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  #826  
Alt 01.06.2004, 20:20
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Standard Erfahrungsaustausch, Teil 2

Liebe LEMONA,
ich hätte nicht so schnell mit einer Antwort gerechnet. Danke !
Ich hatte schnell bei meiner Bea nachgefragt, sie hatte einen sogenannten G 2 Tumor. Ihr wurde ein PET angeboten, falls irgendwelche Ergebnisse einen unklaren Beund ergeben würden, oder der Tumormarker steigen würde. Sie ist in der Charite in Behandlung und fühlt sich dort hervorragend aufgehoben.
Ich hoffe ich verwechsele nicht irgendwelche medizinischen Fachbegriffe, weil ich ja nicht direkt Betroffene bin.
Aber auch ihr behandelnder Professor sagte ihr, bei ihm seien Frauen in der Nachsorge, die den Eierstockkrebs schon ohne Rückfall länger wie 10 Jahre überlebt hätten und bis heute völlig gesund seien. Dies sei zwar nicht an der Tagesordnung aber er könne sie auch mit diesen Frauen in Kontakt bringen, wenn es ihr psychisch helfen würde.
Tschüss bis Bald
Sandra
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  #827  
Alt 02.06.2004, 06:56
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Standard Erfahrungsaustausch, Teil 2

Hallo Sandra,
willkommen bei uns im Erfahrungsautausch, es ist schön, dass du dich für deine Schwester schlau machst.
Wenn du ein bisschen im Erfahrungsaustausch stöberst, wirst du sehr viele Berichte von Rezidiven finden. Lass dich davon nicht abschrecken! Das kommt auch davon, dass man wesentlich weniger schreibt, solange es einem gut geht. Ich hatte 3c und bin zur Zeit sehr schreibflaul. Im Mai hatte ich meine 1-Jahresuntersuchung und ich bin vorerst einmal froh, dass wieder ein halbwegs normaler Tagesrhytmus eingekehrt ist. Der Erfahrungsaustausch mit Betroffenen und Angehörigen hat mir im letzten Jahr sehr geholfen und hat mir enormen Mut gemacht. Trotz meiner derzeitigen Schreibfaulheit lese ich noch regelmäßig mit.
Es ist super, dass der behandelnde Professor deiner Schwester so großen Mut macht, meine Doc´s sind da wesentlich nüchterner und meinen immer. "Abwarten"! Ich habe meine Motivation hier im KK gefunden.
Liebe Grüße und bis bald
Margit B.
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  #828  
Alt 02.06.2004, 23:07
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Standard chemo vor op

hallo,
zunächst einmal danke für die vielen tollen beiträge und viel mut und kraft für das leben...
meine mutter ist an einem ovarialtumor erkrankt (vermutlich stadium 3? es sind metastasen im bauchraum vorhanden die aufgrund der ascites verbreitet wurden. die organe wie leber, milz, bauchspeicheldrüse (lt. ultraschall) und die knochen sind nicht befallen. da der tumor, wie per bauchspiegelung festgestellt wurde, mit dem umliegenden "gewebe" verbacken ist und/oder verwachsungen bestehen, soll zunächst eine chemotherapie eingeleitet werden und dann erst soll die op stattfinden, um durch die verkleinerung des primärtumors dann mögichst viel von dem tumor zu entfernen. ist diese vorgehensweise in bestimmten fällen ratsam? ich las größtenteils, dass zunächst operiert wird, und bin mir nun unsicher, ob das alles so richtig ist. ich möchte noch dazu sagen, dass wir dabei sind eine unterstützende therapie mit mistel, hochdosierten vitaminen und evtl. wobe-mugos einzuleiten.
danke im voraus für antworten
prickel
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  #829  
Alt 03.06.2004, 16:01
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Standard Erfahrungsaustausch, Teil 2

Bezüglich meiner zuvor gestellten Frage, hatte ich mich ja an die von Tina empfohlene Stelle www.pet-ct.org gewandt. Bereits heute habe ich eine Antwort erhalten. Mein Arzt hat wohl doch recht. Die Antwort habe ich in den Thread PET kopiert, da passt sie thematisch besser hin. Ihr findet sie hier: http://www.krebs-kompass.org/Forum/s...rom=1086270591
Gruß Lemona
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  #830  
Alt 04.06.2004, 00:09
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Standard Erfahrungsaustausch, Teil 2

Vielen Dank für die wertvollen Tipps, ich bin überwältigt wie sehr einem das Medium Internet in solchen Zeiten Hilfestellung leisten kann.
Die Anmerkung zur Misteltherapie während der Chemo sind sehr interessant, werde wir mal mit dem Arzt besprechen.
Nach heutiger Apsprache wird Sie nun als Unterstützung Selenase Trinkampullen und nicht so hoch dosierte Vitamine i.v. erhalten. Ich hoffe, dass die Nebenwirkungen dadurch etwas gemindert werden.
Prickel
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  #831  
Alt 06.06.2004, 19:35
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Standard Erfahrungsaustausch, Teil 2

Liebe Brigitte,
ich wünsch dir für deine Behandlung alles Gute und drück dir die Daumen, dass alles planmäßig abläuft und die Nebenwirkungen gering bleiben!
Liebe Grüße
Margit B.
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  #832  
Alt 06.06.2004, 19:38
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Standard Erfahrungsaustausch, Teil 2

Hallo,
ich hätte da mal eine Frage. Kennt jemand IPT? Das ist eine Vorgehensweise, bei der man nur wenig Chemo benötigt, welche dann zusammen mit Insulin verabreicht wird. Vielleicht kann mir jemand weiterhelfen, ob diese Methode auch schon hier in Deutschland angewendet wird. Denn bis jetzt gibt es nur eine Klinik in Wien und eine Ärztin in München, die diese Methode kennen.
Vielen Dank!
Simone
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  #833  
Alt 07.06.2004, 11:30
Ute_G Ute_G ist offline
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Beiträge: 68
Standard Erfahrungsaustausch, Teil 2 - niedrige Leukos

Liebe Tina,
mir (und anderen Patienten) wurde letztes Jahr in der BioMed-Klinik Bergzabern für die Zeit zwischen den Chemozyklen das Präparat "Hypnorex" empfohlen und vom Frauenarzt auch verschrieben. Es enthält Lithium, daß eigentlich zur Behandlung von Depressionen eingesetzt wird. Es hat aber die "Nebenwirkung", die Leukos zu erhöhen und ist auch sonst gut verträglich. Ich würde bei den Ärzten mal nachfragen, ob Du es nehmen darfst.
Liebe Grüße
Ute
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  #834  
Alt 08.06.2004, 12:24
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Standard Erfahrungsaustausch, Teil 2

Hallo alle zusammen,
ich melde mich mal wieder, weil meine Mama inzwischen in Hammelburg angekommen ist.
Die OP ist für morgen geplant.
Meine Mutter ist jetzt sehr deprimiert, da Dr. Müller gleich eine Stelle für einen künstlichen Darmausgang eingezeichnet hat.
Die Wahrscheinlichkeit sei 1:20!
Hat von Euch jemand Erfahrungen damit und ist auch in Hammelburg in Behandlung?
Ich habe Angst was jetzt noch alles auf uns zukommt.
Liebe Grüße
Anja
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  #835  
Alt 08.06.2004, 16:24
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Standard Erfahrungsaustausch, Teil 2

Hallo Anja,
ich kann gut verstehen, dass deine Mama wegen der Möglichkeit eines künstlichen Darmausgangs deprimiert ist. Aber ich denke, das ist das kleinere Übel. Wichtig ist doch, dass ihr geholfen wird. Welches Stoma steht denn zur Debatte, Dick- oder Dünndarm?

Seit ca. 1 1/2 Jahren bin ich bei Dr. Müller in Hammelburg in Behandlung und hatte fünf Monate ein Dickdarm-Stoma. Auch mich hat die Tatsache, mit so einem "Ding" leben zu müssen, zunächst "umgehauen". Aber zu meinem Erstaunen war das dann gar nicht so schlimm. Mit der Versorgung und Pflege bin ich sofort klargekommen, obwohl im Krankenhaus ziemliche Schwierigkeiten aufgetreten waren. Im April wurde mein künstlicher Darmausgang wieder zurückverlegt (ist nur eine kleine OP). Seitdem klappt wieder alles wie vorher ;-)

Falls du noch Fragen hast, melde dich wieder! Ich wünsche deiner Mama für die OP morgen alles, alles Gute!

Liebe Grüsse
Anita
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  #836  
Alt 09.06.2004, 08:14
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Standard Erfahrungsaustausch, Teil 2

Danke, Anita
Ich melde mich mal, wenn ich Näheres weiß.
Anja
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  #837  
Alt 10.06.2004, 20:14
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Standard Erfahrungsaustausch, Teil 2

Da ihr hier gerade über frühe Symptome bei Eierstockkrebs schreibt, habe ich doch gleich mal eine Frage dazu. Bei mir wurde der Eierstockkrebs ja bei einer Vorsorgeuntersuchung zum Glück relativ früh erkannt. Ich war also eigentlich Beschwerdefrei. Ich schreibe eigentlich, denn ich 'leide' schon lange unter Blähungen. Es ist nicht so, dass ich einen angeschwollenen Bauch oder Druckgefühl hätte, sondern ich habe fast ständig Luft im Darm, die aber auch problemlos entweicht. Wenn ich lese, dass Blähungen typisch sind, dann mache ich mir natürlich Gedanken, ob 'meine' Blähungen vielleicht auch damit zu tun haben. Aber bei der OP wurde ja nichts weiter gefunden, auch nicht am Darm. Der Tumor wurde entfernt und Blähungen habe ich nach wie vor. Außerdem dachte ich, bei Eierstockkrebs wäre das Völlegefühl auf den relativ großen Tumor zurückzuführen. Wie ist das eigentlich?
Tschau Lemona
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  #838  
Alt 11.06.2004, 08:34
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Standard Erfahrungsaustausch, Teil 2

Hallo,
wollte mich mal kurz melden.
Meine Mama hat die OP jetzt hinter sich, liegt aber noch auf Intensiv.
Ich konnte Dr. Müller kurz nach der OP telef. sprechen(fand ich super nett-welcher Azrt macht das schon)
Sie mussten Teile des Dünndarms und des Dickdarms entfernen, außerdem waren wieder kleine Herde auf dem Bauchfell.
Das Stoma musste gelegt werden, jedoch nur zur Entlastung, wie Dr. Müller sagte- es kann also kurzfristig wieder zurückgelegt werden.
Auch damit hat meine Mama sich jetzt abgefunden.
Wir hoffen, dass die Chemo anschlägt, es jetzt bergauf geht und man vielleicht einen Stillstand für die nächsten Jahre erreichen kann.
Danke für Eure Unterstützung
Anja
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  #839  
Alt 11.06.2004, 21:00
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Standard Erfahrungsaustausch, Teil 2

Danke für eure Meinungen. Ja, ich denke eigentlich auch, dass die Blähungen nicht mit dem Krebs zusammenhängen, aber man weiß ja nie und macht sich so seine Gedanken.
Grüße an alle
Lemona
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  #840  
Alt 15.06.2004, 10:21
Carmen M.
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Standard Erfahrungsaustausch, Teil 2

Hallo Ute!
Hört sich sehr gut an mit dem "zerfallenden Gewebe". Möge es weiterhin fleißigst zerfallen!!!
Herzlichen Glückwunsch!!!

Alles Liebe & Gute an alle
Carmen
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