast, denn dann wäre es echt schwer so eine besch.... Chemo auszuhalten. Bist du denn einigermaßen fit und wie geht es deiner Frau?
liebe grüße sonja

Hallo Andrea,
danke für deine lieben Worte und deiner Mutter alles , alles Gute!!
liebe grüße sonja
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  #7  
Alt 13.11.2010, 08:21
Magra59 Magra59 ist offline
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Registriert seit: 24.08.2009
Ort: Horgen / Schweiz
Beiträge: 124
Standard AW: Gallenblasentumor- meine Mutter

Liebe Sonja

phuhh...das klingt ja wirklich nicht gerade positiv und die Schmerzmittel sind schon richtige Kracher. Aber nochmals, sind denn beide Nieren betroffen? Wurde eine Niere komplett entfernt?

Die Situation ist natürlich nicht nur für deinen Mann schlimm, sondern ganz besonders auch für dich und für deine Kinder. Als ich 10 Jahre alt war wurde mein Vater krank. Schwere Herzinfarkte, Lungenembolien, Hirnschlag und dann auch noch Hautkrebs. Er hat kaum etwas ausgelassen. Für mich war das als Kind eine schwierige Zeit obwohl ich schon verstehen konnte was da passiert. Es ist gut das du Unterstützung von Familie und Freunden hast. Auch du hast nur eine bestimmte Energie zur Verfügung, auch du brauchst einmal Zeit zum Durchatmen. Ein Aufenthalt in einem Hospiz würde dir vielleicht auch etwas Zeit dafür verschaffen. Allerdings hat "Hospiz" für mich einen etwas negativen Beigeschmack. Ich würde lieber von einer aufbauenden Kur sprechen.

Fit würde ich mich nicht gerade bezeichnen, ich bin schon etwas schwächer als auch schon. Aber grundsätzlich geht es mir nicht schlecht. Die Chemo mit Eloxatin und Gemzar zehrt an meinen Kräften. Da wir in der Halbzeit der Chemo die Medikation angepasst haben, muss ich zu den 4 Zyklen mit Eloxatin und Xeloda nochmals eine komplette Chemorunde (8 Zyklen) mit Eloxatin und Gemzar anhängen. Insgesamt also 12 Zyklen. Ich bin jetzt im 10. Zyklus. Es hilft mir auch dass ich - zu 50% - arbeiten kann. Mein Arbeitgeber ist da sehr untersützend. Ich kann das meiste von zu Hause aus machen und gehe nur für wichtige Sitzungen ins Büro.

Meiner Frau geht es soweit auch ganz gut. Sie leidet natürlich auch unter der Situation ist aber zumindest mir gegenüber sehr stark und gibt mir wichtigen Halt. Das grosse Problem ist nicht zu wissen wie lange das alles noch dauert.

Ich wünsche euch allen von Herzen alles Gute! Möglichst wenig Schmerzen - körperliche genauso wie seelische !

Liebe Grüsse
Manfred
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