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  #16  
Alt 15.02.2007, 22:21
kerstin1 kerstin1 ist offline
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Registriert seit: 31.03.2005
Ort: os
Beiträge: 195
Lächeln AW: Angst mein jetziges Leben zu verlieren

Liebe biljana,

von vielen hier hast du tröstende Worte erhalten und ich kann mich dem nur anschließen.
"Dieser Weg wird kein leichter sein, dieser Weg wird steinig und schwer...." beschreibt den Ist-Zustand bei der Krebsdiagnose. Doch auch du wirst diesen Weg meistern, siehst du vielleicht noch nicht, doch wir "alten" Krebs-Diagnose-Hasen sind dir einen Schritt voraus. Wir haben Ops, Chemos, Bestrahlung usw. schon hinter uns. leicht, leicht ist es nie. Dennoch habe ich mich an viele Prüfungen im Leben erinnert und manchmal auch gedacht, dass ich es nie schaffe. heute bin ich um Erfahrungen und Prüfungen reichen, denn ich habe es geschafft.
Ich selbst bin an Bk mit 26 jahren, dann Bk mit 35 Jahren 2005 erkrankt. Habe immer nach der Geburt meiner Kinder BK bekommen, obwohl ich keinen hormonabhängigen Tumor hatte. Bei meiner BK im Jahre 2005 wusste man nicht, wie oder ob man mir noch helfen konnte, da mein Körper noch so vergiftet war von den Jahren davor. Heute, trotz scheiß(sorry) Prognose haber ich alles wieder über mich ergehen lassen, Chemos, op, Bestrahlung und mein Krebs ist geschrumpft und raus. Heute traut sich keiner mehr bei mir von Heilung zu sprechen, da ich wohl zu 80% einen Gendefekt habe, das Ergebnis bekomme ich wohl in der nächsten Zeit, was für mich bedeutet auf einer Zeitbombe zu sitzen, da jederzeit Fernmetastasen im Körper sitzen un d auf irgendein Zeichen zu warten um wieder aktiv zu werden.
Dennoch, dennoch bin ich so positiv gestimmt und glaube daran 113 Jahre zu werden, denn ich habe ein Ziel, ich will meine Kinder noch aufwachsen sehen.
Schlimmer wäre es für mich, wenn meine Kinder krank werden.
Evt habe ich da auch einen anderen Blickwinkel, denn KREBS gehört seid meinem 11 Lebensjahr zu meinem Alltag, denn meine Mama erkrankte mit 31 jahre daran, danach mit 44 Jahren. Heute ist meine Ma 56 Jahre und super fit und ohne Rezidiv, dürfte ich hier ein Foto von ihr reinstellen würdet ihr selbst sehen, wie gut es ihr geht!!! Gott sei Dank.
Mit deinem Schwangerschaftsabbruch tut mir leid, es ist eine schmerzhafte Erfahrung, dennoch braucht dein Körper nun die Kraft für dich und du hast deinen anderen Kindern ein Verantwortung gegenüber, kämpfe und lebe.
Ich selbst bin selbst so Kindernarr und hätte noch mindestens weiter Kinder, doch ich musste mich einer Totalop unterziehen wegen meines Gendefekts und daher kann ich nachempfinden, wie es ist, Kinder zu "verlieren", die man noch gerne geboren oder gehabt hätte.
Im Moment bist du im Stadium, der Krebs lebt mit dir, doch warte auf deinen Kampfgeist, dann wird es heißen, der Krebs lebt mit dir. Das ist ein riesen Unterschied. Denn er muss mit dir leben un d macht nicht, das, was er will, sondern du machst, was du willst.
Ich hoffe und wünsche, dass du mein Posting verstehst, ist es wirklich schwer hier in Worte zu fassen.
Ich wünsche dir das Glück, dass dir zusteht, die Hoffnung, die uns vorantreibt und die Kraft und dem Mut den Krebs zu besiegen.

Liebe Grüsse,

Kerstin

Auch allen Anderen wünsche ich natürlich das Gleiche
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  #17  
Alt 16.02.2007, 08:54
Regina39 Regina39 ist offline
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Registriert seit: 24.01.2007
Ort: Landkreis Kassel
Beiträge: 101
Standard AW: Angst mein jetziges Leben zu verlieren

Liebe Biljana,
ich wünsche dir von ganzem Herzen das alles gut wird. Und bitte, hör nicht auf das "Geschwätz" anderer. Nur du weißt wie es in dir aussieht. Da kann man dir Komplimente über dein Aussehen machen so viele man will. Natürlich sehen wir gut aus, aber innen? Deine Kinder werden dich stützen. Du schaffst das, wie wir alle.
Ganz liebe Grüße aus Nordhessen
Regina
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  #18  
Alt 16.02.2007, 09:08
BlueAngel74 BlueAngel74 ist offline
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Registriert seit: 30.01.2007
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Beiträge: 9
Standard AW: Angst mein jetziges Leben zu verlieren

Zitat:
Zitat von biljana37 Beitrag anzeigen
Hallo,ich bin 37 und habe vor 4 Wochen einen Knoten in meiner Brust entdeckt.Niemals hätte ich an Brustkrebs gedacht.Die Diagnose kam schnell und heftig.Nun werde ich in zwei Wochen operiert,und habe wahnsinnige Angst davor.Im Moment fühle ich mich noch nicht wirklich krank,was sich nach der Op warscheinlich ändern wird.
Ich habe vier Kinder(16/12/6/1)und habe Angst davor nicht für sie dasein zu können.Es vergeht kein Tag an dem ich keine Zweifel habe,ob ich auch alles richtig mache.Ich grüble aber es gibt irgendwie keinen Ausweg,ich fühle wie ich mich verändere.Ich möchte mein Leben,das ich bis jetzt selber bestimmt habe nicht aus der Hand geben.Keiner kann mich so wirklich verstehen,ich versuche nach aussen hin stark zu sein,aber ich spüre in meinem Inneren das ich weine.Ging es jemandem ähnlich?Wie seid ihr über diese Zeit gekommen? Liebe Grüße Biljana
Hallo Biljana
Ich bin 32 Jahre und mir wurde im Oktober die selbe diagnose gestellt...ich verstehe dich sehr gut wie du dich fühlst und das du denkst das keiner dich versteht bei mir kam es auch alles aufeinmal die diagnose dann op und alles innerhalb von 2 Wochen es kam schlag auf schlag man stand da und fühlte sich überfordert....ich fühlte mich auch innerlich allein gelassen und dachte die welt bricht zusammen...es stellten sich mir die fragen was wird aus meinen kindern....ich fühlte mich die ganze zeit nicht krank...es folgte die op und dann kam die angst vor der chemo....jetzt habe ich schon meine zweite hinter mir und es geht mir wirklich gut....es ist ganz normal das du dich jetzt so fühlst ....aber hab einfach keine angst denk an dich und an deine kinder und du wirst es schaffen....so schlimm wie man denkt ist es nicht...geh einfach optimistisch an die sache ran....und mach so weiter in deinem alltag wie bisher und wenn es dir mal nicht so gut geht dann legst du einfach mal eine ruhephase ein.....Liebe Grüße
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  #19  
Alt 19.02.2007, 20:33
Benutzerbild von biljana37
biljana37 biljana37 ist offline
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Registriert seit: 14.02.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 7
Standard AW: Angst mein jetziges Leben zu verlieren

Meine Lieben,ich danke euch für eure lieben Worte...
Mir kamen die Tränen beim Lesen,ich warte nun auf meine Op und werde dann sehen,ob sonst alles andere im Lot ist.Ich hoffe es so sehr und mir ist ganz schön Bange davor,aber ihr kennt das Alles bereits.
Ich möchte so schnell wie möglich wieder bei meiner Familie sein.Seit zwei Tagen tut mir meine Brust weh,die Ärzte meinten warscheinlich sitzt der Tumor auf einem Muskel,mal sehen.
Mein Sohn wird am Donnerstag sechs Jahre alt,das nehme ich noch mit bevor die Op kommt.
Ich wünsche Euch von ganzem Herzen viel Kraft und Freude
bis bald Biljana
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