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  #3886  
Alt 08.01.2009, 16:03
here_comes_the_sun here_comes_the_sun ist offline
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Hallo Bessie,

zu Deinen Beschwerden fällt mir folgendes ein:
1) Polyneuropathie -> zeigt sich meist durch Störungen der Sensibilität (Fühlen, Kribbeln, Schmerzen), seltener sind Störungen der Motorik (Lähmungen) vorhanden. Meistens sind aber in erster Linie die Beine betroffen, da die Nerven zu den Füßen am längsten sind. Die Ursachen sind vielfältig: Diabetes, Störungen der Blutsalze, Vitaminmangel, Alkohol und ganz weit oben stehen Medikamente, u.a. Chemotherapeutika. Außerdem gibt es noch andere Ursachen, das würde aber den Rahmen sprengen. Wichtig ist die Behandlung der Ursache (wenn möglich), die Vitaminpräparate sind sinnvoll und können die Heilung unterstützen. Ggf. kann eine Vorstellung beim Neurologen, der u.U. eine Nervenmessung vornehmen könnte, sinnvoll sein.
2) HWS-Syndrom: Durch Verschleiß der Halswirbelsäule bis hin zum Bandscheibenvorfall kann es zur Reizung oder Schädigung der Nerven im Bereich des Austritts aus dem Rückenmarkkanal kommen. Dies gehört ggf. in die Hände eines erfahrenden Orthopäden oder Neurochirurgen.
3) Karpaltunnelsyndrom: Sehr häufiges Krankheitsbild v.a. bei Frauen, u.a. durch Hormonveränderungen verursacht. An der Handgelenksinnenseite zieht quer ein Band rüber, das den Karpaltunnel bildet. Durch diesen ziehen die Sehnen den Hand- bzw. Unterarmmuskeln sowie ein Nerv entlang. Wenn der Kanal zu eng wird, wird eben dieser Nerv geärgert, dies zeigt sich in Schmerzen und Taubheitsgefühl im Bereich der Hände. Da hilft eine OP - die ist nicht so riesig und kann sogar ambulant durchgeführt werden.

Ich hoffe, ich konnte Dir erst einmal weiter helfen.

Liebe Grüße, Geburtstagskindchen,

Deine Sun.
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  #3887  
Alt 08.01.2009, 16:50
BirgitL BirgitL ist offline
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Hallo Bessie,

sun hat die ja schon die möglichen Ursachen erklärt.

Ich weiss, aus meiner Erfahrung aus der neurologischen Praxis, in der ich lange Jahre gearbeitet habe, dass grundsätzlich bei solchen Empfindungsstörungen und Beschwerdebildern Medikamente aus dem Vitamin B-Komplex gegeben wurden.
Unter dieser Medikation sollen sich nervliche Beeinträchtigungen unterstützend regenerieren. - Allerdings ein sehr langwieriger Prozess.

Ich selbst habe diese Taubheitsgfühle in den Unterarmen, bis in die Finger auch.
Sie rühren von der HWS her, wo die Nervenaustritte durch Spinalkanalstenosen (Ablagerungen in den Nervenaustrittslöchern) ständig komprimiert werden, was dann diese Dinge zur Folge hat.
Auch ich bin nachts häufig wach geworden und meine Finger fühlten sich an wie taub, pelzig und geschwollen.
Aufklärung darüber hat damals ein CT der HWS gebracht.

Seither mache ich krankengymnastische Übungen zu Hause. Damit kann ich es gut beherrschen bzw. oft schon führen Lage- oder Haltungsveränderungen zu einer Besserung.

Es gibt auch sogenannte "Schlafparesen" das heisst, man klemmt sich durch eine entsprechende Lagerung die Nerven ab und hat ein solches Beschwerdebild.

Auf jeden Fall solltest du eine weitere Abklärung vornehmen lassen.

Liebe Grüße und gute Besserung
Birgit
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  #3888  
Alt 08.01.2009, 17:02
bibest bibest ist offline
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Liebe Bessie,

das Medikament würde ich unbesorgt nehmen, aber auf jeden Fall einen weitere Abklärung der Ursache durchführen lassen.

Wenn Die ganzen Arme betroffen sind wird es wohl kein Karpaltunnensyndrom sein. Ansonsten hat Sun die Möglichkeiten schon aufgeführt.
Du Hattest doch nach der Chemo Polyneuropathien, fühlt sich das jetzt anders an?
Wenn in den Armen oder Händen die Muskulatur aubbaut, solltest Du sofort zu einem guten Neurologen gehen.
Wenn die Arme nur nachts einschlafen, hilft vielleicht ein anderes Kopfkissen, oder einen andere Schlafpositon. Habt Ihr nach dem Umzug ein anderes Bett bekommen, oder hattest Du die Beschwerden bereits vor dem Umzug?

Hast Du tagsüber auch Probleme z.B. beim Käse reiben oder bei anderen Arbeiten mit den Händen? Dann kann es von der Halswirbelsäule kommen.
Eine Zeitlang B Vitamine zu nehmen ist unschädlich und tut allen Nerven gut, ein zuviel davon wird einfach ausgeschieden.

Knuddelige Grüße Birgit
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  #3889  
Alt 08.01.2009, 18:58
tina n. tina n. ist offline
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Liebe Bessie

Bin leider keine Spezialistin für HWS,,,,,,,,aber für Geburtstage!!!




Alles Liebe zu Deinem Burzeltag.

Tina n.
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  #3890  
Alt 13.01.2009, 10:46
Yvi Yvi ist offline
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Hallo zusammen,

habe mich heute neu angemeldet.
Ich möchte mich kurz vorstellen ich bin 35 Jahre alt und im Juli 2006 an Eierstockkrebs erkrankt. Ich wurde operiert und habe anschließend eine Chemotherapie gemacht mit 6 Zyklen (Taxol und Carboplatin).
Jetzt hatte ich 2 Jahre lang Ruhe es war alles bestens. Im August 2008 stieg zum ersten mal wieder mein Tumormarker zwar nur gering(8Punkte) aber immerhin
seit August lasse ich regelmäßig Blut abnehmen und jeden Monat das gleiche er steigt, dann im Dezember verdoppelte er sich dann auch noch . Gestern holte ich meine aktuellen Blutwerte und er stieg schon wieder aber nur um 12 Punkte.
Ct habe ich auch schon gemacht aber da wurde nix gefunden. Jetzt steht am Freitag wieder eins an.
Wer hat etwas ähnliches erlebt und kann mir davon berichten.

Grüße Yvi

Geändert von gitti2002 (18.03.2012 um 01:47 Uhr)
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  #3891  
Alt 13.01.2009, 14:44
Dorle Dorle ist offline
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Hallo Yvi
Ich kann dir nur berichten wie es bei mir war und das hört sich sehr ähnlich an wie bei dir.
3,5 Jahre nach Ertsbehandlung langsamer Markeranstieg über ein ganzes Jahr,aber immer im Normbereich.
Im CT war nichts zu sehen.Erst nach einem Jahr war im CT etwas unklares zu erahnen.Daraufhin habe ich ein PET zur Abklärung machen lassen welches leider den Rezidivverdacht bestätigt hatte.
Darauf folgte dann wieder OP und Chemo.
Seitdem geht es mir gut und das Ganze liegt nun schon fast 3 Jahre zurück.
Wenn du mehr wissen möchtest melde dich über PN.
Gruß Dorle
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  #3892  
Alt 13.01.2009, 22:51
Yvi Yvi ist offline
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Hallo Dorle,

das ganze ist ganz schön bescheiden.
Ich komm mir so hilflos und ausgeliefert vor. Die Ärzte sgen mir nur das ich abwarten soll. ABER WIE LANGE NOCH????? Was die Psyche aus einem macht ist denen egal.
Aus dem Normbereich des tumarmarkers bin ich schon drüber hinaus meines Wissens geht der bis 35 und meiner ist zum Zeitpunkt 150. Wie war das bei Dir?
Über mehr infos wäre ich Dir dankbar.

Gruß Yvi
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  #3893  
Alt 14.01.2009, 11:55
Dorle Dorle ist offline
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Hallo Yvi
Ja das abwarten ist das schlimmste überhaupt.
Bei einem Markerwert von 150 würde ich an deiner Stelle allerdings nicht mehr warten sondern selbst die Initiative ergreifen und mit meinem Arzt über ein PET/CT oder eine Bauchspiegelung reden.
Wie Christine schon schreibt ist ein CT alleine evtl. zu ungenau.
Bei mir wurde damals ein Rezidiv zwar erkannt aber man konnte es nicht als bösartig einstufen. Ich hätte dann die Wahl gehabt die Spiegelung zu machen und dann OP,habe mich aber dann für ein PET entschieden.
Danach wußte man genau das es 1. bösartig und noch ganz versteckt eine zweite Metastase vorhanden war.
(Diese war Kirschgroß aber im CT noch nicht zu sehen)
Durch diese genauen Angaben konnte dann auch die OP recht zielgerichtet vorbereitet werden.
Noch ein Tip, ich konnte das CT auf CD zum PET mitnehmen .
Gruß Dorle
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  #3894  
Alt 14.01.2009, 13:45
here_comes_the_sun here_comes_the_sun ist offline
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Hallo Yvi,

ich kann mich Dorle und Christine nur anschließen. Ich würde PET/CT favorisieren, damit man ggf. bei einer evtl. OP gezielt Herde entfernen kann (auch bei einer Lap kann je nach Operateur/Erfahrung bzw. Ehrgeiz etwas übersehen werden! Mit einer zuvor angefertigten Bildgebung kann man gezielt(er) operieren).

Gruß, Sun.
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  #3895  
Alt 18.01.2009, 20:03
care care ist offline
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Hallo Ihr Lieben,

habe meine OP gut überstanden und die Laborergebnisse sind nun auch da. Man könnte sagen *jetzt sind alle Klarheiten beseitigt* denn das trifft es auf den Punkt... Manchmal habe ich wirklich das Gefühl in den Krankenhäusern steht alles unter dem Motto *denn sie wissen nicht was sie tun...*, erst dieses Durcheinander mit dem MRT Befund und das selbe Spiel mit dem Labor.

Vergangen Montag hab ich mit dem Krankenhaus telefoniert und man teilte mir mit das der Befund noch nicht komplett da sei, die Gewebeproben seien alle unauffällig und ein Rezidivverdacht hätte sich nicht bestätigt, nur der zytologische Befund wäre noch nicht da. Mittwoch rief mich dann das Krankenhaus an um mir den Zytologie-Befund mitzuteilen... Der Arzt sagte mir das schon ein Befund dagewesen wäre, er aber eine neue Untersuchung angeordnet hat. Bei ersten Befund hätten die im Labor Krebszellen gefunden, was er sich nicht vorstellen konnte und darum die 2te Untersuchung. Der neue Befund sagt nun *keine aktiven Krebszellen gefunden aber nicht eindeutig auszuschließen* ....

Was soll man dazu noch sagen... Ich komm mir langsam richtig bescheuert vor!!! Immer wieder dieses *alles ok* und dann wieder doch nicht oder vielleicht doch.. Ich hab mich jetzt auf jeden Fall für einen Chemonachschlag entschieden, das Angebot hatte mir mein Arzt gleich gemacht. Solange es keinen 100%tigen Befund gibt der sagt das kein aktiver Krebs mehr da ist gehts halt weiter!


Liebe Grüße
Regina
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Ich habe Krebs und nicht der Krebs mich!!!
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  #3896  
Alt 19.01.2009, 01:33
here_comes_the_sun here_comes_the_sun ist offline
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Hallo Regina,

Deine Verwirrung kann ich verstehen, ginge mir genauso. Erst ist nichts da, dann doch, dann wieder nichts... Ist die Zweitbefundung am selben Abschnitt der Probe vorgenommen worden? Sind das unterschiedliche Bereiche, die befundet wurden? Stets derselbe Pathologe oder unterschiedliche Befunder?
Das sind in diesem Zusammenhang wichtige Fragen. Du kannst Dir das bildlich ein wenig wie mit einem Kuchen vorstellen, in dem z.B. eine Münze versteckt ist. Je nachdem, welchen Bereich man erwischt kann man die Münze finden oder auch eben nicht. Ähnlich ist es mit Gewebeproben. Wichtig ist daher eine hohe "Güte" der Probenentnahme, was bei einer gezielten Gewebeentfernung im Rahmen einer Laporoskopie ja gegeben sein sollte. Nun ist die Gründlichkeit und Erfahrung des Pathologen gefragt. Da kann es schon durchaus erhebliche qualitative Unterschiede geben! Eine Nachbefundung bei Deinen sich widersprechenden Befunden (erst MRT o.k., dann nicht; Blutwerte top, keine Beschwerden...) war sicher sinnvoll. Dein Arzt sollte aber Dir mitteilen bzw. für Dich klären, wie es zu solch gravierend unterschiedlichen Befunden kam und wie das nun zu werten sei. Die von Christine empfohlene Zweitmeinung ist sicherlich möglich (und bei Prostata-Ca wohl auch üblich), im Regelfall wird dies aber nicht getan. In "meinen" Bereichen werden regelmäßig verschiedenste Gewebeproben gewonnen und histologisch untersucht, eine Zweitbefundung in einem anderen Institut hat es da noch nie gegeben (allenfalls werden mal Proben von der Pathologie selbst zu exotischen Spezialuntersuchungen versandt). Aber vielleicht geht das auf Wunsch des Patienten, schließlich ist das ja Dein Gewebe, verweigern kann man Dir das also nicht.
Ich drücke Dir die Daumen für mehr Klarheit, Sun.
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  #3897  
Alt 20.01.2009, 10:42
Yvi Yvi ist offline
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Hallo Dorle und alle anderen,
da bin ich mal wieder.
Am Freitag hab ich das ct machen lassen und man hat fetsgestellt das mein Wasser im Bauch mehr geworden ist. Die Ärztin meint das sich darin aufgrund meines erhöhten Tumormarker(150) Tumorzellen befinden und ich käme um eine Chemo nicht herum.
Kann mir jemand einen Tipp geben oderetwas dazu sagen? :confused
Am Donnerstag muß ich dann zum Onkologen letzendlich muß der Entscheiden

Liebe Grüße an alle
Yvi
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  #3898  
Alt 20.01.2009, 19:31
Benutzerbild von Dezember
Dezember Dezember ist offline
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Hey,

ich habe soeben aus der Klinik erfahren das sie mir vor beginn meiner chemo einen port legen wollen.
Wo finde ich bitte berichte über den port und was erwartet mich mit dem legen eines portes und welche vorteile hat es?

Viele grüsse aus Texas bei sonnenschein und 24°
Harrit
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  #3899  
Alt 20.01.2009, 20:15
maxluna maxluna ist offline
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Hallo Dezember,

Kann es nur entfehlen einen Port zu haben hatte bei meinen ersten Chemo auch keinen Port. Aber heute bin ich froh den zu haben ,bei mir ist er unter Örtlicher Beteubung gewesen danach hat die Stelle ein wenig geschmerzt.Aber heute habe ich keine Probleme mehr an der Stelle.
Wünsche dir noch einen schönen Abend.

Liebe Grüße

Maxluna
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  #3900  
Alt 20.01.2009, 20:45
BirgitL BirgitL ist offline
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Hallo Yvi

kann dir nicht so viele Tipps geben, aber - wenn ich an deiner Stelle wäre - würde ich mich umgehend um die Chemo kümmern und sie mir geben lassen!!

Vielleicht kann man den Aszites (Bauchwasser) auch punktieren.

Wenn der TM auf 150 angestiegen ist und das Bauchwasser sich vermehrt hat, ist das für mich ein Zeichen, dass da irgendetwas wieder gewachsen ist. Und da würde ich keine Zeit verlieren, um etwas dagegen zu tun.



Hallo Harrit,

ich kann mich Maxluna nur anschließen und dir raten, den Port legen zu lassen.

Er wird meist in den oberen Brustbereich, unterhalb des Schlüsselbeines, unter die Haut eingesetzt, mündet dann in einer größeren Vene.

Die Chemo ist ein sehr starkes "Gift", wird unter besonderen hygienischen Verhältnissen auch für die Schwestern (bei mir doppelte Gummihandschuhe)
an dich verabreicht. Dadurch könnten die "normalen" Venen sehr geschädigt werden.

Mit einem Port geht das wesentlich einfacher. Die Nadel wird durch die Haut in dieses "Kästchen" gesteckt, was durch eine Membrane verschlossen ist, so dass kein Chemowirkstoff zurückfliessen kann. Diese Art der Verabreichung der Chemo ist sehr sicher und sitzt wesentlich fester als eine Braunüle im Arm.

Ausserdem hast du während der Chemo die Arme und Hände frei beweglich, was ich ganz praktisch fand.

Liebe Grüße an euch

Birgit

Geändert von BirgitL (20.01.2009 um 20:51 Uhr)
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