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#391
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Hallo Sonja,
jetzt habe ich Dich auch endlich gefunden. Ich weiss gar nicht so recht was ich schreiben soll...gib nicht auf, lasse Deinen Vater Deine Liebe spüren. Und gib Dir selbst auch Gelegenheit, Dir luft zu machen...schreie, weine und lache mit und für ihn, aber auch für Dich! Anbei noch ein paar Zeilen: wenn ich traurig bin und weine vielleicht frag nicht warum sieh mir in die Augen nimm mich in den Arm ganz fest und lass mich traurig sein wenn ich böse bin richtig sauer auf alle auf mich frag nicht warum sieh mich nicht an nimm`s mir nicht übel komm morgen wieder und lass mich böse sein wenn ich glücklich bin und strahle einfach so frag nicht warum nimm meine Hand und lächle für mich spüre die wärme und lass uns glücklich sein Ich wünsche Dir alles Liebe, Michi |
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#392
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Hallo Melek,
entschuldige, dass ich mich nicht sofort habe melden können. Aber ich habe wegen dem Verletztengeld noch mal recherchiert. Also eigentlich müsste die BG deinem Vater sofort eine Rente zahlen, wenn Rippenfellkrebs festgestellt worden ist. Verletztengeld gibt es wohl dann, wenn eine Heilung in Aussicht ist, also bis der Arbeitnehmer seinen Beruf wieder ausüben kann. Du solltest auf jeden Fall noch einmal mit der BG sprechen. Bleib dran. Wie geht es deinem Vater denn jetzt? Ich hoffe ihr könnt euren geplanten Urlaub noch machen.? Mit herzlichen Grüßen, Christina. |
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#393
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Hallo Ute,
deinen vervollständigten Bericht habe ich gelesen. Ich finde schrecklich, dass man so vollkommen hilflos ist. Aber das ihr euren Urlaub noch gemacht habt, ist eine gute Sache gewesen. Wahrscheinlich wird es bei uns bis zu der ganz schlimmen letzten Zeit ähnlich ablaufen. Nur das mein Schwiegervater ersteinmal keine Chemos usw. macht. Also ist fast alles wie vorher. Nur das man nicht mehr über Pläne in entfernter Zukunft spricht. Es kommt mir wie die unheimliche Ruhe vor dem Sturm vor. Ich finde es sehr mutig von dir, eure Erfahrungen hier in´s Netz zu stellen. Mit meiner Hochachtung, viel liebe Grüße, Christina. |
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#394
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Liebe Michi,
Danke schön für Deine lieben Zeilen. Da Du wieder im Forum schreibst, geht es Dir wohl wieder ein bißchen besser, oder?? Dein Mann hat uns ja super auf dem laufenden gehalten. Und der Zoo hat Dir bestimmt mega gut getan, was?? Alles Gute auch Dir, liebe Grüsse sonja (sunniee) |
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#395
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Hallo liebe sunnie!
Wie geht es dir mitlerweile?Ich hoffe besser!Und nochmal KOPF HOCH und ICH DRÜCK DICH GAAAAAAAAANZ FEST!!! Halla Christina Danke für die Info,werde michmorgen gleich dru kümmern.Wie geht es Deiném Schwiegervater?Meinem Vater geht es im Moment nicht so gut.Was aus dem Urlaub wird wissen wir im Moment noch nicht.Wir hoffen das es ihm besser geht,damit er mal eine Abwechslung kriegt. IN LIEBE MELEK |
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#396
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Hallo Sonja (sunniee),
ich hoffe Deinem Vater geht es mittlerweile wieder besser. Ohne Hoffnung und Glaube etwas bewirken zu können wird alles sinnlos und es ist eigentlich schon in dem Moment vorbei wo man die Hoffnung verliert. Ich denke an Euch ... und ich weiß Du hast die Kraft. Liebe Grüße Soni Ansonsten war ich eine Woche bei meinen Eltern. Mein Vater hat seine vierte Hyperthermie mit Chemo Ende Januar nun mittlerweile vollständig weggesteckt und ist wieder voller Tatendrang. Er ist fit und gut drauf und auch weiterhin ohne Schmerzen oder Medikamente. Das die Diahnose nun schon 10 Monate her ist und es ihm so gut geht, grenzt für mich fast schon fast an ein Wunder. Das Ergebnis der CT hat er nun auch, der Krebs ist vollständig zum Stillstand gekommen. Nun fahren wir im April mit der ganzen Groß-Familie 2 Wochen nach Ungarn und danach soll Anfang Mai mal wieder zu Untersuchung kommen. E s heißt weiterhin es braucht ein Jahr nichts gemacht zu werden, ich hoffe natürlich daß es sich bewahrheitet Grüße an Alle Soni |
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#397
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Liebe Christina,
danke für Deine lieben Zeilen. Ich hoffe das dieser Bericht vielen Menschen hilft, Achim hat bis kurz vor seinem Tot immer noch telefonisch versucht anderen zu helfen. Sein Motto war: wenn ich nur einem helfen kann, dann waren meine Qualen nicht umsonnst. Viele Liebe Grüße Ute |
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#398
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Hallo Sonja
Habe verzweifelt im Forum gelesen und bin dabei auf Deinen Bericht gestoßen.Bei meinem Mann Kurt wurde vor 14 Tagen bei einer Lungenbiophsie Rippenfellkrebs festgestellt.Alles fing im Novem ber 02 an,er spuckte plötzlich Blut.Im Krankenhaus konnte man nichts feststellen,es hörte dann von alleine wieder auf.Am 2.Weihnachtstag bekam er dann eine Rippenfellentzündung und eine Lungenentzündung die auf antibiotika nicht ansprach.Es wurde dann die Biophsie gemacht,die Entzündungen gingen im Laufe der Zeit von allein weg.Meine Frage an Dich ,was genau ist eine Hyperthermie und wo wird so etwas gemacht.Kurt soll am Montag nach Essen in die Ruhrlandklinik zu Untersuchungen,ob noch operiert werden kann,aber der Eingriff ist so groß,vielleicht gibt es ja noch etwas anderes.Bitte schreib mir ganz schnell wir habensolche Angst. Alles Liebe für Dich und Deinen Vater Gudrun |
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#399
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Liebe Gudrun,
ich bin nicht DIE Sonja, die Du angesprochen hattest, aber vielleicht kann ich Dir vorweg auch ein bißchen erzählen. Erstmal tut es mir sehr, sehr leid, dass auch Dein Mann an dieser heimtückischen Krankheit erkrankt ist. Eine Operation ist aufgrund der Lage des Tumors wohl in den meisten Fällen nicht möglich bzw. mit SEHR großen Beeinträchtigungen verbunden. Am besten hilft wohl derzeit eine Chemotherapie mit ALIMTA. Es gibt verschiedene Wege einer Chemotherapie. Einer davon ist die Hyperthermie. Dabei wird die Körpertemperatur künstlich erhöht, um die Chemo noch besser wirken zu lassen. Aber das kann Dir die andere Sonja viel besser erklären. Ich kenne das auch nur aus ihren Erzählungen. Mein Vater hatte eine "normale" Chemo mit ALIMTA erhalten. Es wurde sogar geschafft, den Tumor um 40% schmelzen zu lassen!!! Leider geht es ihm aber inzwischen immer schlechter und der Tumor wächst wieder. Es ist ein harter Kampf, aber ich denke, er lohnt sich. Ach ja: Alimta ist kein in Deutschland zugelassenes Medikamt, sondern wird über Studien in verschiedenen Krankenhäusern verabreicht. Ich wünsche Euch alles Gute, Sonja (sunniee) |
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#400
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Liebe Melek,
lieb´, dass Du nach meinem Dad fragst. So wirklich besser geht es ihm eigentlich nicht. Er hat in den letzten Wochen enorm abgebaut und ist leider die meiste Zeit im Krankenhaus. Gestern haben sie 4 Liter Wasser aus dem Bauchraum geholt und heute nochmal 1,5 Liter aus der Lunge. Aber er hat immer noch so extreme Atembeschwerden. Die Ärztin sagt, dass er zu Hause ein Sauerstoffgerät benötigt, dass er an mind. 2/3 des Tages benutzen muss. Gegen das Wasser können sie wohl auch nichts mehr tun. Gegen die Schmerzen bekommt er hochdosiert Morphium, was ihn sehr schlapp, schläfrig und sehr benommen macht. Er vergisst viel, kann sich nicht konzentrieren.... Wir wissen wirklich nicht so recht, wie es weitergeht. Ist dies etwa schon das Endstadium dieser Krankheit???? Er und meine Mum wollten doch zumindest dieses Jahr noch einmal richtig in Urlaub fliegen und die Zeit genießen. Letztes Jahr ging das ja aufgrund der 6-monatigen Chemo und der Nebenwirkungen nicht. Aber dafür ist es nun zu spät. Er ist gerade mal 60, meine Mum Ende Fünfzig und sie wollten doch ihr Rentendasein so richtig genießen. Aber mir geht es schon wesentlich besser als am vergangenen Wochenende und ich sehe wieder gestärkt nach vorne. Denn die Hoffnung stirbt zuletzt. Alles Gute für Dich und Deine Familie, Sonja (sunniee) |
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#401
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Liebe Gudrun,
am Anfang wurden wir von verschiedenen Ärzten mit verschiedensten Behandlungsmethoden konfrontiert. Von 'nichts zu machen bei dieser Krebsart, hoffnungsloser Fall nur abwarten und hoffen das der Krebs nicht zu schnell wächst', über normale Chemo mit folgender Operation, bis zu der jetzigen Behandlungsmethode Ganzkörperhyperthermie in Kombination mit Chemo ohne Operation. Den Schock verdauen zu müssen und dann noch die widersprüchlichen Aussagen der Ärzte über die weiteren Behandlungsmöglichkeiten war eigentlich am Anfang das Schlimmste. Da normale Chemo bei Rippenfellkrebs nur einen Wirkungsgrad von 5 bis 7 % hat, favorisiert der Arzt meines Vaters eine Kombination von Ganzkörperhyperthermie und Chemo, da so die Chemo wesentlich effektiver wirken kann als bei konventioneller Verabreichung. Voraussetzung dazu ist aber eine sonstige gute körperliche Verfassung. Bei der Hyperthermie wird der Körper auf 42,3 Grad erhitzt und ungefähr 1,5 Std. auf der Temperatur gehalten, dabei und auch am folgenden Tag wird die Chemo verabreicht. Die Hyperthermie erhöht den Wirkungsgrad der Chemo um ein vielfaches, da Krebszellen die hohe Temperatur schlechter vertragen als die normalen Körperzellen. Zum Glück hatte mein Vater eine sehr gute Ausgangsgesundheit, da die Hyperthermie nur bei Patienten möglich die organisch sonst gut in Form sind. Eine Operation ist bei meinem Vater nicht erfolgt, bzw. auch nicht vorgesehen, da es mehr als unwahrscheinlich ist dadurch den Krebs endgültig los zu werden. Ziel ist die möglichst lange Eindämmung bzw. Schrumpfung des Krebses, mit möglichst viel Lebensqualität in der Zwischenzeit. Ob diese Behandlungsmethode der Stein der Weisen ist, kann auch ich nicht beurteilen, mein Vater ist erst seit 10 Monaten dabei. Aber bisher geht es ihm sehr gut und die Behandlung hat bei ihm ausgezeichnet angeschlagen. Wir werden sehen wie es weitergeht. Es gibt soweit ich weiß nur fünf Kliniken in Deutschland die diese Behandlung durchführen. Der behandelnde Arzt meines Vaters heißt Dr. Uwe Keppler (Innere Medizin, Pneumologie, Hämatologie und Internistische Onkologie.) Tel: 036331 - 36123. Er war früher Chefarzt in der Lungenfachklinik in Immenhausen bei Göttingen, ist aber mittlerweile mit Belegbetten in Neustadt/Harz. Die Durchführung der Hyperthermie erfolgte in der Neanderklinik in Illfeld, dann war er noch 3 Tage in Neustadt Ich hoffe ich konnte Deine Fragen damit beantworten und drücke Euch auf jeden Fall die Daumen, daß die Behandlung für welche Ihr Euch auch entscheidet gut anläuft. Ganz liebe Grüße Soni |
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#402
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Hallo Sonja (sunniee)
vielen Dank für Deine Antwort,es ist lieb von dir wo ich doch die andere Sonja meinte.Es tut mir so leid,daß es Deinem Vater so schlecht geht.Für uns ist alles so neu und bedrohend und diese Angst lähmt einen so,daß man gar nichts mehr denken kann. Ich wünsche Euch auch alles,alles Gute liebe Grüße Gudrun Hallo an alle wenn ihr einen Rat für uns habt oder mir einfach schreiben wollt würde ich mich sehr freuen,Kurt(er wird erst 54)ist zur Zeit so geschockt,das er unfähig ist im Moment irgendetwas zu tun. Euch allen alles Gute Gudrun |
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#403
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Liebe Sonja R.
vielen Dank für Deine schnelle Antwort.Ich werde mir alles noch einmal in Ruhe durchlesen und überlegen,was wir am besten machen.Ich hoffe,daß es Deinem Vater weiterhin gut geht und auch Dir alles Liebe Gruß Gudrun |
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#404
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Hallo Sunniee,
auch mein Vater war gerade 60 Jahre alt und ist wenige Monate nach der Diagnose am Mesotheliom gestorben. Seither bin stiller Besucher verschiedener Foren. Bei manchen Beiträgen kommen mir auch heute noch die Tränen, wenn ich an die eigenen Parallelen denke. Leider war es bei uns ähnlich wie bei Dir. Zunächst ausgesprochen guter Gesamtzustand, schneller Verfall und schliesslich das Ende. Hat vielleicht jemand Kontakt zu der Familie von Prof. Mike Meliss oder kennt jemanden der Familie? (Ebenfalls ein am Mesotheliom erkrankter und schliesslich verstorbener). Seine Geschichte ist auf der Web-Site von http://www.mesothel.com/pages/profiles.htm abgebildet. Wünsche allen Betroffenen alles Gute. Gruss Siggi. |
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#405
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Hallo Gudrun,
mein Vater bekommt seit Januar Chemotherapie mit Alimta in Gauting und es geht ihm sehr gut..Gott sei Dank, hoffentlich bleibt es so. Die Klinik ist super, alle kümmern sich sehr um die Patienten. Wenn du Fragen an mich hast, helfe ich gerne. Meine Tel.Nr. ist 09621-705984 Alles Gute, Vera P.S. das Angebot gilt für alle,manchmal braucht man mal jemand zum Reden, jemand der einem wieder Mut macht... |
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