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#406
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Gaby,
jetzt hatte ich ja schon das Licht ausgemacht, aber irgendwas hat da im dunkeln noch geleuchtet...Antwortversuch morgen. Und ein extra Bussi für dich |
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#407
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Liebe Gaby.
bei mir hats auch GABY geleuchtet. Ich muß nun nachdenken. Antworte morgen. Mensch Gaby mir ist noch heißer geworden als mir schon ist bei Deiner Geschichte. Schlaf trotzdem gut. Bis Morgen - ich mal Dir einen Schmatzer auf. Briele |
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#408
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Hallo, Mädels !
Ich riskiere schnell ein paar Zeilen aus der Arbeit- als Belohnung, weil ich wirklich schon um 7.00 beim Schreibtisch hing. Allerdings war ich derart konfus in der Früh, dass ich mir Deodorant statt Haarspray auf die Haare gesprüht habe ( das macht dann einen aparten Grauschleier !) Briele, was für eine spannende Geschichte deiner Mama, und wie mutig sie war ! Auch im Leben meiner Mama gab es so einen Zeitpunkt, an dem alles an einem Wendepunkt stand. Sie wurde mal auf „ Erholung“ nach Holland zu einer recht begüterten holländischen Familie geschickt, das war scheinbar damals einige Jahre nach Kriegsende so üblich. Mama wurde dort verwöhnt und verhätschelt. Die Familie wollte sie dann unbedingt behalten bzw. adoptieren ! Aber das kam für meine Großeltern nicht in Frage ! Tja, wie wäre ihre Leben wohl verlaufen, wäre sie tatsächlich geblieben ? Gaby, schön, dass du dich gemeldet hast. Melde mich abends wieder, sonst ertappt mich hier noch jemand in der Arbeit. Schönen freien Tag, Viv ! Du arbeitest aber, Ingrid, oder ? Mein Neffe ist -wie Briele sagt- eben der Sohn meines Bruders.Er und seine Freundin haben sich nach 7 J. getrennt, mein Neffe ist seitdem jedes zweite WE, manchmal auch öfters bei ihm bzw. uns.Er macht immer noch einen riesen Zirkus, wenn er nach dem WE wieder zu seiner Mama fährt,er möchte lieber beim Vater leben. Zitat meinens Neffens:"Ich möchte hier bei Papa und dir leben. Hier habe ich einen Garten und die Tiere -meine Lehrerin sagt, dass ist wichtig und gesund für Kinder " Na, sonst hört er ja nicht so inbrünstig auf seine Lehrerin ! Verschlafenen Grüße, Alina |
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#409
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Liebe Gaby,
Hab mir ein paar Gedanken gemacht, wie man die Kuh vom Eis bugsieren könnte (der Ausdruck gefällt mir). Scheint mir gar nicht so einfach, aber dazu weiß ich vielleicht auch zu wenig über euch und euer Verhältnis. Ich denke, es ist durchaus in Ordnung, wenn du ihr sagst, daß du Zeit für dich brauchst und deine Trauer. Wenn ich mich richtig erinnere ist dein Bär ja erst vor zwei Monaten gestorben. Wenn sie darüber Unverständnis äussert, dann würde ich sagen: Ich erwarte gar nicht, daß du das verstehst, schließlich bist du nicht in meiner Situation, aber ich möchte, daß du akzeptierst, daß ich es so machen muß, wie es für mich richtig/wichtig ist. Das mit den gemeinsamen Urlauben scheint mir einfacher zu lösen, wenn ihr wirklich keine gemeinsamen Urlaubsinteressen habt. Sag einfach: ich habe nur x Urlaubstage im Jahr, davon möchte ich nicht y Tage verschwenden für etwas, was ich todlangweilig etc finde Ich glaube auch, es wäre sehr gut, wenn deine Geschwister dir Rückendeckung geben und dich etwas 'beschützen' würden. Also z.B. Weihnachten nicht mit Mutter bei dir daheim, sondern bei Schwester oder Bruder. Oder du buchst für diese Zeit Abenteuerurlaub :-) Wie weit wohnt sie denn weg? Hat sie Freunde? Sie hört sich ja ein bißchen wie ein Klon von Karl Lagerfeld an. War sie schon immer so auf ihr Äusseres bedacht, oder ist das ein verzweifelter Kampf gegen das Älterwerden? Noch ein Vorschlag: wenn sie von der leidigen Diätgeschichte anfängt: sag einfach, dein Arzt habe dir in Anbetracht deiner Schwindelprobleme dringend davon abgeraten, im Moment etwas derartiges zu unternehmen, da duch die metabolische Umstellung sich die Symptome verschlimmern könnten. Ist zwar gelogen, aber nicht ganz unplausibel. Ausserdem braucht eine runde Person keine Antifaltencreme. Ich kenne siebzigjährige, die weniger Falten als ich haben :-( Einen schönen Tag euch allen, auf die andern komm ich später noch zurück :-) |
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#410
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Muß feststellen, daß Briele's Arbeitsmoral schwer nachgelassen hat ;-)
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#411
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Hallo, liebe Isa, liebe Gaby,
nur ein Satz - will gleich für Wernerli kochen. Isa, bist Du Coach für Übergewichtige - es tut so gut Deine Kommentare zu lesen. Also, wenn man über 40 ist muß man sich entscheiden: face or figure. Bis später Briele |
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#412
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Hihi, Briele, das face or figure kenne ich als Kuh oder Ziege.
Zünd mal noch ein Kerzlein an für Marios Mama, ich habe ein ungutes Gefühl.... |
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#413
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Liebe Gaby,
ich sehe Deine Mutter vor mir, ich höre sie Sätze von sich geben die Du gar nicht geschrieben hast, weil sie wahrscheinlich die Schwester der Mutter einer Freundin ist. Über diese Mutter hatte ich mehr als ein Jahrzehnt Geschichten gehört, als wir uns das erste Mal trafen, standen wir zwei Minuten beisammen, dann ging meine Freundin das Auto holen. Die Mutter schaute ihr nach und sagte, dick wird sie, so ein breiter Arsch wie meine Schwägerin. Naja, meine liebe Gaby was nützt es wenn ich Dir andere schreckliche Geschichen erzähle. Nur noch das eine. Vor Weihnachten will diese Freundinnenmutter daß meine Freundin mit ihr Weihnachtsgeschenke einkaufen geht. Für Kinder, Schwiegerkinder, Enkelkinder, die Familie auf und ab. Wenn sie dann endlich fertig sind, dann sagt die Mutter regelmäßig,ach Gott, jetzt hab ich kein Geld mehr für dich, für dich kann ich nichts mehr kaufen. Damit meint sie die ganze Familie meiner Freundin. Aber jetzt genug von anderen Geschichten. Wir müssen der Kuh Filz unter die Hufe binden und sie vom Eis ziehen. Vorher habe ich die letzten Seiten hier gelesen - bis zu dem Wochenende bei Deiner Schwester. So im Hintergrund hatte ich immer wieder den Gedanken, wie wars denn bei und mit der Schwester? Du hast aber wirklich kein Wort darüber geschrieben. Jede Aussage, jeder Punkt für sich allein genommen, würde genügen, daß ich ernsthaft gekränkt und dauerhaft beleidigt wäre. So wie Du sie beschreibst, kann man wahrscheinlich nicht wirklich mit ihr darüber reden, wie sie auf Dich wirkt. Ich glaube liebe Gaby, Du mußt Dir klar werden, welcher Weg DIR größeres Leid macht. Tun, was Deine Mutter will, Tochter und Mutter, zwei Witwen gehen gemeinsam durchs Leben, oder riskieren, daß sie beleidigt ist, gekränkt ist.Wenn Du das nicht willst, dann solltest Du nicht zu lange warten ihr das klar zu machen. Es drohen sonst mehrere Gefahren. Sie schleicht sich mehr und mehr ein, in Deine Gedanken, in Dein Leben und es wird immer schwieriger für Dich. Vom Gefühl her glaube ich nicht, daß Sonntage die Du allein verbringst deshalb verdunkelt sind weil Du allein bist, ich glaube nicht einmal daß Bärsehnsucht, Bärwehmut Dir so zusetzen. Die Erwartungen die Deine Mutter in Dich setzt, sitzen wie ein Riesenklops auf Deiner Brust, Du kommst vom hundertsten ins tausendste was Erinnerungen an sie betrifft, und, liebe Gaby, da würde dann jeder zum jammern anfangen. Jetzt bin ich bei Isas Vorschlägen. Ich weiß, manchmal überrasche ich Isa. Eben noch eine abwägende Briele werde ich plötzlich radikal. Ich finde Isas Gedanken gut, aber ich würde das um einiges grundsätzlicher ausdrücken. Also nicht, "momentan" kann ich das und das nicht, sondern z.B. liebe Mama, ich find das toll wie du hungerst, aber ich sag dir jetzt was, mir hängt Deine Fragerei nach meinem Gewicht einen Kilometer beim Hals heraus. Nun komm ich so richtig in Rage und hör daher auf. Drückerchen bis später Briele |
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#414
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Liebe Isa
wollt nur sagen - das Kerzchen brennt schon länger. Briele |
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#415
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Liebe Briele,
also ich finde, wir ergänzen uns ganz gut. Ist doch nicht schlecht, wenn wir manchmal die Rollen tauschen. Gaby hat jetzt jedenfalls zwei Meinungen darüber, wie Grenzen gezogen werden könnten. Aber es stimmt schon, ich bin immer verblüfft, wenn der Radikalinski in dir rauskommt :-). Vielleicht kommt meine eigene Mutter hier zu sehr ins Spiel. Und vielleicht hat sie gar nicht so viele Gemeinsamkeiten mit Gabys Mutter. Aber sie ist auch ego-zentrisch. Und hat deswegen keinerlei Sensibilität für die Gefühle von anderen. Als mein Vater so krank wurde, hat sie das Leiden exklusiv gepachtet. SIE hat gelitten, sonst niemand. Einmal habe ich ihr gesagt, daß es mich auch sehr traurig macht. Da hat sie mich nur kurz verblüfft angeschaut und gesagt: ach, ihr wißt ja gar nicht wie das ist, er ist ja NUR euer Vater... Damit war das Thema abgehakt für sie. Und ich bin halt in der Kunst des Eiertanzes sehr versiert, wie man das so wird, wenn man mit jemandem zu tun hat, der ganz schnell tödlich beleidigt ist, wenn man etwas unbedachtes sagt. Die Geschichte über deine Mutter finde ich wirklich faszinierend. Wieviele Mädchen in ihrer Situation hätten das gewagt? 'One in a million'. Und, das hört sich jetzt richtig blöd an, aber ich freu mich für sie. Stelle mir vor, wie das war im Paris und im London der dreissiger Jahre für eine kleine Österreicherin aus ärmlichen Verhältnissen, aber mit Träumen von der grossen weiten Welt. Diese Familie scheint sie ja eher wie eine Tochter behandelt zu haben (hier nehme ich einfach mal an, daß sie ursprünglich als Kindermädchen oder so engagiert wurde). Ich beneide dich richtig um die Geschichten, die sie dir darüber erzählen konnte. Was mich wirklich interessieren würde: hat sie es manchmal bedauert, daß sie nicht dort geblieben ist? Und habt ihr beide einmal zusammen eine Reise zu den Orten dieser Vergangenheit gemacht? Alina, mir scheint, wenn die Katze aus dem Haus ist kucken die Mäuse ins Internet :-). Hoffe, du bist inzwischen aufgewacht. Daß dein Neffe lieber bei euch wäre finde ich irgendwie herzzerreissend. Es ist so fies, daß Kinder oft für das Unvermögen der Erwachsenen büssen müssen. Vivile, was machen die Eier? Ich hoffe, du kannst deine freien Tage ein bißchen geniessen und bist nicht dauernd am brüten! Bis später, meine Süssen! |
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#416
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Briele, sag mir doch bitte, wann Ute ihre OP hat. Ich verbrauch im Moment wahnsinnig viel Kerzen und hoffe immer, es hilft.
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Liebe Isa,
Utas OP ist für Donnerstag o8.00 angesetzt. Ich war gerade kurz im chat. Das Buch "das Leben meiner Mutter" kenn ich nicht. Empfiehlst Du es mir? Gestern habe ich mit "Solomons Lied" begonnen. Ja, ich lese englisch, allerdings nur auf dem Niveau von meinen crime ladies, der schon erwähnten M.Forster, Marlyn French.... Wenn mein Englisch auch nicht so toll ist, denk ich mir doch manchmal - und so auch bei Solomons Lied - wär wahrscheinlich besser auf Englisch zu lesen, ist vielleicht ein bißchen schwerfällig übersetzt. (?) Es muß sehr, sehr anstrengend sein wenn ein nahes Familienmitglied schnell beleidigt ist, man sich jedes Wort, Blick, Tonfall, Mimik überlegen muß. Glaubst Du gibts da am Ende nur drei Möglichkeiten?: sich damit abfinden, sich ständig reiben, sich ausklinken? Vielleicht ist es anders wenn man immer damit lebt. Manchmal war mir so, als wäre ich über die Beleidigungen der vorher erwähnten Mutter gekränkter als meine Freundin. Wie ist das bei Dir - was überwiegt, das Ärgern, das erstaunt sein, das traurig sein? Siehst Du eine Möglichkeit, daß sich das Verhältnis zwischen Dir und Deiner Mutter grundlegend ändert? Liebe Isa, danke, daß Du nach meiner Mama fragst, ich erzähle immer sehr gerne über sie, ihr Leben. Mama kam als Kindermädchen zu der Familie. Der Haushalt war nicht nobel englisch, es war bohemien, so wie es Mama mochte. Der Kontakt zu dieser Familie blieb bis Mrs. Holt starb. Sie, später sogar ihre erwachsenen Kinder waren etliche Male bei uns auf Besuch. Und stell Dir vor, auch ich war dort. Das ist dann einmal eine andere Geschichte. Als ich als au pair Mädchen nach England kam hatte ich die Vorstellung auch ähnlich untergebracht zu werden. Kannst Dir denken wie herbe die Enttäuschung war! Einige Male hatte ich Mama angeboten mit ihr nach Schottland zu fahren. Aber sie bevorzugte andere Reiseziele, entweder große Städte, so waren wir unter anderem in London und Paris, oder südliche Länder. Das letzte Buch das ich ihr schenkte konnte sie nicht mehr lesen. "englische Jahre" - über die Inernierungslager auf der Insel Isle of Man. In mir ist der Wunsch auf die Insel Isle of Man zu fahren. Meine Liebe, Du hast recht,derzeit ist der Kerzenverbrauch gigantisch. Werner murmelt manchmal vor sich hin ... ist ja so schon heiß genug ... aber ich höre schlecht. Jetzt drück ich Dich einmal an meinen Busen! Briele |
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#418
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Liebe Briele,
'Das Leben meiner Mutter' ist ein wundervolles Buch. Und ein wundervolles 'Monument' für OM Grafs Mutter. Ich kenne niemanden, dem es nicht gefallen hat, und sogar Bekannte, die wenig lesen haben es verschlungen. Ich muß aber auch sagen, daß ich den nächsten Band seiner Autobiographie 'Wir sind Gefangene' nach der Hälfte etwa weggelegt habe. Als du gesagt hast, du hast die Bücher bestellt hatte ich spontan genau diese Befürchtung: eine schlechte Ubersetzung kann das beste Buch verderben (Solomon's Song war übrigens das erste Buch, das ich auf englisch gelesen habe -und wie es dazu kam ist eine Geschichte für sich...). Wenn du noch ein bißchen durchhälts, wirst du tolle Frauen drin entdecken. Und natürlich die ganze 'schwarz-weiß' Problematik. Wenn du Forster und French im Original lesen kannst, kannt du alles im Original lesen :-) Weißt du, das Leben deiner Mutter wäre könnte ich mir gut als Film vorstellen. Sogar als 'Viel'teiler, wie Reitz's 'Heimat'. Schade, daß sie das Buch nicht mehr lesen konnte. Und ich glaube du mußt einmal auf die Isle of Man fahren! Zu meiner Mutter: unser Verhältnis wird sich nicht mehr grundlegend ändern. Das ist von ihrer Seite her vollkommen unmöglich. Ich versuche, meinen Schutzpanzer gut in Schuß zu halten. Und wenn das nicht reicht kommt meine Schwester in ihrer glänzenden Rüstung auf ihrem weissen Pferd um die 'damsel in distress' zu retten :-) |
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#419
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Briele, was ich auch noch fragen wollte: war deine Mama denn später einmal in Indien?
Und danke für die Umarmung übrigens, du meine Pfingstrose! |
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#420
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Liebe Isa,
das ist natürlich eine feine Sache wenn man eine Schwester in glänzender Rüstung hat die auf ihrem weißen Pferd herangaloppiert. Da kann einem eigentlich nicht wirklich etwas passieren! Das halt ich schon durch bei dem Buch, keine Frage. Sagst Du mir dann bitte den Titel von dem oben-drüber-Buch - nur in englisch erhaltbar? Nein, Mama war nie in Indien und auch nicht in Ägypten, das zweite Land ihrer Träume.Als ich ihr dies ermöglichen hätte können da wollte sie nicht mehr. Weniger weil sie sich zu alt dafür fühlte, mehr weil das Leben dort nicht mehr so war wie es vor Jahrzehnten beschrieben wurde. Im Alter fühlte sie sich zu Spanien hingezogen. Einige Reisen machten wir dorthin gemeinsam, doch sie buchte auch für sich alleine. Geschichte,Kunst, Kultur, sie bereitete sich richtig darauf vor. Ich fühle mich zu Spanien nicht hingezogen. Ich halte mich ein wenig zurück - aber ich möchte schon wieder von anderen Büchern ...... Jetzt schau ich schnell zu unserer brütenden lieben VIV, hallo Du, wie geht es Dir? Schreibst Du auch? Ich meine für Dich? Das letzte Mal, als ich Dir von meiner Aufschreiberei erzählte, die ganzen Für und Widers, wollte ich noch einen anderen Gedanken einbringen. Ich glaube es ist immer, in jeder Lebenssituation ein Gewinn wenn man etwas hat, was einen fesselt, begeistert. Mir gelingt das nicht immer, aber ich weiß wie gut ich mich fühle wenn mich entweder eine Tätigkeit oder ein Plan ausfüllt. Ich glaube nicht daß das mit Verdrängen zu tun hat, eher mit Lebendigsein. Was meinst du? ALINA, my first love, für immer werde ich das Bild in mir haben - Du mit Deinen Freundinnen, mit Euren Hunden, auf dem Weg Wasser für Mama zu holen. Das geht mir dermaßen unter die Haut, ich könnte heulen, nicht weil es so traurig, sondern weil es so schön ist. Immer wieder denke ich, daß Mama und ich, wir einander jeden Wunsch erfüllten. Das ist ein unglaubliches Gefühl von Luxus, von Wertschätzung. Bei den materiellen Dingen halt nach unseren Möglichkeiten, aber wenn ich am Abend sagte, ich hätte gerne wieder einmal Mohnnudeln, dann sagte sie, willst sie jetzt, oder morgen? Und so war das bei allen Dingen, manchmal betraf es Arbeit, dann wieder Zuwendung. Wir hörten jeden leisen Wunsch, jedes Bedürfnis und reagierten. Weil mir diese Erfahrungen so gute Gefühle vermittelt haben, versuche ich - so gut es geht - Menschen so oft wie möglich Wünsche zu erfüllen. Das, meine liebe Alina, ist auch der Grund weshalb Du nun immer gebügelte Wäsche im Schrank hast und ein gekochtes Essen auf den Tisch. Du könntest manchmal ein bißchen mehr Auswahl an Lebensmittel daheim haben, ich muß aber sagen, daß zu Chandras und meiner Zufriedenheit immer Schokolade da ist. Und deshalb koch und back ich wie ein Weltmeister, die unbekannten Saumägen und das fette Zeug das Isa gerne mag, was war das nur was Gaby wollte? Ich drück Euch alle und gute Nacht Briele |
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