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  #2041  
Alt 10.05.2008, 08:44
Derya Derya ist offline
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Standard AW: Rippenfellkrebs

Hallo,

weiss jemand, was man gegen einen tumorbedingten Schluckauf machen kann??
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  #2042  
Alt 14.05.2008, 19:02
kiana kiana ist offline
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Standard AW: Rippenfellkrebs

Hallo zusammen,

die Stunde der Wahrheit rückt näher,morgen muss mein Papa wieder ins Krankenhaus, zum MRT usw. Wir wissen gar nicht genau, was alles gemacht wird, wir wissen nur, dass er über Nacht bleiben muss. Drückt uns bitte die Daumen, dass das Ergebnis in Ordnung ist und wenigstens ein paar Monate Pause mit der Chemo gemacht werden kann.
@Sabrina:
Fühl dich ganz fest gedrückt. Es ist wirklich eine schei.. Krankheit, aber was bleibt uns und unseren Angehörigen anderes übrig, als zu kämpfen? Verliert nicht den Mut.

LG
Kiana
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  #2043  
Alt 14.05.2008, 21:29
Benutzerbild von Koepifisch
Koepifisch Koepifisch ist offline
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Standard AW: Rippenfellkrebs

hallo Kiana...

ich drücke Euch allen ganz fest die Daumen...
__________________
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  #2044  
Alt 16.05.2008, 17:39
kiana kiana ist offline
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Standard AW: Rippenfellkrebs

Hallo zusammen,

mein Papa ist heute wieder aus dem KKH nach Hause gekommen. Er hat jetzt erst mal eine Pause bei der Chemo . Ende Juli muss er wieder hin zum nächsten CT, dann wird es eventuell weitergehen. Wenigstens hat er nun eine Pause und kann sich erholen und im Juli noch mit uns in Urlaub fahren.
Danke an alle, die uns die Daumen gedrückt haben.

LG und ein schönes WE
Kiana
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  #2045  
Alt 17.05.2008, 14:31
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simmi60 simmi60 ist offline
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Standard AW: Rippenfellkrebs

hallo kiana,
ich wünsche euch alles alles gute und erholt euch im urlaub und unternehmt zusammen so viel wie nur möglich ist......
nutzt die zeit und erzählt euch viel........
habt euch lieb und sagt es euch so oft es geht......
ich denke an euch und schließ euch in meine gebete ein
und wünsch euch viel kraft und möge alles gut werden!!
viele liebe umarmungen
aus salzburg
von
karin
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  #2046  
Alt 20.05.2008, 12:04
kiana kiana ist offline
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Beiträge: 129
Standard AW: Rippenfellkrebs

Hallo Karin,

vielen Dank für deine lieben Worte. Ich versuche den Kindern so viel Zeit mit ihrem Opa zu ermöglichen (natürlich auch umgekehrt ), wie wir es schaffen. Auf den Urlaub freut sich mein Papa schon sehr, er kennt die französische Atlantikküste noch nicht. Wir werden versuchen, diese Zeit sehr intensiv zu nutzen, denn wir wissen noch nicht,wie es dann weitergeht. Direkt nach dem Urlaub steht die nächste Untersuchung (nächste Chemo?) an.

LG
Kiana
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  #2047  
Alt 22.05.2008, 02:14
Rolf_Rgbg Rolf_Rgbg ist offline
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Beiträge: 61
Standard AW: Rippenfellkrebs

Hallo, ihr Lieben hier im Forum. Nachdem ich nun mehr als ein Vierteljahr sozusagen aus dem Verkehr gezogen war, möchte ich mich nun zurückmelden.

Ein bisschen habt ihr ja schon von meiner lieben Tochter Alicia erfahren, die sich zwischenzeitlich ja auch in diesem Forum angemeldet hat und während meiner Abwesenheit ein wenig über meine Zeit im Krankenhaus berichtet hat.

Es ist unendlich schwer, lesen zu müssen, was in den letzten Monaten wieder so passiert ist.
Manchmal hätte ich mir gewünscht, dieses Forum nie gefunden zu haben, denn das Leid, dass man hier erfährt, bringt doch immer wieder feuchte Augen. Besonders dann, wenn man selbst betroffen ist, steckt man das nicht so ohne weiteres weg. Trotzdem bin ich sehr gerne hier in diesem Forum, weil ich mit meinen sehr leidlich Erfahrungen anderen Menschen vielleicht helfen kann.

@ Hans H. – Dir muss ich unendliche Kraft bezeugen, weil auch du als Betroffener den Weg in dieses Forum gefunden hast. Viele von uns gibt es ja nicht, was ich aber als ganz normal ansehe. Über dieses Scheiß Pleuramesotheliom in einem Forum schreiben zu können, erfordert sehr viel Mut und Kraft.

Sieben Wochen war ich nun um Krankenhaus und danach fünf Wochen auf Reha in Ansbach, Mittelfranken. Die nächsten 6 – 7 Wochen werde ich mich in der Strahlentherapie (28-32 Bestrahlungen) befinden. Und wenn das dann endlich vorbei ist, dann ist auch schon der Sommer wieder angefangen. Es ist ein Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht.

Eigentlich sollte die Strahlentherapie am nächsten Dienstag losgehen. Heute habe ich aber erfahren, dass ich mich umgehend nochmals beim Chefarzt vorstellen muss, und zur höchsten Präzisionsberechnung in einer Vakuummatratze mit weiteren Hilfsmitteln gelagert werden muss. Keine Ahnung, was das wieder bedeutet. Seit dem 31.10.2007 scheinen sie im Krankenhaus Barmherzige Brüder in Regensburg wohl wirklich nichts auszulassen, um mich von diesem Dreckskrebs heilen zu können.

Nun kurz zur großen Oparation:
Sie dauerte 10 Stunden. Ein Vergnügen war das wahrlich nicht. Niemand, der es nicht persönlich durchlebt hat, kann sich im entferntesten ein Bild darüber machen, was ein Mensch durchzustehen hat, wenn bei dieser grausamen Diagnose noch eine OP durchgeführt werden kann. Hier und jetzt darüber zu berichten, wäre viel zu aufwändig. Das wäre ein halbes Buch. Auf Nachfragen gebe natürlich gerne Auskunft.

Natürlich bin ich dennoch sehr froh, dass die Operation gemacht werden konnte. Auch wenn ich die 6 Wochen danach freiwillig wohl kaum ein zweites Mal erleben möchte. So ca. 2 – 3 Wochen gehen mir aus dieser Zeit komplett ab. Es ist so, als hatte es sie nie gegeben!!!

Die Anschluss-Reha hat mich wieder auf die Beine gestellt. Ich bin Gott sei Dank seit dem ersten Tag nach der OP bis auf wenige Momente schmerzfrei, muss keine Medikamente nehmen und bin wieder halbwegs gut zu Fuß. Die Luft ist gelegentlich leider „ein bisschen dünn“. Na ja, dafür gab es in der Arbeit früher gelegentlich mal „dicke Luft“. Sportlich gesehen sehe ich das als gerechten Ausgleich an und halte an meinem Leitspruch fest: „Ich lasse mich nicht unterkriegen“. Und arbeiten gehe ich ganz bestimmt wieder!

Viele Grüße aus Bayern.

Rolf
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  #2048  
Alt 22.05.2008, 10:37
Benutzerbild von Koepifisch
Koepifisch Koepifisch ist offline
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Daumen hoch OP vorbei ...

Hallo Rolf,

danke für Deinen ausführlichen Bericht. Bei Dir finde ich viele Parallelen zu dem Verlauf bei meinem Mann. Seine knapp 10-stündige OP ist mittlerweile 8 Wochen her und er hat heute die 13. Bestrahlung weg. Auch wir sind trotz allem sehr froh, diese OP gemacht haben zu lassen.

Die präzise Berechnung der Strahlungspunkte mit Vakuummatratze hat mein Mann auch hinter sich gebracht. Zuerst bevor es losging und nun am letzten Montag nach der 1. Woche. damit wollen sie vermeiden, das Fremdgewebe durch die Bestrahlung zerstört wird. Denn es werden nach OP doch einige Verschiebungen stattfinden. Bei meinem Mann hat sich der Magen und auch die linke Niere schon nach oben verschoben.

Gestern war nochmal jemand von der BG bei uns. Er hat uns den weiteren Weg erklärt, bis April 2009 bekommt mein Mann nun Verletzengeld von dort und anschließend wird er 100% Rente bekommen. Er wird nicht mehr arbeiten gehen, das mit der *dicken* und *dünnen* Luft fand er super beschrieben, so ist es ihm auch ergangen. Ich soll Dich unbekannterweise ebenfalls sehr herzlich grüßen...

liebe Grüße aus Duisburg Marie-Luise
__________________
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  #2049  
Alt 22.05.2008, 10:45
Hans H. Hans H. ist offline
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Beiträge: 44
Standard AW: Rippenfellkrebs

Hallo Rolf !

Ja du hast recht, leider gibt es nur ganz wenige die so wie wir zwei so offen mit dieser scheiß Krankheit umgehn können.
Wir können stolz sein, daß wir so viel Kämpfer - Natur haben und diesen schlimmen Krebs Parole zeigen. Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die bevorstehende Strahlentherapie.Ich bewundere dich, daß du diese Horror - OP so halbwegs gut überstanden hast. Bei mir war ja von Anfang an eine OP nicht möglich, da ich ja immer schon Stadium T3N3Mx hatte. Mein letzter CT Befund vor drei Wochen war schlimm, die Tumore haben sich wieder zunehmend vermehrt und verdickt, zudem sind auch noch bereits mediastinale, darunter auch kontralaterale Lymphknoten befallen. Also diese sechs Zyklen Chemos mit Cisplatin und Alimta haben mir kaum was bewirkt.

Ich mach zur Zeit eine von meiner Klinik in Natters ( Tirol )
und der Klinik in Heidelberg empfohlene Second - Line
Chemotherapie mit Gemciabine und Avastin, hoffen wir, daß diese was bewirkt. Ich bin eh schon froh, daß ich es bereits 11 Monate geschafft habe und ich habe das Gefühl einige Monate steh ich sicher noch durch, ich genieße jeden Tag aufs neue und setz mir immer wieder Ziele die ich noch erreichen will.
So Rolf jetzt wünsch ich dir noch alles gute und Kopf hoch irgendwie werden wir das schon schaffen.
Lg.
Hans
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  #2050  
Alt 22.05.2008, 20:05
Sabrina1978 Sabrina1978 ist offline
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Standard AW: Rippenfellkrebs

Hallo Rolf

schön das du wieder da bist, das du die operation gut überstanden hast und es dir gut geht!

ich wünsche dir für die bestrahlungen alles gute und das du sie wie mein vater ohne große nebenwirkungen überstehst.

ganz liebe grüße aus berlin sabrina
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  #2051  
Alt 22.05.2008, 20:13
Sabrina1978 Sabrina1978 ist offline
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Standard AW: Rippenfellkrebs

hallo alle zusammen

mein vater ist nun wieder aus dem krankenhaus entlassen, er hat noch ein leichtes taubheitsgefühl in der re hand, aber ansonsten hat er keinerlei schmerzen und das ist wirklich erstaunlich.

erstaunlich ist auch wie gut es ihm zur zeit geht, wenn man die letzte diagnose bedenkt.

zur zeit bekommt er bestrahlung er hat schon 7 von insgesamt 10 hinter sich, die er wieder super verkraftet.

das einzige was er hat ist das er total launisch ist, aber das kann man ja wohl verstehen

ich habe jetzt angst, das die metastase im gehirn dafür verantwortlich ist.

liebe grüße sabrina
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  #2052  
Alt 23.05.2008, 13:02
Knipp Knipp ist offline
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Beiträge: 2
Standard AW: Rippenfellkrebs

Hallo an alle,

bin heute zum ersten Mal hier. Bei meinem Vater wurde nach langer Suche vorgestern nun doch ein Mesotheliom festgestellt. Auch eine Chemo wurde schon angesprochen. Unklar ist noch, ob der Tumor streut, schnell oder langsam wächst etc.
Ich habe mir viele Beiträge durchgelesen, manches kapiere ich trotzdem noch nicht, vielleicht könnt ihr mir helfen?
- Chemo kann das Tumorwachstum nur eindämmen, oder? Was ist dann - lebt man mit dem Tumor mit den Einschränkungen, die er eben bringt, oder wie?
- Macht man bei einem fast 67jährigen überhaupt noch eine Chemo?
- Bei einigen Betroffenen hat es offenbar eine OP gegeben - was wurde da genau gemacht? Besteht also doch die Hoffnung auf Heilung? Muss vorher eine Chemo gemacht werden?
- Mein Vater hat bislang keine Schmerzen, nur die Lungenfunktion ist eingeschränkt. Werden Schmerzen kommen? Wodurch?
Es wäre ganz toll, wenn mir jemand antworten könnte, denn im Moment bin ich noch total konfus, schwanke zwischen Heulerei (die Mortalitätsrate und Überlebensstatistiken haben mir gestern den Rest gegeben) und aufgeklärtem Pragmatismus.

Lieben Gruß an alle
Brigitte
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  #2053  
Alt 26.05.2008, 10:28
tomtomtom tomtomtom ist offline
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Registriert seit: 17.05.2008
Beiträge: 5
Standard AW: Rippenfellkrebs

Hallo zusammen,

zunächsteinmal möchte ich mich vorstellen ich bin 30 Jahre alt, verheiratet und Vater von 3 Kindern.

Wie ich leider erfahren habe hatte ich in der Vergangenheit (vor ca. 10 Jahren) recht häufig und intensiv Kontakt mit Asbest.

Mittlerweile habe ich Röntgenbilder meiner Lunge sowie eine CT machen lassen. Es wurden momentan keine Auffälligkeiten entdeckt. Da ich jedoch damit rechnen muss früher oder später an Rippenfellkrebs, Asbestose oder einem pleuralem Mesotheliom zu erkranken, möchte ich mich vorab informieren wie ich richtig Vorsorgen kann, d. h. in welchen Abständen Kontrolluntersuchungen durchgeführt werden sollten.

Je früher ein Tomor erkannt wird desto besser ist er behandelbar, deshalb bitte ich euch mir durch eure Erfahrungen zu helfen.

Bisher bin ich nur auf einen völlig überforderten Hausarzt sowie einen relativ schlecht informierten Facharzt gestossen.

Ich denke momentan kann mir noch relativ geholfen werden durch rechtzeitige Diagnose und schnellstmögliche OP wenn eine der o. g. Krankheiten diagonstiziert wird.

Leider hat mich ein Teil meiner Familie mit den Zukunftsaussichten die ich habe schon aufgegeben aufgrund der schlechten Heilungschancen .....

Ich will nicht aufgeben, bitte unterstützt mich mir geht es momentan wirklich nicht so besonders...

Vielen Dank im Voraus für eure Unterstützung
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  #2054  
Alt 26.05.2008, 13:54
stefanzh stefanzh ist offline
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Standard AW: Rippenfellkrebs

Hallo allerseits

Auch ich habe mich mal wieder hier ins Forum verirrt, nachdem ich doch lange nicht mehr hier war. Leider ist eine längere Abwesenheit hier immer mit unschönen Überraschungen einhergehend.

Rolf: welcome back! Schön, dass Du die OP gut überstanden hast und wieder genug fit bist, selbst zu schreiben. Weiterhin alles erdenklich Gute für die Bestrahlung.

Sabrina1978: Das mit Deinem Vater tut mir unsagbar leid. scheint fast, als würde kein einziger Kelch an ihm vorüber gehen... Ich bin in Gedanken fest bei Euch und hoffe, dass er fortan keine weitere Beschwerden mehr zusätzlich erleiden muss. Halte uns auf dem Laufenden.

Kurz zu meiner Mutter: Es ist in Anbetracht der unschönen Entwicklungen hier fast gemein zu schreiben, aber meiner Mutter geht es den Umständen entsprechend sehr gut. Sie war zwischenzeitlich mal in Gran Canaria in den Ferien (die erste Flugreise: da hatte sie gemischte Empfindungen davor) und spielt auch wieder Golf (allerdings läuft sie den Platz nicht ab, sondern fährt notgedrungen mit dem Wagen, aber sie spielt wenigstens). Ich bin selbst sehr erstaunt darüber, wie gut es ihr geht. Klar, das Druckgefühl im Oberbauch ist weiterhin vorhanden und teilweise auch stöhrend und schmerzhaft, aber verglichen dazu, was ohne OP wohl heute wäre, bin ich voll begeistert. Ich hätte mir niemals träumen lassen, dass sie mit einer Lunge und nach dieser OP und den Komplikationen danach noch Golfspielen wird, Treppensteigen und den Alltag meistern kann (immerhin hütet sie mehrmals pro Woche auch noch Ihre 6 Monate alte Enkelin!). Aber Fakt ist, dass die OP momentan zumindest bei meiner Mutter ein voller Erfolg ist. Ich würde mir so wünsche, dass das auch für Euch und Eure lieben gelten würde.

Wünsche Euch weiterhin alles Gute, viel Zuversicht und Kraft.

Gruss
Stefan
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  #2055  
Alt 26.05.2008, 14:07
stefanzh stefanzh ist offline
Registrierter Benutzer
 
Registriert seit: 19.04.2007
Ort: Zürich (Schweiz)
Beiträge: 178
Standard AW: Rippenfellkrebs

Hallo Brigitte (alias Knipp)

Zu Deinen Fragen:
Chemo: die wird gerne vor der OP gemacht und den Tumor zu schwächen und damit die Streuung durch die OP zu verringern. Andererseits wird sie zur Behinderung des Tumorwachstums und damit zu Lebensverlängerung und Beschwerdenbekämpfung eingesetzt. Der Erfolg ist aber stark vom zellulären Subtyp abhängig und wird von den Patienten unterschiedlich vertragen. Allerdings ist man mit 67 ja ncoh kein Opa/Oma! Ich sehe keinen Grund, weshalb man da nicht auch eine Chemo machen sollte. Die Chemo bringt in gewissen Fällen wirklich eine starke Lebensqualitätsverbesserung mit sich und lohnt sicher den Versuch!
Zur OP: Die ist nur in den seltensten Fällen angezeigt. Ein wirkliches Frühstadium, einwandfreier körperlicher Zustand (mal abgesehen vom Tumor) und ein guter Operateur sind Grundvoraussetzung. Bei der OP wird die befallene Pleura mitsamt der daran haftenden Lunge entfernt, idealerweise noch mitsamt eines Teils des Zwerchfells und des Herzbeutels. Die OP ist aber nicht ganz ungefährlich und schwächt den Körper enorm, weshalb man sicher sein muss, dass der TUmor auf die operierte Seite begrenzt ist. Daneben gibt es noch weitere kleinere OP's, die aber nicht Heilung zur Aussicht haben, sondern Beschwerden lindern sollten (z.B. Verklebung des Pleuraspaltes mit Talkumpulver). Grundsätzlcih bringt einzig die OP Chancen auf eine Heilung, aber fakt ist leider auch, dass auch Jahre nach der OP das Mesotheliom gerne ein Rezitiv bildet. Es besteht zwar eine Heilungschance, aber dennoch werden wie wenigsten wirklich geheilt werden (als geheilt gilt man medizinisch nach 5 Jahren ohne nachweisbarem Tumorwachstum).
Das mit den Schmerzen ist natürlich sehr individuell, denn jeder empfindet das anders. Aber wenn Schmerzen auftreten sollten, dann hat man in der Medizin schon Möglichkeiten, diese zu behandeln oder zumindest zu lindern...

Ich hoffe, Dir damit geholfen zu haben.
Gruss
Stefan
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