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  #361  
Alt 18.03.2009, 16:21
Benutzerbild von Tine70
Tine70 Tine70 ist offline
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Standard AW: Zwischen Hoffen und Bangen, mein Papa hat BSDK

Liebe Kirsten,

die letzten Tage habe ich es nicht geschafft, zu schreiben.
Ich habe eben euer Bild gesehen und das Komische ist, dass ich mir deinen Papa genau so vorgestellt habe! Manchmal hat man ja ein ganz anderes Bild und ist überrascht, aber mein Kino im Kopf war absolut realistisch.

Es tut mir unendlich leid, dass dein Papa nun wieder ins Krankenhaus musste, ich hoffe, es geht ihm zwischenzeitlich besser.
Die Entscheidung, keine Chemo mehr zu machen, wird ja häufig diskutiert, doch ich als Martina habe da meine ganz persönliche Meinung und wenn ich sehe, wie sehr mein Stiefvater unter dieser Chemo gelitten hat, dann wird mir immer noch ganz übel.
Mag man dazu denken, was man will, es geht letztendlich um den, der das alles als Patient durchstehen muss und der in dem, was er entscheidet, unterstützt werden muss und das machst du ganz wunderbar, zweifle keine Sekunde mehr an dir! Richtig oder falsch gibt es doch schon lange nicht mehr.
Sei da, sei für deine Familie da und richtig, kümmere dich auch um dich und sprich mit dem Psychoonkologen. Ich hoffe, das hilft dir und vor allem hoffe ich, dass es deinem Papa besser geht!!!

Hier ist grau trotz Sonnenschein, heute ist das Grabmahl fertig geworden, schöner, als wir erwartet haben, aber was ist an einem Grab schon schön.
Es ist nur traurig und ich fasse immer noch nicht, wessen Name darauf steht.

Ich wünsche euch alles Gute und hoffe auf das Beste,
alles Liebe,
Martina
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An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser

-Charlie Chaplin-
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  #362  
Alt 18.03.2009, 17:44
Kirsten67 Kirsten67 ist offline
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Standard AW: Zwischen Hoffen und Bangen, mein Papa hat BSDK

Hallo Ihr Lieben,

gerade konnte ich mit der Ärztin sprechen.
Papa hat keine Aszites.
Lt. Ärztin ist Ursache - Wirkung andersrum: Papa hatte extreme Schmerzen und dadurch einen Blähbauch bekommen.
Weiß jemand, warum das so ist? Ist das logisch?

Die Morphium-Dosis wurde im Laufe des Tages nochmal weiter erhöht.
Ich verstehe nicht, warum die Schmerzen im Moment so rasant zunehmen ????

Mein Papa, der sonst nie jammert, seine Schmerzen eher verharmlost, hat heute Nacht vor Schmerzen geschrieen.
Gott sei Dank, hat er jetzt keine Schmerzen. Er ist entspannt und froh, dass die Schmerzen weg sind.
ICH WILL NICHT, DASS MEIN PAPA SO LEIDET.
Bis vor Kurzem verlief doch noch alles relativ ruhig.

Wann Papa nach Hause kann, ist noch nicht klar.
Es gab wohl "suspekte" Ergebnisse beim Abhören der Lunge.
Morgen wird weiter diagnostiziert, dann sehen wir mehr.

Ylva, auch hier noch einen dicken Bussi für Deine schnelle Hilfe und Erläuterung heute morgen!!!!

Eure Kirsten.
P.S.: Bitte seht mir die unpersönliche Schreiberei nach. Ich kann kaum einen anderen Gedanken denken, als an das, was im Moment mit Papa ist.
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Mein Papa: Diagnose BSDK mit Lebermetastasen Ende Mai 2008
Den schweren Kampf verloren am 05.04.2009


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Geändert von Kirsten67 (18.03.2009 um 17:48 Uhr)
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  #363  
Alt 18.03.2009, 18:04
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Tine70 Tine70 ist offline
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Standard AW: Zwischen Hoffen und Bangen, mein Papa hat BSDK

Liebe, liebe Kirsten,

ich weiß nur, dass mein Stiefvater auch immer diese Probleme mit dem Blähbauch hatte, was widerum auch extrem schmerzhaft war.
Die Medikamente an sich sind natürlich alles andere als gesund für die Darmflora, falsches Atmen durch Verkrampfen bei Schmerzschüben,grundlegende Verdauungsstörungen durch die Erkrankung (oh, Martina, bloß das böse K- oder T-Wort nicht aussprechen, spinn`ich eigentlich, wir wissen doch alle, dass ich von diesem miesen, blöden Krebs rede, der mich so wütend macht, weil er so aggressiv und rücksichtslos ist)...ich weiß einfach nicht, ob es da eine klare, fundierte Antwort gibt, doch ich weiß, wie furchtbar es ist, dem Leid zuzusehen und nicht wirklich etwas tun zu können.
Diese Fragen, was mach' ich jetzt bloß, das gibt's doch nicht, warum ist das so?
Es ist so anstrengend und zermürbend, kaum scheint eine Diagnose gesichert, kommt es doch anders.
Vorsichtig gefragt: Ist doch aber gut, wenn keine Aszites, oder? Weil Aszites extrem schmerzhaft....!?
Ist natürlich übel mit den zunehmenden Schmerzen, armer Papa von Kirsten...

Ach Mensch, das tut mir alles so leid, ich wünsch' dir so sehr,dass es deinem Papa bald wieder besser geht und er nicht diese dollen Schmerzen hat!!!

Laß dich mal aus der Ferne drücken,
alles Liebe,
Martina
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-Charlie Chaplin-
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  #364  
Alt 18.03.2009, 22:34
Daggi1 Daggi1 ist offline
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Standard AW: Zwischen Hoffen und Bangen, mein Papa hat BSDK

Liebe Kirsten,
bei meiner Schwester war es mit den Schmerzen leider auch so das sie plötzlich schlimmer geworden sind.
Sie hatte Aszites , das hat sich sehr schnell entwickelt, innerhalb von 2 Tagen war der Bauch ganz dick, wie von einer Schwangeren. Allerdings war die Aszites schmerzlos ,dafür hatte sie Atemnot.
Ich wünsche Deinem Vater wirklich von ganzen Herzen das er sich besser fühlt und es wieder ein bißchen bergauf geht.
Ganz liebe Grüße
Daggi1
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  #365  
Alt 18.03.2009, 23:48
Nicole1986BW Nicole1986BW ist offline
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Standard AW: Zwischen Hoffen und Bangen, mein Papa hat BSDK

Abend liebe Kirsten,

es tut mir so leid das es deinem Papa wieder nicht so gut geht
und ich hoffe und wünsche das es wieder besser wird und dein papa wieder nach hause darf und ihr wieder zusammen im Garten sitzen könnt.

Ich wünsch dir einen gute Nacht und hoffe du kannst schön schlafen...
__________________
Meine wundervolle Oma 08.08.1940 - 20.01.2009
Diagnose Ende Sept.08
Ich liebe und vermisse dich so....

Du siehst zu wie die Sonne untergeht
und bist doch erschrocken,
weil es plötzlich dunkel wird.
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  #366  
Alt 19.03.2009, 00:06
Queeny Queeny ist offline
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Standard AW: Zwischen Hoffen und Bangen, mein Papa hat BSDK

Meine liebe Kirsten,

es tut mir so Leid, dass es Deinem Vater so schlecht geht
Diese Krankheit ist so hinterhältig und bringt so viele Beschwerden von jetzt auf gleich mit Das kann doch nicht wahr sein!
Die Aszites kam bei meiner Schwester auch relativ kurzfristig - aber dafür dann auch sehr heftig. Es waren bei ihr 12-15l Wasser im Bauch

Ich wünsche Euch, dass es Deinem Papa gaanz ganz schnell wieder besser geht und sie ihm die richtigen Medikamente geben, damit er schnell wieder nach Hause darf...
Es ist schlimm, einen geliebten Menschen so leiden zu sehen Und man weiß so recht gar nicht, was man sich und ihm wünschen soll. Ich kenne das zu gut.

Leider gibt es bei sowas nie "richtig" oder "falsch" . Ich wünsche Dir einfach gaanz ganz viel Zuversicht und eine Menge Energie, um die kommenden Tage gut durchzustehen und Deinem Papa viel von Deiner Kraft zu geben. So muss er einfach wieder auf die Beine kommen!

Fühl Dich gaanz ganz fest gedrückt

Deine Queeny
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  #367  
Alt 19.03.2009, 14:52
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Ylva Ylva ist offline
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Standard AW: Zwischen Hoffen und Bangen, mein Papa hat BSDK

Liebe Kirsten,
es tut mir so leid...

Was unheimlich gut tut, ist feuchte Wärme, ein Handtuch angenehm warm machen und dann auf den Bauch, vielleicht kannst du das deiner Mama sagen oder einer Schwester.

Ich hoffe so sehr das es ihm besser geht aber vorallem dass er nicht mehr so starke Schmerzen hat.
Mein Stationsarzt hat nach ihm gefragt, dass fand ich sehr lieb, und wollte auch wissen wie es diagnostisch weitergeht.

ich drück dich,
Ylva
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  #368  
Alt 19.03.2009, 15:56
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Tine70 Tine70 ist offline
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Standard AW: Zwischen Hoffen und Bangen, mein Papa hat BSDK

Hallo du,

wollt' nur mal schauen, mal hören....

Ich denke an euch,
Martina
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-Charlie Chaplin-
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  #369  
Alt 19.03.2009, 16:05
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Petzi 59 Petzi 59 ist offline
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Standard AW: Zwischen Hoffen und Bangen, mein Papa hat BSDK

Liebe Kirsten,
ich denke an euch und hoffe es geht deinem Papa besser.
Die Hauptsache ist , dass er keine Schmerzen hat.
Ich umarme dich.
Petra
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  #370  
Alt 20.03.2009, 12:10
Kirsten67 Kirsten67 ist offline
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Standard AW: Zwischen Hoffen und Bangen, mein Papa hat BSDK

Hallo Ihr Lieben,

heute ist Frühlingsanfang, die Sonne scheint vom strahlend blauen Himmel.
Ich könnte so
Das ist doch nicht normal. Schönes Wetter tut mir fast körperlich weh.
Manchmal glaub ich doch, dass ich durchdreh.

Liebe Burgfrau Annett ,liebe Conny (ich nehme den Brief morgen mit) , liebe Queeny , liebe Heike , liebe Christine ,
liebe Ylva , liebe Petra , liebe Andrea , liebe Maria ,liebe Martina ,liebe Daggi , liebe Nicole ,
lieber Engel Birgit ,
oh, ich hoffe, dass ich niemanden vergessen habe, und schon weiß ich, dass ich Namen vergessen habe, Rudi, Verena, Manuela, Angelika
Ihr alle habt Euer großes, schweres Päckchen zu tragen, und doch seid Ihr auch hier bei mir!
Danke.


Jeder von Euch ist mir so ans Herz gewachsen. Das hört sich doof an, weil ich Euch doch gar nicht kenne.
Aber ich fühle mich aufgefangen von Euch, fühle mich verstanden und habe hier das Gefühl, dass ich überhaupt noch existiere.
Und Eure Schicksale sind mir wichtig geworden. Ich wünsche Euch doch allen das Beste und weiss doch, dass es das manchmal nicht gibt.



Papa hat zur Zeit keine Schmerzen und keine Übelkeit. Das ist das Wichtigste!.
Leider liegt er in einem bescheidenen Zimmer. Es ist sehr klein und bei seinem Nachbarn ist ständig Halligalli durch Pfleger oder Besuch. Wenn er Besuch hat, kann ich mit Papa nicht telefonieren, so ein Lärm ist dort.

Der dicke Bauch bei Papa war eine „reflektorische Abwehrspannung“. Er muss furchtbare Schmerzen gehabt haben.
Die Lunge ist o.k. Die Leber sieht sehr schlecht aus.
Lt. Ärztin ist Papa aber nicht in einer präfinalen Phase (toller Bergriff ).
Es ist nicht abschätzbar, wie lange Papa noch durchhält, „die Erkrankung ist sehr weit fortgeschritten“.
Ich bin so froh, dass Papa keine Chemo mehr will.

Eventuell darf er Montag nach Hause, wenn die Schmerzbekämpfung endlich stabilisiert werden kann. Gestern hatte er wieder starke Durchbruchschmerzen.
Auf jeden Fall wird er mit einer Schmerzpumpe entlassen.
Der Pflegedienst dafür ist eingeschaltet. Ein Rollator ist für Papa beantragt.
MEIN PAPA UND EIN ROLLATOR.
Ja, ich weiss, bislang fand ich es auch immer toll, dass es solche Hilfsmittel gibt. Aber doch nicht für meinen Papa !
Ich bin echt bescheuert, aber das ist für mich im Moment DIE Horror-Vorstellung.
Aber für Papa erst recht. Gestern hat er mir davon erzählt, ach, ich habe so deutlich seine Resignation gespürt.

Gestern war ich noch bei der Psycho-Onkologin. Ein Patentrezept hat sie nicht, sie findet gut, was wir bisher tun.
Nach 30 Minuten hat sie mir noch einige Hintergründe zu Papas Trauer erzählt.
Sie wusste nicht viel von Papa und hat Vermutungen über sein Leben geäußert, die so treffend waren. Und dann passten einfach ein paar Puzzleteile zusammen, warum er manchmal den ganzen Tag weint.
Was ich daraus jetzt mache, weiß ich noch nicht.
Aber ich weiß, dass ich Papa noch mehr stützen will, wie auch immer das gehen soll.
In zwei Wochen bin ich wieder bei ihr. Sie will noch über mich reden. Sieht dort wohl eine Notwendigkeit...


Jetzt verschwinde ich wieder ins Wochenende.
Eventuell bleibe ich bis Montag, wenn Papa aus dem KKH entlassen wird und Mama Hilfe braucht.

Ich wünsche Euch allen ein gutes Wochenende,
dass wengistens Ihr die Sonne und den nahenden Frühling genießen könnt.
Wie immer denke ich an Euch,
Eure Kirsten.
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Mein Papa: Diagnose BSDK mit Lebermetastasen Ende Mai 2008
Den schweren Kampf verloren am 05.04.2009


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Geändert von Kirsten67 (20.03.2009 um 12:32 Uhr)
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  #371  
Alt 20.03.2009, 12:38
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Petzi 59 Petzi 59 ist offline
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Standard AW: Zwischen Hoffen und Bangen, mein Papa hat BSDK

Liebe Kirsten
ich bin so froh, dass dein Papa zur Zeit keine Schmerzen hat.
Denn das ist das wichtigste überhaupt!!!!
Könnt ihr nicht mit der Stationsleitung über ein anders Zimmer reden?.
ist doch eine Zumutung für einen schwerkranken Patienten....

Ja, es ist oft sooo schwer zu erleben , wie die eigenen Eltern auf uns angewiesen sind. WIR SIND DOCH KIND, bleiben es unser Leben lang.

Ich wünsche dir von Herzen eine gute Zeit am WE mit deinem Papa,
viel Kraft und bestell ihm einen gaaanz lieben Gruss von mir.

Und er hat eine tolle Tochter , auf die er ganz stolz sein kann jawoll!!

Ich umarme dich
Petra
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  #372  
Alt 20.03.2009, 13:36
Benutzerbild von Desi
Desi Desi ist offline
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Standard AW: Zwischen Hoffen und Bangen, mein Papa hat BSDK

Liebe Kirsten!
Auch ich wollte dir mal ein paar liebe Grüsse da lassen, und wünsche deinem Dad und dir ein WE ohne Schmerzen!
Ich weiss nur zu gut wie du dich fühlst.
Auch mein dad hatte einen Rollator, weil er nicht mehr laufen konnte, seine Beine und Füsse und der Bauch waren ja bei ihm so voller Wasser.
Mein Gott, es war so schrecklich ihn leiden zu sehen.
Er wusste das er gehen muss, aber er wollte doch noch so gerne hier bleiben.
Er hat immer gesagt: Warum??????????????????
Scheisse, ich konnte ihm doch keine Antwort darauf geben, weil es keine gibt.
Weiss nicht warum mein Dad mich mit nur 54 Jahren verlassen musste!!!!!!!!!
Ich würde alles dafür geben ihn wieder hier zu haben.
Ich musste (wir) dmals lernen ihn gehen zu lassen, das war die Hölle für mich.
Aber ich wusste ja das es keinen anderen Weg gibt.
Mein Dad wollte auch keine Chemo mehr, war nur noch Quälerei für ihn.
Ich wünsche dir von ganzem Herzen, das ihr noch zusammen was im Garten machen könnt, und das allerwichtigtse, das dein Vater keine Schmerzen hat.

Das Foto ist sehr schön, ein symphatischer Mann. Und so wie ihr euch anseht, auch wenn man es nur von der Seite sieht, sieht man doch die Liebe zwischen euch!
Bewahre solche Augenblicke für immer auf, sie sind so kostbar!!!!!!!!!
Ich drück dich
__________________
In Liebe Daddy geb. 27.02.54 gest. 08.02.2008
Du wirst für immer in meinem Herzen sein.
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  #373  
Alt 20.03.2009, 13:37
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Ylva Ylva ist offline
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Standard AW: Zwischen Hoffen und Bangen, mein Papa hat BSDK

Liebe Kirsten,

mal wieder sehr treffend beschrieben mit dem Wetter....*drück dich*

Ich finde es schön zu lesen, dass dein Papa Montag vielleicht nach Hause darf. Schmerzfrei SEIN. Das ist wie Petzi schon sagte, wirklich momentan einfach das wichtigste. Das die Lebensqualität schmerzfrei viel höher ist, wissen wir aber auch für die Psyche ist schmerzfreiheit unheimlich wichtig. Und ich bin froh das es die Schmerzpumpen gibt.

Natürlich ist es unheimlich schwer die Eltern so zerbrechlich zu sehen, es zereisst einem das Herz!! Aber durch den Rollator kann dein Vater auch wieder mehr Selbstständigkeit erlangen und wenn er einen guten Tag hat und sich gut fühlt, vielleicht eine kurze Runde durch seinen geliebten Garten drehen.

Das mit dem Zimmer finde ich auch schlimm. Gerade für schwerkranke Menschen ist das unzumutbar. Aber ich weiss eben auch wie es in den Kliniken ist...auch wir haben auf Station oft Zimmer (leider noch 3 Bett Zimmer) die von den Patienten ueberhaupt nicht zusammen passen. Aber sobald ein anderes frei wird, versuchen wir dies zu aendern und wenn es nur noch fuer einen Tag ist und der Pat. dann entlassen wird. Es ist so wichtig, die Ruhe und die Erholung! Vielleicht kann dein Vater ja in ein anderes Zimmer?!

Ich denke das die Psycho-Onkologin es genau auf den Punkt getroffen hat! Zum einen zeigt sie dir ein paar Wege der Trauer, aber sie erinnert DICH auch an DICH.

Wir wollen alles für unsere Eltern tun, sie stüzten mehr als uns möglich ist, aber wir dürfen uns dabei nicht aus den Augen verlieren. In diesen Extremsituationen ist dies aber alles andere als leicht...

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für das Wochenende und hoffe das es deinem Vater besser geht und er am Montag nach Hause kann und das er schmerzfrei ist und bleibt und gut eingestellt wird.

Ich denke an Euch
Ylva
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  #374  
Alt 20.03.2009, 13:38
Benutzerbild von Tine70
Tine70 Tine70 ist offline
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Standard AW: Zwischen Hoffen und Bangen, mein Papa hat BSDK

Liebe Kirsten,

ich bin nur auf dem Sprung, im Moment ist hier alles sehr anstrengend.
Dennoch möchte ich dir schnell ein schönes Wochenende wünschen,melde mich bald ausführlicher!

Ich drücke dich,
Martina
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  #375  
Alt 20.03.2009, 14:14
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heike_mike heike_mike ist offline
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Ort: Chemnitz
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Standard AW: Zwischen Hoffen und Bangen, mein Papa hat BSDK

Liebe Kirsten,ich danke dir und wünsche euch von Herzen ein schönes,gutes,schmerzfreies Wochenende. Das mit der Psychotante ist gut. Auch das sie über dich reden will. Ist sicher auch für dich sehr wichtig und gut. Werde das auch in Angriff nehmen wenn Zeit ist. Es ist schön das ihr mit der Entscheidung keine Chemo mehr zu machen gut leben könnt. Genießt die Tage wenn es gut geht und denkt nicht an morgen. (ich weiß,das von mir :-) ) Ach,wünsche einfach alles alles Liebe. lg Heike ]
__________________

gekämpft, gehofft und doch verloren

MEIN ENGEL *24.02.1969 + 30.03.2010
IN HERZ UND GEDANKEN FÜR IMMER BEI MIR
DEINE NULPE



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