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  #4291  
Alt 04.03.2012, 13:39
Orchidee Orchidee ist offline
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Liebe Katrin,

ich kann deine Verzweiflung gut verstehen und denke, so ging es uns allen hier, die mit einem Rezidiv konfrontiert worden sind. Das ist ein Schock, der erst einmal verdaut werden will. Ich hatte auch zwei Jahre nach der Erstdiagnose ein Rezidiv mit OP und Chemo. Natürlich ist die Therapie nicht so dolle (obwohl ich die zweite OP wesentlich besser weggesteckt habe wie die erste), aber sie hat mir bisher zwei gute "gesunde" Jahre geschenkt.

Die Aussage deiner Ärztin "Sie werden sterben" finde ich ziemlich daneben, dem setze ich doch einen Satz von einer Frau hier im Forum entgegen: "So schnell stirbt man nicht"! Mir hat der damals geholfen, vor allen Dingen mir deutlich zu machen, auch ein Rezidiv bedeutet nicht, dass jetzt alles vorbei ist, dass ich weiterhin Pläne machen und einfach leben kann. Schritt für Schritt - war für mich der beste Umgang mit der Krankheit. Und mach dir bloß keine Vorwürfe, du hättest irgendetwas anders machen können. Eierstockkrebs ist heimtückisch, da hilft noch so viel Sport und gesunde Ernährung nicht!

Ich wünsche dir gute Therapiemöglichkeiten, alles Gute für nächsten Montag und allen hier einen schönen Sonntag.

Orchidee
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  #4292  
Alt 05.03.2012, 10:55
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XsunnyX XsunnyX ist offline
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Liebe Katrin,

dass sind leider keine guten Neuigkeiten!
Aber bitte lass den Kopf nicht hängen!
Ich glaube fest daran, dass du das schaffen wirst!

Wenn du lieber gleich eine OP haben willst, statt 6 Wochen zu warten, dann sag das deinen Ärzten! Du darfst da auf jeden Fall mitreden! Es ist dein Körper und somit deine Entscheidung.

Ich denke fest an dich!

Alles Liebe!
Hanna
__________________
Mein eigener Blog:
www.einneuerweg.blogspot.com
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  #4293  
Alt 05.03.2012, 20:31
frieda3 frieda3 ist offline
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Liebe Kati,

ich finde es eine Unverschämtheit, ja, fast kriminell, auf jeden Fall höchst unproffessionell von der Ärztin Dir sowas zu sagen.
Wenn ich Du wäre, würde ich auf jeden Fall eine Zweitmeinung von Prof. S. an der Charite in Berlin holen. Er ist ein Superspezialist für EK. Hol Dir einen Termin und begib Dich in seine Behandlung. Das wäre aus meiner Sicht das allerbeste.

Ich wünsche Dir Mut und Glück.
Solidarische Grüße
Frieda3
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  #4294  
Alt 06.03.2012, 17:54
frieda3 frieda3 ist offline
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liebe foris,

ich war heute nach ca. 5 monaten zur ek-kontrolle. es ist alles in ordnung weiterhin!!!! die gynäkologin erwartet keinen anderen tm-wert. auf den muss ich noch warten. bin jedoch wirklich gelassener geworden.

euch allen gute ergebnisse.

liebe grüße
frieda3
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  #4295  
Alt 14.03.2012, 20:29
Sisuli Sisuli ist offline
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Hallo Eva,
auch ich habe zum 3.Mal in 3 Jahren EK - so alle 1/2 Jahre wieder.
Bin jetzt mit der Chemo Carboplatin/Gemzar fertig und bekomme seit
Anfang des Jahres Avastin. Habe bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht,
klingt alles sehr einleuchtend und macht mir echt wieder Mut ( wenn die Wirkung so wie versprochen ist ). Und es gibt keinerlei Nebenwirkungen.
Allerdings habe ich das Gemzar nicht vertragen, mein Blutbild war immer so schlecht, dass die nächste Chemo nicht gegeben werden konnte.
Hoffentlich hast Du nicht die gleichen Probleme, alles Andere reicht ja schon!

LG Susann

PS: Habe seit meiner letzten OP im September 2011 ( Darmverschluß auf Grund eines Tumors ) nur noch Durchfall - hat jemand eine Idee was ich dagegen machen kann?! Hab schon etliches ausprobiert, aber nix half bisher.
Danke und alles Gute für Alle
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  #4296  
Alt 14.03.2012, 20:57
berliner-engelchen berliner-engelchen ist offline
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Hallo guten Abend an alle Bekannten und auch die neuen Forumsfrauen!

@Liebe conny,

danke für die blumen, die Du mir in einem anderen Bereich gegeben hast.
Schön, wenn ich in Zeiten, in denen es mir gut geht, anderen etwas geben kann.
In den Zeiten, in denen ich am Ende war, ist mir auch so toll geholfen worden.

Du hattest Deine erste Chemogabe - ich wünsche Dir wenig Nebenwirkungen und richtig gutes schnellen Wirken. Auf dass sie alle dahingemetzelt werden, die da nicht in deinen Körper gehören
Du schaffst das,
Viel Kraft für die Chemo !!!


@liebe Frieda,
herzlichen Glückwunsch zu den guten Ergebnissen!!
Welch eine Erleichterung das ist, kann man wirklich als Betroffene mitempfinden. Wie schön und wunderbar für Dich!!

@ Liebe Katrin,
herzlich willkommen im forum hier bei uns. Auch wenn der Anlass ein trauriger ist.

ich weiss aus eigener Erfahrung, wie schrecklich die Rezidiv-Diagnose ist.
Auch ich war überzeugt davon, es hinter mir zu haben und habe nach nur 6 Monaten einen Rückfall gehabt.

Was ist Dir mitgeben möchte: Es ist keinesfalls so, dass eine Rezidiv Diagnose baldigen Tod bedeutet. Man kann auch mit einem Rezidiv noch viele Jahre leben. Und auch bei sehr guter und guter Lebensqualität. das Leben ist zwar anders, aber nicht weniger Lebenswert, nicht weniger glücklich, nicht weniger "normal". man muss ein bischen mehr machen dafür, das stimmt, man muss an sich arbeiten und man muss viele Dinge akzeptieren lernen.

ABER:
Es gibt viele Behandlungsmöglichkeiten und viele WEge zu kämpfen und die Krankheit zu beeinflussen. Wir sind dem nicht hilflos ausgeliefert.

Die Aussage deiner Ärztin ist eine Null-Aussage.
Klar mußt du sterben. Ich muss auch sterben, meine Kinder auch.
Jeder Mensch muss sterben. Diesen Satz kann ich jedem Menschen, dem ich begegne, sagen. Und keiner kann wissen, wann das sein wird. Ob kürzer oder länger? Wer weiß das denn. Warum darüber nachdenken? Das ist müßig.

Du lebst jetzt. Und jetzt lebst Du gut. Und Du kannst das ttrotz Krankheit weiterhin tun: gut leben.

Frag Dich immer, was Du tun mußt, um das umzusetzen: gut zu leben.
Jetzt konkret im Moment bedeutet das, dass Du gute Ärzte brauchst. Eine Zweitmeinung vielleicht. Viel Hilfestellung für die Chemo.

Die Krankheit ist keine Strafe.
Die Krankheit ist eine Lebens-Herausforderung. schicksal, an dem Du bestenfalls auch wachsen kannst. (auch wenn es sich komisch anhört).

Deine tochter wird verständnisvoll reagieren. Ihr werdet es gemeinsam durchstehen. Ihr und Du habt das bereits einmal geschafft, als schaffst Du das wieder ! Und dann ist wieder Ruhe.

(auch bei mir war übrigens die Zweit-OP nicht annähernd so schlimm wie die erste).

Ich wünsche Dir Kraft und Zuversicht.
Birgit
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  #4297  
Alt 14.03.2012, 21:51
Kati2012 Kati2012 ist offline
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hallo und lieben Dank an Euch alle....
seit tagen lese ich hier im kompass und versuche einen weg für mich zu finden nach diesem gespräch mit der "Frau Doktor". Ich hatte nun 3 Termin , bei ärzten denen ich fast blind vertraue und ich sehe auch wieder klarer . Mein Op OA ( ein schucki im übrigen, immer irgendwie schön ihn zu sehen) sagte, keine OP und gestorben wird auch nicht. Auch er fand es anmaßend. Aber er is der meinung , warten und zwar ein viertel Jahr und dann nochmal CT mit kontrast und Tumormarker....also ist aus dem stuhl auf dem ich saß eine sehr lange bank geworden. Das is schlimm und ich grübele sehr viel. Leider habe ich bei der ersten Chemo viele meiner freunde verloren und so bin ich sehr viel alleine. Meine tochter is aber da für mich , aber auch sie will ich nicht immer fragen. Nunja , morgen werde ich eine Kur o Reha beantragen, einfach um abzuschalten und was anderes zu sehen.Aber ich würde auch gern wieder arbeiten , gebraucht werden , aber das schaffe ich ebend nicht lange. Ich bin Rentner seit feb.2011 und so darf man nur einen gewissen teil arbeiten.
ich danke euch für die lieben zeilen und wünschen allen viel kraft weiterhin
gruss Kati
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  #4298  
Alt 15.03.2012, 08:47
Peeck Peeck ist offline
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Hallo an alle hier,
auch ich bin schon längere Zeit hier im Forum. Ich habe aber einige Zeit auch nicht das Forum besucht.
Bei mir wurde EK im april 2010 festgestellt. Ich wurde operiert und bekam danach Chemo. Es ist alles soweit gut verlaufen und ich bin auch immer zu den anstehenden Untersuchungen gegangen. Klar ist man jedes mal nervös und aufgeregt.
Bei der letzten Untersuchung wurde wieder Ultaschall gemacht und etwas ander Nebenniere gefunden. Es ist begrenzt und ungefähr 8cm groß.
Ihr könnt euch vorstellen, wie ich mich gefühlt habe.
Ich hab schreckliche Angst, was die Chirurgen alles bei der OP finden werden.
Und mein Onkologe war auch etwas überrascht, das da was an der Nebenniere ist.
Heute habe ich ein Gespräch im Krh. was genau jetzt gemacht wird.
Ich bin einfach froh, das ich mir das alles mal von der Seele schreiben kann, denn hier wissen alle, mit was für Gedanken und Ängsten man sich rumschlägt.
Ich wünsche allen hier alles Gute
Sabine
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  #4299  
Alt 30.04.2012, 22:31
Kati2012 Kati2012 ist offline
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hallo , ich muss heute einfach mal wieder schreiben. Ich bin bissle am Ende meiner Kräfte. Mein Tumormarker ist nun von Febr. 97 auf April 255 angestiegen und der Wert vom letzten Freitag wurde mir nicht genannt, nur die Aussage das er sowieso noch steigen wird. Eigentlich wollte ich meine Bauchdecken OP machen lassen(rezidiv Narbenhernie, habe dort ein Netzimplanta drin damit meine Bauchdecke nicht noch mehr reißt), da sich ein Loch gebildet hat wo der Darm immer versucht sich rein zu wurschteln. Meine „nette Frau Doktor“ hat sich heute wieder von ihrer besten Seite gezeigt. Ich sollte anrufen und erfragen wie der Wert ist , aber den nannte sie mir nicht …nur das er gestiegen wäre und sie das erwartet hätte und das man das CT Ende Mai !!!! ende Mai …Hallo !!!! machen sollte. Warum machen wir das nicht gleich. Ich versteh die Welt nicht mehr. Sie geht voll davon aus das ich in 1—2 Monaten sowieso operiert werden muss. Hallo ???? mit welcher Begründung , ich fühle mich gut im mom. und will in eine Reha fahren, endlich mal raus hier , was anderes sehen …und nun soll ich alles wieder abblasen, nachdem ich den ganzen Papierkrieg endlich geschafft habe. Sie wimmelte mich am Tele ab , sie hätte noch einen anderen Termin. Ich war total enttäuscht, egal wann ich bei ihr war, immer hat sie nebenher Telefonate geführt und mein Gespräch unterbrochen. Ich finde das so eine Unart, man sitz da und hat der „Arsch voller Tränen“ (sorry) und will antworten ..reden und sie telefoniert mit andern. Das geht nun schon immer so seit ich die ganze sch… habe. Ich sagte ihr ich möchte gern eine Antwort, ich bekam keine .. Ich sagte dann nur noch, mit erdrückter stimme..“Ich will auch mal die Nummer1 sein wenn ich einen Termin habe bei ihnen und nicht immer nur die zweite .. „ Hat man da nicht ein Recht drauf ??“ ich hasse es wenn die Ärzte nebenbei Telefonate annehmen und das Gespräch einfach unterbrechen.
Ich habe heute zum ersten Mal den Krebshilfeinformationsdienst angerufen und mich total nett mit einer Dame unterhalten, die einfach zuhörte und mir viele fragen beantwortet hat und viele Tipp´s gegeben hat. Ich kann das nur empfehlen.
Nun ja, nächste Woche habe ich wieder Termin bei meinem anderen Oberarzt (der mich damals 11h operiert hat und mich innen wie außen kennt) eine netter Arzt , bei ihm bin ich für meinen Termin immer die Nr.1 und das lässt er einen auch spüren, er lässt Zeit zum überlegen und antwortet auch ausführlich. Das finde ich gut, denn ich will wissen woran ich bin.

Ich wünsche Euch eine schöne Zeit
Lg Katrin
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  #4300  
Alt 01.05.2012, 14:45
Helga606 Helga606 ist offline
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Hallo Katrin

Du sprichst mir total aus der Seele, ich hatte bei meiner ersten Chemo nach OP 2010 auch einen Arzt der mir ständig das Gefühl vermittelte das ich ihm seine Zeit raube, auf Fragen hab ich dann zur Antwort bekommen, "sie stellen mir aber auch immer Fragen"!!!!!. Ja, wenn nicht ihm, wem denn??? Wegen einer zweiten Diagnose wurde ich dann ins KH zur gyn.Onkologie überwiesen und bin auf einen Arzt gestoßen wie man ihn sich besser nicht wünschen kann.
Er hat geantwortet, er hatte über 90 Min. Zeit. Neunzig Minuten !! Wahnsinn und ein so unglaublich gutes Gefühl, nicht nur abgespeist zu werden.
Ich freue mich für dich das du eine ähnliche Erfahrung machen durftest.
Ich bin ab Montag dem 7. mit der 2. Chemo unterwegs, da sich in den letzten 3 Wochen Literweise Aszites entwickelt hat und weiß jetzt aan wen ich mich wenden kann um mich etwas aufbauen zu lassen.

Ich wünsche dir weiterhin ganz viel Kraft und Optimismus
Fühl dich umarmt
LG Helga
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  #4301  
Alt 01.05.2012, 21:40
Kati2012 Kati2012 ist offline
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hallo Helga , da du triffst das richtig Wort ... Man hat das Gefühl man raubt den Ärzten die Zeit. Ich hätte diese Erfahrung lieber nicht gemacht , dafür habe ich gestern noch mit dem Krebshilfe- Infodienst (0800-4203040, da kann man kostenlos anrufen und man findet immer ein "Ohr" und dankbaren Zuhörer )fast eine stunde telefoniert, die gute Dame am tele war einfach meine Rettung an diesem Tag um meinen Arger und auch Frust über die Ärztin und meine leider wieder wahrscheinlich Erkrankung (mein TM steigt unaufhörlich)los zu werden. Sie konnte mir viele fragen beantworten und Tipps und Ratschläge geben.

Heute war ein schöner Tag für mich. Ich habe die Sonne genossen und bin mit meiner Tochter an der Elbe entlang geradelt. Sport soll ja bekanntlich helfen den Krebs zu besiegen

ich wünsch dir viel Kraft für deine Chemo , halte durch
lg Katrin
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  #4302  
Alt 01.05.2012, 23:14
Helga606 Helga606 ist offline
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Hallo Kati
Vielen Dank für deine Antwort, ich finde es prima das du mir bzw. uns gleich die Tel.Nr. mitteilst.
Das werde ich sicher nutzen, weil jedes Mal ins KH zu meinem Doc ist ja auch etwas nervig.
Ich freue mich wirlich sehr hier jetzt auch ein paar Worte loswerden zu können. Ich bin sicher auch durch das Wetter sehr motiviert und geh mal positiv weiter.
Sicher mit Tälern aber da kommen wir ja sicher auch wieder raus.

Vielen vielen Dank und viel Kraft
Liebe Grüße
Helga

PS. Falls du Interesse hast können wir auch gerne mal persönlich sprechen.

Geändert von Helga606 (01.05.2012 um 23:18 Uhr)
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  #4303  
Alt 02.05.2012, 22:41
Kati2012 Kati2012 ist offline
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hallo Helga
das mit der Nummer habe ich doch gern gemacht, zumal wir ja alle in einem Boot sitzen und ich glaube, dass wir nicht die einzigsten sind denen es so ergeht. Ja das Wetter war heute noch mal klasse, aber hier sind schon starke Gewitter im kommen, die werden die Luft erfrischen und reinigen.
Du wirst deine Täler schaffen, glaube fest daran, denn dann wirst du über den Berggipfel schauen und die Sonne erblicken und die lohnt es sich jeden Tag neu zu sehen. Mich motiviert das Wetter auch sehr, merke aber das ich nich mehr die fitteste bin. ABER !!! Wir geben nicht auf
Gerne können wir mal telen schick mir einfach mal eine PN hier

ich wünsche dir viel Kraft für deinen Weg
Lg Katrin
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  #4304  
Alt 26.04.2014, 20:31
luka66 luka66 ist offline
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Hallo liebe Forums Mitglieder,

Ich habe mich vor ein paar Tagen als neues Mitglied eingetragen und kurz vorgestellt. Morgen werde ich stationär aufgenommen. Ich habe einen ca. 4 cm großen Ovarialtumor am rechten Eierstock. Hinzu kommt, dass ich freie Flüssigkeit im Bauchraum habe. Ich drehe am Rad, weil ich absolut nicht weiss, was auf mich zukommt.


Kann das evtl auch ohne Bedeutung sein mit der Flüssigkeit im Bauchraum?

Ich freue mich über eure Rückmeldung

LG Luka
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  #4305  
Alt 26.04.2014, 21:54
Benutzerbild von Jacqueline1964
Jacqueline1964 Jacqueline1964 ist offline
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Hallo Luka,

herzlich willkommen hier im Forum, auch wenn der Anlass, der Dich zu uns führt, kein schöner ist.

Ich schreibe Dir, damit Du Dich nicht so alleine fühlst und bin in Gedanken morgen bei Dir.

Meine OP ist erst 4,5 Wochen her und ich kann mich gut in Dich hineinversetzen, wie es Dir zumute ist. Da kommt mit Sicherheit viel Unbekanntes auf Dich zu. Hast Du eine Begleitung, jemanden der Dir Nahe steht? Zu zweit versteht man manches besser, 4 oder auch mehr Ohren hören mehr als 2. Aber das was einem eigentlich Angst macht, ist das Unbekannte. Was machen die mit mir? Bin ich sterbenskrank? Wie lange lebe ich noch? Tut das weh? Was passiert während der OP und unmittelbar danach? Das einzige was hilft, ist fragen, fragen fragen. Kläre Dich auf. Frag die Ärzte Löcher in den Bauch. Wenn Du verstehst, was mit Dir ist und was passiert und wie man Dir, und das ist das wichtigste Helfen kann, denn aus diesem Grunde läßt Du Dich ja stationär einweisen, damit man Dir hilft, die eventuelle Krankheit zu besiegen, dann bestärkt Dich Dein Wissen um Dich und Du wirst stark werden. (Hört sich komisch an, vielleicht kann ich es nicht schriftlich so rüberbringen, aber es stimmt).

Im Nachhinein kann ich sagen, das die OP zwar kein Zuckerschlecken ist, aber auch das geht vorbei. Nach der OP wirst Du schlapp und geschafft sein. Laß es ruhig angehen. Dann wird es Dir jeden Tag besser gehen. Dein Bauchwasser ist weg, Du kannst wieder atmen. Deine Beschwerden bessern sich. Wenn es denn nun diese "böse" Krankheit sein sollte, dann verzage nicht, denn es gibt viele verschiedene Optionen, die Dir helfen, ein lebenswürdiges und langes Leben zu haben. Da können Dir hier einige was erzählen. Tapfere Frauen, die jeder Statistik ein Schnippchen schlagen. Ich bin ja noch Anfänger und schreibe nur aus eigenen Erfahrungen, während die meisten hier wahre Experten auf dem Gebiet Eierstockkrebs sind.

Weißt Du schon Deinen OP-Termin? In welches KH gehst Du?

Liebe Luka, ich denke morgen an Dich, es wird alles gut werden. Auch denke ich, das sonntags nicht allzuviel passiert. Und alles, was dann passiert, ist erträglich und hilft Dir, Deinem Messi (mit Tündels Worten) den Garaus zu machen.

Mach es gut, liebe Luka, Kopf hoch und geh dem Dreck an den Kragen. Sei stolz, das Du was dagegen unternimmst. Der muß weg, der hat bei Dir nichts verloren.

Alles Liebe schickt Dir
Jackie
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