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#556
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#557
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Hallo meine liebe MAus,
bin gerade rechtzeitig zurück in der Arbeitswelt um Dir von Herzen alles, alles gute für heute zu wünschen, schicke Dir ein paar leichte Windböen die Deine Gedanken ein bißchen zerstreuen sollen, sicher hängst Du gerade fest im Kopfkino, da bin ich sicher.... Hoffe, wir hören ganz schnell gutes von Dir.
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Liebe Grüße - Bibi ********************* Dankbarkeit ist die Erinnerung des Herzens |
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#558
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Hallo Ihr lieben Daumendrücker,
super, dass Ihr alle da seid .Ich bin tierisch nervös und fange ständig irgendwas an, und lasse es gedankenverloren wieder liegen. Hinzu kommt - auf meinem Autodach liegen geschätzte 8 cm Schnee. Hoffentlich ist das Taxi, samt Mama, gut durchgekommen nach Essen. Aber wird schon, denke ich. Mein Sohn war gerade schon draußen, um die weiße Pracht zu genießen. Sieht alles so richtig toll und unberührt aus. Ich werde Euch Bescheid geben, sobald ich Neuigkeiten von Mama habe. Sie hatte so ne Angst vor der neuen Chemo, weil das Vincristin für sie mit so vielen unangenehmen Nebenwirkungen behaftet ist. Das tut mir so leid, und dennoch hoffe ich inständig, dass es wirkt und sie es weiterbekommen kann. Nachher bin ich schlauer. Ich wünsche Euch allen jedenfalls einen guten Start in die Woche .Annika |
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#559
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Hallo Annika
dat der gedrückt ist, is klar oder nicht ![]() LG Alex der sich freut das auch der blaue Engel (Bibi) wieder an Bord ist.
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#560
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Liebe Annika,
ich drücke immer noch. Und bin ganz schön aufgeregt..... Alles Liebe Thessa
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Meine Mutter, ED 03/08 Adenokarzinom nicht operabel; T4N3M0. Chemokonzept: seit 03/08 Carboplatin/ Vinorelbine, Umstellung aufgrund von Versagen von Carboplatin auf Taxotere am 22.07.08. Letzte Chemo am 27.11.08 - nun watch and wait. ![]() 14.01.: Lunge fast tumorfrei, multiple Hirnmetastasen, 10 Ganzhirnbestrahlungen ab dem 22.01. ![]() am 09.02.2009 in unseren Armen eingeschlafen ![]() 1946 - 2009 |
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#561
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Hallo Ihr Lieben,
ich habe soeben mit meiner Mama, im Vorfeld mit ihrem Mann sprechen können. Ich bin durcheinander...hoffe ich bekomme das jetzt so einigermaßen zusammenhängend auf die Reihe. Das Telefonat war, ob des neuen Befundes, sehr emotional und nicht so lang. Der Tumor in der Leber ist unverändert groß - eher sogar gewachsen. Halt immer noch rund 7 cm + - ! Dann wurde das MRT vom Kopf veranlasst. Das MRT ergab 5 Hirnmetastasen. Die Metastasen sollen ab dem 15. hier in Gelsenkirchen in einer Klinik bestrahlt werden. Aller Wahrscheinlichkeit nach, so mutmaßte der Onkologe, würde wohl eine Ganzhirnbestrahlung als einzige Option in Betracht kommen. Da meine Mutter in den letzten Wochen ja auch einen grippalen Infekt hatte, und solche Erreger mitunter auch Auffälligkeiten im Gehirn darstellen können, wurde noch eine Lumbalpunktion durchgeführt. Der Onkologe meinte, dass er sich, sofern der Befund, den der Hirnmetastasen ausschließen würde, sofort telefonisch meldet. Er ginge allerdings von Hirnmetas aus. Meine Mutter hat noch einmal Vincristin bekommen, weil ab dem 15. erst einmal die Bestrahlung (15 Sitzungen sofern ich das jetzt in der Aufregung recht verstanden habe) einsetzt, und dann chemofreie Zeit ist. Daher wollte er einen zu langen Zeitraum nicht riskieren. Danach soll eine andere Chemo erfolgen. Den Namen selbiger wußte Mama nicht, nur dass sie an 5 aufeinanderfolgenden Tagen verabreicht werden soll. Auch da muss ich mich entschuldigen, wenn ich das in der Aufregung nicht richtig verstanden habe. Die Lunge an sich wurde, so wie Mama sagte, gar nicht untersucht oder dargestellt. Nach den Auswertungen der Leber und des Kopfes, wurden die Prioritäten jetzt wohl anders gelagert. Ich versteh das sogar irgendwie. Ich werde aber morgen noch einmal genauer nachfragen. Für heute sagte sie, sei sie einfach nur müde und geschafft. Fertig eben! Ich soll auch nicht mehr anrufen heute. Der Onkologe hat ihr jedenfalls alles verschrieben, was sie brauchte. Etwas zum Schlafen, gegen Übelkeit ect. ect. Meine Mutter sagte, dass er heute sehr einfühlsam gewesen sei und bedauerte, dass der Befund so ausgefallen sei. Mama hat geweint. Ich, nachdem ich den Hörer aus der Hand gelegt habe. Ich hab Angst. Mama meinte, dass Schlimmste ist es, mir, den Enkeln, ihrem Mann das mitteilen zu müssen. Ich hasse den Scheiss-Krebs. Er zerstört einfach alles! Ich wünsche mir jetzt einfach noch eine qualitativ hochwertige Zeit für meine Mama. Ohne Leidenmüssen, ohne gravierende Wesensveränderungen, ohne Schmerzen. Ich liebe sie so sehr und es tut so weh. Ich habe ihr gut zugeredet, versucht ihr Hoffnung zu machen - erklärt, dass Bestrahlungen nicht schlimm sein müssen...dass das Ansprechen der Metas ein gutes sein kann. Wisst Ihr, obwohl ich alt genug bin und selber Kinder habe, fühle ich mich für den ganzen Mist zu klein. Jetzt geht es auf in die nächste Runde. Ich kann wieder nur außen stehen und zugucken - noch nicht mal helfen. Meine Position ist so jämmerlich. Ich wünschte, ich könnte die Welt verändern. LG Annika P.S.: Nichtsdestotrotz möchte ich mich für Eure Daumen bedanken! Und dafür, dass wir uns hier austauschen. Geändert von annika33 (05.01.2009 um 16:24 Uhr) Grund: Was vergessen ! |
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#562
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Liebe Annika,
es tut mir unendlich leid, dass so ein Befund bei der Untersuchung rausgekommen ist. Es ist ein Sch..........krebs den Deine Mama und ich haben. Sollten es Hirnmetastasen sein, sind diese sicher durch die Bestrahlung sehr gut behandelbar. Deine Mama hatte doch keine neurologischen Ausfälle nur etwas Kopfschmerzen, oder? Vielleicht sind es doch keine Metastasen. Es war doch gut, dass Deine Mama auf das MRT bestanden hat. Kann sehr gut verstehen, dass man durch solch eine Diagnose total durcheinander ist. Viele liebe Grüsse ich drück Dich ![]() Gabi
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ED April 2008: Kleinzelliges Bronchialkarzinom pT4c,N3,M1,G3(StadiumIV)Nebenierenmetastasen re., Lymphknotenmetastasen bds. 01/09 Lebermetastasen, Lympknotenmetastase kleinkurv. Magen, 01/10 LK Bauchspeicheldrüse und Mediastium ED April 08: Brochoskopie: Exzision und Laser-Destruktion 5-8/08: Chemo Carboplatin /Etoposid, 9-10/08:Bestrahlung Bronchial Tumor 41 Gy 1-3/09: ChemoTopotecan, 4-7/09: Chemo ACO 9-11/09 FOLFIRI, 11-12/09 Taxotere, seit 1/10 Bendamustin Geändert von jojo08 (05.01.2009 um 16:46 Uhr) |
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#563
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Liebe Annika
Ich weiss leider nicht, was ich Dir tröstendes sagen soll. Das Hirnmetas meistens gut auf Bestrahlung ansprechen, weisst Du. Es tut mir unendlich leid. Ich muss ganz schnell weg und schreibe hinterher mehr.... Ich denke an Euch. Thessa
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Meine Mutter, ED 03/08 Adenokarzinom nicht operabel; T4N3M0. Chemokonzept: seit 03/08 Carboplatin/ Vinorelbine, Umstellung aufgrund von Versagen von Carboplatin auf Taxotere am 22.07.08. Letzte Chemo am 27.11.08 - nun watch and wait. ![]() 14.01.: Lunge fast tumorfrei, multiple Hirnmetastasen, 10 Ganzhirnbestrahlungen ab dem 22.01. ![]() am 09.02.2009 in unseren Armen eingeschlafen ![]() 1946 - 2009 |
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#564
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Liebe Gabi,
das hat der Onkologe genauso gesagt, wie Du es gerade geschrieben hast. Dass der Kleinzeller eben in der Hinsicht heimtückisch sei. Neurologische Ausfälle hat sie, sofern ich informiert bin, keine. Also mir ist in dieser Hinsicht wirklich noch nichts aufgefallen und Mama auch nicht. Und Kopfschmerzen hatte sie genau zu dem Zeitpunkt, als sie den grippalen Infekt hatte. Von daher hat sie das Kopfweh auch darauf zurückgeführt. Ich habe nach Lage und Größe gefragt, und sie sagte, dass sie da gar nicht mehr konkret nach gefragt habe, und der Onkologe seinerseits auch nicht drauf eingegangen ist. Von ganzem Herzen möchte ich hoffen, dass es keine Metas sind, aber die Wahrscheinlichkeit ist wohl eher gering, dass der Befund sich als "harmlos" rausstellt. Ich finde nur den Zeitraum bis zum 15. wieder recht "lang". In der Hinsicht bin ich aber dann auch recht panisch. Am liebsten wäre mir natürlich, heute noch aktiv werden. Der gesunde Menschenverstand sagt mir, dass es so schnell wohl nicht geht, aber das wäre mir am liebsten. Und ich will auch jetzt im Nachhinein betrachtet gar nicht mal sagen, dass ihre Launenhaftigkeit daher gekommen ist. Ich vermute das war eine NW des Vincristin. Denn in den letzten Tagen war sie wieder völlig normal und entspannt wenn wir gesprochen haben. Ich setze jetzt all meine Hoffnung auf die Bestrahlung. Dir liebe Gabi möchte ich Danke für Deine Worte sagen. Liebe Grüße Annika |
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#565
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Liebe Annika,
sollte Deine Mama tatsächlich Hirnmetastasen haben, reicht es sicher noch mit der Bestrahlung am 15. zu beginnen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Hirnmetastasen sehr gross sind, da Deine Mama sonst neurologische Ausfälle hätte. Vor der Bestrahlung müssen noch einige Untersuchungen usw. durchgeführt werden. Kenne mich mit Hirntumoren bzw. neurologischen Ausfällen etwas aus, da meine Schwiegermutter 2007 an einem Hirntumor erkrankt war. Der Tumor ist durch OP und Chemo seit Aug. 2007 total verschwunden und ist bisher nicht mehr aufgetaucht. Gut ist, dass man durch die Bestrahlung fast keine NW hat und die Tumore auch sehr schnell auf die Bestrahlung ansprechen. Liebe Grüsse Gabi
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ED April 2008: Kleinzelliges Bronchialkarzinom pT4c,N3,M1,G3(StadiumIV)Nebenierenmetastasen re., Lymphknotenmetastasen bds. 01/09 Lebermetastasen, Lympknotenmetastase kleinkurv. Magen, 01/10 LK Bauchspeicheldrüse und Mediastium ED April 08: Brochoskopie: Exzision und Laser-Destruktion 5-8/08: Chemo Carboplatin /Etoposid, 9-10/08:Bestrahlung Bronchial Tumor 41 Gy 1-3/09: ChemoTopotecan, 4-7/09: Chemo ACO 9-11/09 FOLFIRI, 11-12/09 Taxotere, seit 1/10 Bendamustin Geändert von jojo08 (05.01.2009 um 17:05 Uhr) |
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#566
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Liebe Gabi,
ich hab meine Mama ja nach der Größe gefragt. Sie sagte nur, dass sie und ihr Mann die MRT Bilder ja auch haben ansehen können, und die "Stellen" dort, wären aus ihrer Sicht "klein" gewesen. Aber jeder der mal ein MRT vom Kopf hatte, der weiß ja, wie sich die Bilder darstellen. Als Laie beurteilen zu wollen, was da groß und was klein ist, das gestaltet sich eher schwierig. Ich habe dazu nichts gesagt. Habe sie sowieso beruhigt und ihr Mut zugesprochen. Ich hab weder geweint, noch sonst irgendwie aufgelöst oder fahrig gewirkt. Ich denke das hat sich etwas positiv auf sie übertragen, weil sie dann auch aufgehört hat zu weinen. Ich hoffe, Du hast Recht, und die Tumore sprechen gut und schnell auf die Bestrahlung an. Ich hab nur Angst, weil sie ja jetzt wohl auch nicht mehr so chemosensibel reagieren, dass sich das auch bei den Bestrahlungen so verhalten könnte. Aber ich warte ab - was anderes bleibt mir sowieso nicht. Falls ich ein wenig konfus schreibe, bitte nicht bös sein - ich fühl mich so nach "durch die Mühle gedreht" irgendwie. Liebe Grüße Annika |
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#567
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Liebe Annika,
kann dich beruhigen. Die Hirntumore sprechen auf alle Fälle auf die Bestrahlung an. Sie werden ja durch die Strahlen zerstört und dann nach und nach vom Körper abgebaut. Bei mir war es auch so, dass trotz der Chemo mein Bronchialtumor weitergewachsen ist. Um ihn zu stoppen habe ich dann Hochdosisbestrahlungen erhalten. Nach 7 Bestrahlungen (hatte insgesamt 17 Bestrahlungen) hat man dann ein CT vom Thorax gemacht um zu schauen, ob er weitergewachsen ist. Man konnte dann jedoch nur erkennen, dass er nicht mehr gewachsen ist. 6 Wochen nach der Bestrahlung wurde nochmals ein CT gemacht. Jetzt konnte man bereits erkennen, dass der Tumor kleiner geworden ist. Am 27.1. wird wieder eine CT - Kontrolle gemacht. Hoffe, dass er sich noch einmal etwas verkleinert hat. Viele liebe Grüsse Gabi
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ED April 2008: Kleinzelliges Bronchialkarzinom pT4c,N3,M1,G3(StadiumIV)Nebenierenmetastasen re., Lymphknotenmetastasen bds. 01/09 Lebermetastasen, Lympknotenmetastase kleinkurv. Magen, 01/10 LK Bauchspeicheldrüse und Mediastium ED April 08: Brochoskopie: Exzision und Laser-Destruktion 5-8/08: Chemo Carboplatin /Etoposid, 9-10/08:Bestrahlung Bronchial Tumor 41 Gy 1-3/09: ChemoTopotecan, 4-7/09: Chemo ACO 9-11/09 FOLFIRI, 11-12/09 Taxotere, seit 1/10 Bendamustin |
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#568
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Liebe Annika,
das tut mir so leid - ich hätte euch so ein besseres Ergebnis gewünscht. Aber wenn die Lebermeta nicht großartig gewachsen ist, ist das wenigstens etwas. Die Hirnmetas sind mit Sicherheit nicht groß, sonst hätte man sie auf dem MRT-Bild doch eindeutig identifizieren können. Übrigens finde ich, dass die auf den Bildern immer viel größer aussehen, als sie sind. Die Ganzhirnbestrahlung wird deine Mutter bestimmt ganz gut wegstecken - so wie Beate, das hast du doch sicher gelesen. Sie war ja auch in Gelsenkirchen. Vielleicht dieselbe Klinik? Hatte deine Mutter eigentlich schon die prophylaktische Kopfbestrahlung? Konfus wirkst du übrigens gar nicht. Weniger als manch andere, obwohl du ja nur Infos aus zweiter Hand hast. Aber Angst hast du natürlich, aber die hätte ich in deiner Lage auch. Und wie. Aber wenigstens wird getan, was getan werden kann. Das gibt ein bisschen Hoffnung. ![]() LG Bettina |
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#569
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Liebe Anni,
alles was ich schreiben möchte lösch ich wieder - du kennst das nur zu gut. Aber deine Ma hatte - wenn ich richtig erinnere, keine proph. Ganzhirnbestrahlung. Das ist zumindest im Hinblick auf die Dosis, die sie nun anwenden können sehr gut. Bei meiner Ma wären sie da jetzt erheblich eingeschränkt, es gibt ja maximale GEsamtdosen.... Meine Ma hatte keine Nebenwirkungen, lediglich hinter den Ohren - immer die Nässe gleich wegpudern, das hatte sich ein wenig entzündet und die Ohren waren eine Weile heiß. Ach Anni, bin mit Dir
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Liebe Grüße - Bibi ********************* Dankbarkeit ist die Erinnerung des Herzens |
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#570
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Liebe Annika,
ich denke ganz fest an euch. Es tut mir so leid. Übrigend habe ich auch während der Bestrahlungen eine Chemo bekommen, die an 5 Tagen hintereinander gegeben wurde. Wurde stationär durchgeführt und Bestrahlungen weitergemacht. Bis bald Gitta |
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