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#616
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Hallo Inge!
Ich möchte mich bei Dir bedanken für deine Hilfe und Unterstützung. Ich bin froh, dass du immer noch in diesen Forum hineinschaust und uns zu Seite stehtst. Gerade am Anfang ist es wichtig schnell eine Antwort auf alle Fragen zu bekommen. Was das besondere an dir ist, ist das Du uns Mut machst und Hoffnung gibtst. Wir alle wissen das die Tage gezählt sind von unseren Liebsten, dies brauchen wir nicht noch ständig wiederholt bekommen. Wichtig ist für uns/mich auf Deine Erfahrungen zurückgreifen zu können und Dich als Ansprechspartner zu haben, dafür möchte ich dir herzlich Danken. Bitte mache weiter so. Uns hat damals Vera und Ute geholfen und dies tat einfach gut. Diese Zeilen wollte ich schon lange schreiben, da es mir wichtig war dir für Deine Arbeit zu danken. Gitti P.S. Herbert geht es gut. Er durfte nun ein viertel Jahr aussetzen und hat seinen nächsten Termin am 19. 12. |
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#617
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Hallo Gitti,
dies kann ich sofort mit unterschreiben :-) Ich finde es auch immer wieder Klasse, wie Inge uns hier Mut und Hoffnung macht!!!!!!! Und wo wir schon einmal dabei sind, möchte ich mich auch bei dieser Seite bedanken, die es möglich macht das wir uns hier austauschen können. Gitti, mein Dad hat am 22.12. seine vorerst letzte Chemo mit Alimta (insg. 6) Was mich wundert ist, dass Herbert 8 bekommen hat, richtig? Mein Dad ist noch in einer guten körperlichen Verfassung und sein Tumor war schon nach der 2. Chemo um 50% geschrumpft. Ich habe meinen Dad gebeten mal nachzufragen, warum er nur 6 bekommen soll, obwohl er sich verständlicherweise nicht darum reisst noch 2 zu bekommen. Mich würde mal interessieren wie die Behandlung bei Herbert angeschlagen hat bzw wie der Tumor jeweils geschrumpft ist. Also bei meinem Dad war es wie folgt: 2 Chemotherapien Alimta+Carboplatin. Vor der 3. Chemo CT -> Tumor um 50% geschrumpft. Wieder Chemo und nach der 4. erneut ein CT -> Stillstand, weder gewachsen noch geschrumpft. Wie gesagt am 22.12. bekommt er die letzte und dann wird wohl wieder ein CT gemacht. Wäre super lieb, wenn Du mir mal den Verlauf von Herbert schildern könntest. Kann man danach eigentlich wieder eine bzw mehrere Chemos machen, nach einer gewissen "ruhigen" Phase??? Hoffe ich hab Dich jetzt nicht zuviel gefragt. Gute NAcht und liebe Grüße Alex |
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#618
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Hallo Gitti,
danke für Deine Zeilen. Ja es tut gut zu lesen, dass es doch zu schaffen ist diese Krankheit zu besiegen. Mein Mann sagte immer, wenn es auch nur einer schafft, dann hat diese Krankheit verloren. Und wie es zur Zeit aussieht schaffen es mehrere. Ich wünsche Euch allen weiterhin alles Liebe und Gute, kämpft weiter, gebt diesen Kampf nie auf, ihr schafft es. Euch allen noch eine schöne Adventszeit, ein schönes Weihnachtsfest und für das neue Jahr 2004 alles alles Gute und die allerbeste Gesundheit Viele liebe Grüße Inge |
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#619
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Hallo Alex!
Herbert bekam 4x Chemo mit Alimta dann wurde ein CT gemacht, der Krebs blieb unverändert. Daraufhin bekam er nochmals 2 Chemos und wieder ein CT, der Krebs ist ganz geringfügig geschrumpft. Jetzt setzt er für drei Monate aus und muss kurz vor Weihnachten ins Krankenhaus und es wird wieder ein CT gemacht. Ob die Ärzte mit Alimta weitermachen oder nicht, dies haben sie offen gelassen. Die Chemo´s mit Alimta verträgt Herbert sehr gut, er kann normal essen und auch wieder viel am Haus arbeiten. Früher bekam er eine andere Chemo (jede Woche 1x Chemo und alle drei oder Vier Wochen sogar 2x Chemo pro Woche). Diese vertrug er gar nicht, konnte nichts essen, hat viel geschlafen, war depressiv etc. Wenn es so weitergehen würde, wie jetzt dann wären wir alle "Happy". An Inge! Auch dir eine schöne Adventszeit und ein ruhiges Weihnachtsfest und hoffentlich ein gutes neues Jahr und viele Nerven um diese schwere Zeit zu überstehen. Dies wünscht Dir Gitti |
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#620
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Meine Eltern sind seit einer Woche aus Griechenland zurück und wir hatten dann eine sehr turbulente Woche. Nach vier Tagen Rückfahrt (Fähre von Griechenland nach Italien und dann Rückfahrt mit Auto und Wohnwagen), hat mein Vater plötzlich in der Nacht von Donnerstag keine Luft mehr bekommen und ist grau angelaufen, so daß er dann mit dem Notarzt ins Krankenhaus gefahren wurde. Dort hieß es erst mal Infektion in der Lunge und Pleuraerguß.
Am Sonntag hat er sich aber denn zu seinem behandelnden Arzt nach Neustadt verlegen lassen. Es ging ihm schon wieder besser. Er sollte ja sowieso nach dem 3–monatigem Urlaub dort gecheckt werden. Ich habe mir das ganze Wochenende solche Sorgen gemacht und war mehrfach drauf und dran meine beiden Kleinkinder (2 und 3 Jahre) einzupacken und sofort zu meinen Eltern zu fahren (sind 350 km). Am Dienstag gab es dann zum Glück totale Entwarnung, nach weiteren Untersuchungen steht jetzt fest. Er hat keine Infektion der Lunge. Durch die Anstrengungen der Rückfahrt und das lange sitzen im Auto hatte der Körper es nicht mehr geschafft den geringen Erguß wie sonst zu absorbieren und es hatte sich wohl etwas Wasser angesammelt. Mein Vater hatte das Gefühl der Atemnot ist in Panik geraten und hat dann hyperventiliert, dadurch der Zusammenbruch. Er hätte nur ruhig bleiben und ruhig atmen müssen, so wenig Luft hatte er nämlich gar nicht Nach zwei Tagen Ruhe war das Wasser von alleine wieder weg und es braucht jetzt auch nicht punktiert werden. Es kam dabei heraus, daß die Ärzte in Göttingen das Röntgenbild falsch ausgewertet haben. Er hatte gar keine Infektion, und die wollten ihn gleich mit Antibiotika vollpumpen. Tja ein guter Arzt ist doch immer so viel wert. Weitere Untersuchungen haben ergeben, daß der Tumor an zwei Stellen in der Zwischenzeit wieder etwas gewachsen ist, aber der Körper die beiden Stellen quasi verkapselt hat, so ist momentan kein akuter Handlungsbedarf gegeben und er kommt morgen wieder nach hause. Im Januar wird er dann mit Dr. Keppler besprechen ob, wann und welches weitere Behandlungsschritte sein können. Ich bin sooooooo erleichtert, und freue mich das meine Eltern nun dieses Weihnachtsfest zusammen zuhause verbringen können. Wenn ich bedenke, daß seine letzte Behandlung fast 11 Monate her ist. Zum Glück gibt es immer wieder Krankheitsverläufe, die jeder Statistik widersprechen und deshalb behaltet Euren Glauben daran und die Hoffnung, es lohnt sich. Ich wünsche ich Euch allen ein schönes Weihnachtsfest mit allen Euren Lieben. Soni |
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#621
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Hallo Soni,
Mensch Du glaubst gar nicht wie ich mich für Euch freue!!! Du wirst sehen, Dein Dad schafft es ganz bestimmt, wenn man bedenkt das die letzte Behandlung 11 Monate zurückliegt und dann hat sich der Tumor sogar verkappselt! Dies ist immer ein gutes Zeichen. Mein Dad bekommt Ende des Jahres die vorerst letzte Chemo und wir hoffen und bangen auch alle soooo sehr. Ich habe eine 1 jährige Tochter die ihren Opa über alles liebt. Ich wünsche Euch ein besinnliches Weihnachtsfest und ein ebenso gesundes Jahr 2004 Deine Alex |
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#622
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Hallo Gitti, vielen Dank für Deine Schilderung. ich wünsche Dir und Deiner Familie auch ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gesindes Jahr 2004. Liebe Grüße Alex
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#623
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Hallo Alex!
Herbert ist nun wieder aus dem Krankenhaus, sie haben ein CT gemacht, obwohl er nun drei Monate aussetzen dufte ist der Krebs nicht gewachsen. Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis. Nun muß er erst wieder im März ins Krankenhaus zum CT. Die Ärzte sagten, dass nun die Studie mit 6 Chemos vorbei ist. Letzte Woche war er beim Lungenfacharzt und dieser machte ihm sehr viel Hoffnung. Er schaute sich die verschiedenen CT´s an und untersuchte ihn. Das Wasser im Bauchraum hat sich verkapselt, was ein gutes Zeichen ist. Der Arzt hat mehrere Patienten mit Rippenfellkrebs und meinte einige davon leben schon Jahre sehr gut mit dieser Krankheit. Dein Vater hat zur gleichen Zeit wie Herbert die Diagnose bekommen (Feb.2003) oder? Habe ich dies richtig verstanden, dass bei ihm 80 % vom Rippenfell entfernt wurde und nun nach der zweiten Chemo mit Alimta 50 % der Krebs geschrumpft ist. Meine Schwiegermutter möchte dies nämlich gerne von Dir wissen. Ich hoffe das es Deinem Vater schmerzlich jetzt viel besser geht, da er doch früher die Schmerzen fast nicht mehr ausgehalten hat. Eine schöne Weihnachtszeit wünscht Gitti An Stefi Wie geht es Euch. Damals als du uns anriefst war ja alles sehr schlimm. Mein Schwiegervater war auch nach dem Telefonat tagelang sehr fertig. Ich hoffe das für Euch auch wieder bessere Zeiten gekommen sind. Gruß Gitti |
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#624
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Hallo Gitti, Mensch ist das super, nur positive Aussagen hier zu lesen.Das freut uns sehr. Habe eben sofort bei meinem Papa angerufen un des ihm erzählt. Mein Dad hatte die Diagnose auch im Februar 2003, nachdem er seit Okt.2002 starke Schmerzen hatte. Es hat ziemlich lange gedauert, bis die Diagnose feststand. Epetheloid differenziertes Pleuramesotheliom. Man hat ihm im Februar 80% des Rippenfelles entfernt und dann gings ihm eine Weile bis Juli ganz gut. Doch dann bekam er wieder unerträgliche Schmerzen und entschloss sich im Sept. zu eienr Chemo mit Alimta. Erst wollte er ja gar nichts machen. Der Tumor sitzt bei ihm nach wie nur auf der rechten Seite. Morgen bekommt er die letzte Chemo mit Alimta und Carboplatin. Er hatte vor ein paar Tagen wieder Schmerzen auf der rechten Seite(ähnlich wie starker Muskelkater).Er nimmt nach wie vor Opiate und Schmerzpflaster ein, ist davon aber nicht beeinträchtigt und die Dosis ist auch schon weniger. Bei meinem Dad spielt auch die Psyche eine große Rolle. Nach zwei Chemos war der Tumor um 50% geschrumpft (Teilremission) und nach 4 Chemos stagnierte er. Jetzt wird wohl im Januar nach der letzten 6. ein CT gemacht und dann sehen wir weiter. Er hat aber auch schon wieder etwas zugenommen. Das sich das bei Herbert verkappselt hat ist sehr sehr gut. Ach mensch Gitti, es wäre zu zu schön wenn wir noch gangz ganz viele Jahre mit unseren Liebsten hätten. Ganz liebe Grüße und eine besinnliche Weihanchtszeit wünscht Alex und Familie
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#625
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Gestern um 18 Uhr am Heilig Abend ist unser lieber Vater verstorben. Er hat es nun auch geschafft wie schon viele her ist er nun auch endlich erlöst. Auch wenn wir dieses Weihnachtsfest unser ganzes Leben niee vergessen werden sind wir froh das er nun in einer Welt ist in der es ihm sicher besser geht auch wenn es die letzten 2 Tage nicht sehr schön war sind wir froh alle bei ihm gewesen zu sein. Besonders froh waren wir über die Brückenschwestern die uns bei diesem Gang sehr geholfen haben und ihm es auch so leicht wie nur möglich machten.
Euch allen wünsch ich dennoch schöne Tage und geniesst sie, seit immer für den anderen da. Denn im Herzen leben sie alle weiter, sie geben nur ihre geliehene Hülle ab...und gehen auf eine andere letzte Reise. Alles Gute Stefi |
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#626
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Liebe Stefi
Mein allerherzlichstes Beileid... Ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft und Geduld... In stillen und lieben Gedanken! melek |
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Liebe Stefi,
ich sende Euch auf diesem Wege mein tief mitempfundenes Beileid.... Ich hoffe er musste nicht mehr all zu doll Leiden und hat jetzt seine ewige Ruhe gefunden. Mehr kann ich jetzt gar nicht dazu schreiben. Ich bin geschockt. Ich denke an Euch. Alex |
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#628
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Liebste Steffi,
ich möchte Euch mein allerherzlichstes Beileid aussprechen. Ich hab es gerade gelesen. Bin total fertig... Jetzt ist er ohne Schmerzen. In Euren Herzen lebt er weiter.. weiß nicht, was ich noch sagen soll. Es tut mir so furchtbar leid für Euch, würde dich gerne anrufen aber ich warte noch ein bißchen. Du weißt ja, du kannst mit jederzeit anrufen, wenn du reden willst...War mit meinem Dad am Heiligabend in der Kirche, er hat starke Schmerzen und hat jetzt Schmerzpflaster bekommen. Er hat sich endlich dazu entschlossen, im Sommer umzuziehen, weil er schlecht Luft bekommt, wenn er in den zweiten Stock die Treppen rauf muss. Im Dezember war er wieder in Gauting und der Krebs ist wieder etwas gewachsen aber Chemo hat er keine bekommen. Er muss erst wieder im März hin. Hoffentlich wissen die auch, was sie tun... Bin jetzt fix und fertig.. An alle hier im Forum, ich hoffe und bete, dass wir stark sein können und unsere Liebsten noch lange bei uns haben. Liebe Stefi, ich denk an dich.. Vera |
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#629
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Hallo Melek,
von Dir hat man ja schon ewig nichts gelesen. Wie geht es Euch? Mein Vater muß Mitte Januar wieder zum CT. Gestern haben wir alle zusammen gesessen und unsere kleine Tochter (1 Jahr) liebt ihren Opa über alles aber man erwischt sich immer wieder bei negantiven Gedanken. Stille und nachdenkliche Grüße Alex |
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#630
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Hallo Alex
ja ich habe ewig nichts reingeschrieben,aber jeden Tag mitgelesen und jeden Tag im Innersten tief traurig,das es immer wieder Menschen erwischt. Mein Vater hatte seine letzte Chemobehandlung Ende Juli.Danach ging es ihm gut so dass er nach Türkei geflogen ist.Dann hatte er ende Se´ptember eine Nachuntersuchung und es hatte sich nicht weiterentwickelt.Wir waren überglücklich aber immer in mir ist die Angst....Dann ist er erneut für fünf Wochen geflogen.Er hatte noch sehr schöne Tage mit meiner Mum.So seitdem er da ist hat er Schmerzen im Rippenbereich und nimmt einmal täglich Schmerztropfen.Am montag hat er CT und ich glaube es entwickelt sich. Ich habe höllische Angst aber muss irgendwie stark sein.Jeder Tag ist ein Geschenk Gottes aber es tut mir sehr weh damit klarzukommen. Ich habe eine kleine Tochter ,die zwei ist und sie liebt ihren Opa sehr.es tut mir weh,wenn ich mir die beiden so anschaue.Ich habe Angst einfach grosse Angst,vor allem was uns noch bevor steht. Ich wünsche euch allen hier sehr viel Kraft und Geduld und geniesst jede Sekunde.Ich bin jeden Tag mit meiner Kleinen bei meinem Vater,umarme rieche,küsse ihn.Wer weiss was morgen ist:ICH HABE ANGST VOR DEM MORGEN.............. Seid herzlichst gegrüsst melek Danke Alex,dass Du mich dazu bewegt hast zu schreiben.Grüsse bitte dien Vater von mir. In Liebe |
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