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#286
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Hallo tunja ,
möchte dir und deine mutter an dieser stelle etwas mut machen. ich selber bin im august 2002 an darmkrebs operiert worden, habe seit dem einen künstlichen darmaugang und erhalte seit zwei jahren chemotherapie die ich gottseidank sehr gut vertrtage. mir ich auch schon gesagt worden, das keine entgültigen heilungschangen bestehen. zur zeit werde ich jede woche mit Campto behandelt freitags zwei stunden am tropf dann (pumpe über 24 stunden) bis samstagsmorgen. vertrage es gut und hoffe, das es noch lange so bleibt. wünsche euch alles gute tschaui duuck wass solls, das leben geht weiter |
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#287
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Hallo Antonio,
meinem Mann wurden bei der Darm-OP auch mehrere Lymphknoten entfernt, wie viele weiß ich nicht mehr. Was ich aber noch genau weiß ist, dass einer der entfernten Lymphknoten befallen war. Normalerweise werden bei einer Darm-OP immer lymphknoten, die in der näheren Umgebung liegen, mitentfernt und untersucht. Warum dein Vater wegen Verdacht auf Lymphknotenbefall nicht operiert werden soll, ist mir ein Rätsel. Soviel wie ich weiß, ist ein lymphknotenbefall kein Hindernis für die OP. Bei manchen sind schon mehrere Lymphknoten befallen, die dann mit entfernt werden. Fragt den Arzt bitte noch einmal, warum genau er die OP nicht durchführen will. Vielleicht hat es noch einen anderen Grund. Gruß Biene |
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#288
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Hallo Uta,
danke für deine Antwort. Wir sind überglücklich. Bei meinem Mann ist alles in Ordnung. Seine Blutwerte sind alle im Normbereich, auch die Tumormarker sind normal. Es wurde ein Ultraschall vom Unter- und Oberbauch gemacht. Dabei hat man Schatten auf der Leber gesehen, die waren aber auch schon vor drei Monaten da. Das sind die üblichen Vernarbungen von der OP und der Radiofrequenzablation. Das hatte sich im MRT von der Leber und genauem Vergleich dieser MRT-Bilder mit denen von vor drei Monaten bestätigt. Keine Veränderungen. Eine Magenspiegelung wurde auch durchgeführt. War auch alles in Ordnung. Jetzt will sich mein Mann noch eine Überweisung zum Urologen geben lassen, weil man im Krankenhaus sagte, dass seine Prostata vergrößert sei, was aber in seinem Alter (66) nicht unnormal wäre. Da er aber nur eine Einweisung wegen Verdacht auf Neubildung der Lebermetastasen hatte, konnten sie die Prostatauntersuchung nicht direkt mitmachen. Hätte die Kasse nicht bezahlt. Die Magenspiegelung haben sie nur gemacht, weil mein Mann ab und zu mal Bauchziepen hat. Das kommt wohl von innerern Verklebungen nach der OP. Unser Gesundheitssystem ist wirklich ein Kraus. Für jedes bisschen braucht man eine Überweisung und muss zu 100 Ärzten rennen, obwohl man in der Klinik alles zusammen hätte. Am besten, man lässt sich eine Einweisung geben, wo drauf steht, Verdacht auf Metastasenbildung im gesamten Körper, aber so eine Einweisung stellt einem kein Onkologe aus und der Hausarzt schon gar nicht. Mein Mann hat schon den nächsten Termin im Dezember bekommen. Da soll dann wieder etwas mehr gemacht werden, Ultraschall, Darmspiegelung (reicht alle 6 Monate sagte der Arzt im Krankenhaus, zu oft wäre das auch nicht gut, wegen Verletzungsgefahr des Darmes), ein MRT der Leber, zusätzlich ein CT vom gesamten Bauchraum. Vielleciht können wir noch ein Lungen-CT rausschlagen. Mein Mann muss eben mal über Schmerzen klagen. Das tut er aber sehr ungern. Von einem Kopf-MRT will er gar nichts wissen. Er meinte, ob ich unbedingt will, dass sie was bei ihm finden. Ich solle mich doch freuen, dass nichts ist. Da hat er auch Recht. Man darf auch nicht zu skeptisch sein. Jetzt haben wir erst einmal wieder drei Monate Ruhe und können uns den schöneren Dingen des Lebens widmen. Man darf dieser Krankheit auch nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken. Wir wollen im Herbst mal in die Türkei fliegen und im Dezember vielleicht mal auf die Kanaren. Alles Liebe Biene |
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#289
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Hallo Biene
Es geht um die Leberresektion, der Primärtumor wurde mit den Lymphknoten entfernt. Eine Leberresektion wird nur durchgeführt, falls kein Tumor in anderen Organen gefunden wird. Nach der OP hat man bei meinem Vater 2 Lebermetastasen gefunden. Zudem vermutet man, auf Grund der grossen Anzahl von sichtbaren Lymphknoten im CT, das diese auch befallen sind. Deshalb will man meinen Vater nicht operieren. Mich würde interessieren, ob bei Deinem Mann die Situation zunächst auch so war. Besten Dank für Deine Hilfe. Gruss Antonio |
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#290
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Hallo Antonio,
da hatte ich wohl zuerst was falsch verstanden, entschuldige. Ich dachte, man wollte die Darm-OP nicht durchführen wegen Lymphknotenbefall. Bei meinem Mann waren vor der Leber-OP keine Lymphnkonten befallen. Er hatte tatsächlich "nur" die 5 Metastasen in der Leber. Die hat man ihm bei der OP alle weggeschnitten. Man hat bei ihm von beiden Seiten der Leber etwas entfernt, etwas vom linken Leberlappen und etwas vom rechten Leberlappen. In einem anderen Krankenhaus sagte man uns, dies ginge nicht. Man könne nur entweder den linken oder den rechten Leberlappen entfernen. Wenn bereits Metastasen in beiden Leberlappen wären, ist eine OP nicht mehr möglich. Nur gut, dass wir uns weiter erkundigt hatten, denn es ging ja doch. Bei der OP hat man noch zwei weitere auffällige Stellen in der Leber erkannt, wo man sich jedoch nicht sicher war, ob dies schon vernarbte, zurückgebildete Metastasen waren oder etwas anderes. Vorsichtshalber hat man diese beiden Stellen per Radiofrequenzablation (Hitzesonden) verkocht. Wenn allerdings noch andere Organe befallen sind, dann habe ich auch schon gehört, dass dann eine Leber-OP nicht mehr durchgeführt wird. Ich würde mich trotzdem an eurer Stelle noch bei anderen Ärzten erkundigen, ob dies nicht doch möglich wäre und ob die befallenen Lymphknoten nicht auch bei der Leber-OP mit entfernt werden können. Gruß Biene |
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#291
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Hallo Biene
herzlichen Dank für die Infos. Ja, uns ging es auch so: Die Ärzte haben kategorisch eine Leberresektion abgelehnt, mann müsse den Patientien nicht unnötig quälen. Auch uns wurde gesagt, die Leber könne man nicht auf beiden Seiten operieren, was grundfalsch ist. Da haben wir eine Zweitmeinung eingeholt, und die sieht etwas anders aus, man will nun die Chemo beenden und dann, anhand einer PET- Untersuchung festlegen, ob mein Vater doch noch an der Leber operiert wird. Ich wünsche Euch alles Gute! Gruss Antonio |
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#292
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Hallo,
ich bin neu hier und kann mit den ganzen Kürzelbezeichnungen nichts anfangen! Fakt ist, dass meine Mutter am Freitag am Darm ( Darmkrebs, aber ohne künstlichen Darmausgang) operiert wurde! Sie ist 57 Jahre alt!Lebermetastasen sind vorhanden, aber man sagt mir nicht, wie viele! Eine Chemotherapie wäre sicher! Leider hüllen sich die Ätzte in Schweigen und nur ich weiß, dass die Prognose nicht so wahnsinnig gut aussieht, denn ich denke, sie hätten sonst die Leber operiert! Kann mir jemand einen guten Spezialisten nennen? Einen Super-Onkologen auf dem neuesten Stand? Was kann man unterstützend tun? Mistelpräparate, wenn ja, welche? Es ist für mich sehr schwierig mit diesem Thema umzugehen, da ich mich damit moch nie auseinandergesetzt habe! Eigentlich weiß ich gar nichts! Doch die Beiträge hier helfen mir, Hoffnung zu schöpfen! Lieben Gruß Tanja |
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#293
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#294
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Hallo,
hier schreibt Euch Vincenzo Ferrara. Ich bin 29 Jahre alt und lebe derzeit in Nürnberg. Mein Vater bekam letztes Jahr die Diagnose "Darmkrebs" zu hören, bei ihm wurde okkultes Blut im Stuhl festgestellt. WIr haben sofort reagiert und ihn nach Erlangen in die Uni-Klink gebracht, dort wurde der Tumor operativ entfernt, und zwar auch die Metastasen an der Leber, man hat ihm also einen Leberlappen weggeschnitten. Seit damals trägt er ein Stoma, das wäre eigentlich auch kein Thema, wenn da nicht der Schlaganfall gewesen wäre, der ihm praktisch seinen rechten rechten Arm genommen hat, also auch wieder ein Problem. Gut, das sei mal so hingestellt aber jetzt kommt es. Nach der OP durfte er zunächst wieder nach Hause. einige WOchen später ging es los, er bekam seine Chemo und Strahlentherapie. Es schien alles nach Plan zu verlaufen.... Pustekuchen.... er hat auch eine erhaltende Chemotherapie bekommen und hätte irgendwann eigentlich auf die OP zur Rückverlegung des Darmes (Entfernen des Stoma) vorbereitet werden müssen. Deshalb hat man auch nochmal ein CT gemacht, und, Bingo, Jackpot, Volltreffer, mitten ins Schwarze: Der gute Mann hat auch noch Lungenfiliae bekommen und das während der Chemotherapie, unglaublich!!! Ich weiß, das klingt ironisch, aber was soll ich denn tun? Ich glaube ich schnapp langsam über, ich bin mordstraurig, denn jetzt hat er ein Portsystem implantiert bekommen, für seine palliative Chemotherapie, also im Prinzip Sterben auf Raten oder? Es heißt doch nichts anderes, als dass ihm von medizinischer Seite nicht mehr geholfen werden kann. Das ist nur eine Lebensverlängernde Maßnahme, bei der es auf den Patienten ankommt, wie fit er ist, wie gut er drauf ist, wie gut er die Chemo an sich verträgt. Und da frage ich mich, wie gut kann ein Mensch, der vor vier Jahren einen Schlaganfall bekommen hat, von seinen Folgen heute noch gepeinigt wird, der sprachmotorische Probleme hat, dessen rechter Arm und rechtes Bein spastisch und teils gelähmt sind, damit klarkommen? Verdammt, ich liebe meinen Vater, es macht mich traurig, meine Mutter tut mir auch sehr leid. Er ist jung, 56 Jahre alt, und war bisher scheinbar kerngesund und fit und lebensfroh. Und das Schlimmste ist die Tatsache, zu wissen, dass ihm nicht geholfen werden kann, und frage mich: warum? Wie um Himmels Willen soll ein Mensch damit klarkommen? Wie sollen die Angehörigen klarkommen? Und dann klammert man sich an jeden Strohhalm, sei es nun das eine oder andere neue Medikament, dass hierzulande noch nicht zugelassen ist, oder vielleicht alternative Medizin. Ich habe keine Ahnung und meine Augen füllen sich mit Tränen, weil es mir das Herz zerreißt, wenn ich nur daran denke. Ich weiß, noch lebt er und man sollte das Beste aus der verbleibenden Zeit machen, aber diesen Brocken zu verdauen, heftigst. Wo bleiben die Wunder? Gibt es Wunder? Vielleicht klingen meine Zeilen depressiv, vielleicht unangemessenes Selbstmitleid, aber verdammt: Meine Mutter hatte TBC vor vielen Jahren, da war ich auch noch sehr jung, mein Vater hatte vor meiner Geburt Hodenkrebs (einer musste entfernt werden), dann kamen so Kleinigkeiten, und dann gings wieder los, wie schon geschrieben, im Juli 2000 der Schlaganfall meines Vaters, kurzer Hand darauf erkrankte mein Bruder an Leberkrebs (hat er mir auch nicht erzählt, ist mittlerweile aber fast übern Berg) und jetzt die Krebsgeschichte meines Vaters? Da kriegt man fast Angst, da bin ich wohl irgendwie der Einzige in unserer Familie, der scheinbar nichts hat, aber wer weiß das schon, man sagt auch, dass in den meisten Fällen der Darmkrebs eine Folge aus sich verändernden Darmpolypen ist, und das kann sich Jahre hinziehen, ich glaube fast, dass das bei meinem Vater so war, und zur Darmkrebsvorsorge ist er auch nicht gegangen, ich nehme an, weil er nie damit gerechnet hat. Gut bis zu seiner Diagnose habe ich auch nicht damit gerechnet - sollte ich jetzt deswegen auch hingehen? Bin ich ein besonders exponierter Kandidat? Davor habe ich auch Angst irgendwie, ich meine manche Menschen tragen ihr Leben lang Krankheiten mit sich, bis sie alt werden und im Prinzip durch eine andere Ursache sterben, als vom ursprünglichen Krankheitsbild her vorgegeben, da stellt sich mir die Frage: Was wäre gewesen, wenn diese Menschen von ihrer Krankheit vorher bescheid gewusst hätten? Hätten sie da genauso lange gelebt oder hätte man damit eine Welle von Eingriffen ausgelöst, die im Prinizip zu einem eher beschleunigenden Prozess geführt hätten. Ich weiß es nicht. Ich möchte mich bei all jenen entschuldigen, die ich durch diese Zeilen eventuell missmutig gestimmt habe, aber schauen Sie, ich muss mir das von der Seele schreiben. Unsere Familie hat immer gekämpft und ist aus so mancher ausweglosen lebensbedrohlichen Situation herausgekommen, nur diesmal habe ich das Gefühl, dass wir es nicht schaffen werden, die Lage ist misslich....Schade... Und Euch allen, die Ihr kämpft gegen wohl eine der gemeinsten und fiesesten Krankheiten auf dieser Welt: Ich wünsche Euch viel Erfolg und auf dass all Euere Wünsche in Erfüllung gehen und Ihr oder Eure Liebsten wieder gesund und stark werdet/werden!!!! Vincenzo Ferrara name@domain.de |
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#295
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Lieber Vincenzo,
was soll man Dir auf Deinen Eintrag schreiben? Jeder Patient ist anders und deshalb kann man irgendwie auch nicht richtig auf Deine Fragen antworten. Vielen von uns hier geht es genauso wie Dir, ob als Betroffener oder als Angehöriger, wir fühlen uns alle genauso wie Du. Hilflos mit wahnsinnig vielen Fragen im Kopf, die uns zermürben und dann doch immer wieder Hoffnung und Zuversicht. Diese Krankheit beinhaltet eine Talfahrt der Gefühle, und damit fertig zu werden ist verdammt schwer. Ich wünsche Dir dass Du das trotzdem hinkriegst und viel viel Kraft für die nächste Zeit hast. Alles Liebe |
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#296
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das ist ein test
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#297
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hey biene
habe gestern erfahren,wie es bei mir wietergeht. ich bin M/2002 im op gewesen danch seit 2 jahern ständig chemo und gesternn !!! metastasen in der lunge und in den lymphknoten sind grösser geworden. therapie wird nun umgestellt auf ERBITUX (antikörpermittel) mal sehen wie es weiter geht tschauiiiiiiii |
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#298
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hallo miteinander!
habt ihr erfahrung damit, dass ct´s, mrt´s, röntgen usw gemacht worden sind - und die leber immer für ok befunden worden ist. und trotzdem - nach einer entfernung des dickdarms erfahre ich vom arzt, dass es methastasen auf der leber gibt? auf fragen nach erklärungen weicht jeder arzt aus. ich weiss leider noch nicht, wieviel von der leber "betroffen" ist .. aber, denk ich falsch, wenn ich vermute, wenn man nirgends methastasen diagnostiziert hat, das diese deswegen noch nicht weit verbreitet sein können? danke - für jegliche unterstützung! |
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#299
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hallo amelie,
sehr kleine metastasen sieht man im ct noch nicht. bei mir wurde bei der kontrolluntersuchung 1 jahr nach op beim US "zufällig" eine lebermetastase gefunden. Im ct war diese kaum zu sehen, im mrt dann doch wieder. Also sollte dein arzt dir auf alle fälle sagen können wie viele und wie grosse metastasen du wo in der leber hast. Darauf kommt es doch auch an, wie du behandelt werden sollst. Evtl. waren sie für die bildgebenden verfahren einfach noch zu klein aber wie kann der arzt denn jetzt von metastasen sprechen? Ich wünsche dir alles gute und frag den ärzten löcher in den bauch. LG Erika |
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#300
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meine mutter hat darmkrebs mit lebermetastasen..im jänner bekommt sie eine antikörpertherapie, die erst zeit kurzem in österreich zugelassen ist...
gibt es noch andere möglichkeiten...weiß jemand etwas über die lasertherapie... danke romana |
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