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  #601  
Alt 15.04.2004, 22:38
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Standard Lungenkrebs und Metastasen

Hallo Sabine,
es tut mir so leid,es ist aber anscheinend so! Meiner Mutter geht es ähnlich,man hat sie zwar noch nicht aufgegeben,aber solche Metastasen lassen sich wohl nicht in den Griff kriegen.Ich habe jede Menge Ärzte gefragt,ob man den betroffenen Lungenflügel nicht entfernen kann.Alle haben gesagt,dass es nur noch eine Schönheits-Op.Ich habe heute erfahren,dass meine Mutter auch engültig verloren ist.
Drück Dich ganz fest!!!
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  #602  
Alt 15.04.2004, 22:48
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Standard Lungenkrebs und Metastasen

dazu muß ich sagen,dass aber auch Patienten gegeben hat,wo die Bestrahlung es geschafft hat,die Metastasen zu bremsen oder sie gar zum Schrumpfen gebracht hat.Nur jede Krebskrankheit verläuft bei jedem anders.Am schlimmsten ist es,dass es meiner Mutter momentan eigentlich ganz gut geht,sie ist nur etwas schlapp von der Chemo.Deswegen kann ich mir nur sehr schwer vorstellen,dass es sehr schnell gehen kann ( laut Arzt ).Sie ist fest der Meinung,dass sie noch 1 Jahr hat...aber die Ärzte reden von max. 6 Monaten!!Sie ist sich der Tragweite ihrer Krankheit gar nicht bewußt!
Meine Schwester hat mir heute erzählt,dass sie von einer Arbeitskollegin meiner Mutter erfahren hat,dass meine Ma schon seit 1 Jahr Schmerzen in der Lunge hat und sich nicht getraut hat,zum Arzt zu gehen,weil sie Angst vor einer schlechten Diagnose hatte.Sie hatte vor anderthalb Jahren 2 mal kurz hintereinander eine Lungenentzündung,wo sie geröntgt wurde und nichts gefunden wurde.Als sie dann diese Schmerzen bekam,hat sie sich gesagt,dass da schon nichts sein wird.Vor 3 Wochen war plötzlich ihr linker Arm komplett gelähmt,sie hatte Druck im Kopf und Schmerzen im ganzen Körper.Durch Zufall hat man dann den Krebs entdeckt.Genau die Diagnose,vor der sie immer so eine Panik hatte!
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  #603  
Alt 15.04.2004, 22:55
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Standard Lungenkrebs und Metastasen

Hallo Liz und Willy,
vielen Dank für die tröstenden Worte;es tut gut,zu wissen,dass ich nicht allein bin mit diesem Schmerz,der Verzweiflung und Hilflosigkeit!
Wie hat Willy denn die Chemo verkraftet? Sind die Metastasen zurückgegangen?
fühlt Euch gedrückt...tanya
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  #604  
Alt 15.04.2004, 23:02
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Standard Lungenkrebs und Metastasen

Hallo Friedhelm,
ich bin ganz Deiner Meinung.Wie sollen Zellen,die nicht optimal versorgt sind,den Körper optimal versorgen?!
Seit ich weiß,dass meine Mutter Krebs hat,bin ich wirklich ans Nachdenken gekommen.Ich werde mir auch einige Präparate von Dr.Rath bestellen.Habe mich heute in der Apotheke erkundigt; es gibt ein ähnliches Mittel " Orthomol immun " genannt,das von vielen Krebspatienten eingenommen wird.Sie sind nur leider nicht so hoch dosiert wie die von Dr.Rath,aber kosten für einen Monat 54.-€.Ich denke,dass Dr.Rath gar nicht so teuer ist,wenn man mal vergleicht! Außerdem liegt er anscheinend gar nicht so falsch mit seiner Meinung.Hat mir die Apothekerin bestätigt.Es ist bewiesen,dass die Zellen diese Vitalstoffe brauchen,um den Köper optimal zu versorgen.Wahrscheinlich werde seine Präparate meine Mutter nicht mehr heilen,aber ihr trotzdem die Kraft geben,die Chemo und die Bestrahlung besser zu überstehen!
liebe Grüße,Tanya
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  #605  
Alt 15.04.2004, 23:57
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Standard Lungenkrebs und Metastasen

Hallo Sabine,

deine beiden Einträge sehen nach einer Mischung aus Verzweiflung und aus Hass auf diese beschissene Krankheit aus. Ich verstehe das nur all zu gut! Leider sieht die Diagnose wirklich nicht sehr gut aus. Ich würde Dir so gerne was besseres sagen. Vielleicht kann die Chemo doch fortgesetzt werden, wenn es Deiner Bekannten wieder besser geht. Bei meinem Vater hieß es auch, Chemo sei nicht mehr möglich wg seinem schlechten Allgemeinzustand. Dann bekam er Infusionen um seinen Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt wieder in Ordnung zu bringen, danach ein Wochenende daheim mit Aufpäppeln bis zum Erbrechen (durchaus wörtlich!) und die Woche drauf war die Chemo doch machbar. Inzwischen ist der 2. Chemozyklus vorbei und es geht ihm erstaunlich gut. Bis vor 15 Minuten hat er seinen Geburtstag kräftig gefeiert. Vor sechs Wochen sah es nicht danach aus, als ob er seinen Geburtstag noch erleben würde.
Gib die Hoffnung nicht auf!

Liebe Grüße

Joachim
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  #606  
Alt 16.04.2004, 00:05
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Standard Lungenkrebs und Metastasen

All meine lieben
Eben komme ich aus der klinik, seit gestern bekommt mein mann bluttransfusionen, sauerstoff. Habe mit dem professor gesprochen, leider hat er noch eine lungenentzündung bekommen die sie mit breitbandantibiotika in den griff bekommen wollen, aber wie die lage aussieht, wohl nicht mehr greifen wird. Was nützt mir eine psychologin, jetzt hat er auch noch eine pilzerkrankung die ihn auch noch schwächt.
Ach, ich bin total am boden zerstört, alle präperate haben wir ausprobiert, von selen bis tabletten. Ich habe absichtlich darüber nicht geschrieben, denn ich hatte so große hoffnung die sich nun nicht mehr erfüllt. Liz ich bin total deiner meinung, regelmäßig tauchen hier leute auf die angeblich hilfe bekommen haben. Krankheit war von jeher ein gutes geschäft.
Seid herzlich gegrüßt und fühlt euch wohl ihr neuen in unseren kreis, meine meinung dazu, seelische hilfe ist auch für die angehörigen sowie den kranken mehr wert als pillen die nicht überprüfbar sind.
Eure
biene
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  #607  
Alt 16.04.2004, 00:49
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Standard Lungenkrebs und Metastasen

Hallo Biene,
es tut mir sehr leid,daß es Deinem Mann so schlecht geht,aber das ist kein Grund,anderen die eigene Meinung und Hoffnung zu nehmen.ich fasse das Geschriebene als Angriff auf.Meine Mutter bekommt jegliche seelische Unterstützung,die man sich vorstellen kann.Die Präparate werden meine Mutter auch nicht heilen,aber vielleicht spricht sie darauf an-ein versuch ist es allemal wert.Vielleicht waren die Präparate,die Dein Mann genommen hat,zu niedrig dosiert? Meine Schwester hat MS und hat sehr gute Erfahrungen mit diesen hochdosierten Produkten gemacht-seit sie die Tabletten nimmt,hat sie keinen einzigen Schub mehr bekommen.Man hat ihr gesagt,daß sie im Rollstuhl landen wird--und sie ist TOPFIT!Sie geht sogar ganztags arbeiten,versorgt ihren Sohn und den Haushalt alleine!Mein Schwager hat auch NUR positive Erfahrungen mit den Präparaten gemacht.Also verurteile bitte nicht die Leute,die daran glauben,nur weil es bei Deinem Mann leider nicht so geklappt hat!
Ich drücke Euch beiden trotzdem ganz fest die Daumen und wünsche Euch,daß es wieder berauf geht!!!
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  #608  
Alt 16.04.2004, 00:58
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Standard Lungenkrebs und Metastasen

Hallo Friedhelm,
hallo Tanya,

jetzt muss ich doch ein paar Zeilen loswerden zum Thema Ernährung, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente.
Friedhelm, Du sagst, dass Dir eine Versorgung mit all diesen Dingen wichtig ist. Das ist sicher gut so und auch meine Meinung. Aber wieso bist Du dann Veganer!?? Vegetarier können sich vollwertig ernähren, Veganer erwiesenermaßen nicht, das ist Fakt! Deswegen auch Deine Nahrungsergänzungsmittel auf "natürlicher Basis", weil in unseren Nahrungsmitteln ja nichts mehr drin ist.
Der Mensch ist seit unzähligen Generationen auf das Nahrungsangebot eingestellt, das eben zur Verfügung steht. Sicher, das war nicht immer ausreichend. Mit ein Grund, warum die Menschen früher eine geringere Lebenserwartung hatten. Heute können wir zu jeder Jahreszeit frisches Obst und Gemüse kaufen. Und Fleisch gibt es auch genug, weil der Jagderfolg der Metzger bei nahezu 100% liegt.
Mein Vater hat Lungenkrebs und bekommt momentan eine Chemo. Ich habe den behandelnden Arzt (fachlich und menschlich über jeden Zweifel erhaben) gefragt, was man noch zusätzlich tun kann, egal was es kostet. Die Antwort war: das wichtigste ist eine ausgewogene Ernährung. Viel Obst und Gemüse, Vollkorn- und Milchprodukte, Fisch, Fleisch eher wenig und fettarm. Und ganz viel Flüssigkeit. Wasser ist Leben! Vitamine und co nur dann, wenn es mit dem Essen mengenmäßig nicht so klappt. Mir scheint das Sinn zu machen.
Ich möchte niemanden von Dr. Rath abbringen. Mit ein bisschen gesundem Menschenverstand sollte das jeder für sich selbst entscheiden können. Hoffe ich zumindest.

Nichts für ungut

Joachim
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  #609  
Alt 16.04.2004, 01:33
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Standard Lungenkrebs und Metastasen

Hallo Tanya,

es ist nicht ganz fair, wenn Du behauptest, Biene wollte Dir Deine eigene Meinung und Hoffnung nehmen. Und ein Angriff war das schon gar nicht; in hundert kalten Wintern nicht.
Es war ganz einfach nur ihre persönliche Erfahrung und ich fürchte, sie hat nicht so ganz unrecht damit.
Ich verstehe sehr gut, dass Du nach Strohhalmen suchst. Das tun wir doch alle. Jeden Tag, jede Minute. Und leider nutzen das viele Scharlatane schamlos aus. Wer würde nicht sein letztes Hemd hergeben, um diesen (nicht immer!) aussichtslosen Kampf doch noch irgendwie umzubiegen!? Gegen diese Scharlatane hilft nur eins: GMV
GMV? Gesunder Menschenverstand!

Grüßle

Joachim
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  #610  
Alt 16.04.2004, 06:56
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Standard Lungenkrebs und Metastasen

Hallo Tanya,

Deine Situation kommt mir so bekannt vor. Wir haben im Januar, als wir gerade eine Woche Urlaub machten, von dem Lungenkrebs mit Metastasen meiner Mutter (64 J.) erfahren. Ich habe 3 kleine Kinder (5, 3, 1) und wohne auch 150 km von meinen Eltern entfernt. Z. Zt. wohnt eine Schwester von mir noch zu Hause und kümmert sich, aber höchstens noch ein halbes Jahr, da sie jetzt bauen und sie im Herbst dann auszieht. Zwar nicht so weit weg, aber sie ist dann eben auch nicht mehr im Haus. Mein Vater hatte letztes Jahr einen Darmkrebs und einen Nierenkrebs, zum Glück geht es ihm gut, da auch keine Metastasen da waren. Er muß jetzt im Juni wieder zur Kontrolle.

Meine Mutter hat jetzt den 4. Chemozyklus hinter sich, leider hatte er nicht den gewünschten Erfolg, der TUmor ist zwar etwas geschrumpft, aber die Metastasen an der Wirbelsäule sind nach wie vor da. Wir hoffen, daß sie wenigstens am Wachstum gehindert werden können. Leider muß die Chemotherapie jetzt abgesetzt werden, da meine Mama zu sehr davon geschwächt wird, sie hatte zwischenzeitlich noch einen Infekt bekommen. Seit Montag ist sie wieder zu Hause und es geht ihr eigentlich recht gut. Morgen fahren wir hin, sie will doch die Kinder wieder mal sehen. Ich kann Dir leider auch keinen Rat geben, ich selbst stehe der SItuation auch noch völlig ratlos gegenüber. Ich habe die ersten Wochen auch dauernd vor dem PC gesessen udn im Internet nach irgendwelchen neuen Mitteln gesucht.

Hast Du noch einen Vater? Weißt Du, meine größte Angst ist, was mein Vater dann macht, wenn meine Mutter mal nicht mehr da ist. Meine Eltern haben zwar alles schon besprochen. Sie sind sehr religiös, ich denke das hilft ihnen schon sehr, aber wenn es dann wirklich so weit kommt?

Ich glaube auch, wenn man alles nur telefonisch mitbekommt udn seine Eltern nicht so oft sehen kann, macht man sich nur noch mehr verrückt. Ich möchte jetzt versuchen, in dem Vierteljahr, das meine Mutter jetzt zu Hause sein kann, bevor sie wieder eine neue Therapie bekommt, so oft wie möglich mit den Kindern zu meinen Eltern zu fahren und die Zeit einfach zu genießen.

Liebe Tanya und alle anderen

viel Kraft und Mut für die Zukunft

Liebe Grüße

Susanne
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  #611  
Alt 16.04.2004, 09:38
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Standard Lungenkrebs und Metastasen

Mit meinem Begriff Veganer habe ich mich unkonkret ausgedrückt. Es ist besser, wenn ich versuche zu erklären was wir machen. Wir verzichten auf die sogenannten hochveredelten Nahrungsmittel, kaum Fleisch, dafür Obst und Gemüse hauptsächlich in roher Form, Quark und Käse in Maßen. Wenn es geht, sind es Ökoprodukte und absolut keine genmanipulierten Produkte. Nach unseren Erfahrungen in Japan, ist einiges von der japanischen Ernährungsweise noch dazu gekommen (Fisch, Soja uä).
Unser Tag beginnt mit einer Tasse heißem Wasser auf nüchternem Magen. Bis zum Mittag gibt es nur frisches rohes Obst. Dazu wird Wasser, Obstsaft oder Früchtetee genossen. Das weitere wird dann nach unseren Regeln gestaltet. Zum Kochen benutzen wir ein Edelstahlgarsystem, in dem man wasser- und fettarm nährstofferhaltend garen kann. Obst- und Gemüsesäfte machen wir mit einer Champion-Saftpresse (keine Zentrifuge) selbst. Brot wird auch selbst gebacken. Wasser filtern wir uns selbst. Dafür haben wir uns einen Superwasserfilter an die Wasserleitung installiert.
Das halten wir so gut es immer geht ein. Wir haben damit gute Erfahrungen gemacht und trotzdem sind wir der Meinung, daß es eine Unterversorgung an Mineralien, Spurenelemente, Vitaminen gibt, weil die Böden überall ausgelaugt sind. Woher sollen die Pflanzen es nehmen, wenn in den Böden nicht mehr genügend Mineralien vorhanden sind. Die Situation mit den Vitaminen hat sich auch nicht verbessert.
Das ist ein Teil unserer Lebensweise: Gesunde Ernährung für Körper und Geist, Bewegung und ausreichend Schlaf. Daran arbeiten wir ständig.

Friedhelm
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  #612  
Alt 16.04.2004, 10:43
Amily Amily ist offline
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Standard Lungenkrebs und Metastasen

Bitte liebe Tanya greif hier keine verzweifelte Ehefrau an und du kannst ja gerne nachschaun , es gibt Threads die sich mit Alternativmedizin bei Krebs beschäftigen und da findest du sicher was du suchst .
glaub ja nicht dass wir , die hier schreiben nicht auch wollen dass unsere Angehörige gesund werden , bestimmt würden wir alles dafür tun ...
Bitte, wir hatten hier schon immer eine gute Beziehung zueinander und möchten nicht dass die kaputt geht .
jeder hier darf seine Meinung äußern , aber bitte ohne jemand anders anzugreifen .
Biene hat dir ihre Situation geschildert und wir auch , was du daraus machst ist alleine deine Sache .
Ich wünsche deiner Mutter wirklich alles Gute und die Gesundheit und dir einen Weg zu finden damit umzugehn .....
Liebe Grüße Anne .
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  #613  
Alt 16.04.2004, 10:55
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Hallo Susanne,
ja,unsere Geschichte ähnelt sich sehr!Danke für Deine tröstenden Worte.Du weißt es schon seit Januar;wie hast Du gelernt,damit umzugehen?
Das schlimme ist,dass ich eigentlich nie ein gutes Verhältnis zu meiner Mutter hatte.Sie hat sich immer alles rausgenommen und es nie für nötig gehalten,sich mal zu entschuldigen.Im September 03 ist es eskaliert,sie hat mir jede Menge böse Dinge gesagt und der Kontakt ist abgebrochen.Habe aber immer Kontakt mit meiner Schwester gehabt,die regelmäßig bei meiner Mutter war.So habe ich immer erfahren,wie es meiner Ma geht.Vor 4 Wochen rief mich meine Schwester an,dass es ihr sehr schlecht geht,sie hätte den linken Arm gelähmt.Aber meine Ma ist mal wieder nicht zum Arzt gefahren!Kurzerhand hat meine Schwester sie in KKH gebracht.Nach ca. 3Tagen Untersuchungen hatten die den Verdacht auf Tumor im Kopf.Bis dann letzten Mittwoch die Hiobsbotschaft kam.Meine Schwester hat dann meine Mutter gefragt,ob ich sie mal anrufen dürfte.Also rief ich meine Mutter dann an.Unser 1. Gespräch seit über 7 Monaten.Ich wußte vor Schmerz gar nicht,was ich sagen soll.Aber wir redeten,als hätten wir nie Streit gehabt.Ich mache mir jetzt Vorwürfe,dass ich 7 Monate weggeschmissen habe.Ich habe darauf gewartet,dass meine Mutter sich das 1.Mal in meinem Leben bei mir entschuldigt--aber es kam nichts.Wir haben meiner Mutter noch nicht gesagt,wie ernst es ist,nur so langsam müssen wir es tun,denn meine Schwester hat selber MS und nicht die nervliche Kraft,sich komplett um meine Mutter zu kümmern.Sie will wieder nach Hause;da wäre sie aber ganz allein.Stellenweise ist sie so schwach,dass sie noch nicht mal alleine gehen kann.Meine Schwester und mein Schwager arbeiten aber den ganzen Tag.Ich bin zu weit weg.Habe ihr aber angeboten,bei mir zu wohnen,aber das will sie nicht.Meine Kinder wären ihr zu anstrengend und sie will so lange wie möglich selbstständig bleiben.Ich kann doch aber meine Kinder nicht wegen ihr weggeben!!!Es bleibt wahrscheinlich nur ein Hospiz.Wir wissen nicht,wie wir ihr das beibringen sollen,dass sie nicht mehr alleine leben kann? Es wäre unverantwortlich,wenn wir sie alleine zu Hause lassen würden.Ich hätte sie so gerne bei mir,um noch so viel Zeit wie möglich mit ihr zu verbringen-wer weiß,wie lange das noch ist!!Obwohl ich weiß,dass ich wahrscheinlich nervlich kaputtgehen würde.Denn meine Schwester sagt,dass meine Ma angefangen hat,sie herumzukommandieren.Früher,wenn meine Ma bei mir zu Besuch war,hat es meist 2 Tage gedauert,bis es Streit gab.Sie kann nicht mit Kindern umgehen,alles was meine Kleinen machen,stört sie.Sie möchte noch nicht mal,dass ich sie mit meinen Kindern besuchen komme.Also kann ich nur alle 14 Tage hinfahren,wenn die Kids bei Ihrem Vater sind.Das ist mir aber zu wenig.Die Situation ist total verzwickt!Wenn sie bei mir wohnen würde,wäre es unglaublich anstrengend,weil wir wie gesagt,nie ein gutes Verhältnis hatten,sie hat immer auf mir herumgehackt,nichts was ich machte,war gut genug.Aber trotzdem möchte ich sie bei mir haben,sie auf diesem schweren Weg begleiten.aber ich komme nicht an sie ran.Was soll ich bloß tun? Ich habe Angst,dass irgendwann der Anruf meiner Schwester kommt,dass meine Ma gestorben ist.Und ich hatte nur sooo wenig Zeit mit ihr!!!Möchte so gerne die Vergangenheit vergessen,egal,wie schwer es wird!Meine Kinder würden wahrscheinlich auch darunter leiden,wenn sie bei uns wohnen würde,aber ich würde das in Kauf nehmen und noch mehr für meine Kinder dasein und für meine Ma.Ich würde sogar meine berufliche Umschulung erst mal wieder auf Eis setzen,nur um sie bei mir zu haben.Meine Nerven liegen so wahnsinnig blank....
drück Dich und alle anderen auf diesem Verzweiflungsschiff!!
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  #614  
Alt 16.04.2004, 10:58
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Hallo Biene,

entschuldige,ich wollte Dich nicht angreifen.
Kann Deine Verzweiflung ja verstehen,aber bitte versteh auch meine Situation...
liebe Grüße und nicht aufgeben!!!
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  #615  
Alt 16.04.2004, 11:37
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Hallo Anne,

ich habe Biene nicht angegriffen.Es tut mir für sie und ihren Mann sehr leid,dass es ihm nicht geholfen hat.Mit dem einen Satz an Liz " regelmäßig tauchen hier Leute auf,die angeblich Hilfe bekommen haben " habe ich mich angegriffen gefühlt,weil ich nie behauptet habe,dass es meiner Mutter geholfen hat.Es hat meiner Schwester bei MS geholfen ( sie ist nicht geheilt;MS ist auch unheilbar,aber sie hat keine Schübe und ständige Entzündungen mehr.Sie hat einfach mehr Kraft.) Und meinem Schwager bei extremen Bluthochdruck.Das heißt noch lange nicht,dass es meiner Ma helfen wird,aber wir werden es zumindest probieren.Denn Vitamine,Mineralstoffe und Aminosäuren werden auf jeden Fall nicht schaden.Wir versprechen uns auch kein Wunder davon.Wir könnten auch das "orthomol" für 54.-Euro in der Apotheke kaufen;es ist aber nicht so hoch dosiert wie die Produkte von Dr.Rath.Dann müßte man den Apotheken auch Geldmacherei vorwerfen,bei diesen Preisen,die sich kaum einer leisten kann.Man müßte der gesamten Pharmaindustrie und den Politikern mit ihrer gesundheitsreform auch Geldmacherei vorwerfen,denn sie machen Milliardenumsätze mit Kranken.Also,ob ich mein Geld denen oder Dr.Rath in den Hals werfe,ist doch egal.Dass man heutzutage sich nicht gerade gesund ernähren kann,ist doch klar.Selbst die Luft,die wir einatmen,ist nicht mehr das,was sie mal war!Die Lebensmittel sind genmanipuliert,Gemüse und Obst gespritzt und hochgezüchtet,Geschmacksverstärker,die bewiesenermaßen süchtig machen,es gibt sogar Hinweise darauf,dass in Zigaretten Stoffe bewußt beigemischt werden,die süchtig machen und Krebs erregen.Ich habe mich dafür entschieden,mich nicht mehr so sehr auf Ärzte zu verlassen.Ich verlasse mich lieber auf mich selbst und werde Nahrungsergänzungspräparate einnehmen.Natürlich werde ich weiterhin zum Arzt gehen,wenn ich krank bin.Was ist denn heute noch ein Menschenleben?Glaubt hier irgendjemand daran,dass es die Politiker interessiert,wie zB.eine alleinerziehende Mutter,die Sozialhilfe bekommt,sich die 10,- Praxisgebühr und die Medikamente leisten kann?Oder den Zahnarzt?Wenn du kein Geld hast,dann wirst du halt nicht behandelt und läufst mit kaputten Zähnen und Zahnlücken herum.Man sieht an den Zähnen heutzutage,wer Geld hat und wer nicht.Wir müssen uns um unsere Gesundheit kümmern,damit wir nicht dauernd krank werden und zum Arzt gehen müssen.Denn sehr viele können sich das gar nicht leisten.Die Kranken werden in meinen Augen von den Politikern im Stich gelassen;zumindest die,die nicht so viel Geld haben.Ich kann es mir zum Glück noch gerade so leisten,mal zum Arzt zu gehen,aber weiß ich,ob es so bleibt???
Bitte versteht mich nicht falsch,ich möchte hier keine Unruhe oder gar Ärger stiften,aber ich bin durch die Krankheit meiner Mutter wach geworden!Ich habe sehr viel nachgedacht;jede Nacht und jede freie Minute.Man muß sein Leben selbst in die Hand nehmen.
Ich möchte mein Leben inteniver leben und es genießen.Als ich letzten Sonntag bei meiner Mutter war,habe ich mich so zusammengerissen,nicht vor ihr zu weinen.Aber auf der langen Rückfahrt fuhr ich auf der Autobahn einen sehr steilen Berg ins Tal.Man kann von da aus über das Tal hinwegschauen.Ich habe das alles mit anderen Augen gesehen.Die Sonne ging auf der gegenüberliegenden Talseite zwischen den bergen unter.Es war ein riesiger roter Ball,wunderschön.Der Himmel war in allen möglichen Farben getaucht.Ich habe es so genossen,eigentlich ist mir da erst bewußt geworden,wie selbstverständlich die meisten diese Welt sehen.Mußte daran denken,dass meine Mutter wahrscheinlich jede Minute,die sie noch lebt mit ganz anderen Augen sehen muß.Dass sie jeden Abend dankbar ist,den Sonnenuntergang noch erleben zu können.Wir müssen anfangen zu leben und nicht alles,was wir täglich sehen und erleben als selbstverständlich zu sehen.....
liebe Grüße an alle!
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