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#421
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Liebe Gaby!
Du klingst ja schon wieder etwas besser! Ich freue mich, wenn ich dazu ein ganz klein wenig beigetragen haben sollte! Ich finde, dass man auch vor Dir den Hut ziehen kann, Du bist für Deine Mam eine große Stütze und das ist ganz wichtig! Ich finde es auch gut, das Du Dir zwischendurch auch Auszeiten nimmst: das beruhigt nicht zuletzt auch das Gewissen von Deiner Mam (Mütter sind so! ;-) Meine Mutter hatte ein schlechtes Gewissen, dass wir sie "betüttelt" haben, schließlich war das ihre Aufgabe (meinte sie), und sie war vorher auch nie ernsthaft krank gewesen, im Gegenteil, sie war immer diejenige, die sich um andere gekümmert hat: um meinen Vater und mich (wir hatten beide schon Krebs) und um ihre 90-jährige Mutter.) Nochmals liebe Grüße, auch an Deine Mam, und geniesst gemeinsam das schöne Wetter - das wirkt Wunder! Karin |
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#422
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Hallo an alle Interessierten,
seit ein paar Stunden bin ich wieder zurück aus dem Krankenhaus. Auch die dort durchgeführten Untersuchungen, Lunge röntgen, Tastuntersuchung, EKG und Darmspiegelung (da meine Mutter an Darmkrebs erkrankt war) brachten normale Ergebnisse. Dennoch gibt es einen riesengroßen Wermutstropfen, denn mein Tumormarker ist innerhalb einer Woche auf nun 19 U/ml angestiegen. Die Ärzte sehen diesen Wert zwar nicht als bedenklich an, denn im Moment ist meine chronische Blasenentzündung wieder akut, sodass der Wert deshalb angestiegen sein könnte. So recht glauben kann ich das aber leider nicht. Vielleicht meldet sich jemand, der damit Erfahrung hat und meine Bedenken zerstreuen kann? Meine Chemopause ist übrigens um weitere drei Monate verlängert worden - vorausgesetzt, die nächste Tumormarkerkontrolle liegt noch im Normbereich. Viele Grüße Anita |
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#423
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Liebe Anita
Schön dass die Untersuchungen normale Ergebisse gebracht haben :-) Ich kann Deine Angst wegen dem Anstieg des Tumormarkers verstehen. Bei der letzten Besprechung mit dem Onkologen hat uns dieser folgendes gesagt: bei jeder Patienntin ist der Höchstwert unterschiedlich. Also muss man vom eigenen Höchstwert (nach Operation, vor 1. Chemo) ausgehen, d.h. wenn Deiner bei 1'000? war ist die Zahl 19 wirklich unbedenklich und lässt auf die Blasenentzündung zurückführen. War aber der Höchstwert z.B. 100 sieht es anders aus. Ich hoffe, dass ich es verständlich erklären konnte? Und ich DIR einmal helfen konnte, das wäre ganz schön. Wünsche Dir ganz fest, dass dieser Wert "nur" von der Blasenentzündung kommt und Du die warmen Sommermonate mit Chemopause geniesen kannst. Liebe Grüsse Gaby |
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#424
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Hallo Gaby,
hab Dank für deine liebe Antwort. Bei mir wurde nach der OP keine Tumormarkerkontrolle durchgeführt mit der Begründung, der Wert habe keinerlei Aussagekraft. Aber verglichen mit den Befunden meiner Zimmerkolleginnen auf der Krebsstation habe ich allen Grund, mit meinen jetzigen Untersuchungsergebnissen sehr zufrieden zu sein. Ich werde versuchen, die kommenden Wochen zu genießen. Mein Sohn hat Ferien, uns geht es gut... Zudem habe ich das Glück, mit einem positiv denkenden Mann verheiratet zu sein! Als ich von der Abneigung deiner Mutter gegen Parfüm las, musste ich schmunzeln. Das war/ist bei mir genauso. Bis heute kann ich den Duft meines Lieblingsparfüms nicht ertragen. Ich wünsche deiner Mutter, dass sie die künftigen Chemozyklen besser verträgt. Liebe Grüße, auch an deine Mam, Anita |
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#425
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Hallo Anita,
nach dem deine chemotherapie abgeschlossen war, in welchen abständen hast du den tumormarker kontrollieren lassen? (jeden monat, alle 2 monate...) schön das deine nachuntersuchungen nichts ergeben haben !! gruss ronny |
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#426
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Hallo Ronny,
von den Ärzten im Krankenhaus wurde mir eine Tumormarker-Kontrolle sechs Wochen nach der letzten Chemo empfohlen. Hallo Tina, ich habe leider vergeblich nach deiner Krankengeschichte gesucht. Falls du es nicht als zu neugierig empfindest, würde ich mich freuen, wenn du mir diese kurz beschreibst. Ich wünsche dir eine laaaange Chemopause! Hallo Karin, bei dir möchte ich mich ganz herzlich für deinen Mut machenden Eintrag bedanken. Du glaubst ja nicht, wie mir der geholfen hat! Es tut so gut zu wissen, dass auch nach mehrfach aufgetretenem Rezidiv eine poitive Wendung möglich ist. Mach weiter so! Allen Betroffenen und Angehörigen liebe Grüße Anita |
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#427
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Hallo Anita!
Erst mal freue ich mich, daß es dir soweit gut geht! Richte bitte Brigitte meine herzlichsten Grüße aus! Wir haben euch Beide beim Boidelsche-Treffen sehr vermisst! Aber es gibt ja immer ein nächstes Mal! Viele liebe Grüße von Allen herzlichst Ruby |
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#428
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Hallo Anita !
Danke für die guten Nachrichten von Brigitte. Bin gerade aus dem Urlaub gekommen und grübele schon die ganze Zeit wie es ihr wohl geht. Zumal ich mir am 17.7. umsonst die Daumen platt gedrückt habe. Aber ich nehme an, das hier viele aus dem Forum am OP-Tag für mich mit gedrückt haben und nur der Erfolg zählt. Wußte sie schon wann sie ungefähr wieder nach Hause kann ? Schöne Grüße an Alle Anja |
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#429
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Hallo Ruby, hallo Anja,
ich habe heute wieder mit Brigitte telefoniert, es ist unglaublich, wie fit sie klingt. Zudem ist sie voll Zuversicht. Voraussichtlich wird sie Ende nächster Woche aus dem KH entlassen. Die Grüße habe ich ausgerichtet, Brigitte hat sich sehr darüber gefreut! Alles Liebe und Gute für euch Anita |
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#430
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Hallo Gaby,
ja, mir geht es gut! Gestern haben wir einen Tagesausflug gemacht, da war ich abends ziemlich geschafft, aber meine Männer auch. Wie geht es denn deiner Mutter und was macht deine Psyche? Hallo Ronny, ich kann mich Gabys Worten nur anschließen, ich freue mich mit euch über den Erfolg! Liebe Grüße, auch an euere Mütter, Anita |
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#431
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Hallo Anita,
danke für deine guten wünsche !! habe sie weitergeleitet. schön das es dir auch so gut geht, vor allem nach dem einige im forum in den letzten tagen auch negatives zu berichten hatten... gruss ronny |
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#432
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Hallo, es ist nun das 3. Jahr und meine Schwiegermutter hat bereits wieder einen Tumor am Enddarm, wieder den Müllerschen
Mischtumor, der sehr selten ist. Sie wird nun bald operiert und wir hoffen sehr, dass der Tumor ganz entfernt werden kann. Es ist erschreckend für uns, dass jedes Jahr wieder ein neuer Tumor wächst. Leider finde ich sehr wenig über diesen Müllerschen Mischtumor. Hat mir jemand noch irgendwelche Infos darüber. Vielen Dank und Euch allen viel Kraft Liebe Grüsse Eveline |
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#433
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Liebe Anita
Da zu Hause der Compi ausgestiegen ist, habe ich Deine Antwort erst jetzt gelesen! Ja, ja die liebe Technik... man weiss einfach nie warum...hihi Bin für Dich total happy, dass Du Unternehmungen machen kannst und es Dir dabei gut geht. Freut mich riesig. Auch wenn die Müdigkeit Abends sicher nicht so angenehm ist, ist es doch schöner sie kommt von Ausflügen als von sonst was, gell. Ich hoffe, dass es Dir weiterhin gut oder sogar noch besser gehen mag. Meine Psyche ist eigentlich wieder im Lot. Es sind zwischenzeitlich noch so viele Dinge passiert! Manchmal frage ich mich, wie ich das alles aushalten soll, geschweige denn meine Mam! Aber immer einen Schritt nach dem andern und zwischendurch ein kleiner Aufsteller hilft einem sooo viel. Meiner Mam geht es, gott sei dank, endlich besser. Die Müdigkeit und vorallem das schlecht sein hat sich extrem verbessert. Nach der 2. Chemogabe war sie "nur" ca. drei Tage wirklich schlapp. Jetzt geht es recht gut und sie unternimmt manchmal (auf sanften "Druck") für ein paar Stunden etwas. Das schlimmste ist das Verhalten meines Vaters!!! Wir hatten es wirklich noch nie leicht mit ihm, aber jetzt ist wohl ein Punkt erreicht wo endgültig das Mass voll ist! Legt er sich doch eine Freundin zu, weil er angeblich mit der Erkrankung meiner Mam nicht umgehen kann, und zeigt sich auch noch in aller Oeffentlichkeit mit der "Neuen". Und wir erfahren das von Ausserhalb. Jetzt setzte ich alles daran, dass meine Mam endlich einsieht, dass sie da unbedingt raus muss und probiere sie zu unterstützen wo es nur geht. Evtl. schreibt sie jetzt dann selber hier rein! Haben ihr einen Computer organisiert, welcher nur noch ans Netz geschlossen werden muss, dann kann es los gehen. Wünsche euch allen ein wunderschönes, kühleres Wochenende Liebe Grüsse Gaby |
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#434
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Hallo Gaby,
endlich wieder ein "Lebenszeichen" von dir, ich freue mich! Dass es deiner Mam besser geht, ist prima - aber jetzt plagt euch auch noch zusätzlicher Kummer wegen deines Vaters. Da kommt es ja knüppeldick bei euch! Wenn deine Mutter tatsächlich den Mut und die Kraft hat, sich von deinem Vater zu trennen, könnte das vielleicht eine neue Chance für sie sein. Im Buch "Spontanheilungen" habe ich gelesen, dass auffallend viele der Geheilten ihr Leben nach Bekanntwerden der Krebserkrankung einschneidend verändert haben. Ich habe nicht vergessen wie es war, als meine Mutter vor sieben Jahren an Krebs erkrankte - diese Angst, ich könnte sie verlieren, immer das Gefühl, ihr nicht wirklich helfen zu können... Du hast noch eine Sorge mehr. Hoffentlich steht dir ein lieber Mensch zur Seite, bei dem du dich auch mal "ausheulen" kannst. Gönne dir ganz bewusst und ohne schlechtes Gewissen ab und zu eine Auszeit, in der du nur an dich denkst und dir was Gutes tust. So kannst du neue Kräfte sammeln, um deiner Mutter weiterhin verlässlich zur Seite zu stehen. Die Idee mit dem Compi für deine Mam ist super! Ich hoffe, sie meldet sich bald mal hier im Forum. Weiterhin ganz viel Kraft und alles Gute für euch Anita |
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#435
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Hallo, nun hat das Schicksal oder wie auch immer man es nennen mag in meiner Famielie zugeschlagen. Meine Frau (40 Jahre) ist vor 2 Wochen ins Krankenhaus gekommen mit dem Befund vom Frauenarzt, daß sie eine sehr große Zyste habe. Einen Tag nach der Aufnahme im Krankenhaus wurde sie operiert. Sie wurde 12 Stunden operiert. Der Befund der Ärzte Eierstockkrebs FIBU IV. Bei der Operation wurde ihr die Milz entfernt und jeweils Teile vom Magen, Dünndarm, Dickdarm und Bauchspeicheldrüse. Nach der OP wurde sie in ein künstliches Koma versetzt und an das Beatmungsgerät angeschlossen. Da ihre Nieren nach der OP nicht arbeiteten wurde sie an die Dialyse angeschlossen. Seit letzten Sonntag arbeiten ihre Nieren wieder zu 50%, so das sie von der Dialyse weg ist. Am Montag hat der Arzt ihr einen Luftröhrenschnitt gesetzt, worüber die Atmung unterstützt wird. Seitdem wird das Narosemittel immer weiter zurückgefahren, damit sie langsam wach wird.
Das Erfahren, das meine Frau Krebs hat, hat mich sehr hart getroffen. Zumal ich als Kind im Alter von 6 Jahren meine Mutter durch Krebs veloren habe. Die erste Woche war ich mit den Nerven fast am Ende. Jedoch muß ich mich auch zusammen nehmen, denn wir haben einen 10 jährigen Jungen der mich momentan mehr als zuvor braucht. Zum Glück habe ich Schwigereltern die mir bei allem sehr helfen. Es ist für mich schwer zu Ertragen, meine geliebte Frau so liegen zu sehen. Wie wird sie es verkraften, wenn man ihr erzählt was mit ihr passiert ist? Was kommt noch alles auf uns zu? Wieviel Zeit für ein gemeinsames Leben bleit uns noch? Diese und noch mehr Fragen kreisen ständig in meinem Kopf. name@domain.de |
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